Trump ist leider zu weiß und zu männlich, um einen Friedensnobelpreis für seine Politik zu erhalten

Erinnern wir uns doch mal zurück. Es ist das Jahr 2009, als Präsident Obama den Friedensnobelpreis verliehen bekommt. Um ganz ehrlich zu sein, bekam er ihn bloß für die Tatsache, dass er existiert, amerikanischer Präsident geworden ist und sich trotz einer weißen Mutter als schwarzer Mann identifiziert (ausschließlich). Er spielt, wie man in den USA zu sagen pflegt, die sogenannte «Race card» und dafür gibt es eben Bonuspunkte.

Nun hat Trump scheinbar vollbracht, was Präsidenten vor ihm versuchten, seine Rivalin Hillary im Wahlkampf versprach und sogar behauptete, dass Trump dies mit seiner Unerfahrenheit nicht schaffen würde. Trump brachte einen brüchigen Frieden oder zumindest den ersten Schritt zum Frieden auf der koreanischen Halbinsel. Nordkorea verpflichtete sich zur nuklearen Abrüstung, der Stilllegung seiner Atomprojekte und steht interessanterweise nicht als Verlierer, sondern als Sieger da. In Singapur wurde Geschichte geschrieben. Und dennoch kann es die linksliberale Presse, egal ob Deutschland oder USA, nicht lassen und muss Trump niedermachen. Der Eindruck entsteht, dass Donald eigentlich niemals etwas richtig machen kann und immer schuldig am Elend und Unglück der Welt ist. Das ist doch im Grunde fast die selbe Art Geisteshaltung, wie sie Leute haben, die von den Linken immer kritisiert werden(Bsp: «Schuld ist immer der Ausländer/Flüchtling»). Schuldzuweisung aufgrund persönlicher Antipathie allein!

Trump sei dann angeblich schwach, feige, fürchte sich von der Konfrontation mit der nordkoreanischen Diktatur und gebe nach im Streit mit dem Kommunismus! Man glaubt kaum, wie schnell sich linksliberale Blätter plötzlich zu neokonservativen Kriegsfanatiker verwandeln. Die selben, die sonst immer vom ewigen Frieden, von der Deeskalation und von Verhandlungen reden, hetzen heute mit Schaum vorm Mund über Trumps Friedensinitiative. Die Heuchelei könnte wirklich nicht größer sein und gehört wohl zur politischen DNA der Linken. Plötzlich fürchtet man den «Machtverlust» des amerikanischen Imperiums.

Obama hätte für eine solche Politik sicherlich nicht nur einen weiteren Nobelpreis, sondern auch etliche andere Ehrungen erhalten. Trump als rechter, konservativer und (weißer) amerikanischer Patriot, kann Gift darauf nehmen, dass wenn er sich für den Schutz der Hundewelpen aussprechen würde, morgen in der New York Times oder dem Guardian stehen würde, dass Hundewelpen böse sind und alle geschreddert und von Lastwagen überfahren gehören.

Für Obama hätte man monatelang Lobeslieder gesungen, die Presse hätte sich in Anbetung im Schweiße des amerikanischen (schwarzen) Präsidenten selbst ersoffen und Hillary hätte eine lobhudelnde Laudatio auf den Barrack Hussein Obama gehalten.

Wenn jetzt noch die große Mauer kommt und Syrien in Ruhe gelassen wird, darf man beeindruckt sein. Denn dann hätte Trump wirklich viel von dem umgesetzt, was er versprochen hat.

“Um kraftvolle Taten zu befehlen, muss man stark sein. Wer diese Stärke besitzt und kraftvolle Taten befiehlt, kann die Ausführung nicht durch Sanftmut erwirken.” – Machiavelli


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

2 thoughts on “Trump ist leider zu weiß und zu männlich, um einen Friedensnobelpreis für seine Politik zu erhalten

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