Das Tabu der Deutschen Opfer – gegen einen links halbierten Humanismus

Das Tabu der Deutschen Opfer – gegen einen links halbierten Humanismus

von: Holger Schnepf

Die Linken und Liberalen in den westlichen Gesellschaften haben sich immer die Tabulosigkeit auf die Fahnen geschrieben, eine Abschaffung von allen Denkverboten und den Gedanken einer humaneren Gesellschaft. Das war einmal der Anspruch, mit dem Linke und Liberale angetreten sind. Ich finde es wichtig, sich das erst einmal in Erinnerung zu bringen, weil es am sinnvollsten ist, politische Bewegungen an ihren eigenen Zielen und Idealen zu messen. Ich denke, es gibt heute kaum jemanden, der die Ideale von Mitmenschlichkeit, Humanismus und kritischem Denken in Frage stellt. Wenn wir heute von der liberalen Gesellschaft als einer positiven Errungenschaft sprechen, in der jeder so sein darf, wie er will, dann wird das an sich kaum einer in Frage stellen. Es ist ein Ergebnis des humanistischen Denkens, dass wir eine Gesellschaft erschaffen, in welcher das persönliche Leid des Individuums gemindert wird. Einfach gesagt, wir wünschen eine Gesellschaft, in der niemand Leiden soll und niemand zu Schaden kommen soll.
Natürlich war diese Bewegung von Liberalisierung und Humanisierung der westlichen Gesellschaften zuerst als Abwehr-Recht der Minderheiten gegen die Mehrheit und der Benachteiligten gegen die Privilegierten gedacht, und auch zurecht. So hatten wir eine Arbeiter-Bewegung, weil die Arbeiter durch die Wohlhabenden in ihrer Existenz ins materielle und damit soziale Elend gestürzt wurden. Sieht man sich an, wie verarmt und verwahrlost das alltägliche Leben des Arbeiters im 19. Jahrhundert war, wird deutlich warum linke und liberale Bürgerrechtsbewegungen im weitesten Sinne notwendig waren.
Auch gegenüber Minderheiten wird dies deutlich, da eine Demokratie eben keine Diktatur der Mehrheit sein darf. Demokratie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie eben auch der Minderheit Raum gewährt. Wenn man heute in die Verhältnisse der Türkei schaut, dann sieht man wohin es führt, wenn dieser Grundsatz nicht mehr gilt. Ein Erdogan wähnt die Mehrheit hinter sich, und begreift es als Freikarte, gegenüber der politischen Opposition rigoros zu verfahren. Das ist ein Untergraben nicht nur des demokratischen Gedankens, sondern auch der Menschenrechte, also der Humanität. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass Liberale und Linke hier historisch eine große und wichtige Rolle gespielt haben und durchaus immer noch spielen können, wenn man die Schwierigkeiten der heutigen Situation in den westlichen Gesellschaften richtig verstehen will. Aus dieser historischen Rolle haben die heutigen Links-liberalen für sich nämlich abgeleitet gewissermaßen sakrosankt zu sein, also quasi per Definition immer im Recht zu sein, eben weil sie die Links-liberalen sind. Links und liberal zu sein wurde damit in den westlichen Gesellschaften zum Synonym für „gut“, und nichts links und liberal zu sein gleichsam zum Begriff des „Bösen“.
Das ist nun ersichtlich aus dem Ruder gelaufen. Gleichgültig wie man selbst politisch steht: niemals zuvor war in den westlichen Gesellschaften eine so tiefe Spaltung zu beobachten, jedenfalls nicht seit Ende des Krieges, in welcher sich Linke und Rechte, Liberale und Konservativ-Libertäre so erbittert verfeindet gegenüber standen, dass sogar durch Familien und Freundeskreise hindurch ein Riss geht. Niemals in der Nachkriegszeit führten unterschiedliche politische Ansichten zu solchen Verwerfungen. Die Lager stehen sich in einer nie gekannten Unversöhnlichkeit gegenüber und der Unmut über die etablierten Parteien und Medien ist so groß wie nie zuvor.
Wir haben hier auf der einen Seite ein Establishment, eine Clique von Politikern, politischen Lobbyisten, Nichtregierungs-Organisationen und Medien, welche weithin einer links-liberalen Ideologie anhängen, und in praktisch allen westlichen Ländern die Deutungshoheit besitzen. Dagegen formiert sich nun vor allem darum Widerstand, weil es ziemlich ersichtlich ist, dass diese linke Meinungshoheit der Politiker und Medien eben nicht der allgemeinen Meinung einer breiten Masse der Bevölkerung entspricht. Anders gesagt, wir sind in der unangenehmen Lage, eine Führungsclique zu haben, die nicht mehr den Volkeswillen repräsentiert. Das ist das Dilemma, auch wenn es etwas verkürzt ist. Wie viele linke Claqueure es in Wirklichkeit immer noch geben mag, ist schwer zu klären, da sich in Deutschland wie allen westlichen Gesellschaften, die Bürger einem propagandistischen Dauerfeuer ausgesetzt sehen, und so die Schweigespirale einsetzt: viele Bürger wagen es nicht, ihre wirkliche Meinung zu sagen, weil sie fürchten von der links-liberal geprägten Elite in Aus gestellt zu werden. Es haben schon ganz einfache Bürger ihre Arbeit verloren und sahen ihre Existenz vernichtet, weil sie den linken Status Quo der Elite in Frage stellten. Die Furcht ist also durchaus berechtigt.



Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Was also ist nun der Dissens? Ich denke, das lässt sich auf zwei Punkte verdichten. Erstens den sichtbaren Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhaltes durch eine übertriebene Betonung des Individualrechts, d.h. der sogenannten Ideologie der „Diversity“. Zweitens, durch den klaren Eindruck, dass hier Mehrheit und Minderheit mit zweierlei Maß gemessen werden, nämlich eindeutig zum erheblichen Nachteil der (noch) Mehrheitsgesellschaft: also der Weißen Bevölkerung im Westen und der Deutschen in Deutschland.
Das Erste lässt sich klar herleiten. Linke und Liberale haben einst die prinzipiell durchaus ehrenwerte Aufgabe besessen, die Rechte von Minderheiten und unterdrückten Schichten zu thematisieren und zu verbessern. Das ist leider heute eine völlig unreflektierte Ideologie geworden. Man kann das im Feminismus besichtigen. An sich war und ist es eine ebenso berechtigte wie humane Forderung, Frauen gleiche Rechte und rechtliche Absicherung zu verschaffen. Dass Frauen einst in den patriarchalen Strukturen benachteiligt waren, ist auch nicht zu leugnen. Leider ist es heute zu einer Art ideologischem Selbstläufer geworden und die 3.0 Bewegungen haben daraus eine Feindschaft gegen die anderen gemacht. Aus dem sinnvollen Feminismus von einst wurde so heute eine Feminismus 3.0 Bewegung, welche Männer diskriminiert und diskreditiert, per se als böse und potenzielle Vergewaltiger definiert, und damit eigentlich nur eine Gegen-Unterdrückung macht. Oder die Black-Life-Mattes Bewegung in den USA, welche den an sich richtigen Gedanken der gleichen Rechte für Schwarze damit pervertiert, dass Weiße als böse pauschalisiert werden, und im Internet ungestraft und unkritisiert durch das Establishment zum Mord an Weißen aufgerufen werden kann.
Damit aber hat die Linke den Gedanken der Humanität verraten. Humanität, den Gedanken der Menschenwürde, gibt es eben nur als Universalität, also etwas, das wirklich allen Menschen gegenüber gilt, oder es gibt keine Humanität. So wie man nicht nur ein bisschen schwanger sein kann, gibt es nicht nur ein bisschen Menschenrechte. Das ist das Problem der ganzen links-liberalen Misere, wo man hinsieht. Alle haben Rechte, alle ernten Verständnis, nur einer nie: der Deutsche. Es gibt keine deutschen Opfer. Es darf keine geben. Zum Opfer wird im Narrativ der Medien und der Politik immer der nicht-Deutsche. Heute erst wieder. Ein religiös motivierter afghanischer Axt-Mörder schlägt auf Reisende im einem Zug unter „Allahu Akhbar“ Rufen ein, aber in der Betrachtung der Medien und der Politik-Kaste ist der Täter das Opfer. Seine Traumatisierung, sein Alleinsein als Flüchtling, sein Elend, seine Verführung durch böse islamische Ideologen – all das wird lang und breit in den Medien ausgebreitet und thematisiert. Uns wird die Perspektive eingetrichtert, dass der Täter das eigentliche Opfer sein soll. Auch im Bataclan Anschlag in Paris wurde es peinlichst vermieden allzu sehr auf die tatsächliche Brutalität der Täter einzugehen, damit ja vermieden werden sollte, Weiße und Europäer als Opfer zu sehen. Die Täter waren eben „Wirrköpfe“ und „Verrückte“; ein wenig wie der Schurke im Comic, eine seltsame Erscheinung, die nicht für ihr Tun verantwortlich ist. Schnell wird dagegen von den Linken immer wieder obskure Schuld der Weißen und Europäer hervorgezaubert: wahlweise der Kolonialismus oder die Kreuzzüge, welchen den Muselmann quasi gegen seinen eigentlich zutiefst humane Einstellung zwingen würden, sich gegen die weißen Unterdrücker zu Wehr zu setzen. So wie die Frauen von Köln mit ihren Miniröcken auch irgendwie selbst Schuld seien. Was haben sie auch die Muslime nicht auf Armlänge fern gehalten. Was eklatant auffällt ist, wie unglaublich sich die Linken verrenken, um selbst für Vergewaltiger und Axtmörder Verständnis und Mitgefühl aufbringen, während sie für die deutschen Opfer nur Verachtung und Hohn übrig haben.
Der Selbsthass ist allen Linken gemein – “Bomber Harris do it again”
Man hat darüber viel politisch philosophiert, es als Deutschen-Hass, entstanden aus der Geschichte des Dritten Reiches, aber ich finde, das greift zu kurz. Die erstaunliche Tatsache ist nämlich, dass wir dieses Erklärungsmuster auch in anderen westlichen Gesellschaften finden. Schweden zum Beispiel. Dort herrscht in der politisch-mediale Kaste der gleiche Hass der Eigenen vor, obwohl Schweden keine beschädigte historische Identität hat wie Deutschland. Die Erklärung, die man in Deutschland oft hört, viele Linke seien eben so negativ gegen die Eigenen eingestellt, wegen des Dritten Reiches, kann also so allein nicht gelten. Wenn wir die Äußerungen von Linken analysieren, in Twitter und anderen sozialen Netzwerken, dann stellen wir hier einen erheblichen Grad an Emotionalisierung fest. Der Deutschen-Hass ist keine oberflächliche politische Attitüde, er ist eine starke, tief sitzende Emotion bei den Linken, und dies ist als Weißen-Hass heute in allen linken politischen Bewegungen des Westens zu beobachten. Bei aller berechtigten Selbstkritik der westlichen Geschichte, ist es im Verhältnis zur heutigen Situation einfach unangemessen und erklärt auch nicht die starke Emotionalität die bei den Linken hier vorherrscht. Man muss sich nur eine beliebige Protest-Versammlung linker „Social Justice Warriors“ ansehen, die dort teilweise in einer Emotionalität ausrasten, die einen manchmal am Verstand dieser Leute zweifeln lässt. Das hier sind tiefe Wasser. Um das zu erklären hilft uns vielleicht die Psychologie weiter.
Ein Erklärungsmuster, das mir hier passend erscheint, ist die Deutung der Mechanismen von Hass und Verdrängung durch den Psychoanalytiker Arno Gruen. Gruen schrieb in seinen Grundlagenwerken „Der Wahnsinn der Normalität“ und „Der Verlust des Mitgefühls“ ausführlich, wie Hass entsteht und wie er sich als Pseudo-Mitgefühl in unserer Gesellschaft tarnt. Vereinfacht lässt sich der Vorgang so beschreiben:
Im Kern dieses Hasses liegt der Selbsthass. Als Kind und junger Mensch haben Menschen Zurückweisung erlebt, ob subjektiv oder objektiv spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist, dass die Psyche es als Zurückweisung erlebte. Das Trauma ist: wenn ich bin wie ich wirklich bin, werde ich nicht geliebt. Ich kann aber Menschen dazu bringen mich zu lieben, wenn ich mich verstelle. Das aber bedeutet ein Selbstverrat. Ich verrate mich selbst um mir Liebe und Anerkennung zu erkaufen, und das ist quasi eine Blaupause für die links-liberale Deutungshoheit heute. Wer geliebt und geachtet werden will, der muss im bunten Zirkus des „Refugee Welcome“ Chors mitsingen, der muss all den irrationalen Irrsinn des Gutmenschentums nachplappern, so lange, bis er selbst nicht mehr merkt, dass er es nur nachplappert, bis sein Ich, sein eigenes Denken, seine eigene Identität, komplett verschüttet sind. Am Ende muss er dann jene hassen, welche ihn an seinen Selbstverrat erinnern: jene Deutschen, welche noch zu ihrer Identität stehen, die sich eben nicht verbiegen, sondern aufrecht zu ihrer Identität stehen, und diese Anerkennung einfordern. Diese kann und darf es nicht geben, sie darf er nicht stehen lassen, weil sie ihn immerzu an den eigenen Selbstverrat erinnern. Er muss sie vernichtet sehen. Daher die extremen Gewalt- und Vernichtungsfantasien, welche in den Linken so deutlich sichtbar werden. Der Linke kann die politisch anderen gar nicht stehen lassen. Da er sein Selbst, seine Eigen-Interessen verraten hat um „geliebt“ zu werden, muss derjenige, welcher authentisch zu sich steht als das Unerträgliche eliminiert werden. Es reicht nicht, den politisch nicht Linken zu widerlegen oder in der Diskussion zu stellen. Tief in diesen Linken sitzt ein knallharter Vernichtungswille, der sich in den verbalen Fantasien immer wieder zeigt, wenn hier „Bomber Harris do it again – Deutschland Ackerland“ und „Volkstod“ Phrasen auftauchen, dann wird dieser Vernichtungswille sichtbar.
Hass gegen das Eigene ist O.K.
Weil aber Hass und Mitleidlosigkeit in der zivilisierten Gesellschaft geächtet sind, muss der aus dem Selbstverrat geborene Hass kaschiert werden. Und da tritt eben das Pseudo-Mitgefühl auf. Das wahre Leiden der wahren Opfer, das kann derjenige nicht ansehen, es ist ihm unerträglich, und so projiziert er ein Pseudo-Mitgefühl auf den Täter. Arno Gruen hat das in vielen Fällen dokumentiert. Ein Beispiel, das er schildert steht hier exemplarisch: Es war der Fall einer Mutter, die ihr schreiendes Kind tötete, indem sie sich auf es setzte, bis es erstickte. Da diese Menschen mit verdrängtem Selbsthass sich nun richtigen Gefühlen des Mitgefühls nicht stellen können, projizieren sie ein gefaktes Mitgefühl auf den Täter. So war es bei dieser Mutter. Das Kind schrie ständig, die arme Mutter war eben überfordert. In dem Falle damals überschlugen sich Medien und Justiz in Mitleidsbekundungen für die „arme“ Mutter. Man blendet einfach die Lage des Opfers und die grausame Realität der Tat aus. Wie es sein mag, einen Menschen auf dem man sitzt langsam sterben zu erleben, wie es für das Kind sein muss, von der Mutter zu Tode erdrückt zu werden – der Grausamkeit der Lage des Opfers konnten sich viele emotional einfach nicht stellen. Und so wurde aus dem Täter das Opfer. Auch weil die Idee der Mutter so idealisiert ist, dass Mütter als Täter etwas sind, dem wir uns ungern stellen.
Genauso verhält es sich, wenn Ausländer Täter und Deutsche die Opfer sind. Aus dem Selbstverrat der deutschen Linken erwächst der Hass auf das Eigene und eine auf die Anderen, die Fremden projizierte Liebe. Man sagt sich von den Eigenen los und benutzt den Ausländer, den Araber, den Muslim als Projektionsfläche für alle eigenen Wünsche und die eigene vermeintliche Unterdrückung. In diesem Narrativ wird auch deutlich, wie sehr die Linken die Ausländer und Muslime eigentlich verachten, nämlich weil sie sie verdinglichen. Für sie ist der muslimische Ausländer grundsätzlich nur das Opfer, das Objekt, niemals ein Subjekt mit eigener Intention. Der muslimische Täter kann gar nicht verantwortlich sein, er wird von den Linken grundsätzlich nur als Objekt des Handelns anderer, also der Weißen bzw. der Deutschen angesehen. Dass er als handelndes Subjekt eigenverantwortlich ist, dass er eine eigene Agenda hat, das wird hier komplett verneint. Damit ist klar ersichtlich, dass es hier kein echtes Mitgefühl gibt gegenüber den Fremden, den Ausländern, sondern es handelt sich nur um eine Projektion der eigenen Wünsche und Ängste auf die Zuwanderer, die die Linken bloß zum Objekt ihrer eigenen Fantasiewelt gemacht haben. Ein echtes menschliches Interesse an diesen haben die meisten Linken denn auch nicht. Sie ziehen in mehrheitlich deutsche Viertel und schicken ihre Kinder auf mehrheitlich deutsche Privatschulen. Der Ausländer, der Muslim, taucht in der Lebenswelt der Linken eigentlich nur auf, wenn man einmal im Jahr zum Karneval der Kulturen geht oder am Wochenende ein Döner isst, oder als akademischer Exot im Freundeskreis.
Wir haben es mit diesem Komplex der Liebe des Fremden vor allem mit einem psychologischen Problem zu tun, das ins Politische hineinragt, und weniger mit einem genuin politischen Zusammenhang. Das Politische ist hier nur das Spielfeld, die Projektionsfläche, auf welche die gebrochene linke Psyche sich ausrichtet. Es ist eine Ersatzhandlung, eine Ersatz-Identität. Man hat die eigene Identität verleugnet und verraten und erklärt sich zum Ausländer, so wie Leute heute sich selbst zu einem anderen, selbst definierten Geschlecht erklären. Wir, die wir diesen Mechanismus kritisieren, die Ent-Humanisierung gegenüber den Deutschen bzw. Weißen, müssen uns darüber klar sein, dass wir es hier mit einer psychischen Störung zu tun haben, und hier mit Argumenten und Debatten nichts zu erreichen ist. Menschen mit solch einem gestörten Verhältnis zum Eigenen sind mental nicht in einer Lage, in der sie ein Argument gelten lassen KÖNNEN. Es kann nicht sein, weil die Alternative, die Realität, den Selbstverrat enthüllen würde, und sie können sich dieser seelischen Realität nicht stellen. Wir können sie politisch lediglich isolieren, weshalb auch politische Aktivitäten wie von den „Identitären“ viel sinnvoller sind, als noch eine weitere Talkshow-Debatte. Wir können und müssen das unentschlossene oder schwankende Publikum gewinnen. Darum, den politischen Gegner zu überzeugen, geht es nicht, weil es aufgrund ihres psychischen Status unmöglich ist. Sie können uns nicht akzeptieren, nicht wegen irgendwelcher Argumente, sondern wegen des psychologischen Dilemmas in welchem sie stecken. Unser politischer Aktivismus muss es sein, sie lächerlich zu machen, sie politisch zu demaskieren und zu isolieren und das unentschlossene Publikum für uns und gegen sie zu gewinnen. Darum sie zu widerlegen oder zu überzeugen, geht es nicht. In ihrer Sicht gilt Humanismus nur dem Fremden gegenüber. Die Eigenen, die Weißen, die Deutschen, ihnen steht kein Mitgefühl zu. Sie haben nur Mitgefühl für den Täter, nicht das Opfer, denn das es Deutsche Opfer gibt, das ist ihr Tabu. Wir müssen dieses Tabu in der öffentlichen Diskussion zerbrechen.

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Holger, geboren im schwäbischen Ostalbkreis, aufgewachsen in der Havelstadt Spandau. Magister für Soziologie und Geschichtswissenschaft. Er schreibt Artikel über politische, historische und philosophische Themen. In seiner Freizeit malt er Bilder und spielt Zither. Lieblingsfilm:V for Vendetta

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