Prepping für Wohlhabende

Einleitung

Im ersten Teil meiner Preppingserie ging es um die Großstadtstudentin Lieschen Müller, die sich im Rahmen ihrer finanziellen und räumlichen Möglichkeiten einen kleinen, aber feinen Notvorrat angelegt hat. Die zahlreichen, sehr gehaltvollen Kommentare der Leserschaft bilden die Grundlage für die Fortsetzung:

Nachdem Lieschen Müller mit ihrem Studium fertig war, heiratete sie – wie so viele ihrer Generation auch – und zog in ein Haus. Dies entspricht einerseits eher der Lebenssituation des älteren Teils der YG-Leserschaft, andererseits ist dieser Artikel auch ein Leitfaden für die aufstrebende, jüngere YG-Leserschaft. This world belongs to us.

Mindset

Was der Übersichtlichkeit halber im letzten Artikel nicht erwähnt wurde: Es ist für Prepper sehr wichtig, Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Für den klugen Prepper kommen primär intakte Netzwerke mit einer gesunden Mischung an Personen und großen Menge an Kompetenzen und Material infrage. Nützliche Freunde sind insbesondere Anpacker, die mit ihren Kompetenzen sowie Besitztümern in den meisten Lebenslagen gut zurechtkommen. Aber auch Denker, Frauen, Pädagogen und Ähnliche sind in solchen Gruppen das Salz in der Suppe – sie halten im Idealfall die Gruppe zusammen und bewahren das Netzwerk davor, sich unüberlegt in “Betriebsblindheit” zu verlieren! Blaulichtorganisationen und der verbliebene infanteristische Teil der Reservisten bieten sich als Kern solcher Netzwerke an – sie zeichnen sich einerseits durch ein realistisches Welt- und Menschenbild, aber auch durch Altruismus, Besitz und Tatkraft aus. Zugleich findet man in diesen Kreisen viele Familienangehörige als ausgleichendes Element.

„Don’t stay apart from your family; prepare together, choose reliable friends.“

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Familie – sei es nun der angestammte Teil oder den Teil, den man sich durch die Partnerwahl dazuholt. Der erste Teil ist für den typischen YG-Leser mit eher mobiler Lebensführung primär von emotionalem Wert, der zweite Teil ist im Fall der Fälle potenziell wichtiger, insbesondere der Partner nebst Nachwuchs! Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Ein emotional stabiler, verlässlicher Partner mit einem gesunden Menschen- und Weltbild und gewissen Kompetenzen ist in Krisenzeiten Gold wert!

„Be curious and skilled. In these conditions, the ability to fix things is more valuable than gold.“

Es ist zudem wichtig, sich im Sinne von Humboldt eine umfassende Allgemeinbildung zuzulegen. Nicht nur die Ausbildung, die einem im Normalfall Geld reinbringt ist wichtig, sondern auch insbesondere so Dinge wie allgemeinmedizinische Kompetenzen, handwerkliches Geschick, Menschenkenntnisse oder Kampfkompetenzen! In Sachen Ausbildung lohnt sich es natürlich auch, ein zeitloses Handwerk wie z.B. etwas im pädagogischen Bereich zu lernen.

Zudem sollte sich der weise Prepper überlegen, ob, in welchem Maße und wo er sich niederlassen möchte. Dazu mehr im Immobilienabsatz.

 

Finanzen

Bis vor wenigen Jahren galten Wertpapiere und Bankkonten für die Allermeisten noch als Sicherheit. Doch spätestens das Schicksal der Griechen, die nicht mehr an ihre Ersparnisse kamen, sollte den deutschen Sparer wachgerüttelt haben. Tut es aber nicht – trotz einer noch viel größeren Finanzblase als vor 2008 denkt er, dass er schlauer sei als der Grieche und ihn ein solches Schicksal nicht ereilen werde. Hochmut kommt  vor dem Fall! Bezeichnenderweise wurde die Möglichkeit, als Privatperson Bundesschatzbriefe zu erwerben, mit einer fadenscheinigen Begründung eingestellt.

Im Versicherungswesen gab es in den letzten fünf Jahren einen wesentlichen Wandel – die Vertreter wurden zunehmend gezwungen, den Kunden unseriöse Finanzprodukte aufzuschwatzen. Es lohnen sich in diesem Bereich auch nur die Standardgeschichten: Haftpflichtversicherung, Zahnzusatzversicherung, Hausratsversicherung, evtl. Teil- oder Vollkasko für Fahrzeuge. Dabei immer genau das Kleingedruckte und die Praktiken der Versicherer im Schadensfall eruieren!

Wertpapiere und Geld sind seit den 70ern vom Goldstandard entkoppelt und damit nur virtuell. Diverse Börsencrashes sollten dem Anleger beigebracht haben, dass auch Wertpapiere keine sichere Bank ist. Apropos Bank – diese ist nach Möglichkeit von den Reichtümern fernzuhalten, sie sollen nicht einmal davon wissen! Genauso wenig wie der Staat.

Für Kontoguthaben gilt grundsätzlich das Gleiche, zusätzlich gibt es noch zusätzliche Fallstricke: Einerseits sind die meisten Guthaben bankseitig nur bis zu 100000€ versichert, andererseits darf der Staat im Krisenfall bei Bankguthaben von mehr als 100000€ 10% einbehalten!

Kredite sind im Krisenfalle nicht etwa ungültig, sondern drehen Schuldnern im Zweifelsfall finanziell so richtig das Genick um!

Bargeld könnte in absehbarer Zeit ungültig werde, zudem besteht Diebstahlgefahr.

Edelmetalle sind momentan – zurecht – groß in Mode. Doch auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten: Einerseits darf der Staat im Krisenfall Gold aus Privatbesitz einziehen – der anonyme Kauf am Goldautomaten ist erste Wahl! Andererseits können privat verwahrte Edelmetalle ebenso gestohlen werden. Zuletzt gilt es zu beachten, dass Kleinmengen an Edelmetallen prozentual zum reinen Metallwert immer überteuert ist – so kostet ein 5g Goldbarren derzeit etwa 210€, obwohl das Material etwa 170€ wert ist! Für eine kurzfristige Geldanlage bieten sich Edelmetalle also nicht an.

Als Quintessenz kann man sagen, dass Prepper sich einen Edelmetallvorrat für Krisenzeiten, eine selbst bewohnte Immobilie, die genannten Versicherungen und einen fünfstelligen Bargeldvorrat anlegen sollten.

Immobilien

Generell sind Immobilien – sei es nun Grundstücke oder gar Gebäude – die sicherste Bank. Enteignungen haben in den letzten Jahrhunderten in Mitteleuropa nur in geringem Maße stattgefunden, allerdings wurden freilich auch viele Gebäude zerstört. Zugleich ist der Immobilienerwerb auch eine komplizierte und langwierige Angelegenheit!

Zuerst einmal sollte man überlegen, ob man diese Immobilien als Wertanlage oder zum Eigenbedarf erwerben möchte. Als Wertanlage eignen sich natürlich insbesondere Immobilien, die bereits vermietet und im näheren Umkreis sind. Einerseits profitiert man finanziell bereits kurzfristig, andererseits kann man im Krisenfall auch die Mieter rauswerfen, falls sie nicht mehr zahlen können. Man sollte sich auch persönlich um die vermieteten Immobilien kümmern können! Für den Privaterwerb kommen noch persönliche Kriterien hinzu, dazu später mehr.

Eine große Problematik bei den Immobilien ist der erstmalig stark überhitzte Markt – insbesondere im urbanen Bereich haben Immobilien und Mieten utopische Ausmaße angenommen, aber auch der ländliche Raum ist neuerdings davon erfasst.  Dies liegt zum einen an der Nullzinspolitik – Kredite werden momentan nicht verzinst, sodass derzeit Viele zum Immobilienerwerb Kredite aufnehmen. Zum anderen liegt es daran, dass Deutschland das letzte Land mit einem Triple-A-Rating ist – deutsches Betongold wird von der Finanzwelt als letzte sichere Anlage auf dem Markt betrachtet und daher mischen sehr viele Spekulanten aus aller Welt mit!

Zum Eigenbedarf sollte man sich überlegen, ob man in der Stadt oder auf dem Land leben möchte. Durch die Verkehrsdichte gibt es in der Anbindungen zur Arbeit, Bahnhof, Einzelhandel keine größeren Unterschiede mehr. Im Krisenfall hat man in der Stadt auch weniger Ressourcen und mehr hungrige Mäuler. Die nächste Frage ist das Alter der Immobilie – als Faustformel hat sich rausgestellt, dass Nachkriegshäuser bautechnisch oft minderwertiger sind und gern einen großen Renovierungsstau haben. Traditionelle Schwachstellen sind Dach und Keller. Es bieten sich natürlich auch versteckte Lagen an – im Krisenfall wird man dann eher von unerwünschten Menschen heimgesucht, falls das eigene Grundstück nicht sehr offensichtlich ist!

Sofern man sich denn für eine Immobilie entschieden hat, sollte man bei der Renovierung und Ausrüstung auf zwei Seiten besonders achten: Bei Renovieren lohnt es sich, das Haus unscheinbar und gleichzeitig sehr widerstandsfähig zu halten. Im Krisenfall werden die gut bewachten Nobelvillen als erste heimgesucht! Hohe Gartenhecken sind sehr von Vorteil – einerseits als Sichtschutz, andererseits als schwer überwindbare Hindernisse. Ausrüstungsmäßig fängt man am besten mit einem erweiterten Notvorrat (siehe erster Artikel) und gut ausgerüsteten Werkstatt an und erweitert das Sortiment nach und nach. Sinnvoll sind ein Trinkwasserbrunnen, Solarzellen, Holzöfen nebst Feuerholzvorrat und ein leises Stromerzeugeraggregat mit etwa fünf Kilowatt.

Weitere Sicherheiten mit weiteren Problematiken bieten auch mobile Häuser und Immoblien im Ausland, dies werde ich aus mangelnder Fachkenntnis hier nicht weiter vertiefen.

 

Selbstverteidigung

Mit dem Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung sinkt auch die Hemmschwelle vor Gewalt. In einer Studenten-WG kann man nur sehr schlecht Waffen und Kampfmittel lagern, aber in der eigenen Immobilie sehr wohl!

Aber, dass wichtigste sind Waffen, denn ohne sorgt ihr „für andere“ vor.
Und die Menschen werden innert 1 Woche zu gefährlichen Raubtieren, wenn sie in der Not sind.

Legale Großkaliberwaffen sind primär zum üben sinnvoll. Sie sind kein verlässlicher Besitz – im Zuge der Waffenrechtsnovellen wurden immer mehr Legalwaffen verboten und müssen im Zweifelsfall ohne Werterstattung abgegeben werden. Im Krisenfall zieht die Staatsmacht die Legalwaffen ein – dann haben nur noch die Ganoven Waffen! Zugleich werden die Umstände beim Legalwaffenbesitz immer größer – schon mal einen 150kg schweren Tresor beim Auszug aus einem Keller gezogen? Aber man darf sie – noch – legal zum üben verwenden. Problematisch ist dabei aber, dass Combatschießen in Deutschland verboten ist und das gefechtsnahe Schießen immer schwieriger wird… Kurse im Ausland bieten sich an.

Als Übungsgeräte haben sich auch Luftgewehre und Softairwaffen bewährt. Die allermeisten Übungen kann man mit diesen Waffen sehr effektiv vorüben und im scharfen Schuss dann perfektionieren. Das Luftgewehr verzeiht keine Schießfehler – man lernt damit die Grundlagen besser als mit einer Großkaliberwaffe! Allerdings hat ein Luftgewehr im Gegensatz zu dieser keinen Rückstoß, kann diese also nicht ersetzen. Das Luftgewehr eignet sich sogar zur Jagd, insbesondere im Bezug auf Kleintiere. Im Softairbereich gibt es insbesondere für Pistolen gute Repliken, die mit realistischem Gewicht und Schussverhalten aufwarten – sie haben sogar einen leichten Rückstoß! Ein kleiner Umzugskarton mit integrierten Stoffbahnen und vorne aufgepinnten Papierscheiben aus dem Drucker bietet einen effektiven Schussfang.

Schwarzbestände sind auch so eine Sache – sie sind ein verlässlicherer Besitz, aber der Erwerb und die diskrete Lagerung sind schwierig und die möglichen Strafen drastisch. Der Erwerb sollte gut geplant und durchdacht sein – vom windigen Ganoven an der Straßenecke sollte man eher nicht kaufen. Am Ende bekommt man einen Mord angehangen, die Waffe funktioniert nicht anständig oder man bekommt Besuch von den Cops und/oder Ganoven. Vernünftigerweise sucht man sich einen vertrauenswürdigen Menschen, der Jemanden kennt. Die Lagerung ist ebenfalls schwierig – der Lagerort sollte vor neugierigen Blicken und den Durchsuchungsmethoden der Polizei geschützt sein.

Generell sollte man schusswaffenseitig Kurzwaffen (Pistolen) bevorzugen – je unscheinbarer man aussieht, desto freier kann man sich bewegen. Dies gilt natürlich auch für die Kleidung! Prepper, die mit tacticoolen AR15, Panzerwesten, Nachtsichtgeräten und Helmen rumlaufen werden nicht alt. Für mehr Schutz und Wirkung bieten sich Unterziehwesten, kleine Maschinenpistolen und einfache Schrotflinten und ältere Gewehre an.

Highendgear wie Optronik wird im Zweifelsfall eine untergeordnete Rolle spielen – einfache Funkgeräte, Sirenen oder Feldfernsprecher sind hingegen interessanter.

Outdoorausrüstung ist natürlich in solchen Lagen Trumpf! Diese fängt bei nur vermeintlichen Nebensächlichkeiten wie guten Socken und Unterwäsche an, geht über Stiefel, Klamotten, Handschuhen, Kälte-/Nässeschutz weiter und hört bei Werkzeugen nicht auf!

 

Fahrzeuge

Normale Straßenfahrzeuge und Straßenmotorräder sind im Normalfall natürlich etwas praktischer und spaßiger als krisentaugliche Fahrzeuge, aber im Krisenfall auch nicht so nützlich. Die Straßen werden wahrscheinlich verstopft, versperrt oder gar vermint sein. Taktisches Fahren bedingt auch das stetige Variieren der Wege – das schließt Schlammpisten und querfeldein explizit mit ein!

11. Don’t ever march home the same way. Take a different route so you won’t be ambushed.

Motorräder sind generell nur von geringem taktischen Nutzen – abgesehen von der normalen Unfallgefahr kommt zusätzlich noch die Problematik hinzu, dass man Motorradfahrer mangels Bordschützen und insbesondere mit Fangdrähten sehr leicht ausschalten kann.

Das Idealfahrzeug im Krisenfall bietet sich ein UTV an – also ein großes Quad mit Überrollbügel. Allerdings ist die Friedensnutzung – wie bei Militärfahrzeugen auch – sehr beschränkt.

Als sinnvoller Kompromiss für alle Szenarien bieten sich einfache, kleine Geländewagen wie der Suzuki Jimny oder Lada Niva an. Im heutigen Verkehr ist man damit nicht zwingend langsamer, sofern man nicht gerade berufsmäßig häufig Langstrecke auf der Autobahn fährt. Im Krisenfall unauffällig, geländegängig und einfach zu reparieren.

Guccigeländewagen wie die moderne G-Klasse sind Primärziele für Ganoven und sperrig.

Für das taktische Fahren bietet sich ein Nachtsichtgerät an – ein Binokular der Generation 2 ist ein sinnvoller Kompromiss aus Leistung und Preis.

 

Praktisches Beispiel

Nach dem Studium hat Lieschen Müller ihren Mann Ralf geheiratet und ist mit ihm in ein Mittelgebirge in zwanzig Minuten Entfernung von der nächstgrößeren Stadt gezogen. Sie haben sich ein Bauernhaus mit 120qm aus den 1930ern gekauft und dieses robust und kompetent, aber auch bescheiden renoviert. Ralf pflegt in seiner Freizeit Freundschaften mit einer aktiven Reservistenkameradschaft und einem friedlichen Bikerclub. Desweiteren frönen sie als gemeinsames Hobby dem Do-it-yourself-Lebensstil – so haben sie auch einen Großteil des Hauses selber renoviert, die Möbel selber gebaut und pflegen ihre Fahrzeuge selber.

Eines Tages bricht in den Städten kämpferische Unruhen aus, die Stromversorgung bricht zusammen. Das lässt die Müllers erstmal kalt, da sie eh Solarzellen auf dem Dach haben. Damit werden die Haushaltsgeräte tagsüber teilweise betrieben, aber auch aus den Akkuzellen. Die mit Birkenholz betriebenen Holzöfen halten zwei Räume warm; die Rauchfahne ist klein. Nachts lädt das Stromerzeugungaggregat leise die Akkus auf, die Abgasfahne wird so nicht gesehen. Natürlich hat Ralf längst Kontakt zu seinen Reservisten und Rockern aufgenommen – die sind dank Landbesitz, buntgemischten Kompetenzen und entsprechender Bereitschaft durchhaltefähig.

Mittlerweile treiben marodierende Banden ihr Unwesen im Landkreis – einzelne Haushalte wurden bereits brutal ausgeraubt, die Straßen werden unsicher. Ralf holt die Ausrüstung aus dem Versteck – er trägt nun unter seiner verschlissenen Kleidung eine leichte Schutzweste und eine kleine Maschinenpistole; sein Nachbar und er machen die Besorgungen nur noch nachts. Da der Jimny geländegängig ist und Ralf ein Nachtsichtgerät hat, können sie unauffällig ohne Licht zu ihren Freunden fahren.

Da die Banden größer und brutaler werden, richtet die Gemeinde ein Verteidigungsnetzwerk ein. Eines Morgens heult im Hauptort die Sirene; Ralf eilt sofort zum Feldfernsprecher. Der Anführer meldet eine ankommende Räuberbande – Ralf nimmt seine Schrotflinte und seinen Nachbarn und eilt zum Treffpunkt. Die Bande wird ein einem Hinterhalt vernichtend geschlagen, die Spuren werden verwischt.

 

Literatur

Minimalistisches Prepping für Stadtbewohner

Kraftfahrzeuge – Nutzen und Umgang in Alltag und Krisenfällen

Erfahrungen eines Kriegsteilnehmers, der ein Jahr in einer Stadt ohne Versorgung überlebte:

One Year In Hell…

Bosnienkrieg – Ein Jahr in der Hölle / 35 Prepper-Ausreden

Mobiles Haus:

https://www.thoma.at/cms/wp-content/uploads/2017/11/mobilienfolder.pdf

Universaloutdoorausrüstung: (Ersatz für Jacke, Zelt, Ansitzsack und Schlafsack)

http://www.jerven.com/the-jerven-bag_1

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Triarius – der junge Geschichtsstudent diente mehrere Jahre in infanteristischen Verwendungen bei der Bundeswehr. Seine Freizeit verbringt er bevorzugt in der Natur, betreibt aber auch leidenschaftlich gerne Motorsport.

28 thoughts on “Prepping für Wohlhabende

  1. Ein alternative zu den bei uns illegalen Schusswaffen. Eine der ältesten Waffen der Menschheit überhaupt: Pfeil und Bogen!
    Leicht zu pflegen und mit genug Übung und ein paar Kameraden können diese Waffen ebenfalls eine sehr abschreckende oder Mannstoppende Wirkung haben.
    Außerdem bekommt man bei sachgemäßer Verwendung keine Probleme mit unserer Exekutive.

    1. Schusswaffen sind nicht illegal 😉 ja, Pfeil und Bogen sowie Armbrüste könnte man schon erwähnen. Zur Jagd und für einen Hinterhalt schon eher brauchbar, aber in einem Gefecht bevorzuge ich definitiv Feuerwaffen. Denke, dass der Trainingsaufwand von Pfeil und Bogen in Relation zu einer gewünschten Fähigkeit ein Vielfaches sein wird von dem Aufwand, den man mit einer Feuerwaffe (legal/illegal) haben wird.

  2. Nun ja, UTVs sind wirklich klasse bei allen kritischen Lagen.
    Bei 500 kg Gewicht sind sie von 3 Mann aus dem Graben zu hieven.
    Die sind extrem geländegängig, schmal und haben eine kleine Silhouette.
    Und wer sich eins mit 80Ps leisten kann, der hat auch noch ne Renn-Gelände-Maschine. Probiert es mal aus, dass macht Spass.

    Das beste was man haben kann und als Occasion durchaus nicht teuer.
    Hat man ein Haus auf dem Land lassen die sich zudem vielseitig einsetzen.
    Viele Bauern hier in der Schweiz haben schon so ein UTV.
    Hier aber meist von John Deere, die sind jedoch schon so lange auf dem Markt, die halten lange, sind aber nicht billig.

    Kleinmaschinenpistolen……!!!!
    Hab die bei Sammlern in der Schweiz schon alle mal gesehen.
    Also für Prepper in Deutschland ein schwieriges Thema und natürlich etwas was eure Behörden ganz und gar nicht mögen.
    Die Vz-61 Scorpion ist so eine kleine, erlangte bei der RAF eine gewisse Berühmtheit. Aber deren Munition ist schwach ….. 7.65mm Browning.
    Micri-Uzi ist 9 Para aber schwer zu bekommen und schwer zu führen.
    Steyr TMP ist schwer zu finden und Munitionsempfindlich.
    B&T-MP9 schwer zu bekommen jedoch gut, aber als Klon der Steier-TMP ebenfalls Munitionsempfindlich, also testen und entsprechend bevorraten.
    MP5-Kurz, teuer schwer zu finden aber problemlose Waffe.
    Kroatische Agram 2000 ist ne kleine, aber kaum je zu sehen.
    Mac-11 ebenfalls klein, kaum zu finden und nur 9mm kurz, zudem eine Primitivherstellung…….. aber trotzdem teuer.
    Sie ist wohl die kleinste MP überhaupt.
    Polnische WZ 63 findet man, aber sie ist eher etwas speziell und 9mm Makarov, auch mit 9mm Kurz oder 380 ACP zu verwenden.
    Sie khat ein System bei dem sich der Schlitten wie bei einer Pistole zurückbewegt und beim vorschnellen eine Patrone mitnimmt.
    Eigentlich ist es eine Seriefeuer-Pistole.

    Tja, Mann kann auch selber was bauen, aber Magazine müssen vorhanden sein und Munition dazu auch.
    Im Buch des “Major von Dach” gibt’s einen Teil der das Thema behandelt.
    Läufe müssen keine Züge haben, das geht prima ohne.
    Nur das Magazin lässt sich nicht selber fertigen, die Munition auch nicht.

    Was man aber immer findet sind alte Jagdgewehre.
    Karabiner usw. Auch die lassen sich stark kürzen und sind dann auf 50m gut für alles.
    Ich hatte als Kind mal so eine Wildererwaffe. Ein Langgeweht 11 auf 50cm gekürzt.

    Armbrüste sind für den überraschenden Schuss ne gute Sache, aber wehe man trifft nicht, bis sie neu gespannt ist man erledigt.
    Bogen und Pfeil ebenso, kaum jemand trifft damit, Reichweite ungenügend.

    Ein altes Jagdgewehr ist da eine super Sache, Reichweite gross und mit Optik sehr gut zu führen.

    Stacheldraht ist ne gute Idee, denn bis jemand den überwunden hat, hat der Armbrustschütze genug Zeit mehrmals zu schiessen.

    Tja, ich persönlich denke das eine Wohnung im oberen Bereich einer Mehrfamilienhauses die beste Option ist.
    Man hat nur ein Treppenhaus zu bewachen, ist hoch positioniert, unauffällig, hat genug Leute im Haus um sich zu organisieren.

    Ein Bauernhaus auf dem Land ist hingegen oft einsam sodas es gute Bedingungen sind um es anzugreifen. Und Essen vermuten die Menschen auf dem Land.
    Hier in der Schweiz haben fast alle Häuser noch Luftschutzkeller, schon mal ne erste grobe Hürde für agressive Plünderer.
    Nur muss man die von innen verriegeln können, was normalerweise nicht der Fall ist.

    Übrigens, es gibt für Pistolen Umbausätze die sie dann wie eine Maschinepistole aussehen lassen.
    Ich meine sowas.
    https://www.taczone.ch/produkt-kategorie/taktischeszubehoer/umbaukitfuerpistolen/
    DAS MACHT DIE PISTOLE FÜR EINEN WENIGER GEÜBTEN ZU EINER ECHT KAMPFWERTGESTEIGERTEN WAFFE.
    Vollauto ist dabei nicht so wichtig, treffen ist wichtiger.

    Ach ja, Vorräte.
    Starke Umstellung der Essgewohnheiten ist gesundheitlich sehr belastend.
    Also wenn ihr einlagern wollt, gebe ich euch den Ratschlag den ich meinen Bekannten die Preppen, auch immer gebe.
    Butter ist für Schweizer und Deutsche wichtig, Einfrieren und nach dem Auftauen mehrere Wochen essbar. Speiseöl zum kochen und als Ersatz für die Butter zum braten.
    Eipulver und Milchpulver sind sehr wichtig, denn mit Milch, Eiern und Mehl lassen sich schon etliche Dinge machen die gut schmecken und Kraft geben.
    Und es sind Dinge die man jeden Tag brauchen und verwerten kann, mit oder ohne Krise.
    Dosenbrot, Dosenkäse, und sonst ganz normale Büchsen.
    Ravioli isst jeder, wir sind sie gewohnt und sie viele halten Jahre lang.
    Teigwaren nicht vergessen.
    Und Gries, also Griesbrei ist auch sowas leckeres was einfach zuzubereiten ist.
    Schnaps, Wein sind vorteilhaft, Reis ebenfalls.
    Man sollte halt selber kochen können, dass hilft extrem weiter.

    Will man fit bleiben, Nasensalbe von Bepanthen, Wundsalbe von Bepanthen, was zu desinfizieren wie Merfen.
    Algivor als Schmerz und Entzündungshemmendes Mittel.
    Immodium gegen Durchfall.
    Mefix Wund und Verbandspflaster auf der Rolle von 15 cm breite und 10 m länge.
    Ein Multivitaminpräparat ist auch sehr nützlich wenn man länger Lagersachen essen muss. Obwohl, Sachen wie Pfirsiche in der Büchse auch lange halten.
    Handcreme nicht vergessen, alles was fettet ist in der Kälte sehr hilfreich.

    Wohin man in der Krise auch geht, Notwäsche immer dabeihaben. Also Unterhemd, Socken, lange Unterhose.

    Schusswesten bekommt man alte schon sehr günstig, teils für 10 – 20 Franken.
    Die halten auch nach 15 Jahren noch prima. Ich habe alte Westen von Polzisten schon ausprobiert
    Müsst ihr fliehen ist die sehr schwer, werft sie ab, bloss keine teure kaufen.

    Einen ballistischen Schild finde ich in vielen Lagen nützlicher, aber die findet man nicht und wenn …..sehr teuer.
    Übrigens fliehen, wenn ihr kein junger Spund mehr seit, dann sind die anderen “immer besser” wie ihr.
    Es ist also sehr vorteilhaft sich den Rückzug zu planen.
    Ghiliesuits, nein Ghilliedecken sind super, irgendwie im Gebüsch drunterlegen und man hat xxxx-% Chancen nicht gefunden zu werden.

    Tarnnetze erfüllen den Zweck aber nicht……

    Tjs, die beste aller Optionen ist aber, sich irgendwo verkriechen zu und dort einige Wochen aushalten zu können.
    Dazu braucht man aber alles was man in zivilen Zeiten auch hat.
    Und man muss irgendwo eine Toilette haben, wenns 30m weit stinkt hilft alles nichts. ( Kübel mit Säcken zum zubinden )

    Tja, die Soldaten aus dem WK-2 schildern im Fernsehen immer nur die Kämpfe, die Leichen und die Kälte, aber wirklich interessantes wie das Tagelange ausharren im nassen Graben, sowas wäre für Prepper gut zu wissen.
    Die alten Hasen / Soldaten, die Jahre an den Fronten überlebten, dass waren auch Prepper……

    Lest Bücher zum Thema, die helfen euch das realistisch einzuschätzen.

    Übrigens, wer unterwegs Wasser trinken will, es gibt da die kleinen Filter …….. “Life-Straw” heissen die.
    Sehr euch das mal an, super Sache für unterwegs.
    Also ich wäre in der Armee schon das eine oder andere mal froh über sowas gewesen. Damals gab es die aber noch nicht.
    Natürlich, wir hatten “Katadyn-Pocket” Filter, aber die kann man nicht auf Mann tragen, zu gross neben allem anderen Zeugs.

    1. Ahh schön, habe schon auf deinen Kommentar gewartet 😀

      Ja, so ein UTV ist als Zweitwagen bestimmt cool. Aber was kann es denn im Alltag besser als mein Motorrad? Gut, man bekommt seine Einkäufe gut unter und es ist wintertauglich, aber zum verreisen ist es auch nichts.

      Ja, ich dachte bei Klein-MPis primär an die Skorpion. Nicht ultratödlich, aber trägt wenig auf und teilt mehr aus als eine Pistole. MP7 wäre natürlich cool, aber die Verfügbarkeit von Waffen und Mun tendiert gegen 0. Soll sich gern auch mal trotz achtsamer Behandlung selbst entsichern..
      Diese Einstecksätze für Pistolen sind auch sehr cool, durfte auch mal eine Glock mit 32 Schuss Magazin und Einstecksatz schießen.

      Die Waffenproduktionskapitel des Buches vom Major von Dach sind wie gesagt in Deutschland verboten. Wer die in einer Bibliothek sucht, kommt in die Staatskartei. (Quelle: Unibibmitarbeiter)

      S-Draht ist ne feine Sache. Das Grundstück sollte für sowas vorbereitet sein.. auch gut: Bestimmte Hecken. Wir haben hier im Viertel sowas – sind quasi unüberwindbare Sperren. 4m hoch und man findet nirgendwo Halt!

      Habe nen Ghilliesuit und ein Tarp. Das sollte locker für Hinterhalte reichen.

  3. Lasst mal das Waffenthema komplett weg hier in der Republik . Bin ich kein Fan von und ich bin auch eher der Advokat der guten alten Fleischhaxe, aka Faust.
    Habe auch nie verstanden warum Schusswaffen von vielen so gemocht werden. War für mich immer eher eine Belastung, als Spaß. Wenn ich könnte würd ich ne Zeitmaschine bauen und in die Antike zurückgehen, wo man noch wenigstens mit Muskelkraft und jahrelanger Übung im Nahkampf was reißen musste. Heute können dich die kleinen Jungs in Neukölln mit Papas Pistole umlegen…einfach so. Sowas ehrloses.

    Schusswaffen machen das töten auch irgendwie leichter, wurde mal in einer Studie festgestellt. Es ist ja simpler nen Abzug abzukrümmen, als jemanden ins Gesicht zu sehen. Bedauerlich nur, dass wahrscheinlich Millionen illegaler Waffen den Kriminellen hier zur Verfügung stehen würden im Ernstfall. Ich schreibe dazu an einem Artikel derzeit…

    1. Du endest als Schweizer Käse 😀 Ehrlosigkeit.. ach so ein Schwachsinn. Wenn ich Jemanden im Notfall unauffällig mit nem Messer von hinten abknipsen kann tu ich das. Wieso ihm noch die Chance zum Kampf geben? Nu mach mal keinen Holger hier.

    2. Nun ja, ich bin auf dem Land aufgewachsen und als Schweizer obendrein.
      Mein Bruder war Jäger und in der Armee waren wir natürlich alle.
      So wird man traditioneller und männlicher als wenn man in der Stadt, in Deutschland und ganz ohne Waffen aufwächst.
      Waffen sind nicht dazu jemanden zu töten, sondern sich gegen das getötet werden zu schützen.
      Wir schliessen Versicherungen ab für alles und jedes, aber nicht gegen den Willen eines Kriminellen, da vertrauen wir auf jemanden der im Notfall gar nicht da ist, der Polizei.
      Ich habs einmal erlebt wie hilfreich Polizei ist wenn was passiert.
      Gottseidank war ein ehemaligen Schulkollege von mir dort und hat den Mann gerettet. Mein Schulkollege war Mitglied in einer Rockergang und der Schläger wusste darum.
      Nein, für “gezüchtete” Stadtbewohner ist das alles richtig, für Naturmenschen mit naturnaherer Persönlichkeit ist das falsch.
      Ich gehöre zu den Menschen die keine Angst haben, die aber die Natur des Menschen nicht ausblenden.
      Waffen trage ich nicht, habe sie nie getragen, auch als das hier noch völlig erlaubt war.
      Sollte es einmal auch nur zu einem Stromausfall kommen, wird er wohl Tage bis Wochen dauern und alleine dann ist es Ratsam “versichert” zu sein.
      Der Teil der Deutschen Bevölkerung der seit 2015 ins land gelassen wurde, der wird dann das tun was sie in der Heimat gelernt haben.
      Die nach der herrschenden Ideologie unserer Regierungen “zivilisierte” Charaktere werden sehr harte Zeiten erleben.

    3. Naja alten Zeiten hinterher zu heulen, finde ich jetzt auch nicht unbedingt zielgerichtet. Die Zeit der Kreuzritter ist vorbei. Wir leben im hier und jetzt und da sind nunmal Schußwaffen das ultima ratio.
      Da unsere ganzen neuen Fachkräfte, aus ihren Netzwerken gut mit Waffen versorgt sind, halte ich die Empfehlung für Bogen und Armbrust sowieso für fatal und falsch. Sie gaukelt einem Sicherheit vor, wo es keine gibt.
      Im Moment reicht natürlich noch die gute, alte Stahlrute, aber das eigentliche Problem ist ja, als Einheimischer steht man, fast immer, einem Rudel gegenüber. ( oder das Rudel wird schnell über Handy herbei gerufen) Selbst kann man vermutlich anrufen, wen man will und bekommt eine menge kreativer Ausreden zu hören.
      —–
      Prepper, die mit tacticoolen AR15, Panzerwesten, Nachtsichtgeräten und Helmen rumlaufen werden nicht alt. Für mehr Schutz und Wirkung bieten sich Unterziehwesten, kleine Maschinenpistolen und einfache Schrotflinten und ältere Gewehre an.
      ——-
      Wer sagt das? Gibt es dafür schon praktische Erkenntnisse, wo das so gelaufen ist? Welchen Beispielen aus der Realität, liegen diese Vermutungen zugrunde?
      Für die meisten Kurse hier oder im Ausland muß man seine eigene AR15 mitbringen, hilft auch, wenn man das Gelernte daheim weiter vertiefen will. NSG und Helme sind allerdings nicht notwendig. In der Tat sind solche Kurse allerdings nur für Wohlhabende, die bereit sind für 1-2 Tage eine ganze Stange Geld auf den Tisch zu legen.
      Warum machst Du dir, als jemand der in Berlin wohnt, überhaupt über sowas Gedanken? Die in den Großstädten gehen sowieso chancenlos unter. 😉

      1. Da hat Jemand die angehängten Links nicht oder nicht richtig gelesen. Auftrag erkannt? 😉
        “You should not wear quality items in the city; someone will murder you and take them. Don’t even carry a “pretty” long arm, it will attract attention.”
        Man kann gerne wohlhabend sein, aber man sollte nicht wohlhabend ausschauen. Low Vis statt High Vis 😉 oder in Bw-Terminologie: Klein UND hässlich machen. Gibt ein kleines Ziel ab, schau nicht wie eine lohnende Beute aus.

        Wer sagt, dass ich in Berlin lebe? 😉

  4. Irgendwie find ich es ziemlich gut, dass ich meine Überlegungen in diesem Artikel bündeln und kanalisieren kann. So schwirrt mir weniger im Kopf rum, ich habe quasi meine Sorgen und Überlegungen hier ausgelagert.
    Andererseits muss ich jetzt noch mehr damit rechnen, dass ich trotz friedlicher, demokratischer Gesinnung im Visier der Nachrichtendienste bin.

    Wie dem auch sei, es ist 0528 und ich bin immer noch wach und nachdenklich, allerdings weniger wegen dieser beiden Thematiken.
    Gleichzeitig hab ich heute in Sachen Prepping ein paar Entscheidungen getroffen und mich auch mit meiner Freundin ausgetauscht. Ich denke, ich werde einen Ergänzungsartikel zum Prepping verfassen, der sich insbesondere mit Training befasst.

  5. Triarius………………..
    Klar das Waffen bei euch ein kritisches Thema sind.
    Nur wer will sich denn Tottreten lassen und der Täter kommt mit 8 Monaten davon…… Nein gesunde Menschen finden das nicht richtig.
    Wenn aber der Staat die Menschen nicht mehr schützen kann und das ist in Deutschland heute de Fall, ja was soll ma dann tun…..?
    Sich ergeben und abstechen lassen….. jedem gleich das Händy anbieten….. zusehen wie Frau / Freundin im Zelt vergewaltigt wird, und danebenstehend halt die Polizei rufen …..die in 20 Minuten dann kommt ?
    Jener Fall ist für mich der innbegriff dessen was in Deutschland schief läuft, und ja, wie ich in meinem Leben niemals sein will.

    Also, warum schauen wir uns Western an und bejubeln den Revolverhelden, der sich und seine Frau beschützt, warum finden wir Filme gut in denen sich der Protagonist sein Recht verschafft, in dem er sich selber zutraut zu wissen was richtig ist und danach handelt ? Warum finden wir es so sehenswert wie antiquierte Männer nach antiquierten Regeln sich und ihre Welt verteidigen ?

    Dienen uns solche Filme als Blitzableiter weil wir im echten Leben gezwungen sind uns wie Eunuchen zuerst abstechen zu lassen, bevor wir uns wehren dürfen ?

    Oder ist das so weil wir zwar Instinktiv wissen das jene Filmhelden richtig denken, das richtige Tun, echte Männer sind, etwas darstellen was wir selber gerne auch mal wären …… nur das uns unsere Regierungen eben zu etwas anderem zwingen, weil sie Angst haben das so ein selbstbewusstes Volk sie irgendwann verjagen würde ?

    Wer sich über Waffenbesitz äussert. sollte unbedingt erst ergründen worauf politische Macht basiert.

    Young German.
    Es gibt in Deutschland viele Waffen aus dem Krieg und aus Altbeständen.
    Aber es geschieht kaum je irgendwas mit ihnen.
    In keiner Statistik tauchen sie als Fälle namhaft auf.
    Für mich ein Zeichen das viele Bürger Deutschlands ruhiger schlafen wenn sie …..auch eine noch so alte, “Versicherung” haben.
    Und sie tun damit kaum je einmal etwas Negatives.
    Also warum will man in Deutschland diese Waffen beziehungsweise deren Besitzer immerzu kriminalisieren. Sollte es zu einem Eurocrash kommen, werden diese alten Dinger viele Menschen retten.

    1. Was man tun soll?
      Ansatz 1: In Gebiete ziehen wo es wenige Verbrecher gibt.
      Ansatz 2: Kämpfen lernen.
      Ansatz 3: Selbstverteidigendes Mindset aufbauen und erhalten.
      Ansatz 4: Immer bewaffnet sein.
      Ansatz 5: Immer taktisch verhalten (vgl. Color Code von Jeff Cooper).
      Ansatz 6: In einen funktionierenden Rechtsstaat umziehen.

      Und ja, solche Filme dienen den Meisten meiner Generation als letzte romantische Zuflucht, wo der Mann noch Mann sein darf. Oder der Mensch allgemein noch vernünftig. Wehe, wenn du eine kampfbereite Person ohne Scheuklappen bist – du wirst es viel schwerer haben, Freunde zu finden.

      Warum Waffen in DEU kriminalisiert werden? Hat einerseits viel mit dem pazifistischen Zeitgeist und dem naiven Vertrauen der Deutschen in Obrigkeiten zu tun (es hat sich nichts geändert), andererseits mit dem natürlichen Verlangen jedes Staates nach totaler Kontrolle. Der Deutsche denkt, dass Waffen nicht in Privatbesitz gehören, man sieht doch in den USA dass das achso gefährlich ist. (Aber er schaut nie in die Schweiz). Zudem kann die Verantwortung vermeintlich an die Polizei abgeschoben ist, das ist sehr bequem.
      Ich finde es sehr bigott, dass ich privat ein messerscharfes Motorrad fahren darf und dienstlich Kriegswaffen führen durfte, aber privat nicht mal ein starkes Luftgewehr haben darf. Das war in der jungen, demokratischen BRD anders.

      1. So ist es.
        Unsere Gesellschaft wird seit ca. 30 Jahren nicht mehr nach rationalen Gesichtspunkten entwickelt, sondern nach einer Links Ideologie die den Menschen einfach zu etwas erklärt was er nicht ist, nie sein wird, gemäss seinem inneren Wesen gar nicht sein kann.

        Aber Du bist dir des Problems ja bewusst und du hasst Zeit um dich vorzubereiten.

        Jedoch, was immer mal passieren könnte, wenn ich nun ans Preppern denke, Du wirst immer zu einer ganz kleinen Minderheit gehören.
        Also, wenn Du auf dem Land ein Haus haben kannst, nimm es.
        Denn zu normalen Zeiten ist das Leben auf dem Land einfach auch besser als in der Stadt.
        Ist dein Haus abgelegen, umso schöner……
        Solltest Du dich vorbereiten wollen, so hast du dort alle Möglichkeiten.
        Aber die beste wird immer sein sich verkriechen zu können, abzuwarten bis sich die anderen selber niedergekämpft haben.
        Denn zu Anfang wenn alle noch gesund und kräftig sind, sind die in einer unglaublichen Überzahl.
        Aber alle werden sogar bei einem an sich harmlosen Stromausfall, innert 3 Tagen Hunger leiden, und somit das Theater beginnen.
        Also, sich verkriechen und unauffindbar sein ist die beste aller Optionen, alles andere ist nachrangig……
        Beim Stromausfall von 2016 in Südaustralien, dauerte es 49 Tage bis die letzten Haushalte wieder Strom hatten.
        49 Tage, aber in unseren Zeitungen wurde von diesen 49 Tagen nie berichtet.
        Ich bin ja nun kein Prepper, sondern nur einfach ein altmodisch denkender Realist der das tut was seine Eltern früher auch immer taten, Vorbereitet sein.
        Meine Eltern und Grosseltern waren Bauern und haben 2 Rationierungen und Aktivdienste miterlebt.
        Für sie war es einfach normal “eigenständig” zu sein.
        Für mich ist es Heute auch wieder normal.
        Bauern, …..naja ich bin nun keiner, ich bin Handwerker, aber für Bauern ist es normal viele Dinge, ja eine Werkstatt im im Haus zu haben.
        Improvisieren gehört zu unserer Natur, zu unserem Leben.

        Kannst du ein Haus haben, nimm es unbedingt.

        1. Jo, sowas lernt man in Verbänden mit dem Edelweiß.. Füße stillhalten und Höhenvorteil nutzen. Ist in vielen Lebenslagen nützlich, sogar in Smash Brothers!

          49 Tage? Hast du eine Quelle dafür?

          Eine Werkstatt zu haben ist immer gut. Bin einer der wenigen Geisteswissenschaftler mit Werkzeug.

          1. Ach ja die 49 Tage in Australien-

            https://www.eike-klima-energie.eu/?s=stromausfall+Australien

            In Eike solltest Du es finden. Es hat eine Suchfunktion auf der Seite, oder nimm den obigen Link. Dort habe ich es dann nachlegelesen, denn das von den 49 Tagen konnte ich Anfangs kaum glauben.
            Ich selber habe das auch erst nachgelesen nachdem ein Kollege von mir, ein Australien, mir das schrieb.
            Er selber lebt auf dem Land, züchtet Kängurus und
            hat eine Sägerei für Holz.
            Er sagte mir aber auch, das sie auf dem Land sowieso alle vorbereitet seien, denn viele wohnen wirklich 1-2-3 Stunden von der nächsten Stadt entfernt.
            Wenn da ein Problem auftaucht dauert alles immer gleich Stunden.

  6. Trairius…………

    Ich habe in der Armee eine Motorradfahrer Rekrutenschule gemacht.
    Es gibt nichts anfälligeres wie einen Motoradfahrer.
    Er kann nicht schnell genug stoppen, sieht nicht viel, kann nichts beobachten, ist leicht aus den Gleichgewicht zu bringen.
    Also wenn es wirklich zu einem Notfall kommt, ist alles andere viel besser geeignet.
    Am einem UTV kann man eine Stosstange anbringen mit der man schon einiges durchbrechen kann.
    Man hat einen Beobachter dabei der auch schiessen kann, man stoppt viel schneller ist besser geschützt……..
    Guckste hier……..
    https://www.deere.com/en/gator-utility-vehicles/crossover-gators/

    Ich hab keinen, wünsche mir aber sowas….(((-:

    1. Ich möchte dir teilweise widersprechen. Mein Hintergrund: Fahre im Winter Fahrrad, ansonsten 15000km Motorrad und zwischendurch mal alle möglichen Autos. Früher auch Schützenpanzer.

      Stoppen: Kein Unterschied zum Auto, ich stehe aus 100km/h nach 38m. Haben wir getestet.
      Situationsbewusstsein: Kein Unterschied zum Auto. Nur etwa 30° in der Horizontalen, aber erhöhte Position und keine Streben im Weg.
      Gleichgewicht: Klarer Fall! Siehe Goose in Mad Max.
      Beobachter: Klarer Fall.
      Geräuschentwicklung: Meine Maschine ist mit der Originalauspuffanlage in der Stadt auf 200m hör- und zuordenbar.
      Breite: Jedem anderen Fahrzeug außer nem Tretroller oder Fahrrad überlegen! Man kann enge Gassen und Wege mit Pollern nutzen, selbst mit Straßenmaschinen kann man Treppen runterfahren und Feldwege mitnehmen.
      Bekleidung: Stichfest und hiebhemmend! Ich trag sogar im Alltag ne Motorradjacke, wenn auch weniger aus Schutzgründen.
      Beschleunigung: Heftig. Ich spare im Vergleich zum Auto und Fahrrad in meiner Stadt mindestens 30% Fahrzeit, ohne schneller als 70 zu fahren. 3,3s von 0-100, erster Gang geht von 12 bis 105 ohne großes Ruckeln.

      1. Nun ja, da sind wir also verschiedener Meinung.

        Ich bin übrigens die ersten 7-8 Jahre Motorrad gefahren …..weil mit im Auto immer schlecht wurde…..(((-:

  7. Noch was……………

    Ich hab schon Prepper Blogs im Netz gelesen.
    Ich hallte wenig von denen.
    Sie haben sicher gute Ideen, aber sie gehen an die Sache ran wie Abenteurer in Alaska an ihre Ferien.
    Die planen Dinge …………… während ich vorbereitet bin um zu improvisieren.
    Denn was man auch plant, die Realität kann es zunichte machen.
    Also, wenn Du ein Motorrad hast, ja dann ist das dein Fahrzeug für alle Fälle, alles andere wird aus dem Stegreif improvisiert.
    Alles muss auch in einem Kosten / Nutzen Verhältnis stehen.
    Nur Dinge die man benutzt werden auch gewartet, sind in der Regel sofort bereit und funktionieren.
    Ich kenne einen “Prepper” der hat einen Mercedes G.
    Ja super, der gefällt mir sehr den würd ich auch gerne haben.
    Aber ich hab ihm mal gesagt das der dann im einem Fall wie er ihn plant, sehr schnell mir gehört.
    Besser wäre eine Garage die man verstecken kann und vor dem Haus ein altes Quad, und das auch noch mit Schlamm eingesuhlt.
    Wenn schon als Prepper oder Soldat gedacht, dann besser alles sieht so aus das es niemand haben will.
    Der Zweck des “vorbereitet seins” ist ja nicht das Abenteuer, sondern das “DANACH” , das über die Runden kommen ohne alles zu verlieren und das beschützen seiner Familie, der Frau, Kinder und was so da ist.

    1. Ich bin nicht Teil der Preppingszene. Habe vor Jahren mal zwei Bücher gelesen, den Rest hab ich aus Militärforen und in Gesprächen mit diversen Leuten erarbeitet.
      Ich z.B. halte nichts von Bug-Out-Bags und Guccigeländewagen, darunter fällt auch die G-Klasse. Leute wie du fahren weniger auf nen dreckigen Niva oder Jimny ab.. der ist auch vom Unterhalt, Instandhaltung und Platzbedarf im normalen Alltag besser.

  8. Naja, die Prepper sagen halt das sei nur ein moderneres Wort, aber wer Vorbereitungen trifft sei ein Prepper.
    Ist ja eigentlich egal, Hauptsache wir gehören zu den Tüchtigen….((((-:

    Den Suzuki Jimmy kenne ich, der ist gut, Ich hatte mal einen Pajero Pinin, mit dem lehrte ich manchen “Grossen” das fürchten, denn ich konnte auf jeder Waldstrasse noch wenden.
    Rückwärtsfahren ist im Gelände nämlich so ne Sache.
    Nur die Qualität des in Italien gebauten Mitsubishis war schlecht. und er hatte eine selbsttragende Karosserie, keinen Leiterrahmen.
    Der Daihatsu Terrios ist auch gut.
    Geringe Masse und kleines Gewicht wiegen viele Vorteile der “Grossen” teuren mehr wie auf.
    Als ich meinen Führerschein machte kam gerade der Suzuki LJ-80 ( Eljot ) auf den Markt, der kostete damals 9000 Franken….. naja war 1982 oder so.
    Nur eben, als Lehrling hatte ich auch keine 9000…….))-:
    Aber den Lada-Niva den bekommt man immer noch für kleines Geld, der ist auch nicht schlecht, er hat so einfache Technik, man schraubt und dreht und irgendwann geht er wieder.
    Den Haflinger der Schweizer Armee habe ich selber gefahren, ein super Ding, aber ohne jeden Komfort, ohne Türen ohne Heizung usw. usf.
    Aber der läuft immer und ist wirklich sehr geländegängig.
    Leider treiben die “Fans” den Preis in schier unglaubliche höhen, was man vor 20 Jahren von der Armee für einige Hundert Franken kaufen konnte, dafür wollen sie nun 12 – 15ooo Franken.

    Wenn wir uns das alles vor Augen führen, ist ein neues “Side by Side” UTV gleich teuer und halt ein Spassmobil dazu.

    1. Naja, 15000€ für nen neuen Jimny mit allem benötigten Komfort (Klimaanlage, Sitzheizung!). Geht noch. Nicht viel teurer als ein moderner Kleinwagen

      1. Richtig………….
        Nur sind Klimaanlage und Sitzheizung eigentlich Nebensachen.
        Aber er ist gut wenn man sie hat.
        Man kann ihn im Zivilleben nutzen wie ein ganz normales Auto.
        Nur als Nutzfahrzeug ist der Lada Niva besser, denn dessen Technik kann jeder irgendwie beherrschen.
        Allerdings, wenn man Freundin oder Frau hat, will die ja wissen wofür das Geld verbraucht wird, da lässt sich ein Jimmy sicher besser erklären.
        Also hier im Appenzellerland sieht man die Jimmys sehr oft, Gerade die Bauern wägen meist ganz nüchtern ab was ökonomisch ist.
        Die fahren hier auch sehr oft die Subarus, aber seit es den alten Forester nicht mehr gibt, sind die auf dem Rückzug. Ich meine den Forester der wie ein hochgebauter Kombi aussieht. Nur kaufen die Bauern kaum je neu.
        Mittlerweile sieht man allerdings die UTV`s von John Deere immer öfter.
        Denke die werden langfristig das Rennen machen. Die werden in der Schweiz auch von der Firma Aebi vertrieben, das ist die Firma die alle Spezialfahrzeuge für Bauern und Kommunen führt.

        Tja, wegen der anderen Themen könnte ich dir schon einiges dazu sagen, aber hier im Blog ist das ja nicht sooooo angesagt.
        Aber ich wäre damit einverstanden wenn Du mich privat anmailst.

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