Nur die Lüge bedarf der ständigen Wiederholung

“Vor 70 Jahren hat ein armes und zerstörtes Deutschland Millionen Flüchtlinge zu integrieren vermocht. Warum sollte ein wirtschaftlich erfolgreiches und politisch stabiles Deutschland nicht fähig sein, in gegenwärtigen Herausforderungen die Chancen von morgen zu erkennen?”

Was 1989 geschah, war ebenso keine Flüchtlingskrise, die von der BRD gemeistert wurde. Dort stürmten keine Fremden über die Mauer, welche Ost und West geteilt hatte.

Nein. Aus zwei deutschen Staaten wurde wieder EIN deutscher Staat. Die Aufnahme von Millionen neuen Bürgern in die Bundesrepublik war keine Migrationsleistung, sondern die Wiedervereinigung von den Menschen, die sowieso zusammen gehörten und voneinander gegen ihren Willen getrennt wurden. Welt-Schreiberling „Michael Pilz“ behauptet , dass es sich bei den DDR-Bürgern um Migranten handelt. Er versucht unterschwellig diese „Invasion“ von uns kulturfremden Migranten schönzureden und es so darzustellen, als hätten die ehemaligen Bürger der DDR den gleichen Status wie jene Menschen, die nun an die Pforten der Republik klopfen. Dies ist NICHT richtig.

EIN deutsches Volk hat sich 1989 wiedervereinigt, nachdem es gegen seinen Willen in zwei Staaten gezwungen wurde. Ich kann in meinem eigenen Volk und meiner eigenen Heimat nicht zum Migranten werden.

Was Bundespräsident Gauck gebetsmühlenartig wiederholt, ist das Mantra der Multikulturalisten, welche sich einer fälschlichen Darstellung unserer Geschichte bedienen. Ob sie dies bewusst und absichtlich tun, oder aber aus Ignoranz handeln, ist einerlei.

Wichtig ist nur, dass es falsch ist zu behaupten, das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen im Zweiten Weltkrieg sei mit den heutigen Migrationswellen aus dem Nahen Osten und Afrika vergleichbar. Auch die Aufnahme der deutschen Flüchtlinge in das “arme und zerstörte” Deutschland war keine Integrationsleistung, sondern simpel eine Binnenmigration deutscher Bürger innerhalb ihres restlichen Heimatlandes. Nicht etwa sind Ausländer 1945 aus den Ostgebieten zu uns gekommen, sondern Deutsche sind nach (Rest)Deutschland gekommen. Die Situation von heute ist schon allein auf dieser Ebene grundverschieden zu damals. Auch scheint noch absurder, wenn Politiker und Journalisten die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland und die damit einhergehende Aufnahme der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik, mit der Aufnahme von Flüchtlingen von heute vergleichen.

1945 kamen Deutsche, welche aus unserem gemeinsamen Heimatland vertrieben wurden. Wir teilten mit diesen Menschen nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch das Schicksal die Verlierer des Weltkrieges zu sein. Nicht nur waren sie unsere Mitbürger, sondern wirkliche Verwandte. Die Schwester aus Ostpreußen, die Eltern aus Schlesien oder die Nichten aus Danzig. 1945 kam nur zurück, was sowieso zu uns gehörte. Diese Menschen waren Deutsche wie wir, die unsere Sprache sprachen, unsere Kultur besaßen und unsere Anverwandten waren. Nichts davon teilen wir jedoch mit den heutigen Migranten, die über die europäischen Grenzen nach Deutschland strömen.

Was 1989 geschah, war ebenso keine Flüchtlingskrise, die von der BRD gemeistert wurde. Dort stürmten keine Fremden über die Mauer, welche Ost und West geteilt hatte.

Nein. Aus zwei deutschen Staaten wurde wieder EIN deutscher Staat. Die Aufnahme von Millionen neuen Bürgern in die Bundesrepublik war keine Migrationsleistung, sondern die Wiedervereinigung von den Menschen, die sowieso zusammen gehörten und voneinander gegen ihren Willen getrennt wurden. Welt-Schreiberling “Michael Pilz” behauptet , dass es sich bei den DDR-Bürgern um Migranten handelt. Er versucht unterschwellig diese “Invasion” von uns kulturfremden Migranten schönzureden und es so darzustellen, als hätten die ehemaligen Bürger der DDR den gleichen Status wie jene Menschen, die nun an die Pforten der Republik klopfen. Dies ist NICHT richtig.

EIN deutsches Volk hat sich 1989 wiedervereinigt, nachdem es gegen seinen Willen in zwei Staaten gezwungen wurde. Ich kann in meinem eigenen Volk und meiner eigenen Heimat nicht zum Migranten werden.

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

9 thoughts on “Nur die Lüge bedarf der ständigen Wiederholung

  1. Zu ergänzen wäre, das viele von uns 1989 auch nicht ihre Heimat verlassen haben oder “geflohen” sind… vielmehr wurden die Menschen die sich gegen ein unsägliche Regime und unfähige politische Führer auflehnten, NOCH NICHT EINMAL GEFRAGT ob sie Bundesbürger werden wollen oder gar eine “Wiedervereinigung” beider deutscher Staaten (bis heute übrigens noch immer nicht vollzogen die “wiedervereinigung” – es fehlt nämlich noch immer an einer neu zu schaffenden Verfassung, welches durch die Siegermächte vertraglich festgelegt wurde!
    Und zum zweiten hat sich nur eine Seite der Siegermächte daran gehalten das Land zu verlassen, Nämlich Russland *ehemals Sowjetunion)* die Amerikaner sind bis heute noch hier und mischen auch politisch immer wieder, zum Nachteil eines suveränen deutschem Staat mit!)
    Kurzum es ist eine maßlose Frechheit sich hinzustellen und zu behaupten wir “Ostdeutschen” seien Flüchtlinge gewesen.
    Man hat uns nicht einmal danach gefragt was wir wollen, man hat uns schlichtweg politisch überrannt und die Richtung einfach vorgegeben im Taumel der Freud, es friedlich geschafft zu haben die alten Machthaber zu entmachten, fragte niemand wer die neuen Machthaber wohl sind und was sie wohl vorhaben.

  2. Die Flüchtlinge von damals waren aber keine radikale Islamisten, Herr Gauckler, und sprachen alle deutsch, kannten unsere Kultur und hatten überwiegend Benehmen und Respekt. Ich hoffe, daß die heutigen Nachrichten aus Zagreb, die EU ab 1. März komplett dicht zu machen, stimmt.

  3. Schreiberlinge wie Herrn Pilz darf man nicht ernst nehmen ,das sind ganz einfach Vaterlandslose Gesellen .Die Frage, ist bei der ganzen Problematik die Gegenwärtigt läuft doch nur eines,
    woher kommt der Hass auf das eigene .
    Und das kommt von der seit 1945 stetigen Hirnwäsche durch die Sieger .
    Wer sich ein bischen für Geschicht intressiert weis das ,also nicht verzweifel ,es wird auch wider besser ,
    die Menschen wachen auf

    1. @ Horst Oblbrich , was Sie so schreiben ist höchst verwunderlich . Warum ? Na , weil alle Deutschen staatenlos sind , und mit verlaub auch Vaterlandlos . Die Vaterlandsliebe entstand von Vorfahren wie Oma und Opa geprägt . Eine traumhafte schmeichelnde Sache , in der man sich suhlen konnte . Nun ist das aber nicht mehr so , mit Oma und Opa . Die sind tot , und wir stehen vor einer neuen Welt. Kriege , die wir erst noch verdauen müssen , und einen Friedensvertrag , den es nie mehr geben wird . Seit dem ersten Krieg . Keine eigene Verfassung , kein Friedensvertrag , kein Deutschland . so isses Bruder .

  4. Pure Dummheit vom Gauck. So ein Quatsch zu reden. Das müsste eigentlich jedem normalen Menschen klar sein, dass es sich um die DDR einen Teil Deutschlands gehandelt hatte und das die Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten Deutsche waren und keine Ausländer so wie die heutigen Flüchtlinge. Für die Postmarxisten gibt es eben keine Völker und Kulturen, sei angeblich alles künstlich und lauter so ein Bullshit. Die wollen keine Nationen? Klingt ziemlich nach Rückkehr in die Steinzeit. Da gab es noch keine Nationen, es gab aber schon Kriege, nämlich Stammeskriege unter den damaligen Menschen. Also können Nationen niemals die Ursache für Konflikte und Kriege sein!

  5. Völlig richtig. Natürlich können wir nicht Millionen Flüchtlinge in Deutschland integrieren. Die Anzahl macht es aus. Wären nur eine hunderttausend zu uns gekommen, könnten wir das verkraften und diese zu einem “Multi-Kulti nach den gleichen Regeln” führen. Aber bei Millionen führt dieses unweigerlich zu Parallelgesellschaften.
    Ja entfernter uns eine Kultur ist, desto schwieriger ist die Integration, weil nur ein Teil der Migranten bereit ist die gleichen Regeln zu akzeptieren.
    Italiener, Spanier oder Griechen hatten erst auch Schwierigkeiten, dann aber klappte es relativ gut mit der Integration. Bei Türken ist es schon schwieriger. Eines sollte aber gesagt werden, dass sich die türkische Gemeinde hier in Deutschland zumindest in der Mehrheit (laut einer Umfrage 2012) von seinen Werten her nicht so konservativ denkt, wie die Türken in der Türkei lebenden. Da gibt es eine gewisse Anpassung. Nur bei einer großen Minderheit eben nicht – die lebt lieber nach den Regeln des Islams und archaischer Sitten und Gebräuche, die mit unseren Werten nicht kompatibel sind. So wird es bei den Syrern vermutlich auch geschehen. Ein Großteil wird sich zwar anpassen, aber eine große Minderheit eben nicht. Bei Afghanen wird es vermutlich noch schlechter ausfallen mit der Integration – da sie nicht in einem sekularen Staat wie der Türkei oder Syrien aufgewachsen sind und vorher keinen Kontakt mit Christen hatten. Aber eine geringere Zahl von Menschen wäre durchaus integrationsbereit, wenn sie nicht in ihren Ghettos leben würden.

  6. Man sollte bedenken, dass selbst die Aufnahme der Flüchtlinge
    aus dem Sudetenland oder auch anderen Gebieten nicht unbedingt
    reibungslos vonstatten ging, obwohl es sich um Menschen mit einem
    vergleichbaren kulturellen Hintergrund handelte.

    Schon kurz nach der Auflösung der so gerne beschworenen “Volksgemeinschaft”
    (für mich in vielen Fällen nur eine hohle Phrase) machten sich deutliche
    Zerfallserscheinungen bemerkbar, die Egoismus, Rücksichtslosigkeit
    und teils niederste Instinkte wieder in den Vordergrund rückten.

    Vgl. hierzu z.B. auch entsprechende Passagen aus “Trotzdem”
    v. Hans-Ulrich Rudel (ja, der Stuka-Pilot).

    So konnten gerade die (Klein-)Bauern, in eher ländlich geprägten
    Gebieten, ihren Status als Selbstversorger, während der frühen Nachkriegszeit,
    recht gut aufrechterhalten und haben dabei von der Notlage der
    “volksdeutschen” Flüchtlinge durchaus profitiert.

    Interessanter Verweis an dieser Stelle:

    http://www.mittelhessen.de/lokales/serien/heimat-an-lahn-und-dill_artikel,-Als-die-Bittschoener-kamen-_arid,613679.html

    Dies wirft die durchaus berechtigte Frage auf, ob eine Solidargemeinschaft
    manchmal eines gewissen Zwanges (und einer gewissen Zeit) bedarf um
    harmonisch miteinander zu verwachsen.

    In Anbetracht der aktuellen Situation gliche dies aber einem Fanal –
    könnte man damit, von politischer Seite aus, jede, noch so irrwitzige
    Maßnahme legitimieren, getreu Angies Motto: “Nun sind sie halt hier,
    und wenn sie schon mal bei uns sind, dann akzeptiert es einfach
    und kommt damit klar.”

  7. Die Befürworter der ungebremsten Zuwanderung sind auch Befürworter von Multi-Kulti. Wer aber Integration ernst nimmt, der muss Multi-Kulti ablehnen! Integration heißt aber, dass es nur 1 Kultur geben darf! Wie bigott sind unsere Gutmenschen eigentlich, und wie dumm die Wähler, die nicht merken, dass sie ständig von den Politikern, aber auch den Medien an der Nase herumgeführt werden? In den Medien wird nirgends darauf aufmerksam gemacht, dass es rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht, nur derjenigen Ausländer bei uns einreisen zu lassen, die über gültige Ausweispapiere verfügt. Bei uns wird aber so getan, als ob die unkontrollierte Einreise unseren rechtsstaatlichen Grundsätzen voll und ganz entsprechen.

  8. Die Menschen die vor 70 Jahren huerher kamen wurden aus Ihrer ehemals Deutschen Heimat vertrieben und haben wesentlich mit zum Aufschwung Deutschlands beigetragen und die Menschen die damals aus der Ex DDR flohen und auch die Buergerinnen und Buerger kann man nicht mit der heutigen Fkut von (angeblich)Asylsuchenden vergleichen. Ich erinnere an Willy Brandt der anlaesskich des Mauerfalls sagte jetzt waechst zusammen was zusammengehoert. Die Menschen die 1945 aus ihrer Heimat vertrieben wurden und die in den neuen Bundeslaendern kann und vir allem darf man nicht mit der heutigen Migrantenflut vergleichen. Diese Menschen tragen immer noch zum viel beschworenen Reichtum Deutschlands bei und kommen nicht mit unverschaemten Forderungen das Sie gkeich ein Haus undcein Auti am besten gleuch einen Mercedes haben wolken. Auch vergisst Herr Gauck das die heutigen Migranten uns Ihre Kultur und vor allem Ihre Religion+Islam) auch mit Gewalt aufdruecken wollen. So etwas ist von den Heinatvertriebenen und den Menschen aus der Ex DDR bzw.den sogenannten neuen Bundeslaendern nicht bekannt.

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