Die tatsächlichen Zustände in Schweden – «verschwindet hier, wenn ihr wisst was gut für euch ist!»

 

 

Die tatsächlichen Zustände in Schweden sind ein gut gehütetes Geheimnis. Während einige Vertreter von der multikulti-kritischen Seite auf die massiven Ausschreitungen, Handgranaten-Angriffe und Vergewaltigungsserien zeigen, werden selbige Vorfälle von den Verteidigern des schwedischen Modells als Einzelfälle ohne größere Bedeutung abgetan. Schweden funktioniere doch, wie man am BIP und den schönen Einkaufspassagen in Stockholm sehen kann.

Noch Anfang diesen Jahres kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven einen potenziellen Einsatz der Armee an, um die Bandenkriminalität in den schwedischen Ghettos zu bekämpfen. Das sind die Worte eines sozialdemokratischen Ministerpräsidenten, der öffentlich den Einsatz der schwedischen Armee in Betracht zieht, um der mittlerweile ausufernden Gewaltkriminalität in einigen Bezirken des Landes wieder Herr zu werden.

“Es wäre nicht meine erste Wahl, das Militär einzusetzen. Aber ich will alles Nötige tun, um der schweren, organisierten Kriminalität den Garaus zu machen.”» Quelle

Noch im Jahr 2010, als ich mich zuerst mit dem schwedischen Modell, seiner Einwanderungspolitik, der laschen Justiz und den sozialen Vorteilspaketen für Migranten aus Afrika und Asien befasste, konnte ich die Sirenen schon hören. Schon damals gab es mehr als genug Anzeichen dafür, beispielsweise die Zunahme an Vergewaltigungsdelikten durch junge Migranten aus Nordafrika und Nahost, dass das schwedische Utopia, das Modell von social beneftics und laissezfaire schon bald an seine Grenzen stoßen könnte. Vor allem wenn die Masseneinwanderung aus kulturstarken Regionen, in denen der Islam dominiert, in ein Land erfolgt, welches sich selbst innerlich scheinbar aufgegeben hat.  Der ehemalige Premisterminister Frederik Reinfeldt sagte sogar, dass Schweden nicht denen gehöre, die schon länger in Schweden leben, sondern den Migranten.  Ähnliche Töne gab es immer wieder von schwedischen  Regierungsvertretern, der Presse und Prominenten des skandinavischen Landes. Beispielsweise sagte die ehemals führende Sozialdemokratin Mona Sahlin:

I’ve often had that question but I cannot figure out what Swedish culture is. I think that is what makes many Swedes so envious of immigrant groups. You have a culture, an identity, a history, something that binds you together. What do we have? We have Midsummer’s Eve and such corny things.

Grob zusammengefasst ist diese Politikmacherin in Schweden der Ansicht, dass nur die Einwanderer Kultur nach Schweden bringen und die einheimischen Bräuche der Schweden, die dort seit mehreren Jahrtausenden leben, «albern und dämlich» sind. Die Schweden leben den globalistischen Traum der One-World, wie kein anderes Land und die Regierung treibt die Verwirklichung dieser Utopie weiter voran: «Das neue Land» heißt der Titel eines regierungsnahen Werbespots, der im schwedischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Schweden soll eine neue Form von Einwanderungsgesellschaft sein, wo nicht der Merit, also die Befähigung und der Mehrwert des Einwanderers über die Aufnahme im Land entscheidet, sondern lediglich die Größe der schwedischen Gastfreundlichkeit. Eine humanistische Weltmacht will man sein.



Vor einigen Monaten begab sich der freie Journalist Tim Pool nach Schweden und recherchierte vor Ort in den sogenannten Problembezirken des Landes für die Öffentlichkeit. Die Ergebnisse sind beunruhigend, wenn auch nicht überraschend für uns. Interessant ist jedoch, dass Tim Pool während seines Aufenthalts augenscheinlich von schwedischen Regierungsagenten beschattet wurde und sein Name auf die offizielle Twitter-Sweden «Hassliste» gesetzt wurde, die ihn quasi in Schweden als Persona-Non Grata brandmarkt. Der Grund? Tim Pool interviewte in den betroffenen Bezirken Einheimische und Einwanderer und traf auf eine Mauer des Schweigens – vor allem Einheimische in Schweden wollten auf gar keinen Fall vor die Kamera, fürchteten sich ihre Meinungen offen zu sagen und bestanden darauf, dass man ihre Gesichter, Stimmen und Namen unkenntlich machte, wenn sie überhaupt aussagen wollten. Von der schwedischen Polizei wurde Tim Pool nach kurzer Zeit bereits unter dem gut gemeinten Ratschlag «verschwindet hier, wenn ihr wisst was gut für euch ist!» aus der NO-GO-Area eskortiert wurde.

Nachdem Trump letztes Jahr mit dem Finger auf Schweden gezeigt hatte und die Welt ermahnte, die katastrophalen Zustände des Landes als Mahnung zu nehmen, gab es unmittelbares Flakfeuer der Medien gegen den Präsidenten. Schweden gehe gut oder habe wenn überhaupt nur kleine Problemchen. Das Land sei ein Mustermodell für die offene und grenzenlose Gesellschaft, wo die Welt Zuhause sei und so weiter.

Mittlerweile versucht die Regierung in Schweden die Epidemie an Angriffen mit Handgranaten in den von mehrheitlich muslimischen Migranten bewohnten Bezirken einzudämmen, indem man eine Amnestie für Handgranatenbesitzer in Betracht zieht. Jeder der innerhalb eines gewissens Zeitraums seine Handgranaten bei der Polizei abgibt, kommt straffrei davon. Das geschieht nicht grundlos. Allein in den letzten zwei Jahren gab es etliche Fälle von Angriffen auf Polizei, Zivilisten und Feuerwehr, bei denen Handgranaten zum Einsatz kamen. Polizeiautos wurden gesprengt, Eingangstüren von Polizeistationen entglast und unbeteiligtes vierjähriges Mädchen wurde bei einem solchen Bombenangriff getötet.

In Stockholm kam es kürzlich erst zu mehreren Morden, bei denen ebenfalls wieder Männer aus dem Maghreb und Nahost beteiligt waren. Schusswaffen und Macheten kamen zum Einsatz, als zwei Männer 2017 in kurzer Folge getötet wurden. Die Polizei bezeichnet diese Gewaltorgie als Bandenkriminalität. Auch im beschaulichen Helsingborg an der Küste kam es zu einem brutalen Zusammenstoß zwischen Männern, in deren Folge ein ums Leben kam. Und in Upsasla explodierte das Auto eines Polizei-Chef. Man geht davon aus, dass es sich um Rache von Clans an dem Polizisten handelt, weil dieser gegen die Kriminellen ermittelt hat.

Und über die massiven Ausschreitungen in den Vorstädten und den Hilferuf der schwedischen Polizei berichteten wir schon im letzten Jahr ausführlich. Interessanterweise schafft es nur ein Bruchteil der hier genannten Fakten auch nur in die unterste Schlagzeile in der deutschen Öffentlichkeit, obwohl an dem Wahrheitsgehalt der Daten kaum noch Zweifel bestehen können. Die Frage ist also, warum nicht ausführlich berichtet wird.

So wie die Dinge laufen können wir jedoch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass die Situation in Schweden sich verbessern wird. Obwohl die Regierung darüber nachdenkt einen militärischen Einsatz in den No-Go-Areas zu befehlen, könnte dieser genau den gegenteiligen gewünschten Effekt haben und das Pulverfass in den Ghettos zum Explodieren bringen. Sollte die Polizei und das Militär versuchen das geltende Recht in Schweden durchzusetzen und wieder Recht und Ordnung im Land herzustellen, könnte dies zu einer Solidarisierung der muslimischen Migranten führen, die sich dann in Massen auf die Polizei stürzen. Derlei hat Schweden bereits erlebt auch Frankreich und England kennen diese Problematik. 2005 bei den Franzosen und 2008 in England. In der Hoffnung die Unruhen in den Vorstädten zu beenden, könnte die schwedische Regierung dazu beitragen eine regelrechte Explosion vom schwedischen Utopia herbeizuführen. Die Linken werden darin wieder die alleinige Schuld bei der Polizei sehen, während man die neuen Migranten ausnahmslose in Schutz nehmen und als lammfromme Opfer eines vermeintlich systemischen Rassismus zeichnen wird.

Eine andere Option ist, dass die schwedische Regierung die Dinge einfach ignorieren und weiter laufen lassen wird, weil sie auch erkannt hat, dass das Ende des Traums nur noch eine Frage der Zeit ist. So wie die Fakten liegen, ist ohne drastische Maßnahmen keine Abhilfe mehr möglich. Massenabschiebungen von Illegalen und Kriminellen würden wahrscheinlich zu Tumulten in den betroffenen Gebieten führen und die Bilder von schwedischen Polizisten, die muslimische Migranten zum nächsten Bus oder Flughafen zerren, wären so oder so das Ende der schwedischen Lebenslüge und der Beginn einer Episode entsetzlicher Gewalt und innerstaatlichen Krisen.

Betroffen sind davon jedoch nur Teile des Staates, da Schwedens Mehrheitsbevölkerung(Schweden) größtenteils die Segregration zu ihren neuen Mitbewohnern im Land sucht. Ethnische Schweden ziehen tendenziell immer und so schnell wie möglich aus den multikulturellen Bezirken weg und leben dann in ethnischen Enklaven ein wunderbares und pseudosozialistisches Schweden weiter, welches mehr und mehr Probleme vor der Türschwelle abgeladen bekommt.

Aber was sind denn nun die tatsächlichen Zustände in Schweden? Eine echte Analyse auf der Ferne fällt schwer und ist auch Leuten scheinbar unmöglich, die extra nach Schweden reisen und investigativ als Journalisten in die betroffenen Bezirke gehen. Daher spekulieren wir nur auf der Grundlage von bestimmten Fakten und hoffen, dass wir uns sehr irren und in Schweden alles am Ende gut ausgehen wird. Dennoch unterhielt ich mich vor einigen Tagen mit einem Bekannten aus Schweden, der durch einen Suburb bei Malmö ging und im Gespräch mit einem ehemaligen Kollegen der Polizei erfahren durfte, dass der Krankenstand in der Einheit bei fast 40% liegt. Auch Krankenschwestern und Feuerwehr melden sich zunehmend krank, erscheinen nicht mehr zum Dienst oder lassen sich beurlauben. Derweil geht das Leben in Stockholm und vielen anderen Städtchen, vor allem in den satten Bezirken der Stadt, weiter wie bisher. Es ist also derzeit noch ein eher lokal eingrenztes Problem, welches sich aber zunehmend ausweitet.

Bedauerlicherweise wollen sich die allermeisten Menschen nicht mit diesen Problemen befassen, ehe die Probleme ihnen wie der Eisberg der Titanic die gesamte Sicht versperrt und sie nichts anderes mehr sehen können, außer diese Probleme.

 

 

 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

One thought on “Die tatsächlichen Zustände in Schweden – «verschwindet hier, wenn ihr wisst was gut für euch ist!»

  1. Was das Militär bei einem Einsatz tun könnte, hat der Ministerpräsident wohlweislich offen gelassen. Klar könnte das Militär auf den Straßen dekorativ rumstehen – so setzt Frankreich sein Militär ja schon eine ganze Weile ein. Aber sonst?

    Soldaten können Plätze besetzten und Stellungen halten – ändert nichts am Problem. Das, was das Militär gut kann und wofür es eigentlich gedacht ist, wollen die Schweden noch nicht.

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