“Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie!”

Vergewaltigungsepisoden in deutschen Städten , in Frankreich und in Schweden. Totgeschlagene Bürger, die Opfer von Migrantengewalt/verhinderbarer Kriminalität wurden. Wer erinnert sich noch an die Vergewaltigungsskandale von Rotherham in England, wo TAUSENDE junge Mädchen industriell von pakistanischen Muslimen misshandelt und prostituiert wurden, während die Autoritäten des Staates sich blind gegenüber dem Leid der eigenen Kinder gaben. Terroranschläge in allen europäischen Städten und partielle Massenverelendung in Teilen Europas durch eine schlechte Finanzunion – alles Dinge, die uns auferladen wurden, ohne dass man uns gefragt hat.



Also sind einige Europäer eindeutig die Opfer dieser forcierten Masseneinwanderung, Globalisierung und Desintegration unserer eigenen Zivilisation. Es wäre also nur folgerichtig uns selbst als bedauernswerte Menschen zu erachten und uns selbst in diesem Bilde für die Öffentlichkeit zu zeichnen.  Es gibt diese deutschen Opfer wie Mia und etliche andere, die sinnlos gestorben sind oder dahingeschlachtet wurden. Es gibt wahrlich keinen Notstand an europäischen Opfern und auch die AfD inszeniert sich gerne hier und dort als Opfer von Desinformationskampagnen, Schikane der Medien oder Missbilligung ihrer verfeindeten Parteien.

Das Problem daran ist, dass diese beständige Inszenierung als Opfer die betreffenden Gruppen emotional abwertet und in den Augen der Öffentlichkeit degradiert. Wer will schon zu den Opfern gehören, wer will schon Teil der geschundenen Minderheit? Obwohl es also möglich ist, dass sich die politische rechte Opposition als Opfer einer linken Hegemonie zeichnet, halte ich das für keine gute Entscheidung im Hinblick auf die Austrahlungskraft einer politischen Bewegung, die zukunftsfähig sein soll. Wer sich in seiner Rhetorik nur auf Negatives konzentriert, wird unweigerlich eine negative Perspektive für seine Zuhörer und Zuschauer kreieren.  Mitleid mit einem Menschen oder einer Gruppe zu haben, macht diesen Menschen oder diese Gruppe nicht attraktiv.

Insofern würde man auf eine patriotische Bewegung herabschauen, statt zu ihr aufsehen, wenn immer nur die Tränendrüsen gedrückt wird, wie das die Vertreter vieler Vereine für Vielfalt und Minderheiten machen, die sich gegenseitig in ihrem Opfersein überbieten wollen. «Wer?! Wer ist das größere Opfer in dieser Gesellschaft und wer wird am meisten diskriminiert? Und wie kann man diesen armen Opfern helfen, damit sie endlich, weil sie ja so schwach und armselig sind, in der Gesellschaft weiterkommen?»

Ich lehne diesen Narrativ als einzigen Träger einer politischen Bewegung ab. Stattdessen ist es absolut essentiell, dass die Idee vom Opfersein nicht inkarniert und zur Identitätsbildung herangezogen wird. Die Deutschen waren, wie viele andere Völker in ihrer Geschichte, häufig Opfer. Aber auch Täter, wo gleichzeitig der gegenübergesetzte Kult eines Tätervolkes liegt, der in ähnlicher Weise destruktiv ist.

Vor allem jedoch waren sie schaffende und insgesamt kreative Menschen, die eine eigene Kultur hervorgebracht haben, phänomenale Städte errichteten, Bauwerke für die Jahrtausende in ihr Land setzten und die Kultivierung Mitteleuropas vorantrieben. Das innere Feuer, welches zu solchen Taten anstachelt, kann sich weder aus Angst noch  Ablehnung oder einem Minderwertigkeitskomplex speisen. Wenn der eigene Blick nur nach Innen gerichtet ist und sich das Elend des Eigenen und der eigenen Geschichte ansieht, kann eine Zivilisation sich nicht weiterentwickeln, sondern verkümmert in Depression und begründeter Verlustangst.

Die eigene Kultur und Geschichte neu zu entdecken und kreativ zu nutzen, ist ein revolutionärer Akt.  Erst wenn die eigene Zivilisation als sterblich begriffen wird, kann die Vergänglichkeit eben dieser Ansporn sein, um die eigene Identität neu zu entdecken.

Nur wer sagen kann und ausstrahlt, dass er selbst großartig ist, kann andere auch von dieser Annahme überzeugen. Niemand will einem Menschen folgen, der mit hängenden Schultern und dem Blick zum Boden durch das Leben geht. Belebend und bejahend muss der Blick sein, wenn er nach vorne gerichtet in eine andere und hoffentlich bessere Zukunft für das eigene Land und Europa zeigt. Nicht nur den Verlust sollte man den Menschen durch Aufklärungskampagnen ins Gedächtnis rufen, sondern auch die Möglichkeiten einer lebenswerteren Gesellschaft.

«Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie! Geht mit erhobenem Kopf, aber erhebt euch nie über andere! Geht mit wachem Verstand und mit heißem Herzen!» – Georg Leber (SPD),  ehemals Bundesverteidigungsminister ;

Leber galt als ein unter den Bundeswehrangehörigen sehr beliebter Verteidigungsminister und wurde von ihnen als Soldatenvater[2][13] bezeichnet. Seine Amtszeit prägte ein starker Aufrüstungsschub der Bundeswehr; unter anderem wurde der Endausbau von 36 Brigaden des Feldheeres verwirklicht sowie für die Infanterie das Panzerabwehrlenkraketensystem MILAN in ausreichender Stückzahl eingeführt.

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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