Stoppt die Helfershelfer des Großen Austauschs!

Was wäre, wenn Menschen die Hilfsbereitschaft ihres Nachbarn gezielt ausnutzten, um ihn moralisch zu erpressen? Würde man sagen, daß so jemand Solidarität verdiente? Was, wenn jemand selbst sein Haus anzündete, um es von seinen Nachbarn wieder aufbauen zulassen? Was würde man von so jemandem halten? Doch nicht anders handeln jene, die sich vorsätzlich in Seenot begeben, um mit Ihrer Rettung die Einwanderung in ein anderes Land zu erzwingen.

Leute, die sich dieser Form der Erpressung fügen und sich dabei noch wunders wie menschenfreundlich vorkommen, gibt es genug. Sie müssen nur angerufen werden, dann kommen sie geschwind, um die angehenden Landnehmer direkt vor der libyschen Küste abzuholen und unverzüglich ins Schlaraffenland Europa zu schippern. Mittlerweile ist zwischen Libyen und Sizilien ein Verkehr wie sonntags auf dem Wannsee.

Doch die angeblich so humanitäre Absicht sogenannter »NGOs« oder »Hilfsorganisationen« ist Trug und Heuchelei. Denn nicht das an sich ja nachvollziehbare Anliegen, die Immigranten nicht ertrinken zu lassen, steht im Vordergrund, denn das ließe sich durch ihre Verbringung zurück dorthin, von wo sie aufgebrochen sind, ohne weiteres sicherer und schneller erreichen. Nein, man legt es vielmehr primär darauf an, ihnen die Überfahrt zu ermöglichen. Wer noch eines Beweises für diese Aussage bedurfte, bekam ihn letzte Woche geliefert. Vor der libyschen Küste kam es zu einer Konfrontation zwischen der libyschen Küstenwache und »Aktivisten« von »Sea Watch«, bei der letztere verhindern wollten, daß die Küstenwache ein von ihr aufgebrachtes Holzboot mit 350 Migranten wieder zurück nach Libyen beförderte. Durch seine gefährliche Intervention provozierte das Boot von »Sea Watch« fast einen Zusammenstoß und setzte auch das Leben der Migranten aufs Spiel.

Offensichtlich wurde dabei: es geht den »NGOs« letzten Endes nicht darum, die vorsätzlich in Seenot gebrachten zu »retten« – sondern darum, sie nach Europa zu bringen und sich damit zu Erfüllungsgehilfen krimineller und profitgieriger Schlepperbanden sowie zu Förderern des Großen Austauschs zu machen.

Linke Einwanderungsbefürworter argumentieren, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden, müßte man die Menschen legal einreisen lassen, ihnen am besten noch eine kostenlose Fährverbindung zur Verfügung stellen. Doch diese Sichtweise ignoriert völlig die Größenverhältnisse des Migrationsdrucks, mit dem wir es hier zu tun haben. Auch wenn Leute wie der »Pro Asyl«-Geschäftsführer Günter Burkhardt das gerne hätten und jedem in Deutschland ein Bleiberecht zubilligen möchte, dem es, gleich aus welchen Gründen, in seiner Heimat nicht mehr gefällt, ist und bleibt es vollkommen illusorisch, all jene aufnehmen zu können, die sich hier ein besseres Leben erwarten – dies wären nämlich Hunderte von Millionen Afrikanern.

Es wird mithin in jedem Fall eine Kontingentierung jener erforderlich sein, die man legal nach Europa ließe. Es liegt also auf der Hand, daß die Menge derer, die gerne kommen würden, jedes noch so großzügige Kontingent weit überschreiten würde. Was hieße: einen Anreiz, den Weg illegal zu versuchen, brächte man ebensowenig zum Verschwinden wie das Geschäft der Schlepperbanden. Im Gegenteil: der Anreiz wäre nur noch größer. Je mehr Hauptgewinne in einer Lotterie winken, desto mehr werden mitspielen wollen.

Falsche Anreize setzen die als »Hilfsorganisation« sich ausgebenden Helfershelfer der Schleuserbanden und begründen damit einen Teufelskreis: je mehr »Flüchtlingsrettung«, desto aussichtsreicher ist es, übers Mittelmehr nach Europa zu gelangen. Je aussichtsreicher dies ist, um so mehr werden es auf immer untauglicheren Booten versuchen. Je mehr es versuchen, desto mehr werden am Ende ertrinken. Dies genau ist die Folge, die jene, denen es nur darum geht, sich auf anderer Kosten ein gutes Gewissen zu verschaffen, nicht sehen wollen, weil es sie in ihrem gesinnungsethischen Rausch nicht interessiert, was ihre vermeintlich gute Absicht für Folgen hat. Ihnen muß ihr kriminelles Handwerk gelegt werden.

Wenn der Umgang mit den angeblichen »Flüchtlingen« konsequent, unmißverständlich und zweifelsfrei klarmachen würde, daß eine Einreise nach Europa durch eine illegale Überfahrt übers Mittelmeer oder durch Erstürmung einer Grenze vollkommen aussichtslos ist und unter keinen Umständen zu einem Aufenthaltsrecht führt, dann wäre der ganze Spuk, das ist sicher, in zwei Wochen vorbei.

 

 


Foto: https://www.flickr.com/photos/dfmagazine/19047840598/

 


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“Weserlotse” lebt als Niedersachse mit niederschlesischem Migrationshintergrund in Thüringen und ist alt genug, um noch zu wissen, wie das Leben ohne Internet funktioniert, ist trotzdem so etwas wie das, was heute “Netzaktivist” heißt, würde sich selbst aber nie so nennen.

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