Staatsbegräbnis in Berlin

«In Berlin gibt es ausländische Jugendbanden. Das ist ein Problem. Noch größer wäre das Problem, wenn es sie nicht gäbe. Sie sind jung, mutig, mobil, hungrig, risikobereit, initiativ. Solche Menschen braucht das Land. Natürlich ist es nicht schön, wenn Jugendliche – ob mit türkischem oder libanesischem Hintergrund – in den Straßen von Berlin Banden bilden, Reviere verteidigen und mit Messern hantieren. Aber hinter der Kritik an ihrem Verhalten verbirgt sich oft bloß der Neid derer, die Vitalität als Bedrohung empfinden, weil sich die eigene Mobilität auf den Wechsel vom Einfamilienreihenhaus in die Seniorenresidenz beschränkt. Lieber ein paar junge, ausländische Intensivtäter als ein Heer von alten, intensiv passiven Eingeborenen.»  – Malte Lehming, Redakteur im Tagesspiegel, 16.11.2010-

Kürzlich wurde ein solcher Held der Bundesrepublik, wohl kein deutscher, aber doch ein republikanischer, zu Grabe getragen. In einer Prozession wie bei der Hamas in Palästina, wurde der Leichnahm beigesetzt und nach islamischen Riten bestattet. Geschützt von Hunderten Polizisten Berlins, die den Trauerzug absicherten und Nidal auf seiner letzten Reise zu Allah begleiteten. Dieser Held, dessen Leben sicherlich als Vorlage für die TV-Serie über die arabische Mafia in Berlin namens «4 Blocks» diente, hat ein Vorstrafenregister so lang, dass es eigentlich an ein Wunder grenzt, dass er sich frei durch Berlin bewegen durfte.  Eigentlich sollte Nidal R. ja abgeschoben werden, was aber an der Weigerung des Libannons scheiterte, Kriminelle und Staatenlose zurückzunehmen. Denn dann wären sie auch schön blöd, wenn sie Nidal R. ihrem Justizsystem aufbürden würden. Aber wir wären ja nicht in der Bundesrepublik Deutschland, wenn dieser Staat sich auch nicht um Nidal R. kümmern und ihn wohlwollend aufnehmen würde.  Alles ist verziehen Nidal! Wenn ihn doch nur ein Pegida-Polizist erschossen hätte, dann könnte man wenigstens noch die eine oder andere Hetzkampagne gegen die ach so böse und rassistische Polizei fabrizieren. Bedauerlicherweise (für den Tagesspiegel) ist der Mörder ein anderer vitaler Orientale gewesen, der dieses Heer von «passiven Eingeborenen» demographisch ersetzen wird.



Als er vor wenigen Tagen beim Tempelhofer Feld, nicht unweit der großen Moschee, niedergeschossen wurde, endete das Leben von Nidal R., das er mit Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Diebstahl und so weiter verbrachte. Im Jahr 2002 sind es bereits über 80 Einträge in seiner Akte. Er musste kurz ins Gefängnis, dann wieder und wieder, ehe er in die Freiheit entlassen wurde, wo ihn die wohlige Wonne des Clanlebens erwartete. Da wir aber ein gutes Bild von den Berliner Gefängnissen haben, ist davon auszugehen, dass er niemals wirklich von seiner arabischen Gemeinde getrennt war. Die Knäste hier sind mit den arabischen Intensivtätern gut gefüllt, von denen Herr Lehming vom Tagesspiegel unbedingt mehr haben möchte.

Für manch ranghohen (verstorbenen) Politiker kamen weniger Menschen, um ihr Beleid zu zeigen. Gut und gerne 2000 Freunde und Verwandte von Nidal waren also erschienen, um dem Intensivtäter, dem ausländischen Jungmann, die letzte Ehre zu erweisen. Vielleicht war Malte Lehming auch dabei, falls er den Weg aus dem abgeschlossenen Tagesspiegel Büro auf die Straßen von Neukölln gefunden hat.  In der Masse an jungen, orientalischen Männern mit breiten Schultern, Bärten und schwarzen Haaren, wäre Malte jedoch schnell aufgefallen und hätte vielleicht gemerkt, dass er inmitten dieser kleinen Armee Fehl am Platze ist.

Es hätte mich beim Anblick dieser islamisch-orientalischen Prozession nicht gewundert, wenn hinter den Schultern der Polizisten mit dem Berliner Wappen auf den Armen plötzlich Claudia Roth oder Volker Habeck aus der Formation gesprungen und in Tränen ausbrechend den Sarg des armen Nidal umklammert hätten. Nein, das wäre überhaupt nicht verwunderlich gewesen. Womöglich hat man auf die schwarz-rot-goldene Fahne verzichtet, weil Nidal R. von unseren Farben nicht viel hielt und unseren Staat jede Sekunde seines Lebens vorführte und verarschte. Vielleicht sollte Bürgermeister Müller stellvertretend für Rot-Rot-Grün und die SPD allgemein sprechen, die Nidal R. ja jahrelang quasi erzogen und hier großgezogen haben. Er und eine ganze Generation von jungen Nidals wurden hier von roter Hand herangezüchtet, damit sie die Stadt bunter und lebenswerter machen, weil das Leben ohne Messermorde, Drogenkriminalität und Attentate auf offener Straße für den Bio-Berliner ja so trist und öde sein würde.

 


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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