Ein Aufruf zum politischen “Mord”

Tötet ihn!

Ein Aufruf zum politischen Mord:

Allgegenwärtig, allgewaltig, allgemein anerkannt. Referenzpunkt. Weltanschauliche Windrose. Alpha und Omega der politischen und philosophischen Gedankenwelt.

Selbst und Völkermörder. Inbegriff des Ideologischen im Menschlichen.

Gottgleich…

«Wenn zwei meinen Namen nennen, dann werde ich unter euch sein …»

Ja, und er hält Wort. Er ist unter uns. Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, fühle ich die schwere Hand der von ihn zu verantwortenden Geschichte, auf meiner Schulter liegen.

Atemhauche deutscher vergangener und gegenwärtiger Verwesung streifen meinen Nacken und vor meinem inneren Auge entstehen schreckliche und gewaltige Bilder von Macht und Zerstörung.

Er ist bei mir, zwischen mir und meiner Tastatur und prägt so auch die Zeilen, die sich auf dem Bildschirm bilden.

Er sieht zu, der allgegenwärtigste aller totalitären Tyrannen, wie ich zu seiner Ermordung rufe und er grinst mich unter seinem ordentlich gekämmten Scheitel hämisch an, denn er ist sich allzu bewusst, dass man einen Toten schwer töten kann.

Unser toter Untoter. Einer, wogegen Knoblauch, Espenholz und Silberkugeln machtlos sind. Einer, der auch gegen Gebete und Exorzismen gefeilt  ist, hat er ja auch das Innerste des Glaubens entheiligt und Gott dazu gebracht, sein Antlitz mit Abscheu von der Erde zu wenden. Einer, der von uns zur Gottheit gemacht wurde, besonders nach seinem Tode.

Sie wissen schon, wen ich meine, lieber Leser. Er sitzt jetzt auch bei Ihnen. Er hat bereits Platz neben Ihnen eingenommen.

Ach nein? Kennen Sie ihn nicht? Dann stelle ich ihn Ihnen vor, den, der wie andere Gottheiten auch, viele Namen hat: «Der Braunauer», «Onkel Adi», «Gröfaz», «Reichskanzler», «Führer» oder einfach das «alldeutsche Arschloch».

Immer jung blickt er uns vom Hochglanzdeckel unzähliger Zeitschriften entgegen, als wollte er uns daran erinnern, dass er uns unser Leben lang erhalten bleibt.

Mächtig kommt er rüber, wenn er wieder über den Bildvolksempfänger in die Wohnzimmer der Volksgenossen eindringt.

Immer und immer wieder dringt er ein, wohlverpackt, in ewig wiederkauenden Sendungen die Versprechen, uns diesen Menschen, diesen Gott, besser verstehen zu lassen, und die sich dauerhaft darum bemühen, unsere Gefühle für den in Bild und Ton übertragenen, ja nicht erkalten zu lassen.

Und Macht hat er!

Kein anderer deutscher oder österreichischer Politiker in der Geschichte der Gebiete des ehemaligen heiligen römischen Reiches hat während seiner aktiven Zeit so viel Aufmerksamkeit genossen,  wie er nach seinem physischem Tode.

Niemand prägt die gegenwärtige Politik Europas so stark wie er …

In den Geschichtsbüchern und im Geschichtsunterricht existiert nur er, dargestellt als der notwendige Abschluss der deutschen Entwicklung, und was nach ihn kommt, haben wir ihm zu verdanken.

Jedes Wort, das gesagt wird, wirft man zuerst auf die goldene Waage des ewigen Hitlerismus. Jeder Gedanke wird auf einer tatsächlichen oder unterstellten Nähe zum Nazismus überprüft …

Mächtig ist Hitler jenseits aller Vernunft! Denn er ist das Maß aller Dinge und sitzt in allen Köpfen. Willentlich bei jenen, die in und von seinen Schatten aus regieren.  Unwillentlich bei jenen, die regiert werden, bei jenen, denen durch ihn die Fähigkeit zum selbstständigen Denken genommen wird.

Deshalb rufe ich zum politischen Mord auf!

Tötet Hitler! Tötet den Mann, auf dessen Macht unsere korrupte Regierung, unsere dekadente Gesellschaft baut und aufgebaut ist!

Tötet ihn mit dem Schwert des Vergessens, mit einer Kugel aus Freiheitsliebe und mit der Axt eines Geschichtsbewusstseins, das tief im Inneren weiß, dass eine wie auch immer geartete Annabelung an Hitler, an sein System und dessen Sünden, eben dieses System, seinen Herrscher und dessen Erben an der Macht hält.

84 Jahre hitlerscher Regierung sind genug. Es reicht. Schicken wir ihn in den Orkus der Geschichte, von wo aus er nur noch kleine Kinder wird schrecken können (wenn du nicht brav dein veganes Steak isst, kommt der böse Hitler und schickt dich an die Ostfront).

Nehmen wir ihm, und zusammen mit ihm seinen Statthaltern und Hohepriestern, die Macht!

Verbannen wir ihn aus unseren Gedanken!

Tötet ihn!

Ich für mich werde es versuchen.

 

 


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Absolvent der chilenischen Militärschule, ewiger Student von vielen Fächern, Journalist und Polemiker auf zwei Kontinenten. Nationaler Minarchist der stets für ein Bier und eine gute Diskussion zu haben ist.

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