Die fantastische Geschiche von Samer S. und andere Kuriositäten

 

Leipzig, Gerichtssaal. Samer S. ist angeklagt. Die Fachkraft für kinetische Energieprojektion und Pyrotechnologie wird von seinem Anwalt begleitet, der sich anders als Samer mit dem Grundgesetz zumindest rudimentär auskennen dürfte. Und obwohl Samer hinreichend qualifiziert scheint, um einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu genießen, macht ihm die Justiz heute das Leben schwer. Gott sei Dank hat er sich Unterstützung in Form eines Koran mitgebracht, den er in den Gerichtssaal mitnahm und präsentierend in beiden Händen hielt. Denn was schert ihn das Grundgesetz, die StPo oder sonstige Gesetze der Kuffar, dieser Ungläubigen, wenn er doch Gottes Wort auf seiner Seite hat. Irgendwo dort müsse sich doch eine gute Verteidigung für die Angriffe von Samer gegen Polizisten, Sanitäter und die Brandstiftung im Flüchtlingsheim finden lassen.



Die Tatsache, dass er andere Menschen mit Obstmessern bedrohte und im Anschluss rief «Ich töte euch, ich steche euch die Augen aus!», dürfte am Schutzstatus von Samer wohl nicht viel ändern, wenn es nach den Grünen und Linken geht. Ich kann es kaum erwarten, bis das Urteil über den Mann gesprochen wird. Die örtlichen Sozialvereine könnten sicherlich ein paar Stunden Unterstützung gebrauchen.

Derweil wurde in Dresden ein Mann zu 10 Jahren Haft verurteilt, weil er einen improvisierten Sprengsatz for einer Moschee ablegte und damit einen terroristischen Anschlag begang, bei dem aber keine Person zu Schaden kam. Dennoch entschied man sich dafür, den Deutschen wegen versuchtem Mord, Herstellung von Brandsätzen und schwerer Brandstiftung zu verurteilen. Ein hartes, aber sicherlich angemessenes Urteil, wenn man bedenkt, dass beim Detonieren des Sprengsatzes (viel mehr als ein großer Polenböller war es aber nicht) auch die Tür hätte aufgehen und der Imam oder ein Mitglied der Familie zu Schaden hätte kommen können. Zumindest nahm der Täter in Kauf, dass er hier Menschen hätte verletzen können.

Und dann haben wir im gleichem Atemzug das Urteil über den Mörder von Mia aus Kandel, der jetzt kürzlich nach Jugendstrafrecht zu Achteinhalb Jahren verurteilt wurde. Abdul D. soll zur Tatzeit minderjährig gewesen sein, was von Gutachtern in Zweifel gezogen wurde.

“Ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass er zum Zeitpunkt der Tat mindestens 17 Jahre und sechs Monate alt war, wahrscheinlich aber schon 20 Jahre”. – SWR

Also es handelt sich vermutlich eben doch um einen Erwachsenen, der jetzt aber vor Gericht zum Kind gemacht wurde, nachdem er ein anderes Kind, nämlich Mia, ihres vermutlich langen und guten Lebens beraubt hatte. Dafür dann knappe Achteinhalb Jahre zu geben, spöttet doch wirklich der Justizia, wenn man bedenkt, was mit Steuerhinterziehern, Raubkopierern und Brandstiftern passiert.

Aber da muss man nur einen Blick in die von Alter und Häme entstellten Gesichter der SPD-Spitzen von Rheinland-Pfalz werfen, die sich in den Medien erleichtert und glücklich über das Ende des Falles äußern. Denn nun kann man die Sache ja beerdigen, Schwamm drüber, bis die nächste Mia an der Reihe ist. Abdul hatte weder Recht auf Asyl, war auch nicht minderjährig und wird lediglich der Scharade von Gerechtigkeit übergeben. In diesem Zusammenhang erdreistet sich ein Herr Seehofer die AfD als «staatszersetzend» zu bezeichnen. Dabei sind er und die Clique der Altparteien es, die Staatszersetzung vom Feinsten betreiben, weil sie Zustände wie diese hier, einfach hinnehmen.

Wird man Samer A. und Abdul D. nach dem Absitzen bzw. Abchillen ihrer Strafe jemals abschieben? Wir ahnen bereits, was die Antwort darauf sein wird.

Foto: Pixabay


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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