Der unsichtbare Waffenschmuggel in Europa

 

 

Handgranaten, Mörser, RPGs und Gewehre. An Munition mangelt es auch nicht, als die spanische Polizei im letzten Jahr das Waffenlager eines Schmugglerrings entdeckt.  10.000 Gewehre, 400 Mörser und etliche Kleinwaffen wurden von der Polizei sichergestellt und man geht davon aus, dass im dem alten Lagerhaus ein Umschlagplatz für den europäischen Waffenhandel verortet war. Viele der Kriegswaffen seien wohl für kriminelle Organisationen und Terroristen in ganz Europa bestimmt gewesen. (Korrektur)

In Frankreich spielte sich einige Jahre zuvor ähnliches ab, als der Polizei nach mehreren Razzien illegale Waffen in die Hände fielen, wovon die meisten der organisierten Kriminalität gehörten.  Der damalige Innenminister Bernard Cazeneuve sagte im September 2015, dass der Staat seit 2013  ca. 6000 Waffen von Kriminellen beschlagnahmt habe, wovon 1200 Kriegswaffen seien. Man erinnere sich hier an die Anschläge von Charlie Hebdo und Bataclan, wo die islamischen Terroristen nicht mit legalen Sportwaffen, sondern mit illegal beschafften Kriegswaffen ihre Anschläge verüben konnten. Teilweise handelte es sich auch um modifizierte, eigentlich deaktivierte Waffen, welche in illegal betriebenen Workshops umgebaut wurden. Auch in Spanien, nahe Bilbao, fand die Polizei einen solchen versteckten Workshop.



Über den Balkan, Osteuropa und Südeuropa fließen jährliche mehrere Millionen Dollar in Waffen in die EU. Viele davon sind Überbleibsel aus den Kriegen im Irak, Jugoslawien, Syrien und auch Libyen . Vor allem Libyen entwickelte sich nicht nur was den Zufluss von Menschen anging zum Exportschlager an der nordafrikanischen Küste. Auch Waffen strömen seit dem Fall Gaddafis ungehindert in alle Konfliktregionen dieser Erde, nachdem die Munitionslager und Depots des lybischen Staates nach der NATO-Intervention und dem Bürgerkrieg quasi für alle Bürger zur Plünderung freigegeben wurden.

 

Deutschland ist ebenfalls als mitteleuropäisches Land mit einem stetig wachsenden Clan-Kriminalitätsproblem ein kleiner Umschlagplatz für Waffen geworden.

Als ich noch im Wedding wohnte, erzählte man mir öfter, dass ich mit nur einer SMS bei «dieser Nummer» und einem ziemlich ausgefuchsten Zahlencode ein Treffen am Nauener Platz arrangieren könnte. Dort würde dann die von mir in der SMS bestellte Waffe um so und so viel Uhr auf mich warten, wenn ich denn genug Geld dafür hätte. «Makarov?» – kein Problem, sagte mir ein kurdischer Junge auf dem Schulhof der Paul Löbe Schule, die nicht unweit von meiner eigenen Lehranstalt lag. Ich habe das Angebot nie genutzt.

Molenbeek, das hochgradig islamisierte Viertel in Brüssel, nennt man wohl auch  «den großen Basar der Kalasch(nikow)», weil dort etliche Kriegswaffen aus Osteuropa und dem Nahen Osten angeboten werden. Oftmals machen diese Waffen kleine Weltreisen und stammen eigentlich aus Belgrad oder dem Kosovo, gehen dann nach Syrien und kehren irgendwie über die Türkei zurück nach Europa, wo sie dann in den Händen von Clans und anderen Kriminellen landen.

Deutschland: Rund 95 Prozent der 2014 konfiszierten Tatwaffen wurden nicht legal erworben oder gehalten. Sie stammten aus einem versteckten Arsenal: Schätzungen zufolge stehen hierzulande rund 5,6 Millionen legal gehaltenen Waffen 15 bis 20 Millionen illegale gegenüber. – Spiegel

Mittlerweile ist es wohl auch sehr leicht geworden die Bundeswehr in Deutschland zu beklauen. Die nur noch minimal gesicherten Kasernen sind womöglich zur lukrativen Fundgrube für Diebe geworden, die militärische Ausrüstung erbeuten wollen. Schließlich gab es im Zeitraum von 2003 bis 2013 524  Einbrüche und 460 Diebstähle. In 14 Fällen kam es zum Diebstahl von Munition und in 30 Fällen wurden Waffen entwendet.

Wo die Waffen gelandet sind? Vielleicht in der Ukraine, vielleicht bei politischen Extremisten oder eben einfach bei kriminellen Clans, die ausreichend logistische Netzwerke hätten, um diese Kriegswaffen unentdeckt zu vertreiben. Dass sie davor nicht zurückschrecken sie zu nutzen, sah man vor einer Weile in Marseille, der Stadt der knapp bekleideten Französinnen und Burka-Skandale. 2010 eröffneten mehrere maskierte Kriminelle das Feuer aus ihren AK-47 Sturmgewehren und erbeuteten ein paar Millionen Dollar aus einem Geldtransport, ehe sie die Flucht ergriffen und die hilflose Polizei mit überlegener Feuerkraft niederhalten konnten. Und im Jahr 2017 stoppte die Polizei durch Zufall ein Pärchen auf der Fahrt und fand sowohl Raketenwerfer als auch Kalaschnikov.

Und in Lyon stieß die Polizei nach mehreren Razzien in der islamistischen Szene auf Dutzende Handfeuerwaffen, Schutzwesten, Helme und Raketenwerfer.  Fragt sich nur wie viele Waffen noch unsichtbar in den Händen potenzieller Terroristen und Clans sind, an die unsere europäische Polizei bisher noch nicht rangekommen ist. Im letzten Jahr fand man heraus, dass die Osmanen Germania im Raum Stuttgart Geld von einem Abgeordneten der türkischen AKP erhalten haben, um hier in Deutschland Waffen zu kaufen und zu horten. Zu welchem Zweck wohl dieser Aufwand von Seiten der türkischen Regierungspartei betrieben wird? Man sollte sich zumindest die Frage stellen, ob der türkische Abgeordnete mit einer semi-offiziellen Weisung handelte und hier vielleicht tatsächlich eine politische Strategie seiner eigenen Regierung umsetzte. Die Implikationen wären für die meisten Menschen jedoch schwer verdaulich.

 

Gefunden haben die Fahnder bislang bei ihren Razzien nur wenige der scharfen Waffen – auch, weil die Osmanen bei der Polizei Spitzel haben. Dass Pistolen und Maschinenpistolen aber da sein müssen, wissen die Ermittler auch, weil erst im Februar 2017 ein Osmanen-Aussteiger gekidnappt, nach Herrenberg im Kreis Böblingen verschleppt und dort dem Mann ins Bein geschossen wurde. Das Projektil entfernte eine Altenpflegerin, damit keine Spuren zurückblieben.

Im Juni 2017 sollte ein anderer Aussteiger in Wuppertal in einen Hinterhalt gelockt und ermordet werden. Polizisten retten ihm das Leben – und stellten eine scharfe Pistole sicher.

Keinen Zweifel haben die Ermittler, dass es zuhauf Waffen gibt und dass diese vor allem mit Geld des türkischen Staates gekauft werden. „Die Beschaffung“, fassen sie in einem Bericht ihre Erkenntnisse zusammen, „soll insbesondere mit Geldern erfolgen, die über Metin Külünk an Ilkay Arin vom türkischen Staat zur Verfügung gestellt werden und in Zukunft weiter zur Verfügung gestellt werden sollen“. Das Duo schweigt auf die Fragen unserer Zeitung und des ZDF.

Foto: Spanish National Police

 


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

8 thoughts on “Der unsichtbare Waffenschmuggel in Europa

  1. Haaaallllt…………………….

    Ihr seid auf dem falschen Dampfer, was den Spanier angeht.

    Der Händler hiess Cantabrico Militaria.

    Der Spanier war ein lizensierter Waffenhändler und schon lange Jahre im Geschäft.
    Wer mit dem Metier zu tun hatte, kannte den.
    Die Spanische Armee war einer seiner Lieferanten, die verkauften dem ihre überzähligen Cetme Gewehre.
    Der Händler verkaufte die je nach Anfrage und Bewilligung des Käufers, scharf oder als Dekowaffe.
    In manchen EU Ländern kann der Händler diese Waffen scharf kaufen und Selber ändern, in Österreich beispielsweise.
    In anderen Ländern müssen die Waffen vor der Einfuhr geändert werden.
    Darum hatte der Händler auch eine Werkstatt.
    In den meisten Ländern sind Garanten und Minenwerfergeschosse als Deko ebenfalls erlaubt.
    Der bekam sie scharf und musste sie delaborieren. ( Auskratzen )
    Viele Waffen die man auf den Bildern sieht, sind Karabiner die in fast jedem Land legal zu erwerben sind.
    Dann sieht man MG-37t ….. in der Wehrmacht war das die Bezeichnung für die Beutewaffe aus Tschechien, das “t” stand für das Land.
    In Tschechien hiess das MG … MG vz 37.
    Ein altes massives Vorkriegsmodell welches 1937 schon völlig veraltet war.
    Es ist ein reines Sammlerteil.
    Warum die Behörden in Spanien plötzlich bei dem eine Untersuchung starteten, und die bislang ohne Ergebnis blieb, ist nicht ganz klar.
    Kann gut sein, dass die EU da ihre Finger im Spiel hatte, Europol hat ja auch die Aktion geleitet.
    In Europa hat man regelmässig Hysterieanfälle was Waffen angeht.
    Hier in der Schweiz hat Carla del Ponte mal einen Händler hops genommen, und ihm nichts nachweisen können.
    Ihr missfiel nur einfach, dass er die damals noch freien Waffenschalldämpfer sehr gut verkaufte, ja sie selber herstellte.
    Solche Schnellschüsse sind Heute üblich.

    Wer sich mehr dafür interessiert, hier kann er es nochmals nachlesen.

    https://german-rifle-association.de/waffenarsenal-gefunden-fake-news/

    1. .gucke mal rein. Habe zu dem spanischen Waffenfund nun aber wirklich keinen Anlass gefunden an der Validität der Info zu zweifeln. Gucke mir das nochmal an beizeiten.

    2. So. Sehr interessant. Danke für den Link dazu, vor allem dass mit der Freilassung der “Betreiber” ….heißt also, wir haben in den gängigen Mainstream-Medien eine Weiterverbreitung von Falschinformationen gehabt, die mehrere DUTZEND Blätter einfach so übernommen haben, ohne es zu prüfen. (und wir natürlich auch nur soweit, dass wir es mit englischen und deutschen Quellen abgeglichen haben). Sehr interessant.

      1. So spät noch dran am Bloggen….!!!

        —————————-
        Ganz genau so ist es.
        —————————-

        Aber ihr seid in guter Gesellschaft.
        Sogar im Blog von Vera Lengsfeld tauschte die Geschichte auf.
        Weiss aber gerade nicht mehr wo und wann.

        http://vera-lengsfeld.de/2016/02/20/merkel-schafft-uns-1/#more-78

        Und Frau Lengsfeld ist nun wirklich als Seriös zu betrachten.

        Was auch fehlt, dass ist jede Form von Nachberichterstattung. Denn wie die Sache endete, davon findet sich nichts…… Null…..Never.

  2. So ……nun zum Rest des Artikels.

    Also der stimmt schon.
    Es hat immer und überall Waffen, aber meistens bekommt man die nur aus der Hand von Kriminellen für die das nur ein Geschäft ist, oder indem man alte Beziehungen hat.
    Das Darknett habe ich auch mal erforscht.
    Dort wurden damals sogar Maschinengewehre wie das FN-Minimi angeboten.
    Damals war der Bitcoin bei ca. 600 Euro und das Minimi hätte 200 Bitcoins gekostet.
    Allerdings mit Adress-Auslieferung in ganz Europa.
    Also bei 120ooo Euros, wer kann sich das leisten ?
    Sowas kauft höchstens ein spleeniger Millionär.

    Darum dürfte das Darknet kein grosser Waffenhandelsplatz sein.
    Naja, vielleicht kennen sich andere besser damit aus…..????

    Kriegswaffen finden sich aber immer noch sehr häufig.
    Will man die Waffen kontrollieren, liesse sich das über die Munition viel wirksamer bewerkstelligen.
    Aber das bräuchte natürlich einige Jahrzehnte.
    Im Mittel halten Patronen ca. 30 Jahre, ab 50 Jahren sind sie nicht mehr zuverlässig.
    Ich hab das mal erlebt, bei einem Maschinengewehr.
    Das stottert mit derlei Munition. Gefährlich ist das Stottern, weil die Patronen mit Verzögerung zünden. Darum das Stottern…… es macht Buim, Bum, Bum ……..Bum……..Bum……. Bum, Bum…………..
    Es könnte passieren, dass wenn eine Fehlfunktion auftritt, der Schütze die Patrone auswirft und sie dann doch noch zündet.

    Ich habe aber auch Patronen aus dem Vetterli-Gewehr verschossen, die 100 Jahre alt waren ……und noch funktionierten.

    Munition aus sehr früher Fertigung ist jedoch immer unsicher.
    Frühe Lose der Nitrozellulose, die man in der Schweiz um 1885-90 in Artilleriemunition verladen hat und nie verschoss, waren vermutlich der Grund warum es bei uns nach dem Krieg 2 Explosionen in Waliser Munitionskavernen gab.
    Diese Munition verpuffte irgendwann selber, sie wurde mit dem Alter instabil.
    Ich kannte den Mann der Jahrelang diese Dinge in der Schweiz untersuchte.
    Er musste damals in Schweden nach so alter Munition suchen um dem Fehler aus die Spur zu kommen.
    Nur Schweden hatten neben der Schweiz derart alte Munitionsbestände, denn beide Länder hatten sehr früh eine hochentwickelte Munitionsfertigung und ebenso früh auf Nitrocellulose umgestellt, die aber wegen mangelndem Krieg nicht verbraucht.
    Der Mann war in der Pulverfabrikation Wimmis beschäftigt. Dort stellte man unter anderem Zündsätze her.
    In 200 Gramm Margen pro Produktionsvorgang ….als Silber und Bleiaccid.
    Das Material ist derart hochexplosiv, dass man nur so die Sicherheit der beschäftigten gewährleisten, sie gegen Verpuffung schützen konnte.

    Tja, Waffen sind heute nur aus einem Grund ein Problem weil sie da sind …..und sie von Islamisten benutzt werden.
    Aber diese Waffen sind nicht seit alters her da, dass sind Schmuggelwaffen aus den Osten.
    Früher gabs auch immer Kriminelle die Waffen benutzten, aber verglichen mit den Taten die Islamisten begehen, waren das nahezu “Kindereien”.
    ———————————-
    Illegale Waffen gibt es viele und sie sind nicht wirklich ein Problem.
    ———————————-
    Diese Waffen liegen zumeist irgendwo im Schrank, werden als Versicherung für den Notfall aufbewahrt, aber niemand bekommt sie je zu Gesicht.
    Nie passiert was damit, denn diese Bürger sind gute Mitbewohner unserer Länder, sie Leben und Arbeiten wie es sich gehört, fallen kaum je auf.

    Diese Waffen sind keinerlei Problem.

    Und ich behaupte, dieser Typ Bürger besitzt 90% der illegalen Waffen.
    Die Politik verfolgt solche illegalen Waffenbesitzer, weil sie Angst hat vor ihren Bürgern, weil sie am Bürger vorbei politisieren, ihn verraten, dass Land schädigen ……und darum Angst haben, diese Waffen könnten in einem Bürgerkrieg eingesetzt werden.
    Und ich denke, die haben diese Ängste zurecht, man sehe ich nur mal das Tamtam um Schulz / Merkel an.

    Die restlichen 10% sind in der Hand von Banden, Kriminellen und Terroristen.
    Und nur sie sind gefährlich für uns.
    Das sind Leute die bei ihrem Lebenswandel die Haftstraffe schon einkalkuliert haben, oder für die eine Strafandrohung nichts ist, Beispielsweise bei Islamisten.
    Aber gerade dort ist die Regierung Deutschland völlig apathisch, ja vorsätzlich untätig.

  3. Waffen in Bürgerhand sind zu begrüssen, auch wenn der Staat davon nichts weiss.

    Als Libertärer ist mir das ganz klar und es sollte ein Grundsatz der Politik sein dem Bürger die Waffen zu belassen. Und da eben auch die, von denen der Staat nichts weiss.
    Denn es ist eben keineswegs so das illegale Waffen bei Verbrechen eine grosse Rolle spielen, nein sie verhindern sogar viele Taten.
    Aber es gibt eben Ausnahmen.
    Da wir aber aus politischer Korrektheit keine zweiklassen Gesetzgebung machen wollen, wird das Problem bestehen bleiben, ja werden wir die Guten mit den Schlechten in einen Topf werfen.
    Es werden ständig neue Gesetze erlassen bei denen die Guten ebenso betroffen sein werden sie die kriminellen.

    Das Waffenverbände immerzu von legalen Waffenbesitzern sprechen, ist alleine schon Zeichen eines unterwürfigen, katzbuckelnden Untertanengeistes der dass alles erst möglich macht.
    ———————————
    Nein, das Problem müsste politisch endlich benannt und auch so angegangen werden.
    ———————————
    Nämlich ein Besitzverbot und Strafverfolgung für Zugewanderte, für Muslime, Bandenmitglieder, und bei Zugewanderten ein Besitzverbot für mindestens die ersten 2 Generationen, völlige Integration vorausgesetzt könnte man den Einzelfall betrachten…..

    Wer mit Waffe erwischt wird, ……..Abgeschoben.
    Was übrigens auch für alle anderen gravierenden Tatbestände gelten müsste.

    Die Statistiken werden von gewissen Personenkreisen gepuscht, dort kann man ersehen gegen wen sich Waffengesetze richten müssten.
    Alle anderen Kreise sind in Ruhe zu lassen, sogar dann wenn es mal einen Vorfall gibt, dort genügen die normalen Gesetze vollauf.

  4. Ach ja, ich persönlich finde immer, das Sprichworte gewissen Dinge sehr trefflich beschreiben.

    Zitat:
    Die Waffengesetzgebung einer Gesellschaft ist ein zuverlässiger Maßstab für die Beurteilung der geistigen und moralischen Gesundheit einer Staatsführung und Administratoren und der liberalen Potenz einer Gesellschaft. Strenge Waffengesetzgebung entwaffnet den Bürger und bewaffnet die Unterwelt. Sie zeigt in der Regel nur das Unsicherheitsgefühl obrigkeitsstaatlicher Verwaltungsbeamter und deren unberechtigter Angst vor der eigenen Bevölkerung der stets Misstrauen entgegengebracht wird.“
    (Colin Greenwood, britischer Police Superintendent)
    ————————————————–


    Aktuell wegen den USA:
    The Second Amendment isn’t about protecting ourselves against criminals. It’s about all of us protecting ourselves from all of you!“ in etwa:
    „Der 2. Zusatzartikel handelt nicht davon uns gegen Kriminelle zu schützen. Es geht darum uns vor Leuten wie Ihnen zu schützen!“
    (Dr. Suzanne Gratia Hupp zum Kongressabgeordneten Charles Schumer (D-NY), 1994)
    —————————————————————–


    Gesetze, welche das Tragen von Waffen verbieten (…) entwaffnen nur jene, welche weder geneigt noch entschlossen sind, Verbrechen zu begehen. (…) Solche Gesetze verschlimmern die Dinge für die Überfallenen und machen sie besser für die Angreifer; sie helfen eher Morde zu fördern als sie zu verhindern, denn ein unbewaffneter wird mit größerer Sicherheit angegriffen als ein bewaffneter Mann.“
    (Cesare Beccaria, Vater des modernen Strafrechts)
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    Die Entwaffnung der Juden machte einen individuellen oder kollektiven Widerstand unmöglich. Heute enthält das Grundgesetz von Deutschland folgende Vorschrift: >>Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.< < Wenn die Nazi-Erfahrung also etwas gelehrt hat, dann, dass totalitäre Regierungen versuchen werden ihre Subjekte (Menschen) zu entwaffnen um so jede Möglichkeit, den Verbrechen gegen die Menschlichkeit Widerstand zu leisten, auszumerzen.“
    (Stephen P. Halbrook, Fairfax, Virginia USA. Autor von „Nazi Firearms Law and the Disarming of the German Jews“)
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    „Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrierungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen!“
    (Adolf Hitler, Reichsparteitag am 15. 09.1935)
    Anmerkung: Das derzeit geltende Deutsche Waffengesetz geht in weiten Teilen auf die von der NSDAP erlassenen Gesetze zurück.
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    Und mein Lieblingszitat.
    Es ist das arroganteste, aber zugleich ehrlichste was mir bislang begegnet ist. es zeigt nämlich wie die dort oben auch heute noch denken.
    Es stammt vom berühmten Georgier Josef Dschugaschwili.

    Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?“
    (Josef Stalin, 1879-1953)

    1. Gute Zitate. Ich bezeichne mich ja auch gerne als National-libertär . Und wenn der Staat nach den Hobbschen Grundsätzen die Sicherheit nicht mehr garantieren kann, führe ich John Locke ins Feld. Gebt den Leuten die “means to defend themselves” – gebt ihnen, wenn der Staat es nicht kann oder will, die Möglichkeiten ihr Eigentum, Freiheit und Leben zu verteidigen.

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