„Babylon Berlin 24/7“ – März 2018: “Ich weiß nicht was falsch mit mir ist”

Ein kleines Tagebuch für Berlin, wo ich erzählerisch und rückblickend zusammenfasse, was mir so im Alltag hier passiert, wenn es  subjektive Relevanz für das Politische und Gesellschaftliche hat. Da diese leicht autobiographischen Texte von den Klickzahlen immer recht gut angekommen sind, habe ich mich entschlossen das zur Regelmäßigkeit zu machen und extra dafür Notizen zu führen. Mehr Unterhaltung, als fundierter Sachartikel.

Am Samstag, Anfang März, bin ich nach Offenbach gefahren. Von Berlin nach Offenbach ist nun wirklich kein Upgrade, war aber dann doch ein ziemlicher Kulturschock für mich. Als ich in Frankfurt am Main umsteigen musste, brummte der Bahnhof vor Aktivität, Geschäftsreisende rannten einander um, Ansagen wurden durch die Lautsprecher gebrüllt und die Konstruktion des Bahnhofes lies fahles weißes Licht hindurch.



 

Ganz so schlimm war der Bahnhof dann übrigens nicht. Unten in der S-Bahn tropfte jedoch Wasser von der Bahnhofsdecke auf uns herunter und mir fiel auf, wie viele junge türkische und arabische Männer in Gruppen an mir vorbeigingen. Sonderlich bedrohlich oder besonders dreckig empfand ich den Bahnhof Frankfurt am Main jedoch nicht. Der Kulturschock sollte dann erst kommen, als ich in Offenbach ankam und aus der Zugtür stieg. Ich möchte nur sagen, dass dieses an Frankfurt Main hängende Örtchen nicht wirklich in einem Industrieland wie Deutschland liegt, sondern irgendwie von der restlichen Republik abgenabelt wurde. Ökonomischer Abstieg, Verfall der öffentlichen Plätze und dergleichen kennt man ja auch aus anderen Städten. Aber mir kam es vor, als hinge eine Art Depression über den Menschen, wie eine dunkle Wolke. Andere Städte in Deutschland sind auch im Winter lebendig. Aber wie Gimli aus Herr der Ringe es mal im Film sagte, als die Gefährten Edoras, die Haupstadt von Rohan betraten: «Auf jedem Friedhof ist die Stimmung fröhlicher.»

Mehr kann ich zu Offenbach auch nicht sagen. Haftbefehl, der Rapper, stammt ja von dort und hält den Ort für ein raues Pflaster. Ich kenne tatsächlich einen Kameraden von der Offizierschule, der in Offenbach in der Justiz gearbeitet hat. Die Stadt sei wohl ein übler  Brennpunkt, aber nicht so schlimm, wie alle immer sagten. Ein sonderlich glücklicher Ort in Deutschland ist Offenbach jedoch nicht.

Auf der Rückreise durfte ich vier Stunden oder mehr in Frankfurt am Main zubringen und nutzte die Gelegenheit, um mir die Stadt anzusehen. Als Berliner mit wenig Geld schlenderte ich eine Weile durch die moderne Innenstadt, besichtigte den Römer und alle anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten, die eingepfercht zwischen gigantischen Metalltürmen stehen und zwischen diesen aus der Distanz nicht zu sehen sind. Die Paulskirche, wo das erste deutsche Parlament zusammengekommen war, wurde gut besucht. Mehrheitlich natürlich von Touristen, die sich zusammen mit wohlhabenden Deutschen in der Stadt zum Shopping trafen.

Mädchen im Westen(oder nur Frankfurt?) ziehen sich wesentlich schicker und eleganter an, sind deutlich aufgehübschter und herausgeputzt. Zumindest war das mein Eindruck, als ich so durch die Stadt spazierte und mir einen Milchkaffee für knapp 5 Euro gönnte. Man könnte ja auch Geldscheine das Klo herunterspülen, wenn man lustig ist. Am Bahnhof begegnete ich dann einer Gruppe koreanischer Christen, die singend und Flyer-verteilend versuchten das Abendland vor der drohenden Islamisierung zu retten. Das amüsante Gespräch könnt ihr in der Rekonstruktion hier(klick!)nachlesen.

Als ich kurz von der Hauptstraße Richtung Altstadt abkam und nahe dem Bahnhof in eine Nebengasse ging, traf mich dann wirklich fast der Schlag. Zunächst war ich der Ansicht gewesen, dass jegliche Unkenrufe vom baldigen Absterben der Deutschen in Frankfurt gemessen am Stadtbild übertrieben sind. In der Innenstadt war davon nichts zu sehen und in den Restaurants und Cafés gab es ebenfalls kein Anzeichen dafür. Aber in der einen Nebenstraße präsentierte sich dann wieder ein völlig anderes Bild, als sich Pakistanis, Afghanen und afrikanische Migranten wie in einer schlechten Kopie von Angola vor einem heruntergekommenen Sexshop zum Rauchen und  Langweilen trafen. Diese Straße war verdreckt, hässlich, abgenutzt und voll mit Leuten, die irgendwie nicht zum restlichen Frankfurt Main passen wollten. Sie waren weder reich noch europäisch und auch nicht sonderlich entspannt. Einer, optisch womöglich ein Rotationseuropäer, urinierte öffentlich mit vollständig bis zu den Knöcheln heruntergelassener Hose in einer Einfahrt.  Es gab Kebab, Chinarestaurants, Strip-Dance und Vietnamesen, die halböffentlich irgendwelche dubiosen Geschäfte an der Ecke einer Kreuzung machten.  Ich bin diesen kleineren Straßen dann weiter gefolgt, bis ich weit entfernt vom Bahnhof in irgendwelchen Industrievierteln gelandet war, die zumindest so aussahen, als wären sie mal von Arbeitern bewohnt gewesen. Der Kontrast zur Innenstadt hätte nicht größer sein können. Wenn man als gut betuchter Deutscher Bobo mit der blonden Barbie für 21 Euro ein Schnitzel in der Innenstadt essen kann, weil man es sich leisten kann und anschließend bei Swarovski einkaufen geht, dann interessiert man sich vermutlich nicht für die Scheisse, die hier aus der Gosse hervorquillt. Dann kann einem egal sein, dass keine 2km weiter vom Lokal ein obdachloser Albaner oder Kosovare mit abgefrorenen Füßen sitzt und weder in seiner Heimat auf dem Balkan noch hier in Frankfurt sein Glück gefunden hat. Ich glaube wenn ich viel Geld hätte, dann würde mich das hier auch alles nicht so sehr interessieren, weil ich mich am Ende immer gut in meiner eigenen Blase einschließen könnte. In der Frankfurter Innenstadt gibt es keinen «großen Austausch» und kein «Elend der Massen». Unweigerlich musste ich an Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny denken, als mir eine der alternden Freudenfrauen vor dem dunklen Eingang  eines Clubs einen misstrauischen Blick zuwarf.  Wer in den verspiegelten Silbertürmen der Bankenstadt arbeiten geht, hat kein Problem mit dem Multikulturalismus, dem Globalismus und all dem Massenelend, das sich hier inmitten der Mietwohnungen mit verfallenen Fassaden ansammelte.

Ich freute mich, dass ich gegen 18 Uhr zurück nach Berlin fahren konnte. Den Montag Abend verbrachte ich bei einem neuem Mädchen, eher einer erwachsenen Frau, die voll im Leben steht. Jetzt 30 geworden, abgeschlossenes Studium und machte gerade ihren Master. Nebenher arbeitet sie in einer Kanzlei und verdient sogar schon recht gut.  Wir hatten den Abend im Pub begonnen, gingen dann noch etwas Essen und leerten zwei Flaschen Wein bei ihr Zuhause.  Sie hatte dann doch zu viel getrunken und die ganze Geschichte endete nicht mit uns im Bett, sondern mit ihr kotzend im Badezimmer. Und das obwohl wir schon halb bei der Sache gewesen waren. Ich nahm ihr einen Bademantel, so einen richtig plüschigen und wickelte sie darin ein, setzte mich neben sie aufs Bett und dann redeten wir einfach. Sie, Anfang 30, attraktiv, klug und totunglücklich. Ich musste sie in den Arm nehmen, weil sie anfing zu weinen und dann mir versuchte zu erklären, was sie selber nicht wirklich verstand. Nämlich, warum sie so verdammt unglücklich ist. «Ich weiß nicht was falsch mit mir ist!» war so ein Satz, der mir in Erinnerung blieb, als sie von ihrer letzten gescheiterten Beziehung sprach, die schon zwei Jahre zurück liegt. Alle ihre Freundinnen hätten keine Zeit mehr für sie, sie fühle sich allein, einsam – ihre beste Freundin hat jetzt zwei Kinder und keine Zeit mehr für Ladies Night. Die 20er sind vorbei, die wilden Jahre ausgelebt. Das muss für eine Frau wirklich nicht leicht sein, wenn man das ganze Leben was man haben will irgendwie in die Zeit von 19-29 quetschen muss: studieren, Ausbildung, Beziehung, Kind, Ehe, Familie – weil ab 30 wird es immer schwieriger bis unmöglich als Frau hinsichtlich Familiengründung. Das muss eine unglaubliche Last sein, die ich nur teilweise nachvollziehen kann, obwohl ich auch extrem unter Druck und Spannung stehe.

Irgendwie erinnerte mich das sehr an meine eigene Ex-Ex-Freundin, mit der ich im letzten Frühling ein ähnliches Erlebnis hatte. Da hockte sie, also die Ex-Ex, ganz plötzlich heulend im Badezimmer und hatte einen richtigen Nervenzusammenbruch ohne Vorwarnung. Sie erzählte dann, dass sie keine Ahnung hätte was sie eigentlich vom Leben will und nicht versteht, warum sie so innerlich zerissen ist. Sie selber wollte eigentlich nur Kinder kriegen, Mutter sein. Aber fühlte sich von ihren Freundinnen und der Familie unter Druck gesetzt, eine Karrierefrau zu werden. Vor allem die Freundinnen, die ich sowieso immer als schlechten Einfluss empfand,  redeten ihr ständig ein, dass sie auf gar keinen Fall so früh Kinder bekommen sollte und jetzt zunächst ihre Karriere machen müsse.  Bei beiden Frauen habe ich gleich gehandelt: sie in den Arm genommen und versucht zu erklären, dass mit ihnen nichts falsch ist und es nicht falsch ist, einfach nur Kinder und Familie einer Karriere im Elfenbeinturm vorzuziehen.

Ich habe da aber auch schon andere Mädchen gehabt, die völlig anders ticken und entweder diesen Wunsch nicht haben oder aber ihn gut verdrängen. Bedauerlicherweise habe ich keine Lösung für dieses Problem parat, sehe aber zumindest, dass das hier ein Problem ist.

Die junge Frau vom Montag, nennen wir sie mal Nina, findet hoffentlich bald ihr persönliches Glück noch. Klar ist, dass ich das nicht sein kann und es wohl auch gut so war, dass es da zu nicht zu körperlichen Handlungen gekommen ist. Insgesamt bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass die Großstadt und die Postmoderne die Menschen nicht wirklich glücklich macht. Das sage ich nicht zum ersten Mal. Die Male, wo ich in Schlafzimmern war, die vollständig mit Fotos behangen waren, die glückliche Momente im Urlaub, in der Ferne, beim Shoppen, mit Freunden oder sonstige tolle Erlebnisse zeigten, kann ich nicht mehr zählen. Ich vermute, dass ich eine Fähigkeit habe die Menschen emotional zu öffnen. Jedenfalls ist das bei weitem nicht das erste Erlebnis, wo ein hübsches und angeblich lebensfrohes Tinder-Date sich als emotionales Wrack herausgestellt hat, das im Streben nach Glück gerade voll gegen die Wand fährt, ziellos im Leben herumirrt und nicht weiß, wohin sie gehört, wer sie ist und was sie eigentlich vom Leben will, das ihr geschenkt wurde .

Womöglich fahren wir mit unserer halben Moderne gerade so richtig gegen die Wand.

 

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

6 thoughts on “„Babylon Berlin 24/7“ – März 2018: “Ich weiß nicht was falsch mit mir ist”

  1. Das ist ein sehr interessanter Artikel. Danke erst mal dafür.
    Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit den Männerrechtsbewegungen und Ihren Ausläufern. Dabei bin ich auf einige Erzählungen gestoßen mit fast gleichem Inhalt. Auffällig war dabei auch dass immer eine oder mehrere “Freundinnen” dabei waren die sich ganz entschieden gegen Kinder ausgesprochen haben und die einzelne Frau beeinflusst haben.
    Ich weiß nicht was daran verkehrt sein soll wenn eine Frau für sich entschieden hat dass Sie sich Kinder wünscht. Aber scheinbar passen Frauen die sich eine Familie wünschen nicht in das emanzipierte Weltbild.
    Was besonders ins Auge sticht: Wenn Frauen aus der emanzipierten Reihe tanzen werden Sie besonders Hart von Feministinnen angegriffen. Sie werden geradezu als Verräter hingestellt und dann fallen auch gerne mal Sätze wie: “Ich wünsche dir mal eine Gruppenvergewaltigung damit du weisst wie es ist vom Patriarchat unterdrückt zu werden.”

    Ich finde die Unfähigkeit vieler Menschen die Lebensentscheidungen anderer zu akzeptieren (so lange man niemanden sonst beeinträchtigt) ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft.

    Ein weiteres Beispiel hierfür ist die MGTOW Bewegung die in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat. MGTOW steht für “Men Goes Their Own Way”. Also Männer die für sich entschieden haben dass sie nicht mehr mit Frauen zusammen leben oder heiraten wollen. Teilweise nicht mal mehr mit Ihnen zusammenarbeiten möchten. Das kann viele Gründe haben…
    Ich habe von Scheidungen mit falschen Vergewaltigungsvorwürfen gelesen, Entzug der Kinder nach der Trennung, und ein Junge der eine solche Trennung mitmacht überlegt es sich selbstverständlich dreimal ob er eine Frau heiratet.

    Diese Bewegung also deren einziger Zweck darin besteht sich möglichst fern von Frauen zu halten wird von Medien wie Linksliberalen gleichermaßen angefeindet. Und ich frage mich: Warum? Sie belästigen keine Frauen, ja einige unter Ihnen wollen nicht mal mehr mit Frauen schlafen. Sie stehen wirtschaftlich in der Regel auf eigenen Beinen da Sie es auch ablehnen sich von staatlichen Behörden abhängig zu machen. Also auch keine Belastung für die Gesellschaft darstellen.
    Und dennoch werden Sie, wie jede Männerrechtsbewegung, scharf angefeindet und oft mit Faschisten gleichgestellt.

    Habt Ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

    1. Moin Chris. Danke dir erstmal für diesen Einwurf…Und, mhm ja. Von weiblicher Schwesternschaft sehe ich da zunehmend auch eher wenig, sondern massive Anfeidungen untereinander. Aber das kann ich jetztn icht faktisch nachweisen – das ist nur mein subjektiver Eindruck. zu MGTOW sage ich, dass der eine oder andere Punkt bei denen durchaus seine Berechtigung hat, aber das keine fruchtbare Alternative für uns sein dürfte. klar ist, dass die Geschlechterharmonie zerstört ist und die unbedingt wiederhergestellt werden muss. Einfach sich nicht mehr mit Frauen abzugeben, ist zwar eine persönliche Entscheidung, aber keine, die eine Nation dauerhaft am Leben hält, wenn Männer massenhaft das weite suchen. Dazu gab es auch mal einen guten Beitrag irgendwo in der englischsprachigen Presse, wo darauf eingegangen wurde, warum Weiße Männer zunehmend Frauen aus Asien, Nahost und Osteuropa heiraten, weil diese scheinbar traditioneller gepolt sind. Da müssten wir tatsächlich wieder hin, dass sich Männer und Frauen wieder miteinander wohler fühlen und nicht diese völlige Disharmonie noch verstärkt wird. MGTOW ist in seinem Kern sehr individualistisch, was ich an sich jetzt nicht anfeinde, aber betrachten wir es wirklich als lebensfähiges Modell? Männer und Frauen gehören zusammen, das war von der Natur so konzipiert. Irgendwo sind wir da in der Moderne falsch abgebogen und das muss korrigiert werden

  2. Ohne Kinder ist keine Gesellschaft lebensfähig. Und wenn sich alle Männer in einer Gesellschaft von Frauen abwenden wird es Problematisch.Daher sehe ich MGTOW auch eher als einen negativen Auswuchs oder einen “Stummen Protest der Männer” unserer Gesellschaft. Der Grund für MGTOW war ja dass diese Männer sich von der Gesellschaft, dem Gesetzgeber und allgemein Benachteilgt sehen. Ob dass so zutrifft ist erstmal zweitrangig. Ich gebe dir recht wenn du sagst dass es für alle besser wäre die Geschlechter wieder zueinander zu führen als Sie noch weiter auseinander zu treiben.

    Aber dass hier ist ja kein Blog über die Männerrechtsbewegung, daher noch eine Anmerkung zu dem Artikel.
    Ich habe mal den Begriff “Paralyse durch Analyse” gehört. Das soll bedeuten dass wenn man vor eine Anzahl von ZU VIELEN möglichkeiten gestellt wird man wahrscheinlich das nimmt das man schon kennt oder gar nichts wählt um nichts falsch zu machen.

    Ich habe manchmal das Gefühl dass die Menschen einfach mit den ganzen möglichkeiten unserer “modernen” Gesellschaft einfach überfordert sind und dann lieber bei dem bleiben was Sie kennen. Ob sich das nun um den Beruf, die Partnerschaft, ein Sonderangebot im Supermarkt, der Weg dem man im Leben Wählt (Kinder oder Karriere) oder die Partei ist die man wählt ist gleich. Ich habe für mich den Weg gefunden dass ich nicht mehr dem Mainstream nachrenne. Das neuste Smartphone? Brauche ich nicht. Ein dickes Auto? So lange es fährt, günstig im Unterhalt und sicher genug ist meine Familie damit zu fahren ist es gut genug.

    Wenn man etwas vom Gas im eigenen Leben geht sieht man vieles entspannter und man hat einen besseren Blick auf dass was einen selbst wichtig ist.

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