Das ist bereits Krieg, 23.000 islamische Gefährder in England

Zunächst hielten viele Augenzeugen den Anschlag auf der London Bridge (Nr. 2) für einen Unfall. Ein Wagen krachte mit irrsinniger Geschwindigkeit über die Brücke und walzte die Menschen einfach platt oder schleuderte sie durch die Wucht und die Masse zur Seite. Aus dem Auto sprangen plötzlich Männer heraus, die wahnhaft brüllten und mit etwa 30 cm langen Klingen damit begannen auf die Zivilisten einzustechen.

«Für Allah» war der Ausruf der Angreifer: Khuram Shazad Butt, Rachid Redouane und  Youssef Zaghba.

Ignacio Echeverría, ein spanischer Tourist, verteidigte die fliehenden Menschen mit seinem verdammten Skateboard, während seine Freunde aus Angst die Flucht ergriffen. Ein Held, wie auch Kirsty Boden, eine junge Krankenschwester, welche sich durch die panisch davonlaufenden Massen nach vorne bewegte,  um den Verwundeten zu helfen. Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe die Attentäter mit den Hackmessern über sie herfielen und sie umbrachten. Dann noch der Polizist, der als erster am Tatort war und nur mit seinem Knüppel bewaffnet alle drei Islamisten attackierte.  Überall Blut, Schreie, Sterbende und panische Massen. Ein junger Mann stürzte sich vor die Angreifer und versuchte sie mit Fäusten niederzuringen. Er sah, dass sie Bombenwesten trugen und rief nur noch «Lauft weg» zu seinen Freunden. Einer Frau wird die Kehle von Ohr zu Ohr aufgeschlitzt, eine andere hat über 30 Messerstiche im Körper und lag ohne Puls blutend am Boden, während ein Ex-Soldat ihr zur Hilfe eilte.

Dann wurde auch schon geschossen, als die Spezialeinheiten der Londoner Polizei anrückten. Vier Polizisten werden ingesamt verletzt. Acht Minuten Feuerkampf folgt.

Die ganze Stadt ist alarmiert, die Polizei in allen Destrikten des Königreiches in höchster Aufruhr, Militär ist taktisch involviert.

Wenn sich das alles für sie dramatisch anhört, dann könnte das daran liegen, dass dieses Szenario ebenso aus dem Irak, Syrien oder Afghanistan stammen könnte.  Eine kleine Handvoll Terroristen schafft es, nun schon zum Xten mal in Europa, Dutzende Menschen zu töten und den Metabolismus ganzer Staaten so richtig durchzuschütteln. Kürzlich musste das Königreich Großbritannien zugegeben, dass die Zahl der potenziellen Gefährder und gewaltätigen Islamisten nicht bei 3000, sondern bei 23.000 liegt.

Ich schreibe das mal aus: Dreiundzwanzigtausend! Das ist Divisionsstärke!

Und ohne zu übertreiben dürfte man sich kurz einmal vor Augen führen, was passieren könnte, wenn auch nur 30! von 23.000 potenziellen Terroristen zu wirklichen Terroristen werden, sich mit echten Waffen ausrüsten oder simpel mit Dönermessern bewaffnet durch die Straßen ziehen. Ich kann ihnen versichern, dass das ganze Land dann lahmgelegt wird. Die strategische Dimension dieser Angriffe übersteigt unsere bisherige Vorstellungskraft. Allein die Tatsache, dass im Takt von drei Tagen nun Terroranschläge versucht oder durchgeführt werden, mitten in Europa, war für manche Leute vor einigen Monaten noch Hirngespinst. Man dachte wohl, dass man mit Bataclan und Charlie Hebdo das Schlimmste überstanden hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Syrien ist für den IS durch das Eingreifen Russlands und das Erstarken der syrischen Armee größtenteils verloren. Was nun kommt ist die geographische Ausbreitung des islamistischen Kampfes auf Europa, die Rückkehr der IS-Kämpfer, die in Berlin, Hamburg, London und Paris geboren wurden, und nun danach trachten Europa in ein Schlachthaus zu verwandeln.

Allein 30 Angreifer mit Schusswaffen, ballistischen Schutzwesten, einem guten Plan und Sprengstoff, wären in der Lage Deutschland oder Frankreich an ihre Grenzen zu bringen. Die Polizei in der Bundesrepublik, mit ihren SEKs und den normalen Streifenpolizisten, wäre total überfordert. Auch die Bundeswehr könnte nicht rechtzeitig in so einem Fall eingreifen, da hier rechtliche Grundlagen, Ausbildung, Ausrüstung und Organisation schlichtweg fehlen. Diese Dinge werden erst jetzt langsam, aber mühsam nachgesteuert.

Die Intenstität dieser Terrorattacken wird zunehmen. Wir werden noch mehr Opfer zu beklagen haben, höhere Angreiferzahlen und besser koordinierte Attacken erleben. Ich rede hier von Konfliktlevel Irak zum Höhepunkt der sunnitischen Aufstände während der Besatzungszeit der Amerikaner 2005-2010.

Und da Europas Außengrenzen weiterhin ungesichert bleiben und auch gefährliche Islamisten kaum eingebuchtet, noch abgeschoben werden, bin ich tatsächlich bereit meine linke und rechte Hand darauf zu verwetten, dass es schon in den nächsten zwei Jahren noch gewaltigere Angriffe geben wird, die alle anderen bisher in den Schatten stellen werden.

Europa befindet sich im Krieg mit dem politischen Islam. Diese Botschaft haben einige schon vor 15-20 Jahren versucht zu vermitteln und sind leider nicht durchgekommen. Wir baden aus, was damals versäumt wurde zu verstehen.

 

 

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

5 thoughts on “Das ist bereits Krieg, 23.000 islamische Gefährder in England

  1. Der Krieg herrscht schon seit Jahrzehnten in Europa, auch in DE. Seit dem unseligen Abkommen mit der Türkei, den Überschuss hier aufzunehmen, vor mehr als 30 Jahren. Heute haben wir nicht nur die 3. Generation, die sich zunehmend radikalisiert, es sind die illegalen Eindringlinge, eingeladen von Merkel persönlich, als sie beschloss, eine Heilige zu werden. Man muss kein Gehirnathlet sein, um zu demselben Schluss zu kommen wie der Autor dieses Artikels. Ich denke, dass sich niemand exakt vorstellen kann, was uns Europäern bevorsteht. Es gibt immer auf jeden Fall zwei Möglichkeiten. Die eine, weitermachen und sich ducken. Die andere, sich wehren, seine Kultur (darüber darf man getrost streiten), sein Errungenschaften, den (derzeit linksdrehenden grünversifften) “Rechtsstaat” wieder herzustellen, die einheimische Bevölkerung mit den restlichen Europäern wenigstens auf Augenhöhe zu behandeln, aber vor allem sein Leben, seine Gesundheit und das bzw. die seiner Angehörigen und sein Eigentum zu schützen und zu verteidigen. Das ist weder rassistisch, noch fremdenfeindlich, noch rechtspopulistisch, nein, das ist emotional und intellektuell in sich schlüssig, normal, gesund und einfach menschlich. Die political correctness sollte schleunigst auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, bevor die Menschheit völlig erstarrt und komplett verblödet.

  2. Wie ich schon vor einem guten Jahr plakativ in FB postete.. “welcome to the killzone” 😉

    Bewaffnete und Landeier sind diesbezüglich definitiv im Vorteil.

  3. Europa befindet sich nicht im Krieg mit dem politischen Islam. Europa befindet sich im Krieg mit den politschen Eliten, welche den Islam nur als Mittel zum Zweck nutzen. Jeder halbwegs patriotische Politiker weiß, dass der politische Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wer aber das Grundgesetz sowieso nicht achtet und auch das eigene nicht schätzt, dem nutzt eine geballte Macht, wie der Islam, natürlich im Kampf gegen die autochthonen Völker.

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