Der Steinzeitmann, der Theresa May mit Heißluftballons aus dem Weltall töten wollte

 

Zakariya Rahman steht seit Anfang Juli vor Gericht in Großbritannien. Sein Verbrechen? Er hatte vor einer IS-Schläferzelle beizutreten und Theresa May, Premierministerin, umzubringen. An sich ja nichts besonderes im Europa dieser Jahre, wo derlei Verbrecher und Terroristen im Minutentakt geboren werden oder einwandern. Der Witz an seiner Geschichte ist ein anderer.




 

Rahman, der weder Arbeit noch Unterkunft hat, kontaktierte über eine öffentliche Internetverbindung in einem Chat-Room einen vermeintlichen IS-Kontaktmann. Dieser erzählte Rahman, dass er ihm helfen könne, wenn er einer IS-Schläferzelle beitreten würde, die das Ziel hat Theresa May zu töten. Er müsse dafür nur eine Sprengstoffweste umschnallen und sich seinen Weg zur Downing Street freikämpfen, dann die Wachen und die Premieministerin töten. Einfach also!

Rahman, der wegen sexueller Belästigung seine Wohnung verlassen musste und eigentlich England Goodbye sagen wollte, stimmte zu.  Sein Onkel starb für den IS in Syrien und hatte ihm vorher geraten, sich dem IS in England anzuschließen, der für ihn Kost und Logis übernehmen würde.

Dem IS-Verbindungsmann, bei dem es sich in Wahrheit um einen britischen Agenten handelte, präsentierte Rahman dann seine zündende Idee.

Denn er habe gehört, dass wenn man Heißluftballons über die Wolken Richtung Weltraum schickt, die islamischen Brüder von dort aus die Kafir, also die Ungläubigen, mit Raketen bombardieren könnten. So Gott will- also Inshalla!

Der Undercover-Agent antwortete darauf im Chat: «Das ist…eine gute Idee. Darüber hab ich noch nie nachgedacht.»

 

 

Kurz darauf wurde Rahman verhaftet und wegen Terrorismus vor Gericht gestellt.  Der Fall zeigt eigentlich schon auf beinahe amüsante Art und Weise, dass der Bildungsstandard vieler IS-Kämpfer nicht gerade sonderlich hoch ist und die generell wissenschaftsfeindliche Einstellung der Islamisten nicht zu ihrem Erfolg beiträgt, sondern eine Hürde ist.  Wie ein IS-Anhänger in einem Video mal sagte, ist die Erde ja eine Scheibe und daher könnten sich die Ungläubigen nicht vor dem Zorn der Muslime auf der anderen Seite der Erde verstecken. Denn sie ist ja nicht rund und deshalb würde man den Kuffar überall finden und sehen, wenn man nur gut genug sehen kann. Macht Sinn, oder?

Gebt einem Steinzeitmann eine Pistole und ein Handy. Er bleibt ein Steinzeitmann.

 

Quelle: BBC

Zur allgemeinen Belustigung: Achtung – graphische Bilder


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

3 thoughts on “Der Steinzeitmann, der Theresa May mit Heißluftballons aus dem Weltall töten wollte

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