Die Würde des Menschen – Gastbeitrag

Gastbeitrag von Lukas:

 

 

Die Würde des Menschen

Im 1. des Grundgesetzes steht geschrieben: «Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.»

Und in unserer bunten Republik, in der man heute zwischen über sechzig verschiedenen Genderidentitäten wählen kann, es mehr als zwei Geschlechter gibt, die Homoehe gilt und wir wöchentlich tausende Menschen geschenkt bekommen, weiß das nun wirklich jeder. Es gibt in Deutschland heute fast keine Minderheit mehr, die nicht vom Staat geschützt, gefördert oder vertreten wird.

Nur für eine Minderheit in diesem Land gilt der Artikel eins des Grundgesetztes nicht – und zwar für Andersdenkende. Andersdenkende sind all jene die es wagen über die Politik oder zu Problemen in der Gesellschaft eine kritische Meinung zu haben. Und der schlimmste Feind steht sowieso rechts, am Rande der Gesellschaft, bei den «Nazis». Im neuen Deutschland hat man sich von der eigenen Geschichte vollständig abgenabelt und so laufen viele an Gemälden, Denkmälern, Statuen und Mahnmahlen vorbei ohne zu wissen, wer sie da anschaut, warum sie geschaffen wurden und welche Bedeutung sie für das eigene Volk besitzen. Aber man weiß, dass die Nazis die Welt in Brand gesteckt haben und Deutschland somit kein Recht mehr auf Stolz, Identität oder Erhalt des Eigenen mehr hat.

Alles Deutsche ist schlecht und die Rechten sind der Hort des Bösen. Der «Kampf gegen Rechts» ist damit oberste Pflicht eines jeden Bürgers und die neue Absolution der BRD für Linke ist, Andersdenke zu bekämpfen. Denn Rechte bzw. Nazis sind nicht nur Anhänger von Pegida, Identitären, Burschenschaften oder gar Familien beim Marsch fürs Leben, sondern all jene die nicht konform mit dem linken Mainstream und der katastrophalen Politik unserer Regierung sind.



Und wenn die Linken etwas was aus der Geschichte und dem Kommunismus gelernt haben, so ist es den politischen Gegner mit rotem Terror zu vernichten. Nie wieder sollen auf deutschen Boden Menschen verfolgt, von der Gesellschaft ausgeschlossen oder vom Staat drangsaliert werden. Die Realität sieht leider anders aus, denn man landet schnell auf der «Roten Liste»: ein falsches Wort auf Facebook auf der Arbeit oder gar im Alltag reicht aus um mit der Nazikeule belangt zu werden und sozial geächtet zu werden. Medien, Parteien, Verbände und sogar Gewerkschaften blasen zu Jagd auf Andersdenkende. Kollegen, vermeintliche Freunde, Nachbarn und Verwandte, sie alle helfen gern mit einen vermutlichen Nazi zu denunzieren.

Niemand in diesem Land, egal in welchem Alter er ist, in welcher Stellung oder Bindung er zur Gesellschaft steht, ist vor diesem Schicksal gefeit. Und jene, die mit dem Nazistempel gebrandmarkt sind, werden damit automatisch für vogelfrei erklärt. Denn die Repressionen unserer Zeit sind anders als, wir sie aus der Geschichte kennen. Man lässt Leute nicht mehr in Lager stecken oder von der Stasi abholen: nein man entzieht ihnen die Existenz und die Berechtigung ein Teil der Gesellschafft zu sein. Erst wird der Betreffende von den Medien oder anderen Gestalten öffentlich «geoutet», damit jeder weiß, was seine Pflicht ist und sofort Abstand nehmen und sich von dieser Person zu distanzieren kann. Es folgen dann meist widerliche Artikel und Details aus dem Privatleben der Person, vielleicht sogar von «Experten» kommentiert. Man wird öffentlich an den Pranger gestellt und verhöhnt, das soziale Umfeld schrumpft zusammen und danach geht es an die Existenz. Man verliert entweder die Arbeit, die Lehrstelle, den Studienplatz, Aufträge oder die Mitgliedschaft im Verein. Konten können gekündigt werden und selbst beim Bäcker von nebenan bekommt man keine Brötchen mehr.

Die Antifa hilft gern dabei Geschäfte, lokale oder private Einrichtungen bzw. Eigentum der Person zu zerstören und deren Nutzung zu unterbinden(oder auch Hunde von AfD-Politikern zu verletzen). Dabei sind Morddrohungen, Brandanschläge, Flugzettel, Demonstrationen oder «Hausbesuche» der Antifa nur einige Mittel im normalen im «Kampf gegen Rechts» und einige Fälle enden sogar tödlich. Ist die betreffende Person endgültig sozial und wirtschaftlich ruiniert, so kommt man zum Letzen Akt im «Kampf gegen Rechts», der physischen Vernichtung. Überfälle in Gruppen in Verbindung mit schwerer Körperverletzung sind nicht nur Dinge, die der betreffenden Person widerfahren können, sondern auch seinem Partner oder Angehörigen der Familie. Artikel Eins des Grundgesetztes wird hier wortwörtlich mit Füßen getreten.

Und wenn wir schon beim Gesetz sind: nicht wenige klagen vor Gericht und versuchen sich zu wehren, aber hier steht meist das Urteil schon fest. Denn ein vermeintlicher Nazi bekommt kein Recht in unserer Justiz und nur selten Polizeischutz. Nein in einigen Fällen helfen sie sogar die Person weiter zu demütigen und zu bestrafen. Am Ende ist man vollkommen isoliert und nicht selten psychisch oder physisch geschädigt. Ein bequemer Weg um Dissidenten zum Schweigen zu bringen. Es gibt tausende Menschen in dieser Republik, die dieses Schicksal ertragen, weil sie sagen was sie denken, weil sie sehen was passiert und die handeln, weil ihr Herz es ihnen sagt. Es passiert jeden Tag in unserer Republik und es ist nur möglich, weil der Begriff Rechts komplett verfälscht wurde (nicht nur von den Neonazis), die Geschichte einseitig präsentiert wird, die Medien manipulieren, die Masse schweigt oder mitmacht und die Politik kriminelle Vereinigungen wie die Antifa im «Kampf gegen Rechts» fördert und diese wiederum nicht erkennt, dass sie von ihr missbraucht wird, um eine ehrliche Debatte zu unterbinden.

Wie sagt doch Genosse Lenin: «Der beste Weg um eine Opposition zu kontrollieren ist es, sie selbst anzuführen.»

Sie kämpfen nicht gegen Nazis, sondern gegen Menschen mit einer anderen Meinung, die ihrer vielleicht überlegen oder am Ende sogar richtig ist. Denn die Menschen glauben an vieles, nur nicht an Wahrheit. Und so ist der «Kampf gegen Rechts» meist auch ein Kampf gegen die leise Stimme der Vernunft.

Sie kämpfen gegen ihre Ignoranz und ihren Selbsthass, den sie dadurch entladen können. Es muss sehr befreiend sein, ein Feindbild zu haben und all den Frust über sich selbst und die Welt an andere auslassen zu können (Hasswochen gibt es nicht erst seit 1984). Zusätzlich lenkt es ab von den wahren Problemen in unserem Land, über die diese Menschen gern mal reden würden, aber nicht dürfen. Links zu sein erfordert kein Mut, Rechts zu sein hingegen sehr. Und wenn Sie, lieber Leser, beim nächsten mal «Nazis Raus!» hören, so denken Sie stets daran, die Würde des Menschen ist unantastbar und noch nie haben wir das so ernst genommen, wie in unserer «deutschen demokratischen Republik».


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