Wir haben den Rubicon überschritten

Der römische Konsul Julius Cäsar überschritt im Jahre 49 v. Chr. den Fluss Rubicon und machte damit seine Absichten klar. Er machte einen Schritt, der unumkehrbar und folgenschwer sein würde. Aber es war ein Schritt, der ebenso notwendig und kriegsentscheidend war. Als Angela Merkel sich im Frühherbst 2015 dafür entschied, die nationalen Grenzen Deutschlands zu öffnen und offen zu halten, überschritt sie mit dieser Entscheidung den Rubicon stellvertretend für Deutschland und ganz Europa. Binnen weniger Jahre mehrere Millionen Menschen, die weder sicherheitstechnisch geprüft noch personell ordentlich registriert wurden, aus anderen Erdteilen nach Deutschland einwandern zu lassen, ist keine Lappalie und kein kleiner Fauxpas. Es handelt sich um eine Schicksalsentscheidung, die Frau Merkel alleinherrlich auf dem Rücken aller Europäer, die heute leben und die noch geboren werden, getroffen hat. Und das gänzlich ohne Einbeziehung des Volkes, dem sie schwor, als Kanzlerin zu dienen, und von dem sie eigentlich Schaden abwenden sollte.

Große Wendepunkte und große Enttäuschungen

Blicke ich zurück, dann sehe ich, dass sich so gut wie alles bewahrheitet hat, wovor wir hier auf dem Blog (meine Person und die Autoren), wovor aber auch etliche andere Menschen im Lande am Horizont gewarnt haben. Alles, wofür man uns als «besorgte Bürger» oder «Menschenfeinde» verunglimpft hatte, trat nach und nach ein. Es kamen sowohl Terroristen als auch Kriminelle und andere Banausen, für die ein Hochtechnologieland wie Deutschland eigentlich keine Verwendung haben kann. Von dem angeblichen neuen Wirtschaftswunder, das von unterschiedlichen Seiten als astreine Propagandalüge durch die Medien gejagt wurde, ist nicht viel zu sehen. Zu sehen ist, dass Milliardenausgaben für Fremde offenbar überhaupt kein Problem darstellen, während für die eigenen Leute angeblich überall finanzielle Engpässe bestehen (Familienunterstützung, Bildung, Rente, Infrastruktur usw.). Dass die Integrationsbemühungen durch den Influx von +/- zwei Millionen Migranten aus dem Maghreb, Schwarzafrika und Kleinasien, die meisten davon Muslime, nur noch weiter erschwert würden, war jedem noch halbwegs vernünftigen Bürger vollkommen klar. Diese Katastrophen waren absehbar, und das blutgetränkte Wasser quillt nicht erst seit gestern unter der geschlossenen Tür hervor.

Hätte man mir 2015 gesagt, dass zu Silvester tausende mehrheitlich muslimische junge Männer aus den Ländern, aus denen Deutschland so bereitwillig Migranten aufgenommen hat, sich in einer Orgie aus Gewalt zuerst auf die Kölner Domplatte und dann auf hunderte deutsche Frauen stürzen würden, hätte ich wohl gesagt, dass dies nun der Wendepunkt sein würde. Dass den Menschen, die so naiv Teddybären geworfen und «Refugees welcome» gerufen hatten, doch spätestens jetzt ein Licht aufgehen müsse. Obwohl Silvester 2015 eine spürbare Erschütterung bedeutete, brachten diese Ereignisse allein keine endgültige und alles verändernde Wende. Hätte man mir dann gesagt, dass es kurz darauf mehrere schwere Terroranschläge durch Islamisten in Europa geben würde, denen viele hundert Menschen zum Opfer fallen und die Tausende zum Teil schwer verletzen würden, dann hätte ich wohl gesagt, dass dies nun aber die Wende bringen müsse. Als sich auch danach wenig änderte, habe ich von größeren Wendeprophezeiungen abgesehen und begonnen, diese Entwicklung als Prozess der Entbindung zu verstehen: ein zäher Trennungsprozess, der zwischen den Europäern und ihren politischen Eliten, vor allem zwischen den Deutschen und ihrer Kanzlerin stattfindet. Zwischen den Bürgern, die diese katastrophalen Fehlentwicklungen nicht mehr guten Gewissens mittragen können, und denen, die sich nicht nur ein «neues» Deutschland oder ein «neues» Europa wünschen, sondern die Nation und die gewachsene Heimat als solche konsequent ablehnen und stattdessen Welten am Reißbrett erschaffen wollen.

Es sind Fantasiekonstrukte, die mit gutem Willen und pinkem Wolkenschaum errichtet werden sollen. Ohne zu bemerken, dass die pinke Farbe nur das milchige Blut ihrer eigenen Kinder, Töchter, Söhne, Mütter, Väter und Freunde sein würde. Ähnlich den Jahren und Monaten vor 2015 wird es so sein, dass unsere Warnungen vor schlimmeren Zeiten weiter von denen in den Wind geschlagen werden, denen durch zivilisatorische Dekadenz und Gefahrenarmut in ihrem Leben jeglicher Instinkt für die Bedrohlichkeit und die Brutalität der Welt abtrainiert wurde. Weil den Deutschen und Westeuropäern im Allgemeinen das abhanden gekommen ist, was Douglas Murray (in Anspielung auf Friedrich Nietzsche) korrekterweise als das «tragische Lebensgefühl» beschrieb.

 

Es besteht für mich kein Zweifel mehr daran, dass sich die Deutschen mit erhöhter Geschwindigkeit auf die dritte große Katastrophe innerhalb von ca. 100 Jahren zubewegen. Und dieses Mal könnte sie sich als total erweisen, weil sie das Volk und die Nation nicht nur verändert, sondern in seinem Bestand auflöst, aufspaltet in ein multikulturelles Mosaik ohne zusammenhängende Identität und gemeinsame Zukunft.

 

«Die Osteuropäer haben immer noch dieses Gefühl, ein Bewusstsein für die Tragik des Lebens und dafür, dass Dinge die uns im Westen so selbstverständlich scheinen , auch verloren gehen können. Wir im Westen sind dem Irrglauben verfallen, dass wir in dieses große Glück hineingeboren sind, das einfach nur existiert und für immer da sein wird. Im Osten ist da man viel vorsichtiger mit den Gütern der Nation.» – Douglas Murray

Molekulare Auflösung des Westens

Diese Gewissheit, dass die gewählte Richtung in nichts anderes als eine noch nicht ganz fassbare Katastrophe führen wird, kommt nicht von irgendwoher, sondern speist sich aus der ein Leben lang erfolgten Beobachtung und dem Erleben des multikulturellen Experimentes. Wer meinen Blog liest, wird wissen, dass ich weder Rassist noch knallharter Menschenfeind bin. Man kann seine Jugend nicht mit Menschen aus 100 Nationen im Berliner Wedding verbringen und nicht erkennen, dass Menschen sich vor allem durch ihre Taten und ihren Charakter des persönlichen Respekts würdig erweisen. Gleichzeitig muss man blind, taub oder verdammt unehrlich sein, um nicht zu verstehen, dass die multikulturelle Gesellschaft keine gute Zivilisationsform darstellt, sondern die Gräben, die vorher zwischen den Nationen herrschten, lediglich intrinsisch im eigenen Land verpackt. Was sich in  vorherigen Jahrzehnten und Jahrhunderten in Kriegen zwischen Ländern ausdrückte, findet in multikulturellen Gebieten zwischen Wohnblöcken und Hausfluren statt. Der Konflikt wurde in das Innere verlagert und ist keinesfalls beseitigt.

Die AfD hat die Spaltung unserer Gesellschaft nicht geschaffen. Die Rechtspopulisten, Trump und all die anderen sogenannten «Störenfriede» haben nicht etwa den Frieden gestört oder grundlos eine Auflösung der westlichen Harmonie begonnen. Man kann nichts stören oder auflösen, was nicht mehr existiert. Die Alternative für Deutschland und all die anderen angeblich populistischen Bewegungen im Westen sind eine Antwort auf eine Reihe von Erkrankungen, die den Kontinent und zu gewissen Teilen Nordamerika bereits seit mindestens dreißig Jahren plagen.  Das ist zum einen das Scheitern des multikulturellen Experimentes, das mit vielleicht guten Absichten eine Welt ohne Rassismus anstrebt, dann womöglich aber ungewollt genau die Konflikte zwischen den Völkern verschärft und in der Molekularebene einer Nation potenziert. Pakistanische Salafisten, die in englischen Straßen zu Tausenden für einen Gottesstaat protestieren, sind keine Teilnehmer an einer demokratischen, westlichen Nation, sondern treten ganz offen als ihre Feinde auf. Die Vergewaltigungs-Mafias in Rotherham und die Sexbanden am 31.12.2015 in Deutschland sind keine kunterbunten Mitglieder einer multikulturellen Utopie,  sondern Symptome einer bereits ausgebrochenen, vielleicht sogar fatalen Erkrankung im Staatskörper. Die Nekrose ist bereits eingetreten und weit fortgeschritten. Nur ein unglaubliches und erbärmliches Medieninferno, dessen erklärtes Ziel es scheinbar ist, zu desinformieren und zu verschleiern,  kann von einer Klarheit bringenden Analyse abhalten und vielen Menschen weiterhin vorgaukeln, dass alles in bester Ordnung ist und wir weiterhin in Richtung Endsieg schlafwandeln. Die nicht gelösten Probleme des Westens bei der Integration des Islam und der Globalisierung haben die Populisten erschaffen. Das und eine immer größer werdende Machtdistanz zwischen Bürgern und Regierenden, die einander nicht mehr verstehen und schon gar nicht leiden können.

Die Gefahren unserer Generation sind fast alle hausgemacht. Der Feind sitzt in unseren Köpfen, manifestiert sich doch in der Form von Denkblockaden, political correctness und Lügen, die wir so stark internalisiert haben, dass wir glauben, selbst diese Lügen erfunden zu haben. Das Vokabular der Toleranz hat sich längst gegen die westlichen Nationen gewandt und ist zur Sprache und dem Diktat der Intoleranz für das Eigene geworden.

Alle Probleme, die Ich in den Jahren 2000-2012/13 im Berliner Wedding und in Moabit beobachten konnte, haben sich vervielfacht. Clan-Strukturen sind größer und mächtiger geworden, Integrationsfortschritte wurden durch falsche Toleranz und lasche Justiz weiter abgebaut, Parallelgesellschaften sind so schnell angeschwollen und Migrantensubkulturen rasant angewachsen, dass man von einem Austausch der indigenen Bevölkerung sprechen muss. Austausch deshalb, weil die einheimische, deutsche Bevölkerung, die noch in Teilen an den Werten der Väter und Vorväter festhält, schneller wegstirbt, als sie nachwächst. Ein Wissensaustausch bzw. eine Weitergabe der Kultur findet nicht statt. Es gibt nichts, wohin sich die Migranten integrieren könnten, wie Bassam Tibi dies bereits richtig erkannte:  Deutschland habe «außer Unterbringung, Alimentierung und Sprachkursen den Neuankömmlingen» nichts anzubieten. Schon 2012 überraschte es nur meine linke Begleitung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, dass auf der Bühne muslimische Rapper den Ehrenmord an ihrer unzüchtigen Schwester verherrlichten. Der Große Krieg der Zukunft ist ein Kampf der  Kulturen, ein Zivilisationskonflikt nach Samuel Huntington.

Es ist nicht so, dass Deutschland keine glorreiche und interessante Kultur anzubieten hätte. Man tut es nur nicht und besteht darauf, die Mehrheitgesellschaft der Deutschen sich für die Neuankömmlinge verändern und in letzter Konsequenz aufgeben muss. Aber das ist der falsche Weg und führt letztendlich nur in die Auflösung dessen, was wir Deutschland nennen.  Ein Mosaik der Welt zu sein wäre sicherlich möglich, aber diese Fläche in der Mitte Europas dann noch als Deutschland zu bezeichnen, wäre überflüssig. Hinter dieser Idee der multikulturellen Globalisten steht der Wunsch womöglich eine europäische Version der Vereinigten Staaten zu schaffen. Bei derzeitigen Trends wird sich jedoch im besten Fall eine etwas klimatisch mildere Version Angolas oder Beiruts manifestieren.  Dass man das nicht haben will und trotzdem kein Vertreter einer faschistoiden Diktatur sein kann, geht scheinbar nicht in die Köpfe eines Großteils der Bevölkerung hinein. Kritik und der Entwurf einer Alternative zum Ist-Zustand sind nicht automatisch Hass auf die freie Gesellschaft oder Sympathie für eine rechte Autokratie.

 

Kassandras Rufe und Hoffnung für die Zukunft

Als Ich 2014 und 2015 von hier auf dem Blog, im Netz und im Kreis meiner Freunde von einem sehr wahrscheinlichen Anstieg der Migrationsbewegungen nach Europa sprach, erklärten viele diese These für verrückt oder meinten, dass ich wohl übertreiben würde. Dann sagten sie, als sich die Massen am Rand Europas sammelten, dass keinerlei Gefahr bestehen würde, «Wir das schaffen» würden und überhaupt Besorgnis in dieser Situation Fehl am Platz sei.  Dann kam Nizza, Bataclan, Charlie Hebdo, London Eins, Zwei, Drei, Stockholm, Barcelona, Berlin, Ansbach, Würzburg, Manchester, Brüssel und viele weitere kleinere Fälle, die an und für sich kaum Schlagzeilen machen, aber in der Summe ein Schlachthaus mit Leichen füllen können.  Einige Bekannte und Freunde sind heute reuevoll zu mir zurückgekehrt und haben Einsicht und Charakter bewiesen.

Bisher behielt ich mit allen Prognosen Recht und wurde oftmals sogar in der Dimension von der Realität übertroffen. Wenn Ich mich bis heute in allem geirrt hätte, würde Ich mir nicht so viel herausnehmen. All jenen, die jetzt wieder zur Fraktion gehören, die Durchhalteparolen rufen und Beruhigungspillen verabreichen wollen, weil sie eine auf sie zufliegende Kugel nicht als solche erkennen wollen, ist einfach nicht mehr zu helfen. Realitäten leugnen kann tödlich sein.

Einige werden wissen woher ich komme, wo ich aufgewachsen bin, werden mich kennen aus den Zeiten in der CDU oder beim Bund. Die wissen, dass sich meine Positionen nicht fundamental geändert haben und hier keine plötzliche Transformation zu einer Art Extremist vollzogen wurde. Aber auch als Deutscher mit teilweise vietnamesischen Wurzeln darf man sich in dieser Republik anhören, dass man Fremdenfeind sei, wenn man nur «weniger Einwanderung» und  ein Bekenntnis aller zur gemeinsamen Nation fordert. Das Koordinatensystem der Politik hat sich nur verschoben, die Bundesrepublik ist nach links gerückt und was die CDU 2002 und 2008 noch über Integration und Zuwanderung sagte, klingt heute, wenn man es den Abgeordneten dieser Partei vorlesen würde, vermutlich wie Rhetorik der AfD in den Ohren der modernen CDUler, die ihre eigenen Positionen aufgegeben haben und nichts weiter als die inhaltsleeren Steigbügelhalter einer Kanzlerin geworden sind, die das Land an den Abgrund führt.

Auf die Frage hin, warum Ich mich jetzt nach drei Jahren Blogbetrieb dafür entscheide Gesicht zu zeigen, antworte Ich mit dem verleumderischen Verhalten der Presse in Chemnitz und der Tatsache, dass ich nicht will, dass die nächsten zwanzig Jahre mir wieder Recht geben und von meiner Heimat nicht mehr bleibt als ein innerlich zerüttetes, blutleeres und bedauernswertes Land. 

Bei Chemnitz wurde der Rubicon überschritten. Nicht von den Demonstranten, sondern von den Medien, die erneut bewiesen haben, dass sie kein Interesse an der Wahrheit in ihrer Gänze haben, sondern perspektivisch und tendenziös lediglich ihre Verschleierung betreiben, um einen Narrativ durchzudrücken. Die Bundesrepublik läuft im gewohnten modus operandi und verspielt ihre Zukunft, indem sie die eigene Bevölkerung gegeneinander aufhetzt, unangenehme Wahrheiten nicht sehen und schwere Entscheidungen nicht treffen will.

Die Geschichte wird uns mit der Zeit Recht geben, wenngleich das noch dauern mag. Dennoch möchte ich auf einer hoffnungsvollen Note enden und allen Mut zusprechen , die sich über die Konsequenzen und möglichen Konsequenzen bewusst sind, die einem in diesem Land blühen, wenn man eine Meinung vertritt, für die Frau Merkel 2002 noch Applaus von ihrer Partei bekommen hat.  Immer mehr Menschen reiben sich verwundert die Augen, wenn sie früh am Morgen aufstehen und feststellen, dass ihre lange vertretetene Weltsicht im Konflikt mit der Realität steht und sich ändern muss. Immer mehr verstehen, dass entgegen dem Gebrabbel aus der Fernsehkiste Europa und Deutschland nicht etwa in Richtung Sieg schlafwandeln und sich das Land nicht zum Besseren verändert. Aber immer mehr erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf, einige davon habe ich als Gefährten über die Jahre angesammelt,  einige aus dieser Gruppe schreiben jetzt hier für uns.  Es sind (ehemalige) Christdemokraten, Sozialdemokraten, Liberale, Konservative, Rechte, Linke und Parteilose, die ihre Karten auf die AfD und eine politische Trendwende setzen, vereint in der Liebe zu Deutschland und  in der Hoffnung, dass wir unsere Heimat noch retten und für die Kinder und Kindeskander erhalten können.

In diesem Sinne: es geht weiter, wir überqueren den Rubicon und bleiben nicht stehen, ehe wir Rom erreichen.

 


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

7 thoughts on “Wir haben den Rubicon überschritten

  1. Ja wir haben den Rubikon überschritten – leider fehlen uns Cäsars Legionen.

    Allerdings handelt es sich bei unseren Gegnern nur um Rentner, kinderlose Frauen, vegane Männer mit Spaghetti Ärmchen und bei ein paar Schreikinder . Legionen sollten eigentlich nicht nötig sein.

    1. Naja, daß es in der deutschen Jugend ein unerschlossenes, nationales Reservoir geben würde, kann man allerdings auch nicht ernsthaft behaupten. Überhaupt hat man den Eindruck, die Jugend insgesamt in diesem Land, wäre so gleichgeschaltet, wie schon lange nicht mehr. Bloß nicht auffallen, bloß nicht anecken, bloß nicht kritisch nachfragen, sonst hängt die Gefahr der sozialen Isolation über einen, wie das Schwert des Damokles.

      Auf der anderen Seite, um diese ganzen Propagandalügen und Verdrehungen des politisch-medialen Komplexes zu durchschauen, muß man sich ja praktisch mit nichts anderem mehr beschäftigen. Dafür braucht man extrem viel Zeit, welche Jugendliche noch gar nicht hatten und man hat ja auch noch anderes zu tun. Nationale Argumente und Fakten muß man sich mühsam erarbeiten. Linke Phrasen und Worthülsen bekommt man schnell & problemlos geschenkt von den ganzen staatlichen und privaten Untergliederungen der Bpb, den linksgrünen Lehrern, dem Kinderprogramm und, subtiler im Kontext, von solchen roten Spinnern wie z.B den FHain Bobos von Serienjunkies.
      Selbst denken ist anstrengend, sich vordenken lassen schön einfach.
      Falsch gedacht, ist aber die These, das die paar lebensfremden, Gutmenschen Spinner der Gegner wären. Die sind bloß ein Ärgernis. Wir werden es mittelfristig mit ganz anderen Gegnern zu tun bekommen und ich sehe auf unserer Seite, wahrhaftig keine Legionen, nicht mal 300 Mann.

      Wie gerade wieder bei der JF gelesen:
      “Bereits die Möglichkeit, bei jeder Nennung der Partei den stereotypen Zusatz zu bringen, sie werde – ganz oder auch nur in Teilen – „vom Verfassungsschutz beobachtet“, würde Wähler, aber vor allem potentielle Mitglieder und Kandidaten aus der bürgerlichen Mitte abschrecken.”
      Da muß man ganz klar konstatieren: da ist der Leidensdruck immer noch nicht hoch genug, da müssen noch ein paar Schippen drauf gelegt werden. Wenn das immer noch nicht reicht, dann muß noch mehr aufgelegt werden. Wenn der “gutbürgerliche” BRDling aber lieber untergeht, als eine medial stigmatisierte Partei zu unterstützen ist kein Selbsterhaltungswille mehr vorhanden und der Untergang auch verdient. Blöd für die paar Aufrechten, aber so läuft das eben, wenn diese Gruppe nicht groß genug ist.

      1. Dann sind wir halt nur Wenige…
        Dic hospes Spartae nos te hic vidisse iacentes dum sanctis patriae legibus obsequimur.
        (Ein wenig Pathos muss schon sein! 😉 )

        1. Sowas in der Art, hat man in Berlin im April 45 auch gesagt. Ich weiß ja, im Internet ist die Anzahl der Tapferen merkwürdigerweise viel höher, als man dann in der Realität antrifft. aber die Wahrheit ist doch: Wir alle wären gern so edel wie die toten Helden von gestern, aber wir alle sind auch lieber lebendige Feiglinge, wenn es ernsthaft darauf ankommt. Gibt halt nur keiner gerne zu.

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