Die Dystopie einer finsteren Zukunft

 

Gastbeitrag von: Konservative Revolution

Dystopie zwingt zum Kampf. Dystopie zwingt eine Person im Rahmen eines Gedankenexperiments die letzte Möglichkeit, sein Dasein zum Tode zu begreifen. Dystopie zwingt zum Pessimismus, aber auch zum Mut und kämpferischen Tugenden.

Sei es die Comiclegende ‘Judge Dredd’, Frank Herberts Romansaga ‘Der Wüstenplanet’, Gilliams Film-Meisterwerk ‘Brazil’, ‘Akira’, Niven und Pournells ‘Der Splitter im Auge Gottes’, Huxleys ‘Schöne Neue Welt’, Orwells ‘1984’ und natürlich Ray Bradburys ‘Fahrenheit 451’ sind solche dystopischen Meisterwerke, die stets auf ihre eigentümliche Weise anti-modernistische Botschaften vermitteln. So ist es auch bei der wohl populärsten Dystopie in der Popkultur: Warhammer 40.000.



In der in ferner Zukunft wird die Menschheit von allen Seiten und im Inneren belagert. Beherrscht wird sie von einem bröckelnden hyper-militaristischen archäofuturistischen Imperium am Rande des Abgrunds.
Der Reiz besteht in völligen Umwertung der Werte, die Warhammer 40k betreibt. Die blichen Werte und Vorstellungen des Science Fiction: zum Beispiel: technologischer Fortschritt, gesellschaftlicher Fortschritt, interstellare Kooperation bis hin zu romantischen und sexuellen Beziehungen zu anderen Spezies. Wh40k nimmt diese und verkehrt sie auf brutalste und übertriebene Weise ins Gegenteil. Dass die Menschheit, um überhaupt in der Galaxis überleben zu können, nur noch aus einer einzigen kosmischen Kriegsmaschinerie besteht, ist ein bezeichnendes Beispiel unter Vielen. So wurden auch Kriegerorden gegründet, die von unglaublicher Zerstörungskraft sind: Die Adeptus Astartes, die Space Marines, genverbesserte Supersoldaten, in Rüstungen gehüllte fanatische Engel des Krieges, die Spartaner des 41. Jahrtausends…

Gleichzeitig sind sie notwendig, denn sie sind die letzte Verteidigungslinie eines totalitären Imperiums, das im Grunde als ein (freilich zynisch-übertriebenes) Gleichnis für die Grenzen menschlichen Willens und menschlichen Intellekts dient, weil es sich nicht zuletzt von Angesicht zu Angesicht sieht zu einer – durch die Größe des Weltraums – völlig ins Unermessliche potenzierten Lebensfeindlichkeit.Während Sci Fi wie Star Trek “unendliche Weiten” als Einladung zu Abenteuern und Forschung präsentiert, macht Wh40k keinen Hehl daraus, dass es ausgehend von der vom Modernismus verleugneten menschlichen Natur weitaus wahrscheinlicher sein wird, dass sich der Mensch seine eigene Hölle erschaffen wird, wie er sich seit Jahrtausenden seine Höllen einfallen lässt, und sie durch Technologie immer mehr potenziert, während er in den Sternen auf immer mächtigere Höllen trifft und schließlich nur noch ums nackte Überleben kämpft. Angesichts des Untergangs eines Imperiums wird der Mensch auf unerbittliche Ursprünglichkeiten zurückgeworfen.


von Konservative Revolution

Video von Cloud of Judgement

Warhammer 40.000

Dystopie zwingt zum Kampf. Dystopie zwingt eine Person im Rahmen eines Gedankenexperiments die letzte Möglichkeit, sein Dasein zum Tode zu begreifen. Dystopie zwingt zum Pessimismus, aber auch zum Mut und kämpferischen Tugenden. Sei es die Comiclegende 'Judge Dredd', Frank Herberts Romansaga 'Der Wüstenplanet', Gilliams Film-Meisterwerk 'Brazil', 'Akira', Niven und Pournells 'Der Splitter im Auge Gottes', Huxleys 'Schöne Neue Welt', Orwells '1984' und natürlich Ray Bradburys 'Fahrenheit 451' sind solche dystopischen Meisterwerke, die stets auf ihre eigentümliche Weise anti-modernistische Botschaften vermitteln. So ist es auch bei der wohl populärsten Dystopie in der Popkultur: Warhammer 40.000. In der in ferner Zukunft wird die Menschheit von allen Seiten und im Inneren belagert. Beherrscht wird sie von einem bröckelnden hyper-militaristischen archäofuturistischen Imperium am Rande des Abgrunds. Der Reiz besteht in völligen Umwertung der Werte, die Warhammer 40k betreibt. Die üblichen Werte und Vorstellungen des Science Fiction sind zum Beispiel technologischer Fortschritt, gesellschaftlicher Fortschritt, interstellare Kooperation bis hin zu romantischen und sexuellen Beziehungen zu anderen Spezies. Wh40k nimmt diese und verkehrt sie auf brutalste und übertriebene Weise ins Gegenteil. Dass die Menschheit, um überhaupt in der Galaxis überleben zu können, nur noch aus einer einzigen kosmischen Kriegsmaschinerie besteht, ist ein bezeichnendes Beispiel unter Vielen. So wurden auch Kriegerorden gegründet, die von unglaublicher Zerstörungskraft sind: Die Adeptus Astartes, die Space Marines, genverbesserte Supersoldaten, in Rüstungen gehüllte fanatische Engel des Krieges, die Spartaner des 41. Jahrtausends…Gleichzeitig sind sie notwendig, denn sie sind die letzte Verteidigungslinie eines totalitären Imperiums, das im Grunde als ein (freilich zynisch-übertriebenes) Gleichnis für die Grenzen menschlichen Willens und menschlichen Intellekts dient, weil es sich nicht zuletzt von Angesicht zu Angesicht sieht zu einer – durch die Größe des Weltraums – völlig ins Unermessliche potenzierten Lebensfeindlichkeit. Während Sci Fi wie Star Trek "unendliche Weiten" als Einladung zu Abenteuern und Forschung präsentiert, macht Wh40k keinen Hehl daraus, dass es ausgehend von der vom Modernismus verleugneten menschlichen Natur weitaus wahrscheinlicher sein wird, dass sich der Mensch seine eigene Hölle erschaffen wird, wie er sich seit Jahrtausenden seine Höllen einfallen lässt, und sie durch Technologie immer mehr potenziert, während er in den Sternen auf immer mächtigere Höllen trifft und schließlich nur noch ums nackte Überleben kämpft. Angesichts des Untergangs eines Imperiums wird der Mensch auf unerbittliche Ursprünglichkeiten zurückgeworfen. "…Vergiss die Macht der Technologie, der Wissenschaft und der Menschlichkeit. Vergiss das Versprechen des Fortschritts und der Erkenntnis, denn es existiert kein Frieden zwischen den Sternen, nur ewig währender Kampf…In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden."- Auszug aus der offiziellen Einführung von Warhammer 40.000

Posted by Konservative Revolution on Friday, February 16, 2018

“…Vergiss die Macht der Technologie, der Wissenschaft und der Menschlichkeit. Vergiss das Versprechen des Fortschritts und der Erkenntnis, denn es existiert kein Frieden zwischen den Sternen, nur ewig währender Kampf…
In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden.”
– Auszug aus der offiziellen Einführung von Warhammer 40.000

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