Fast 2000 Christen in 190 Tagen in Nigeria ermordet

Kürzlich durfte ich mir auf der Pinnwand eines Freundes von einer Person erzählen lassen, dass Islam und Christentum quasi identisch sind und das Zusammenleben gut funktionieren würde. In Nigeria zeigte sich kürzlich wie das Zusammenleben in der Realität aussieht. Ähnlich wie im Nahen Osten, der einen Exodus der christlichen Minderheiten erlebt hat, die dort seit den Tagen von Jesus Christus leben, spürt auch Nigerias christliche Bevölkerung den Druck des Islamismus. Die Zeitung Nigerian Voice berichtete kürzlich, dass in den ersten 190 Tagen des Jahres 2018 bereits mindestens 1870 Christen von islamischen Milizen getötet wurden.




Gleichzeitig starben in den letzten Jahren auch mindestens 4000 Muslime durch, drei mal dürfen Sie raten, andere Muslime. Der Dschihad ist global, die zugewanderten Islamisten verschmolzen mit den lokalen Islamisten und verbrüderten sich zu starken Verbänden, die im Norden des Landes jeden umbringen, der nicht mit dem Islamverständnis eben selbiger einverstanden ist. Dass trotz eines mehr oder minder ruhigen Zusammenleben der Religionen in Nigeria immer wieder aus dem Pulk der Muslime Gewalt gegen die anderen ausgeht, ist doch kein isoliertes Phänomen, sondern lässt sich überall auf der ganzen Welt beobachten. Von Indonesien bis nach Bagdad, über Syrien bis nach Dagestan. Ja selbst in Berlin, wo antijüdische und antichristliche Gewalt, verbal und non-verbal, gegen andere nicht-muslimische Minderheiten keine Einzelfälle mehr sind.

 

Sie kennen bestimmt dieses «CoExist!» Banner, das mit den Symbolen der Weltreligionen angefertigt ist und ein friedliches Zusammenleben aller Religionen beschwört. Das würde ich mir auch wünschen und tue es sogar. Die Realität, also die reine Betrachtung der Faktenlage zeigt uns aber, dass in allen islamischen Ländern ohne eine einzige Ausnahme, das Leben für Anhänger anderer Religionen schwer bis unmöglich und Gewalt gegen Christen, Juden, Hindus und Atheisten nicht nur normal, sondern oft politisch sogar gewollt ist. Beispiel Saudi-Arabien oder Pakistan.

Wer einem so naiven Weltbild anhängt, dass er glaubt sich das Zusammenleben durch Willenskraft herbeiwünschen zu können, gehört mit dem Kreuz um den Hals nach Pakistan oder Nordnigeria geschickt, um diese Botschaft auch an die Islamisten zu vermitteln.

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

One thought on “Fast 2000 Christen in 190 Tagen in Nigeria ermordet

  1. Wir sind eben nunmal eine verrottete Gesellschaft geworden.
    Christen gehören im Bewusstsein der meisten Leute hierzulande eben gar nicht mehr wirklich dazu, ich meine zu uns, unserem Denken, unserem Alltag.

    Wer geht denn noch zur Kirche ………ja die paar Alten und komischen.

    Also kommt auch kaum echtes Mitgefühl für Christen in Nigeria auf, schon gar nicht wenn man sieht wie inbrünstig dort Gottesdienste gefeiert werden.

    Links hat hierzulande den Kampf gegen die Religion sehr erfolgreich geführt, sie fast aus unserem Alltag verdrängt.
    Sozis machen das weil sie in Köpfen derjenigen Menschen nicht Fuss fassen können, die durch den Glauben bereits besetzt sind.
    Darum ist Das Christentum in Europa ein Feindbild der Sozialisten.

    Allerdings sehen wir am Beispiel des Islams gerade, dass nicht jede Religion in das Schema genommen wird. Die welche den Sozis dabei dienen uns Autochthone zu zwingen, die nehmen diese Sozi-Schweine gerne an, die werden nicht bekämpft.

    Engagement für bedrängte Christen wird es so lange nicht geben …….wie hier Sozis regieren und wir einen Papst haben der sich als Defätist an seinem eigenen Glauben vergeht.

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