Das geheime Deutschland

Das Deutschland, von dem ich spreche und von dem ich träume, existiert nicht. Und ich stelle mir oft die Frage, ob es jemals existiert hat. Zwischen Nationalsozialismus, DDR-Diktatur und der heutigen Bundesrepublik, ist kein Platz mehr für das geheime Deutschland. Mein erträumtes Land ist eines, das nicht von einem Extrem in das nächste schaukelt. Vom Rassismus der Nazis zur Fremdenliebe der Multikultis. Mein Deutschland wäre eines, dass seinen inneren Kraftkern gefunden hat. Einen ruhenden Mittelpunkt.

In diesem geheimen Deutschland gibt es das Recht auf freie Rede, diese große Leistung aufklärerischer Geister vergangener Epochen. In diesem Deutschland, dass ich mir wünsche, ist die Liebe zum EIGENEN noch nicht veraucht und lebt weiter. Sie schlägt innig und wahrhaftig in den Herzen seiner Bewohner, die sich noch als Volk begreifen und das Land ihrer Vorfahren als solches achten und verstehen. In diesem Deutschland, leben die Deutschen und sind sich ihrer eigenen kulturellen und ethnischen Identität bewusst. Ja sie haben sie bewahrt, ohne sich völlig zu isolieren. Ja mein geheimes Deutschland hat Platz für viele Menschen aus vielen Welten und vieler Färbungen. Nur nicht Platz für jedes Volk. In diesem Deutschland ist die Abstammung nicht das höchste Gut und doch nichts, was ignoriert werden sollte. Dort ist Raum für Fremde, solange sie nicht überfremden. Gäste sind willkommen, solange sie sich respektvoll zeigen und das Gastrecht nicht missachten. Eine freie und friedliche Republik, die ohne Komplexe eine nationale Identität bewahrt und das Leben ihrer Bürger beschützen kann.

Im geheimen Deutschland muss Niemand Nachts mit einem Pfefferspray herum laufen oder darum bangen, dass die Liebsten heil Zuhause angekommen sind. In diesem Land wird Niemand verhaftet für ein falsches Wort, keine Menschen deportiert, keine Spitzel unters Volk gebracht. Dort wo man ein freies Wort nicht fürchten muss, keine Angst haben muss, Nachts durch die Innenstadt zu laufen und nicht bangen muss,  eines Tages der letzte Einheimische im Ort zu sein.

Ein friedliches, aber nicht wehrloses Deutschland, welches seine Bürger beschützen kann und seine Soldaten achtet, ohne den Krieg zu verherrlichen.

Mein geheimes Deutschland ist ein Land, dass nicht existiert. Doch ich kämpfe dafür, es Wirklichkeit werden zu lassen. Es ist ein Sehnsuchtsort und die Geschichte zeigt uns, dass die Sehnsüchte vieler Menschen manchmal erfüllt werden. Das letzte Mal in unserer Geschichte im Jahre 1989.


 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

21 thoughts on “Das geheime Deutschland

  1. Dieses Deutschland hab ich gelebt und bin erst vor kurzem aus meinem “Traum” böse erwacht. Ich habe das Glück in Bayern zu leben, da ist dieses Deutschland noch größtenteils intakt. Ich wünsche mir, dass es so bleibt.

    1. Ja in Bayern hat auch ununterbrochen eine starke traditionelle konservative CSU regiert, oft auch mit absoluter Mehrheit. Ich denke ,dass das der Grund ist, warum in Bayern Heimatliebe (Bayrischer und Deutscher Patriotismus) noch gelebt wird.

      1. Das wird es sein. Es ist nur witzig, dass ich solange ich hier lebe, die CSU und ihre Granden absolut abgelehnt habe. Ich war immer eher rot/grün alternativ. Aber meine Identität als Deutsche lasse ich mir nicht nehmen und auch nicht wegdiskutieren, die ist mir wichtig, wie übrigens jedem anderen Volke auch. Dass mir inzwischen auch der Seehofer oder Söder zu wischiwaschi sind, hätte ich mir nicht träumen lassen.

    1. Du sprichst mir aus der Seele….. Ich habe ein Land gefunden, in dem all das noch intakt ist…. Und Hilmar, du hast Recht …. dies Land ist Polen….!
      Aber ich werde trotzdem niemals vergessen, woher ich kam! Und ich werde auch nichts unversucht lassen, meine Heimat, die Heimat meiner Ahnen seit vielen Hunderten von Jahren, von diesem zionistischen Pestgeschwür, Namens BRD zu befreien….. !! Und dann werde ich zurückkehren, um meinen Kindern die Heimat zu hinterlassen, derer ich, und JEDER andere Deutsche, sich nicht mehr schämen und schuldig fühlen müssen!

      Heil und Segen für euchn und unsere Heimat!

      balder

      1. Hallo Balder……. Das mit dem zionistischen Pestgeschwür namens BRD finde ich ziemlich daneben. Mir gefallen ja einige Beiträge von Young German und auch Jungdeutsche…. Aber diese Kommentare von dir gehen eindeutig in eine Richtung, die mir zu “völkisch” und “nationalsozialistisch” klingt. Ich denke Young German sollte solche Kommentare nicht einfach so im Raum stehen lassen.

    2. Auf Polen bin ich noch nicht gekommen, aber Kanada, Tschechien oder Rumänien/Siebenbürgen habe ich mir schon überlegt, oder vielleicht erstmal einfach nach Dresden, Plauen etc. Aber vorerst bin ich für Flagge zeigen, hier im Süden. Allerdings bringen mich die Diskussionen mit Leuten aus meiner Umgebung zum Verzweifeln.

  2. Es gab dieses Deutschland mal, zwischen 1950 und 1989, die alte BRD in der ich aufgewachsen bin. Das ist der Grund warum ich heute so nostalgisch bin. Er war nicht perfekt, aber es war ein wirklich verdammt gutes Deutschland. Diese Jahre waren eine wirklich gute Zeit.

    1. Entschuldige, wenn ich widerspreche! Mag sein, daß es ein gesundes Nationalbewußtsein in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik noch gab, aber in den Jahren, in denen ich VOR der Wende aufwuchs, gab es unter den “Westdeutschen” Stolz auf das eigene Land und ein gesundes Empfinden zur eigenen Identität nicht. Erst mit der Wiedervereinigung traute sich so etwas wie ein klein wenig Nationalbewußtsein hervor, wahrscheinlich auch durch die “Ossis”, die in der “DDR” ja einen, wenn auch nicht gesamtdeutschen, so doch auf ihren Teilstaat bezogenen Stolz gepflegt hatten.
      Und, ganz ehrlich, wo außer in Bayern wurde denn im Westen noch echte deutsche Kultur gepflegt?
      Übrigens wurde ich bereits 1977 als kleines Kind mit meiner älteren Schwester in Berlin von türkischen Kindern von einem Spielplatz vertrieben, weil wir Deutsche waren! Soviel zu der Behauptung, damals hätten sich die Gäste wie Gäste verhalten!
      Also, liebe Ossis, laßt Euch nicht weismachen, im “goldenen Westen” habe es dieses Deutschland gegeben, von dem der Verfasser schreibt!
      Und noch etwas an diesen: Über dem schönsten Inhalt liegt – zumindest für mich, sicherlich aber auch für einige andere Leser – ein Schatten, wenn so viele Rechtschreibfehler im Text sind!! Hast du niemanden, der dich in diesem Punkt unterstützen kann?

  3. Es ist auch richtig schade, dass viele Patrioten die Nachkriegsdeutschland entscheidend hätten prägen können, wenn diese die NS-Diktatur überlebt hätten. Als gutes Beispiel nenne ich Carl Friedrich Goerdeler. Er lehnte den National-Sozialismus von Anfang an ab und warnte die Welt vor Hitlers Kriegsplänen. Er war ein bedeutender nationalkonservativer Politiker der preußische Traditionen vertrat. Schließlich gab es auch patriotisch-preußische Sozialdemokraten wie Kurt Schumacher, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten. Doch wäre Friedrich Goerdeler in einer BRD der Westintegration unter Adenauer besser geeignet als Schumacher. Ich bin momentan überzeugt, als möglicher erster Bundespräsident wäre Goerdeler gelungen Preußen und das Deutsche Kaiserreich insbesondere das Wilhelminische Zeitalter zu rehabilitieren und uns wäre diese Merkel und ihre antinationale Politik erspart geblieben. Wir würden in einer nationalkonservativen BRD heute leben mit einem Bundeskanzler an der Spitze der keine unkontrollierte Masseneinwanderung zugelassen hätte und jeder wäre Patriot egal ob links oder rechts.

  4. Young german, du sprichst mir aus der tiefsten Seele. Ich danke dir, das du geschrieben hast, was ich nur denke. Es tröstet mich, dass ich nicht ganz alleine bin.

  5. Für mich ist das pure Reaktion ! Schon seit den 60´ern wird unsere Kultur durch vorsätzliche Umvolkung vernichtet.

    Die einzige Hoffnung für unsere Kinder ist eine europäische Kultur- und Graswurzelrevolution, die schlussendlich in psychologisch-katarsischer Gewalt enden muss. Von Rußland und anderen lernen, heißt siegen lernen.

    Früher fühlte ich mich durch diesen Punksong provoziert: (dieses)”Deutschland muss sterben, damit wir leben können!” – Heute inspiriert er mich.

    Ich habe zu diesem “Deutschland” mit seinen Völkern keinen Bezug – gehe lieber zum Schützen- und Kampfsportverein…

  6. Das geheime Deutschland muss nicht geheim und auch kein Wunschtraum bleiben. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung wurde bei den vergangenen Landtagswahlen getan. Das groesste Problem sind zur Zeit noch dem Multi-Kulti Wahn huldigenden Gutmenschen. Die jeden bzw.jede zusamnen mit Politik und Presse verteufeln die diesem Wahn nicht huldigen und dabei noch fleissig die Nazikeule schwingen. Auch wird leider immer noch Heimatliebe mit Nationalismus verwechselt.Doch Auswandern ist keine Loesung nur gemeinsam koennen wir es schaffen das der Traum von dem geheimen Deutschland Wahrheit wird. Ein liebens und kebenswertes Deutschland in der man ohne Angst vor Repressalien frei seine Meinung aeussern darf und ohne Angst um sich und seine Lieben auch mal Abends feiern gehen kann und das ohne Pfeffersoray und Angst vor Uebergriffen.

    1. Das stimmt! Ich hatte mich auch sehr gefreut, als ich sah, dass doch so viele Waehler endlich mal ueber ihren Schatten gesprungen sind. Aber da ist noch das Ergebnis aus Rheinland Pfalz, wo die grosse Generation fast 80% der Stimmen bekamen. Was muss noch passieren, bis die Buerger und Waehler diese furtchbare Politik nicht mehr mitmachen? Ich hoffe instaendig, dass es ein Wahlerdbeben gibt bei der naechsten Bundestagswahl. Oesterreich hat es uns vorgemacht – klar, nicht jeder ist mit dem Ausgang einverstanden, und viele Denken, mit Tendenzen weg von der Mitte wird’s gefaehrlich, aber einfach so weiterwurschteln geht einfach nicht.

  7. Ich lebe seit 24 Jahren in den USA. Ich bin damals ausgewandert, weil ich an der Wall Street arbeiten wollte. Eine Sache moechte ich zu dieser Diskussion beitragen: In NY City gibt es vielleicht 5 oder maximal 10 deutsche Lokale. Im Gegesatz dazu gib’t an jeder Ecke einen Italiener. Warum ist da so? Weil sich deutsche Einwanderer sehr schnell assimilieren und einfach Teil des Grundgeruests werden, und nach spaetestens einer Generation kaum noch deutsche Elemente in ihrem taeglichen Leben und Familien mit sich fuehren. Das hochgradige Verssagen unserer Politiker seit eigentlich 1900 hat es unserem Volk nicht mehr erlaubt, das eigentliche Deutschland einfach mal zu leben und zu erleben und als normal zu empfinden. Was fuer ein jammer, wie die deutsche Politikspitzen seit 120 Jahren alles kaputtgemacht haben.

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