Wer tötete Pamela Mastropietro? – Italien, die Lückenpresse und der traurige Zustand Europas

 

Italiens ehemaliger Chef Berlusconi bezeichnete kürzlich die in Italien angelandeten Migranten aus Afrika als «soziale Bombe». Seine Äußerung schlug hier in Deutschland hohe Wellen, dürfte aber faktisch nicht anzuzweifeln sein. Die größtenteils arbeitslosen Migranten, die gebeutelt und glückssuchend in Europa ankommen und in Italien feststecken, sind ein gigantisches Problem für das südeuropäische Land, welches mit hoher Jugendarbeitslosigkeit zu kämpfen hat und bereits die eigene Bevölkerung nicht in den Arbeitsmarkt integrieren kann. Wie soll dies mit mehreren Millionen Migranten aus Schwarzafrika gelingen?



Die deutsche Presselandschaft echauffierte sich über den wahrscheinlich rassistisch motivierten Angriff eines vermeintlichen Lega Nord-Sympathistanten, wo mehrere Afrikaner von ihm mit einer Pistole zum Teil schwer verletzt wurden. Unerwähnt lässt die deutsche Medienlandschaft jedoch jene Meldungen, welche das soziale Gefüge Italiens und die innere Ordnung sprengen könnten. Die Menschen sind wütend über Kriminalität von Migranten, die Macht der eigenen Mafia, die Medien und die schwache Polizei. Es mangelt an Arbeitsplätzen, sozialen Auffangnetzen und Respekt vor Frauen. 37% der Mordopfer in Italien sind Frauen, was eine deutlich höhere Prozentzahl als in anderen Ländern ist. Prostitution, Drogenkriminalität und Vergewaltigungen haben sich gehäuft. Und so hätte eigentlich stärker erwähnt werden müssen, dass kürzlich ein junges Mädchen namens Pamela Mastropietro ermordet in Pollenza gefunden wurde. Die 18-jährige Pamela wurde zerstückelt in zwei Koffern gefunden, nachdem man sie zuvor in der Begleitung eines nigerianischen Mannes namens Innocent Oseghale gesehen hatte. Die Polizei verhaftete den Mann, stellte Blutspuren des Mädchens in seiner Wohnung sicher und verdächtigt den Mann des Mordes. Der Nigerianer ist ein Asylbewerber und vermutlich in der Drogenszene aktiv, die in Italien bereits viele junge Menschen das Leben gekostet hat.

Die FAZ hatte heute die Dreistigkeit den Fall auch noch bewusst falsch darzustellen und zu implizieren, dass der Nigerianer mittlerweile entlastet wurde. Sie schrieb:

 

Zuvor hatten Bürgermeister und Präfektur dazu aufgerufen, keine Demonstrationen zu organisieren, um die Spannung in der Stadt nicht weiter anzuheizen. Ein Schütze hatte am Samstag offensichtlich aus rassistischen Motiven das Feuer auf mehrere Afrikaner eröffnet. Sechs Menschen wurden verletzt. Grund soll der Tod einer 18 Jahre alten Italienerin gewesen sein, die zerstückelt in zwei Koffern gefunden worden war. Zunächst wurde einem Nigerianer der Mord angelastet, der Vorwurf wurde mittlerweile allerdings fallengelassen.

Tatsächlich ist der Verdacht auf Mord noch nicht gänzlich aus dem Raum. Die junge Frau hat sich zu dem Tatzeitpunkt in der Wohnung von Oseghale befunden, wo dann auch das Schlachtmesser und die blutige Kleidung der Frau gefunden wurden. Oseghale behauptet, dass die junge Frau sich eine Überdosis reingezogen und dann gestorben war.  Die FAZ hätte vielleicht erwähnen sollen, dass der Mann nun verdächtigt wird dem jungen Mädchen  mit einem Bekannten eine Überdosis gegeben und den toten Körper der Frau dann zerstückelt und entsorgt zu haben. Ein Detail, was in dem FAZ-Artikel vielleicht bewusst vorenthalten wurde. Er ist dringend tatverdächtig Schuld am Tod des Mädchens zu haben.

Und was ist mit Sizilien? Dort wo ein angeblich 18-jähriger namens Mamadou Kamara  ein altes Pärchen überfiel und dem Ehemann die Kehle durchschnitt, ehe er versuchte auch die Ehefrau zu töten.

Rechtfertigt dies den Angriff des oben genannten Italieners auf ein paar unbeteiligte Migranten aus Nordafrika? Natürlich nicht. Aber ich darf doch wohl darum bitten, dass die Gründe für die emotionalen Ausbrüche und die rassischen Konflikte im Land ehrlich benannt werden.  Wenn Oseghale nicht im Land gewesen wäre, da es sich um einen offensichtlich um einen mit kriminellen Asylbewerber handelt, dann wäre Pamela vielleicht noch am Leben. Und ein irrer Rechter mit einer Pistole hätte keine oder weniger Zuspruch in der Bevölkerung, wenn die Regierung in Italien endlich den Ernst ihrer Lage begreifen würde.

 

Auch bringt es der Presse nichts, wenn sie den Aufmarsch von 15 Männer mit römischen Gruß in der Stadt als größere Tragödie zeichnet, als den Tod eines unschuldigen 18-jährigen Mädchens, welches nicht hätte sterben müssen, wenn die Polizei und der Staat ihre Schutzpflicht ernster genommen hätten. Italien schafft es nicht mal für Pamela Mastropietro zu sorgen, die im Heim lebte und orientierungslos den Drogen verfiel und sterben musste. Mehrere Zehntausend Menschen in Italien sind obdachlos, viele Millionen sind arbeitslos und alle sind hoffnungsarm. Es ist nicht so, dass ich kein Mitleid mit den jungen Migranten habe, die irgendwo in Lybien sich ekelhaften Menschenhändlern anbiedern müssen und dann mit etwas Glück im Unglück die Überfahrt nach Europa schaffen, nur um dann arbeitslos und obdachlos in Rom und anderen Städten zu kampieren. Natürlich habe ich Mitgefühl mit diesen Menschen. Aber das Mitgefühl gilt auch den Europäern, die unter dieser Situation ebenfalls zu leiden haben, auch wenn das einige Naivlinge aus Deutschland nicht nachvollziehen können.  Italien beschlagnahmte kürzlich endlich das NGO-Schlepperschiff Luventa, welches von der deutschen NGO Jugend Rettet betrieben wurde. Die NGO wies die Vorwürfe zurück, dass sie immer näher an die libysche Küste gefahren sei, um dort in direkter Küstennähe Migranten nach Europa zu verschiffen. Die Beweislast durch einen verdeckten Ermittler führte jedoch erst zum Zugriff. Es ist ein offenes Geheimnis, dass vermeintliche Flüchtlingshelfer ihrem eigenen Kontinent Probleme aufladen, die er nicht bewältigen kann. Gleichzeitig importieren sie Migranten und retten sie aus der Armut, um sie dann in Italien in die Ungewissheit zu entlassen. Die wenigsten dieser Glücksritter werden einen positiven Beitrag für die europäische Gesellschaft leisten und nur sehr wenige persönliches Glück hier finden. Und einige andere werden dann eben zu Mördern und Vergewaltigern.

Aber so kann es nicht weitergehen. Weder für die Europäer noch für jene, die nach Europa kommen wollen.


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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