Keine Entwicklungshilfe für Christenhasser

Gemäß dem Bericht aus dem Jahr 2017 der Organisation «Open Doors» werden derzeit rund 200 Millionen Christen weltweit verfolgt. Die Untersuchung von Open Doors zeigt auf, dass die Unterdrückung und Verfolgung von Christen im kommunistischen Nordkorea am stärksten ausgeprägt ist. In der Liste der Schande folgen dann neun weitere islamische Staaten, in welche Christen getötet und ihre Gotteshäuser zerstört werden. Zu ihnen gehören: Afghanistan, Somalia, Sudan, Pakistan, Eritrea, Libyen, Irak, Jemen und Iran. Die Organisation schätzt rund 3000 religiös motivierte Morde an Christen und 793 verwüstete oder zerstörte Kirchen. Hinzu kommen islamistisch motivierte Entführungen, sexueller Missbrauch und Zwangsheiraten von christlichen Mädchen und Frauen. Als ob die beispiellose Christenverfolgung unserer Zeit nicht genug wären:  All diese Verbrecherstaaten, die diese Verfolgungen dulden oder aktiv betreiben, erhalten westliche Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe aus Europa oder den USA und viele Staatsangehörige dieser Länder, wie Afghanen, Somalier oder Eritreer, profitieren als Scheinflüchtlingen vom grosszügigen, europäischen Asylwesen.




Die Schweiz alleine zahlt diesen 10 Staaten eine Entwicklungshilfe von rund 116 Millionen Franken (100 Millionen Euro). All diese Steuergelder, die von erwerbstätigen Schweizerinnen und Schweizern bezahlt werden, landen also letztlich in den Taschen von Verbrechern und Fanatikern, die keine Sekunde zögern würden, auch uns hierzulande für unseren Glauben (oder Nichtglauben) zu unterdrücken oder zu verfolgen, wenn sie die Mittel dazu hätten. Die Entwicklungsgelder in das christenfeindlichste Land der islamischen Welt, Afghanistan, beliefen sich zwischen 2002 und 2015 auf rund 1,4 Billionen Dollar Entwicklungsgelder aus 70 verschiedenen Staaten, darunter zahlreiche europäische Nationen.

Motion: Keine Entwicklungshilfe bei Christenverfolgung

Um ein wirksames Zeichen gegen die Christenverfolgung zu setzen, hat SVP Nationalrat Walter Wobmann eine Motion im Parlament eingereicht, welche die Streichung von Entwicklungshilfe an Staaten fordert, die Christen mit Verfolgung bedrohen. Das Ziel der Motion ist es, dass die Entwicklungshilfe an die Bedingung geknüpft wird, dass in dem unterstützten Staat keine staatliche Unterdrückung, Diskriminierung oder Verfolgung von Menschen christlichen Glaubens stattfindet und die Religionsfreiheit respektiert wird. Die Motion wurde bisher von der halben SVP Fraktion unterschrieben und wird demnächst im Nationalrat behandelt.

 

Ob die Motion vom Nationalrat angenommen wird, ist momentan noch unklar. Bereits 2011 wurden ähnliche Anliegen von SVP und EDU (Eidgenössisch-Demokratische Union) nach langem Ringen entweder abgelehnt oder als wirkungsloser Papiertiger umgesetzt. Unterstützung für dieses Anliegen kann Nationalrat Wobmann vermutlich von der CVP (Christliche Volkspartei) erwarten, deren Präsident Gerard Pfister sich mehrfach dezidiert für den stärkeren Schutz von christlichen Flüchtlingen eingesetzt hat. Sofern er den Worten auch Taten folgen lassen will, muss er mit seiner Fraktion diese Motion mit seiner Fraktion unterstützen. Die Fraktionen von SVP und CVP würden jedoch nocht nicht für eine Mehrheit reichen. Die Linke, bestehend aus den Sozialdemokraten und den Grünen, werden dieses Antrag vermutlich erwartungsgemäss geschlossen ablehnen. Letztlich wird es an der FDP liegen, ob diese Motion im Parlament eine Mehrheit erzielt oder nicht. Sollte dieser Coup gelingen und die Motion umgesetzt werden, könnte dies ein starkes Signal gegen die Christenverfolgung darstellen und womöglich weitere Staaten, in denen rechtskonservative Parteien an der Macht sind (Dänemark, Österreich oder die Visegrad-Staaten) zu einer ähnlichen Praxis inspirieren. Letztlich wird der finanzielle Druck auf diese Verbrecherstaaten die einzige Möglichkeit von uns Europäern, den Christen vor Ort wirklich helfen zu können. Erfahrungsgemäß ist ein harter Kurs die einzige Möglichkeit, Verbrecherregime in ihre Schranken zu weisen.

Foto: Jo Naylor /  ( CC BY 2.0 )

Quellen:

http://www.verhuellungsverbot.ch/aktuell/medienmitteilungen/keine-entwicklungshilfe-bei-christenverfolgung/

https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/christenhassern_die_gelder_streichen-3263

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20183666

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

 


 

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Stolzer Schweizer aus dem Kanton Zürich.

Wirtschaftsstudent mitte 20 und stolzer Milizunteroffizier der Schweizer Armee. Sein schreiblicher Fokus liegt in den Themengebieten Direkte Demokratie, Wirtschaft, Einwanderungskritik und Militär.

One thought on “Keine Entwicklungshilfe für Christenhasser

  1. Die CHristenverfolgung nimmt überall dramatische Ausmaße an und irgendwie scheint sich auch Niemand dafür zu interessieren. Wenn ich das Thema in der EKD zur Sprache bringen in meiner Gemeinde, nuschelt man hier und da “Ja wie traurig” und spricht dann lieber über Kunstprojekte für Inklusion in der Stadt. Weil, wir brauchen ja unbedingt mehr Inklusion und Integration in Deutschland, um den Auftrieb der Rechten zu mindern

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