Die unbewachte Festung mit offenen Toren

Der Zustand Europas als grenzenloser und hedonistischer Freiraum, ist eine Einladung für jene, die nicht in den Halleluja-Gesang der Friedenshippies mit einstimmen wollen. Zu glauben, es gäbe keine Organisationen oder Personenkreise, die aktiv an der Expansion ihres Herrschaftsgebietes und ihrer Ideologie interessiert sind, ist naiv. Wer würde schon Tag und Nacht seine Haustür offen stehen lassen? Kein noch so verblendeter Gutmensch kann glauben, dass dies nicht irgendwann als Aufforderung verstanden wird einzutreten und sich zu nehmen was nicht festnagelt wurde. Die irrige Hoffnung, es kämen nur verarmte und liebesbedürftige Kindergruppen, erweist sich wieder einmal als Illusion der Bahnhofsklatscher, die keinerlei Selbstreflektion über ihr Handeln an den Tag legen und die Tragweite ihrer zelebrierten Willkommenskultur nicht verstehen. In Chemnitz wurde erneut und bei Weitem nicht zum ersten Mal ein Anschlag durch die solide Arbeit unserer Sicherheitsbeamten verhindert. Diesmal war es sehr knapp und viele Menschen hätten erneut ihr Leben verlieren können, weil die Tore Europas unbewacht waren. Wer erinnert sich noch an die halbgaren Versicherungen unserer Politiker und hoher Beamter, die uns erklären wollten, dass der IS und andere islamistische Organisationen die offenen Grenzen des Kontinents nicht als Einreisemöglichkeit  nutzen würden?



Während die französischen Behörden ganz offen über die hohe Einsickerungsgefahr durch IS-Kämpfer berichteten, erzählte das Innenministerium von Deutschland, dass es “keine Hinweise” auf IS-Terroristen unter den Flüchtlingen gäbe. Würzburg, Ansbach und Chemnitz folgten.  Einige der Killer von Bataclan und Brüssel waren ebenfalls als Flüchtlinge oder eher illegale Migranten nach Europa eingereist. Es handelte sich also bei den Aussagen unseres Innenministeriums also um Lügen oder die Worte von Idioten. Nun haben wir einen weiteren Fall, der alle Befürchtungen und Warnungen von “Rechts” bzw. “nicht-systemkonform” bestätigt und teilweise sogar übertrumpft. Tausende von IS-Kriegern, die in Europa geboren wurden oder hier aufgewachsen sind, befinden sich längst wieder auf dem Rückweg. Viele sind bereits hier und leben unter uns. Wer glaubt denn, dass man diese Killer und Massenmörder, die in Syrien und Irak den Menschen die Köpfe abschlugen und Kinder vergewaltigten, eine Resozialisierung ermöglichen kann? Die skandinavischen Irrenhäuser Dänemark und Schweden sind Advokaten für genau diese Praxis. Statt Bestrafung und Verhaftung von bekannten Terroristen, sollten diese Individuen mit Samthandschuhen angefasst und zurück in die Gesellschaft integriert werden.

Wer von außerhalb Europas auf den Kontinent schaut, sieht nur eine unbewachte Festung mit offenen Toren. Aus der Geisteshaltung des politischen Islam heraus betrachtet, ist dieser Zustand Westeuropas nicht mehr als die selbstmörderische Einladung zur Eroberung. Anders als gemeinhin angenommen, endete die totalitäre Ära nicht mit den Nazis oder dem Kommunismus, sondern lebt quasi fast unentdeckt im Islamismus weiter. Jede Handlung der Gotteskrieger, ob mit Schwert oder Wort, zielt auf ein großes und gemeinsames Ziel ab. Nämlich die Eroberung der Welt für den Islam. Sei es durch Bekehrung oder Unterwerfung. Es ist eine gottgewollte Aufgabe der Umma, der islamischen Gemeinschaft, alle Ungläubigen zum rechten Glauben zu bekehren oder zu vernichten. Diese politische Mission unterscheidet sich nicht sonderlich von der nationalsozialistischen Idee des Lebensraums. Es ändert sich nur die Zielgruppe. Der zu erkämpfende Lebensraum umfasst den ganzen Globus und die Zielgruppe sind die Muslime. Ob sie sich aktiv daran beteiligen, oder zuschauen, ändert nichts an der Zielsetzung. Die Umsetzung dieser Generationsaufgabe wird natürlich von einem kleinen Prozentsatz der Gläubigen durchgeführt. Es sind jedoch diese, welche auf Europa blicken und darin nicht weniger als eine versteckte Todessehnsucht erkennen. Hierbei handelt es sich um ein gigantisches Missverständnis zwischen gutgläubigen Weltbürgertum und mittelalterlichen Fanatikern. Wer klatschend am Bahnhof steht oder in Parlamenten für die grenzlose Union plädiert, glaubt womöglich, dass er dadurch seine Weltoffenheit und Herzlichkeit demonstriert. Er setze somit ein Symbol für Nächstenliebe und Toleranz. Wer sein ganzes Leben in einer von Wachsoldaten und Mauern geschützten Welt gelebt hat, die ihm nur ermöglicht die brutale und blutige Weltgeschichte durch ein Fenster zu bestaunen, kann sich vermutlich nicht vorstellen, dass diese Barbarei auch zu ihm durchdringen könnte.  Wir leben schon so lange im Frieden, dass wir vergessen haben, was der Zustand eines Krieges oder die Gefahr eines solchen überhaupt bedeutet. Die Notwendigkeit von Wachen auf den Toren oder die Existenz eines eben solchen erscheint den Bahnhofsklatschern als absurd, weil sie von Geburt an in einem “safe space” gelebt haben. Vermeintliche Gutmenschen hängen der hehren aber falschen Idee einer “one world” nach und wünschen sich, dass am Ende dieser Grenzöffnung der Zusammenschluss aller Teileinheiten der Erde zu einem Ganzen vorangebracht wird. Für die Anhänger des Dschihad ist dies jedoch unmissverständlich eine Selbstaufgabe. Ihr Geschichtsbild ist seit 1200 Jahren durch den Kampf gegen Westen, Christenheit und Ungläubige geprägt. Für sie ist die Auflösung der Grenzen nichts weiter als der Beweis dafür, dass Europa sich nicht mehr verteidigen will und daher islamisiert werden MÖCHTE.

So sagt es dieser Prediger im Video, der mit seiner Meinung nicht alleine steht, sondern einen Grundkonsens vertritt. Europa habe seine Vitalität verloren und suche die Erlösung durch Selbstzerstörung. Es daher sei die Pflicht aller frommen Muslime, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen.

Das Absurde ist, dass ich mit dem Wunsch nach einer im Frieden vereinten Menschheit viel anfangen könnte, wenn es denn auf Basis von Respekt gegenüber der Andersartigkeit geschehen würde. Es ist allerdings eben leider nicht so. Der Islamismus erwächst eben aus der islamischen Welt und dieser Islamismus sieht in den offenen Armen des Westens nur das Fehlen jeglicher Schutzmöglichkeit. Die offene Brust wird präsentiert, nachdem man sich 1200 Jahre bekämpft hat. Das ist eine grundverschiedene Wahrnehmung der Zustände. Das westliche Gutmenschentum möchte alle Kriege beenden. Die Islamisten hingegen möchten DIESEN Krieg beenden, den sie seit dem 7. Jahrhundert führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quellen :

http://www.focus.de/politik/deutschland/antiterrorkampf/bundesregierung-sieht-geringe-gefaehrdung-fuer-deutschland-is-terroristen-kommen-nicht-als-fluechtlinge-ins-land_id_4865236.html

http://www.n-tv.de/politik/Ministerium-Keine-Hinweise-auf-IS-Kaempfer-article15911921.html

http://www.washingtoninstitute.org/policy-analysis/view/rehabilitation-and-reintegration-of-returning-foreign-terrorist-fighters

Foto: Day Donaldson

Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

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