Den Volks-Begriff begreifen – Teil 2: Leitkultur

»Wer über die Nation nicht reden möchte, sollte vom Kosmopolitismus lieber schweigen«
In der aktuellen Diskussion über das umstrittene Verfassungsreferendum in der Türkei kommen auch altbekannte Fragen wieder auf den Tisch: Wie kommt es, dass sich Teile der Bevölkerung in Deutschland einem fremden Land, einer fremden Nation mehr zugehörig fühlen als Deutschland? Inwieweit können wir eine »Leitkultur« einfordern, um die Identifikation mit Deutschland zu erleichtern und dadurch Konflikte (z.B. Konflikte zwischen Kurden und Türken einerseits und diesen Gruppen und den Deutschen andererseits) in Deutschland zu neutralisieren? Wohinein sollen sich Zuwanderer und ihre Nachkommen integrieren: nur in den Arbeitsmarkt und den Rechtsrahmen oder etwa auch die Werteordnung? Kulturelle Werte sind im Gegensatz zur Redefreiheit und Meinungsfreiheit nicht zwingend durch den Rechtsrahmen abgedeckt. Ist es mit Verfassungspatriotismus allein getan? Sind die »Leitkultur-Punkte« von Herrn De Maizéres fundiert genug oder nur Wahlkampfparolen?

Im vorhergehenden Artikel haben wir den »Volksbegriff« definiert und dabei neben verschiedenen Kann-Kriterien die »deutsche Kultur« als Muss-Kriterium benannt: »Die Zugehörigkeit zur Kultur ist das einzige Muss-Kriterium. Um dieses Kriterium zu erfüllen, genügt die Bereitschaft zur Bindung an diese Kultur, der Identifikation mit ›den Deutschen‹ als Geschichtssubjekt und aktiv die deutsche Sittlichkeit, d.h. die Art und Weise des Lebens sowie die Grundlage für den menschlichen Umgang zu teilen, anzunehmen.«

Dabei kommt die Frage auf, was eigentlich diese »deutsche Kultur und Sittlichkeit« genau bedeutet. Vorangegangene Diskussionen um das Thema »Leitkultur« haben sich sehr häufig darin erschöpft, dass der Begriff der »Kultur« ungreifbar und dieses »anleitende Deutsche« oder »die deutsche Kultur« unklar blieb, weil das »Deutsche« nie bestimmt wurde. Deswegen klären wir, bevor wir uns der »Leitkultur« bzw. »deutschen Kultur« annehmen, bzw. das »Ob« und »Wie« einer deutschen Nation.

Definitionen

Was versteht man unter der »Nation«? Werfen wir einen Blick in verschiedene Nachschlagewerke:

Duden aus dem Jahr 2017:

  1. Große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden,
  2. Staat, Staatswesen,
  3. (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk.

Unser Kommentar: Der Abstammungsbegriff kommt in der Nationsdefinition des Dudens vor, auffälligerweise nicht aber in der Volksdefinition des Dudens (siehe unser Artikel Teil 1 Volk, die Ausgangslage). Das Volk wird hier wohl eher als Staatsvolk verstanden, das nicht durch Abstammung bestimmt wird.

Nehmen wir die Definition aus dem Meyers Konversationslexikon von 1894 (Zitat folgt) ergibt sich folgendes Bild: Diese Definition zeigt, dass Volk, Nation und Staat deckungsgleich sein können, z.B. Japan. Andererseits können Volk und Nation deckungsgleich sein, z.B. Polen nach der Auflösung des polnischen Staates im 18. Jahrhundert. Eine Nation kann mehrere Völker umfassen, die zudem mehrere Staaten bilden (Deutschland, Österreich). Mehrere Völker/Nationen können innerhalb eines Staates vorkommen, z.B. Österreich-Ungarn.

Grimmsches Wörterbuch:

“f. das (eingeborne) volk eines landes, einer groszen staatsgesamtheit; seit dem 16. jahrh. aus dem franz. nation, ital. nazione (vom lat. natio) aufgenommen: er (Mithridates) kund mit ietlicher nation ân ein tulmäz für sich selbs reden. Aventin. 4, 523, 31; hat immer ein nation die ander gefressen. 548, 4;”

Nehmen wir die Definition von »Nation« aus dem Meyerischen Konversationslexikon aus dem schwierigen Jahr 1933, das bereits auf Nazi-Linie gebracht wurde, erhalten wir folgende Aufschlüsselung: »Volk im natürlichen Sinn, die aus Abstammungsgemeinschaft und Geschlechterverbindung entstandene und durch geschichtliche Schicksalsverbundenheit und Gleichheit der Sprache zu geistiger Einheit verschmolzene sittl. Gemeinschaft (Nation im engsten Sinn). Von Staats-N. spricht man, wenn Nation und Staatsvolk eins sind, andernfalls von Sprach- und Kultur-Nation, Weltanschuungs-Nation usw.«

Der Leser sieht schon, über die verschiedensten politischen und zeitgeschichtlichen Hintergründe hinweg, haben sich einige Gemeinsamkeiten in den Definitionen der Nation erhalten.

Unser Ansatz

»Kultur« ist ein schillernder Begriff, der kaum zu definieren ist. Aus unseren Überlegungen können wir jetzt aber ableiten: Mit Kultur meinen wir Nationalkultur. Was vorher undefinierbar scheint, wird durch die Unterschiedlichkeit wahrnehm- und feststellbar. Das Bekenntnis oder eigene Selbstverständnis zur Kultur (Muss-Kriterium der Volkszugehörigkeit) bedeutet die Anerkennung der Werte und Gesetze des Nationalstaates sowie der Lebendigkeit des Nationalgefühls und der Nationalsprache. Man beachte, dass gemäß dem Identitätstetraeder (siehe den Artikel zum Volksbegriff) z.B. die Religion kein Aspekt der Nationalkultur sein muss. Das Christentum an sich ist zwar etwas Universelles, das Kulturen verschiedener Nationen beeinflusst, aber z.B. der bayerische Katholizismus oder die deutsche Sondergotik ist ein spezifisch deutsches Kulturgut.

Was meinen wir mit »Lebendigkeit des Nationalgefühls«? Deutsche können auch andere identitäre Bezüge haben. Die ihrer Stadt, ihrer Region, ihres Stammes (z.B. Bayern), eines bestimmten Milieus oder Volkes (z.B. Sorben), dazu zählt aber das eigene Selbstverständnis, dass diese Identität zur deutschen Nation zählt. Die eigene Volkszugehörigkeit innerhalb der deutschen Nation ist kein exklusiver Gesichtspunkt. Eine türkische Volkszugehörigkeit z.B. versteht sich von sich selbst nicht als zur deutschen Nation zugehörig, im Gegensatz zur sorbischen Identität. Eine hessische Identität ist von sich aus Teil der deutschen Nation, die Hessen sind ein »Volksstamm«.  Im Fall der Russlanddeutschen herrscht/e ein Konflikt vor: Viele Russlanddeutsche wurden oder werden ausgegrenzt, obwohl sie auch nach unserer obigen Definition Abstammung und Kultur erfüllten. Dies liegt daran, dass sie in der ehemaligen Sowjetunion (oder des russischen Reiches) keinen Lebensraum mit anderen Teilen der deutschen Nation geteilt haben: Es gab also keinen Raum für Lebendigkeit, für den gemeinsamen Austausch, das gemeinsame Leben, Wachsen usw. Sie sind kein Teil des deutschen Schicksals gewesen. Das führte zu einer Entfremdung und brauchte daher Zeit. Sobald die Russlanddeutschen nach Deutschland kommen, teilen sie den Lebensraum mit den Einheimischen und nehmen wieder am nationalen Leben teil. Sie sind somit wieder Teil des deutschen Schicksals. Dann erfüllen sie die Definition der Volkszugehörigkeit und bekommen die Staatsangehörigkeit.

Warum die Nation?

Wir haben einige der gängigsten Argumente gegen die Nation gesammelt und entsprechend beantwortet.

»Wir sind eine Nation, weil wir eine gemeinsame Geschichte haben. Diese Geschichte gibt es aber gar nicht.«

Zunächst müssen wir die Geschichte verorten, also Siedlungs- und Herrschaftsgebiete eingrenzen, sonst kommen wir letzten Endes immer bei der Entstehung des Menschen in Afrika an. Dabei sind wir uns bewusst, dass Lebensräume und geschichtliche Epochen Kontinuen sind. Um darüber sprechen zu können, müssen wir, je nachdem was wir sagen wollen, Schnitte machen, die geschichtlich zu rechtfertigen sind. Gegner und Verfechter des Nationalprinzips kommen nicht auf gemeinsame Definitionen von Gruppen, Territorien und Epochen, weil man sich nicht darauf einigt, welche Menschen, welchen Raum und welche Zeiträume zusammengefasst werden sollen. Wir aber »erkennen« die Nation und erfinden sie nicht. Wir stellen fest, dass Nationen über Jahrhunderte wachsen.

»Die Nation wird vom Staat aus der Geschichte konstruiert, also erfunden.«

Unser Gegenargument: Die Nation wird gefunden. Sie ist Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, eine »große Erzählung«. Die Nation durchläuft einen Entwicklungsprozess, der sich an Tatsachen orientiert: Der Bauer beackert sein Feld, der Händler handelt in einer Stadt und die Machthabenden entwickeln ihre Beziehungen. Von geschichtlichen Ereignissen (Seuchen, Kriegen, Krisen, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen) sind diese Menschen dann immer wieder gemeinsam betroffen. Der Nachkommen sind von den Ergebnissen der Arbeit ihrer Vorfahren erstmal abhängig – auch wenn sie ab einen bestimmten Punkt auswandern sollten. Involviertheit der Menschen führt zu gemeinsamer Schicksalsgemeinschaft. Diese Bezüge sind örtlich begrenzt, z.B. durch die geographische Verbreitung der Kultur. Dieser Prozess kann unter dem Begriff des Wachsens oder Werdens zusammengefasst werden. Die große Erzählung berichtet von dieser Schicksalgemeinschaft. Gegner und Verfechter des Nationalprinzips haben somit, anders als wenn absurde rassische Behauptungen vorgebracht werden, eine gemeinsame Basis zur Diskussion. Die Interpretation dieser Fakten ist lediglich verschieden.

Fraglich ist dann noch die gültige Zeitspanne. Reden wir von 1000, 200 oder 10 Jahren? Die Prozesse brauchen unterschiedliche lange, wie Bildung von Sprache und Bräuchen und Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Auch punktuelle Ereignisse wie eine Fußball-WM können den nationalen Zusammenhalt festigen. Diese Ereignisse haben unterschiedlich starken Effekt: So hat z.B. die Nazi-Diktatur und der Ausgang des  2. Weltkrieges ein österreichisches Nationalbewusstsein explosionsartig gefördert, das sich vom deutschen Nationalbewusstsein deutlich abgrenzt.

Entsteht nun ein Gegensatz zwischen Schicksals- und Wertegemeinschaft? Reicht es ausschließlich für die nationale Zugehörigkeit, die gleichen Grundwerte zu teilen? Der Ansatz einer Wertegemeinschaft wird gerne durch den Verfassungspatriotismus ausbuchstabiert, der behauptet, es gebe eine Art gemeinsamen Beschluss, den die Mitglieder einer Nation gefällt hätten: weil sie nämlich bestimmte Werte und die Ordnung des Staates miteinander teilen würden. Die Vorstellung, jeder Einzelne würde an einem Punkt eine freie und bewusste Entscheidung treffen, dazugehören zu wollen, ist ein ahistorischer und radikal-individualistischer Ansatz. So kann man im privaten Rahmen vorgehen, z.B. bei der Gründung einer Kommune oder Wohngemeinschaft, aber ein Gemeinwesen braucht Selbstverständlichkeiten und Orientierungspunkte. Man kann sich auch nicht seine Eltern oder seinen Geburtsort aussuchen. Auch wenn man erwachsen ist und mit den Eltern bricht und auswandert, bleibt man das Kind seiner Eltern und hat ein bestimmtes Herkunftsland. Es gibt ein organisches Gebäude der identitätsstiftenden Organisationsstufen in der Gesellschaft von der Familie über lokale und regionale Zugehörigkeiten und dem Staat bis letztlich zur Ebene der menschlichen Gesellschaft. Solange es keine funktionstüchtige Alternative zu diesem Gemeinwesen gibt, durch die man sie ablösen könnte, kann man kaum die bestehende Ordnung beseitigen. Zudem zwingt man dann durch eine solche Revolution die Anhänger des alten Systems in das eigene; oder es kommt zur Zersplitterung. Dies zeigt, dass damit ein Heilsversprechen verbunden ist, das kaum auf dieser individualistischen Ebene umzusetzen ist. Diese Entscheidung der »Regelbefolgung» kann kaum auf die individuelle Ebene allein geschoben werden: Der eine hasst etwas, was der andere will. »Linke« Kritiker der gewachsenen und für alle geltenden Gesellschaftsstrukturen wie der Nation werden es keinem Individuum (ihr eigener Fetisch!) zugestehen, dass die von ihnen allgemeingültigen Regeln nicht für ihn gelten, nur weil er dies persönlich ablehnt. Wenn jemand also Schwule beleidigen können will, weil er Diskriminierung von Minderheiten nicht für verwerflich hält, werden diese »Linken« das nicht gelten lassen. Damit widersprechen sie ihrer eigenen Idee der individuellen Entscheidungsgewalt über die Anerkennung gesellschaftlicher Normen und Institutionen. Damit doch wieder »gesellschaftliche Normen« gelten, wie z.B. die Nicht-Diskriminierung von Minderheiten, begründen »die Linken« das mit universell-gültigen, moralischen Prinzipien, die für alle ungefragt und unhinterfragt gelten müssen.

Wir setzen dem entgegen: Die universalistischen Werte wie Menschenrechte sind verbunden mit den anderen Identitäts- und Identifikationsebenen und führen zu einem gesellschaftlichen Grundwerteverständnis, das unterschiedliche Formen annehmen kann, aber im Kern (!) unverändert bleibt.

Heruntergebrochen ergibt sich draus folgender Punkt: Wir betrachten die Familie als das Kernelement der sozialen Strukturen. Wenn wir die Familie als Ausgangspunkt definieren, müssen wir auch bestimmen, was diese ist. Die Familie ist nicht der Verbund einer beliebig aus Individuen zusammengesetzten Gruppe, die sich in einer bewussten, freien Entscheidung zur Familie erklärt. Wie die Familienmitglieder auf eine existenzielle Art und Weise ihrer Familie zugehören, so gehören auch die Mitglieder einer Nation ihrer Gemeinschaft an, die sich dadurch auch als Solidargemeinschaft konstituieren kann. Wie die Familie neben der Fortpflanzung aus sich selbst heraus auch durch Adoption weiterer Mitglieder erweitert werden kann, kann die nationale Gemeinschaft Mitglieder »adoptieren«. Erst das existenzielle Eingebundensein schafft Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitige Hilfspflichten. Auch wenn in manchen Bereichen »Patchwork-Familien« und solchgeartete Identitäten vorherrschen, sollten die von uns genannten Punkte nicht in Vergessenheit geraten.

Also können wir zusammenfassen: Das Volk, wie es oben definiert wurde, ist die faktische, gelebte, im Alltag erfahrbare Schicksalsgemeinschaft in all ihren Formen; die Nation ist dann die Wertegemeinschaft, die sich der gemeinsamen Volkszugehörigkeit bewusst wird und sich in ihr wiederfindet.

Warum also Leitkultur?

Wir sehen es als Selbstverständlichkeit an, dass sich weder Einheimische noch Zuwanderer mit fremder Nationalität nicht dem gemeinsamen Schicksal des Volkes entziehen und sich stattdessen in Parallelgesellschaften konzentrieren. Vielmehr soll für sie der Anspruch gelten, der deutschen Nationalkultur, d.h. der Leitkultur, zu folgen. Somit kann erreicht werden, dass auch bei sich verschiebenden demographischen Mehrheitsverhältnissen die deutsche Nationalkultur vorherrscht. Nur wenn diese »Volksgemeinschaft« bestehen bleibt, wird auch das Fundament der Nation gesichert und damit die Identifikation mit dem Staat, der unsere Grundrechte, Rechtsordnung und völkerrechtliche Souveränität gewährleistet, – und damit den inneren Frieden.

Dieser Artikel war ein Projekt der Autoren Reisig, Märzkämpfer und Cundar.

 

Foto: Deutsche Fotothek


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Cundar wurde in Oberfranken geboren. Sein näheres Umfeld, Zivildienst, Pfadfindertum und ein sehr interdisziplinäres Studium präg(t)en seine Weltanschauung. Die bezeichnet er gerne als “katholisch, rechtsradikal und liberal” (Kuehnelt-Leddihn lässt grüßen). “Katholisch” in einem ziemlich traditionellen Sinn, “rechts” meint patriotisch, “radikal” im Sinne von “reaktionsfreudig” sowie “unabhängig” und “liberal” im Sinne persönlichen Freiheitsdenken. Früher bei die “Jungdeutschen”. Jetzt hauptsächlich als Privatperson ansonsten hin- und wieder schriftstellerisch bei YoungGerman tätig.

One thought on “Den Volks-Begriff begreifen – Teil 2: Leitkultur

  1. Wir Menschen geben uns selbst Bedeutung durch unsere Identität…ich fordere schon lange, dass man sowas wie ein Menschenrecht auf Identität brauch. Alle Völker dieser Welt haben eine Identität und solche die sie nicht haben, werden über einen Zeitraum wirr im Kopf. Sieht man doch in den USA, wo es keine echte Leitkultur und Identität gibt. Sie denken sich einfach irgendwelche Geschlechter aus, kompensieren ihre Identitätssuche über die Erfindung von 60+ Gendern und so weiter und so fort. In diesem Vakuum Europas, wo ja keiner mehr zu sich selbst steht, suchen die Migranten die Sicherheit ihrer eigenen Kulturen….zum Beispiel die Türken hier, wo wir gut sehen können wie sie auch nach 50 Jahren nicht integriert sind. Hätten wir eine von oben durchgesetzte Leitkultur, eine Pflicht zur Assimilation und Anpassung, würden wir wohl nicht vor den Scherben dieser Politik stehen…

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