Unseren täglichen Kindstod gib uns heute – Über Erziehung, Staat und Waffen

Niemand tötet unsere Kinder so effizient wie der Staat.

Das Manuskript zu diesem Beitrag schrieb ich auf Papier des deutschen Bundestages – was nicht einer gewissen Ironie entbehrt. Doch der Umgang des Staates mit den ihm anvertrauten ist bestenfalls als tragisch zu beschreiben. Und die gute Tragödie entbehrt bekanntlich nie einer gewissen Ironie.

Dabei ähneln sich die Muster im internationalen Vergleich. In Lünen wird ein Schüler, Leon, von einem durch die Sozialarbeiter als «aggressiv und unbeschulbaren» eingestuften 15 jährigem Zivilisationsverweigerer mit einem Messe gemetzelt. Weil er angeblich provozierende Blicke auf die Mutter des Täters geworfen habe. Trotz der bekannten Tatsache der mehr als problematischen Entwicklung des Täters hielt man es wohl für angemessen, diesen nach gestellter Analyse (s.o.) wieder auf seine Mitschüler loszulassen. Ein Junge musste dafür mit dem Leben bezahlen, weil der Staat versagte.

Ein ähnlicher Fall von Behördenversagen sollte Momentan die USA beschäftigen. Tut er aber nicht! Stattdessen wird von Seiten der linken Leitmedien lebhaft die Debatte über Waffengesetze geführt. Der Amokläufer von Parkland, der hier 17 Schüler tötete, war bereits in mehreren Fällen bei den Behörden bekannt. So gab es zu ihm mehr als 20 (!) Meldungen bei Schulleitung, Schulbehörde und Polizei. Selbst die Bundespolizei, das FBI, soll vier Warnungen zu dieser Person bekommen haben – alle blieben ohne Konsequenzen. Und ein Mitglied der örtlichen Polizeibehörde versteckte sich während dem im Schulgebäude Schüsse fielen lieber im Gebüsch, bis alles vorüber war.

Die Kinder, die nun in den USA auf die Straße gehen prangern nicht etwa diese Zustände an – sondern wollen mehr und striktere Waffengesetze. Sie dürften damit die erste Generation sein, die für weniger statt mehr Abwehrrechte gegenüber dem Staat auf die Straße gehen. Wenn man ihre Banken mit bewaffneten Männern bewacht scheint dies, im Gegensatz zu Schulen, kein Problem zu sein. Pecunia non olet. In Städten wie Chicago und Detroit herrschen beinahe drakonische Waffengesetze und trotzdem sterben dort die meisten Menschen durch Schusswaffen.

In Deutschland hingegen macht die Schulpflicht es den Eltern nahezu unmöglich, ihre Kinder vor solchen Taten zu schützen. Das Interesse des Staates, dümmlich-fröhliche Steuerzahler auf der einen, und zufriedene Transferempfänger auf der anderen Seite zu schaffen, fordert eben Opfer. Und wenn diese danach noch auf die Straße gehen, um dieses Vergewaltigungsmonopol auszuweiten – umso besser.

Als Friedrich Wilhelm I die Schulpflicht einführte, versprach er sich «gute Untertanen». Unser Staat feiert das als Errungenschaft – selbst wenn es eben ein paar Kinderleben kostet.

 

Foto: https://www.flickr.com/photos/fabola/25427234567


 

Hat dir der Beitrag gefallen? Wir auf YOUNG GERMAN stecken viel Arbeit und Herzblut in unsere Artikel und wollen uns dauerhaft als alternatives Medium etablieren. Du kannst dich bei uns bedanken, indem du auf Facebook, Twitter oder Minds.com dein “Like” hinterlässt, uns einen Kaffee spendierst oder ein monatlicher Unterstützer auf Patreon wirst. Mit deiner Hilfe wollen wir wachsen und ein unabhängiges alternatives Medium zu den Massenmedien anbieten!


Buy Me A Coffee at Ko-Fi.com

https://www.patreon.com/Younggerman https://www.facebook.com/TheYoungGerman https://www.minds.com/Younggerman

 



Libertär-konservativ – schreibt hier vor allem über internationale Politik.
Schuftet nebenbei in den Goldminen als Aushilfsarbeiter.

Schreibe einen Kommentar

Kommentareingaben werden zwecks Anti-Spam-Prüfung an den Dienst Akismet gesendet. Gespeicherte IP-Adressen werden nach 7 Tagen gelöscht. Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Angaben und Hinweise zum Widerrufsrecht finden sich in der Datenschutzerklärung.