Der abscheuliche Empathieverlust der radikalen Linken

Dieser Artikel ist eine Reaktion auf den hier geschilderten Vorfall:
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/60-Vermummte-bedrohen-in-Gorleben-Familie-eines-Polizisten

60(!) gewaltbereite Randalierer, die eine Familie im eigenen Heim bedrohen. Man stelle sich jetzt mal vor, das wären Rechtsradikale gewesen. Es hätte einen riesigen Aufschrei gegeben- ZURECHT! Aber nein, es waren ja «nur» Linksradikale, also ist es nur einen kleinen Artikel wert.

Als jemand, der selbst schon einmal Opfer eines solchen gewaltbereiten Mobs wurde, weiß ich, wie heftig so eine Situation wirklich ist. Man liest so etwas, denkt sich seinen Teil, aber man kann nicht WIRKLICH nachempfinden, welchen Schrecken das in einem Menschen auslösen kann.

Da stehen plötzlich 60 wütend schreiende Menschen, beschimpfen und bedrohen, und haben vermutlich noch verschiedenste Utensilien zur Hand, die zu massiver Gewalt geeignet wären. Die Bedrohten wissen nicht: Bleibt es nur bei Geschrei? Bei Beschimpfungen? Oder wird einer aus der Masse ausbrechen und attackieren, und damit den ganzen Mob wie eine Welle lostreten, der sich hysterisch gegenseitig zur enthemmten Gewalt anstachelt?



Ich weiß nicht, ob dort Kinder anwesend waren, aber es wird ja von «Familie» geschrieben und nicht nur «Frau», also gehe ich davon aus, da waren auch Kinder.
Wie krank muss man bitte sein, um Kinder derart zu verstören, weil der Vater seinen Job macht, der Gesetzesbrechern halt nun mal zuwider ist? Wenn man irgendwo auf der Straße überfallen wird, dann wird man sich auf der Straße nie wieder so sicher fühlen wie zuvor. Aber man hat zumindest den Vorteil, dass man den Ort des Vorfalls meiden und umgehen kann, um das eigene Sicherheitsgefühl wieder zu stärken.

Aber was nun, wenn man bei sich im eigenen Zuhause derart angegriffen wird? Da hilft keine Logik! Man wird Wochen, wenn nicht Monate das Gefühl haben, da könnte jederzeit wieder ein Mob stehen. Und bei 60 Leuten – wie hoch sind die Chancen, dass da einzelne noch härtere Spinner sind, die dann vielleicht Nachts einbrechen oder gar was anzünden?

Die Fantasie eines Gewaltopfers kann grausame Folter sein.
Ein Erwachsener leidet darunter. Aber er kann, wenn er es richtig anstellt, damit klarkommen. Kinder? Wie bringt man Kindern bei, dass das ein hoffentlich einmaliger Vorfall war, der nicht wieder vorkommt? Dass man zu Hause noch sicher ist?

Ich habe nichts als pure Abscheu für solche Polit-Psychos übrig. Sie entmenschlichen jeden, der nicht ihrer Meinung ist, und sprechen ihm alle Rechte, ja das Menschsein an sich ab, damit sie bei ihren Gewalt- und Krachorgien keine Gewissensbisse haben müssen, denn sie sind ja die Retter der Menschheit.

Es ist eigentlich peinlich, dass ich das separat erwähnen muss, empfindlich wie die Internetgemeinde inzwischen ist: Nichts in diesem Artikel richtet sich gegen normale Linke oder Rechte Aktivisten. Jeder hat ein Recht auf eine Meinung und darf sie auch im Rahmen der Gesetze vertreten. Was ich schreibe richtet sich gegen die extreme Linke, die sich in eine völlige Psychose verrannt hat. Und ja, dieser Artikel würde sich auch gegen die extreme Rechte wenden, gäbe es solche Vorfälle in diesem Ausmaß. Aber um die Rechten kümmert man sich in den Medien bereits genug, selbst bei «Kleinigkeiten».

Die extreme Linke hingegen wird behandelt wie ein kleines Kind, dass sich seiner Untaten halt nicht bewusst ist. Es kann ja nicht schuld sein, wenn es seine Taten eigentlich «gut gemeint» hat, und somit gibt es Narrenfreiheit für ideologisierte «Glaubenskrieger», oder völlig ignorante, gelangweilte und frustrierte Jugendliche, die einfach nicht wissen wohin mit ihrem Temperament.

Fassen wir es kurz:

Linksextreme waren empört über die Arbeit eines Polizisten. Ihre Reaktion ist mit 60 Leuten dessen Frau und Kinder (die vielleicht politisch sogar mit den Angreifern in einigen Punkten übereinstimmen würden?) in Angst und Schrecken zu versetzen, ja sogar in Kauf zu nehmen, dass Ihnen nicht nur psychische, sondern auch tatsächliche Gewalt angetan wird. Wobei die tatsächliche Gewalt oft schneller abheilt als die psychische.

Abscheulich. Einfach abscheulich, dieser Mangel an Empathie.


 

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Ein Denker, Logiker und Philosoph mitte 20, der schon immer widrigen Umständen getrotzt hat. Wo er bei Zeiten zu ernst und verbissen wirken mag hat er auch seine lockeren Seiten, zockt gerne und sucht den Ausgleich zum Alltag trotz einer Behinderung im Kraftsport.

7 thoughts on “Der abscheuliche Empathieverlust der radikalen Linken

  1. Sich an diesen Stellen hier auszulassen, ist müßig. Mehr oder weniger wie ein Selbstgespräch.
    Von allerdings größter Wichtigkeit ist , immer ein paar Zettel mit den wichtigsten politischen Netzseiten in der Tasche zu haben.
    Auf die Leute zugehen und Gespräche beginnen. Bei Handwerkern geht es erfahrungsgemäß am besten.
    Wer selbst ein Leut ist, bekommt es auch hin. Ein bischen Mut und los.
    Bei mir bedeutet das direkter Abbau von Unwohlsein. Es wirkt tatsächlich, denn man hat in der Wirklichkeit etwas getan und ich mache es seit Jahren, fühle mich sau wohl damit, obwohl mich die Jahre längst eingeholt haben.
    Für die Jungen sei gesagt: Politik von der Straße aus, macht denen da oben Angst. Im Moment laufen links und rechts gleich auf. Das bedeutet, die Patrioten “müssen” mehr auf der Straße machen. Der Kampf wird auf der Straße geführt, nicht hier, also los……

    1. Wir sind bereits auf der Straße aktiv, vielerorts. In Parteien, auf Demos usw. Es ist ein Irrtum anzunehmen, wir würden “Nur” schreiben. Und ein Selbstgespräch ist das hiert wohl nicht, wenn wir so viel gelesen werden.

  2. @Walter
    Doch ist inzwischen leider normal. Erwähnenswert ist der Falls auch nur deshalb, weil das Opfer mal kein “Rechter” war, sondern ein Polizist, der nur seine Arbeit macht.

    Die Teilnehmer eines linken Mobs kommen unverletzt davon, weil Gewaltanwendung gegen einen linken Mob sehr streng bestraft wird. Normal sind linke Mobs, weil die Teilnahme daran gar nicht bestraft wird.

    1. Dort wären die nicht mal bis in dessen Garten gekommen…ich möchte den lockeren Schusswaffengebrauch amerikanischer Cops nicht gerade beschönigen,doch bei sowas hört der Spaß echt auf und darauf muß entsprechend reagiert werden…anders lernen diese Idioten nicht was legitim und was verboten ist…ein Stück Blei in der Kniescheibe bewirkt da oftmals Wunder…auch beim Rest der Randalierer.

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