SPD – Abschied tut weh?

Vorbei, aus und Ende? Man kann es nur hoffen. Die Sozialdemokraten und ihr Spitzenpersonal, ein Gewürm ohne gleichen, verdienen den Niedergang. Man verzeihe mir den jetzt folgenden Ausbruch an vulgären Worten, weil jetzt kommt, was ich der SPD schon immer mal sagen wollte.

Totale Alimentierung und soziale Fürsorge für alle, die sie nicht verdienen

Ein elitäre Vereinigung für Lehrer, Beamte und Sozialtouristen sowie gescheiterte Jusos, die einen Minderwertigkeitskomplex pflegen. Eine Partei für feministische Pornos, wo sich fette Schleimschnecken auf Kosten des Steuerzahlers auf schwächliche Spargeljungs stürzen sollen. Die Forderung ist nicht erfunden, sondern wurde so von den JUSOS und der SPD in ihre Agenda aufgenommen.



Klientelpolitik vom Feinsten gibt es auch in Berlin von Seiten der SPD zu beobachten, die Lehrer immer fürstlicher Entlohnen will, weil man diese nicht grundlos als Wähler der Sozialdemokraten weiter an sich binden will. Denn vom gewöhnlichen Arbeiter, dem Unterschichtdeutschen, ist die Parteiführung angewidert. Der malochende Ossi oder Ruhrpottler, der Bier zum Feierabend trinkt oder wie es Frau Caroline Rosales formulieren würde: «Hooligan Väter mit der Bierdose in der Hand!»

Die SPD und die Sozialdemokraten in ganz Europa sind übrigens ganz verdientermaßen auf dem Rückzug. Nur noch Portugal und Spanien haben sozialdemokratische, rein linke Regierungen. Der Rest Europas zeigte in den letzten Jahren was passiert, wenn sich eine Partei von ihren angestammten Wählern, den indigenen Arbeitern und der unteren Mittelschicht abwendet und eine neue demographische Gruppe, größtenteils arbeitsscheue Migranten aus der Dritten Welt, für sich erschließen will.  Das Pew Research-Center, eine Denkfabrik, analysierte diesen Absturz der Sozialdemokratie in den letzten Jahrzehnten und stellte ehrlich fest: die Zeiten der Sozialdemokraten sind gezählt, der Rechtspopulismus hat dort Wähler abgegriffen, wo die Sozialdemokraten sie verraten haben.

Kraftstrotzend und charismatisch?

Weder strahlende Weiblichkeit noch imponierende Männlichkeit gibt es auf Seiten der Sozialdemokraten zu bewundern. Im Gegenteil scheint sie sich auf die Agenda geschrieben zu haben, dass fortan nur noch geschlechtslose Nacktschnecken und Kloßfiguren mit ewig nach unten stürzenden Mundwinkeln das öffentliche Bild der SPD prägen sollen. Echte Kerle oder starke Frauen sucht man da vergeblich. Stattdessen übernehmen Stegners mit ewig nach unten ziehenden Mundwinkeln und Leute wie Kevin Kühnert die Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit. Andrea Nahles im Clownskostüm, die allen mal so richtig «auf die Fresse» geben will.  Statt sozialdemokratische Patrioten zu sein, was an sich für viele schon in den 60ern schwer genug war, hat sich die Partei grundlegend gewandelt, wollte neue Themen für sich einnehmen. Problem ist nur, dass dort wo die SPD jagen wollte, die Grünen bereits gewildert haben.  Und jetzt wo die CDU immer weiter nach links rückt und die Grünen und Linken den linken Rand besetzen, wird die SPD eben nicht mehr gebraucht. Denn den deutschen Arbeiter vertritt sie schon lange nicht mehr.

Wo die Sozialdemokraten von einst sich hier und da durchaus für unser Land verdient gemacht haben (das ist schon sehr lange her), wuchern sie heute nur noch aus einem einzigen Grund an den Spitzenpositionen der Macht herum: 150 Jahre bzw. 70 Jahre Arbeit im bundesrepublikanischen Staatskörper. Nur aus diesem Grund ist es den Sozialdemokraten möglich noch Oberwasser zu haben. Gewerkschaften, Lehrerverbände, Vereine und Denkfabriken sind noch in ihren Händen, dort haben sie noch Rückhalt und können sich auch darauf verlassen, dass die linksorientierten Journalisten eher ein Auge zudrücken, als nachtreten, wenn sie mal wieder in ein Fettnäpfchen fallen.

Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen und mit Höchstgeschwindigkeit rotieren, wenn er diese Partei heute sehen könnte.

Also dann SPD – Abschied tut weh, aber nur euch, nicht mir!

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F039405-0019 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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