Presse-Sammelmappe: Ausschreitungen in Köln und anderswo

In diesem Beitrag werden interessante Berichte und Quellen rund um die Ausschreitungen in Köln und in anderen Städten zusammengetragen. Die Zusammenstellung wird laufend erweitert und gegebenenfalls kommentiert.

13. Jan. 16

Was Frauen vor dem Kölner Hauptbahnhof erdulden mußten, davon zeugt dieser Bericht aus dem GELNHÄUSER TAGEBLATT:

“Wir sind in eine Passage reingelaufen, ich hatte meine Freundin an der Hand. Auf einmal tat es einen riesen Schlag. Wir sind sofort stehen geblieben und haben dann gesehen, wie sich eine Frau etwas weiter vorne eine fängt. Da war eine Gruppe von mindestens zehn Leuten. Die Frau ging in die Knie, und die haben dann gemeinsam auf sie eingeprügelt.” Ein Mann sei schließlich dazwischen gegangen, doch als er sich kurz umgedreht hätte, habe man ihn mit einer Flasche niedergeschlagen. “Das war wie ein Straßenkrieg”, bringt es die Gründauerin auf den Punkt. Die Frauen warteten kurz – “wir waren geschockt und wollten nur schnell weg” – und sind dann “recht zügig” an der Gruppe vorbei. Bis sie selbst nicht mehr ausweichen konnten: Hinter dem Dom, fast im Dunkeln, waren die Freundinnen, als Katrin M. merkte, dass ihr jemand an den Po griff: “Ich habe mich umgedreht und gesagt: Lass Deine Griffel bei dir. Doch ich habe ins Leere gesprochen.” Plötzlich tat sich eine Gasse auf: Sie seien optimistisch gewesen, endlich zur Straßenbahn zu kommen. Doch die Gasse hat sich schnell wieder geschlossen, die beiden Frauen mittendrin. “Dann ging es richtig los. Man kann es sich nicht vorstellen. Es kam mir so vor, als wären wir beide die Einzigen zwischen den ganzen Männern”, erzählt sie. Als “Schlampe” und “Hure” seien sie beschimpft worden. Vieles von dem, was auf sie einprasselte, hätten sie nicht verstanden.

11. Jan. 16

Hier sehen wir einen ausführlichen Bericht der Ereignisse in Köln in der Neujahrsnacht aus dem Polizeipräsidium Köln.

10. Jan. 16

Übergriff von Asylbewerbern auf Frau im Leipziger Hauptbahnhof, berichtet MOPO24:

Die Polizei nahm zwei Asylbewerber fest.

Kurz nach Mitternacht war eine Leipzigerin (31) völlig aufgelöst auf dem Bahnhofsrevier der Bundespolizei erschienen.

Die Frau gab an, vor der Westhalle von einer Gruppe von etwa 15 Männern – dem Anschein nach Araber und Nordafrikaner – umringt und dann von zwei Personen aus der Gruppe sexuell missbraucht worden zu sein.

„Die sollen ihr zwischen die Beine und ans bekleidete Geschlechtsteil gefasst haben“, erklärte Jack Dietrich vom Lagezentrum der Leipziger Polizei auf MOPO24-Anfrage. Die Frau habe sich losreißen und in den Hauptbahnhof zur Bundespolizei flüchten können.

Schließlich verdichtet sich der Verdacht, daß derlei Übergriffe mittlerweile in diesem Land zum Alltag gehören. So berichtet NWZ ONLINE über einen Vorfall in Oldenburg:

Fünf Frauen sind am Sonnabend im Oldenburger Stadtzentrum von mehreren jungen Männern „aggressiv belästigt“ worden, heißt es im Polizeibericht aus dieser Nacht. Zwei 20 und 24 Jahre alte Männer aus Algerien hätten sie intim berührt und schwer beleidigt.

9. Jan. 16

Die Übergriffe durch Immigranten in Bielefeld in der Silvesternacht sind schlimmer als bisher gedacht, berichtet das WESTFALEN-BLATT mit Verweis auf Augenzeugenberichte.

Der Chef des Sicherheitsdienstes des »Elephant Clubs« berichtet von bis zu 500 Männern, die sich mehrfach mit Gewalt Zugang zu der Disco verschaffen wollten. Frauen seien im Intimbereich angefasst worden. »Nur unter Anwendung körperlicher Gewalt konnten wir den Frauen helfen, sich zu befreien.«

Die FAZ geht der Frage nach, ob ein Vergleich mit sexuellen Übergriffen auf dem Münchner Oktoberfest gerechtfertigt ist, womit aus dem feministischem Lager die Übergriffe von Köln relativiert werden.

Gottfried Schicht von der Pressestelle des Polizeipräsidiums München verneint. Er verneint deutlich. Er verneint, was seit Tagen im Zusammenhang mit den gewalttätigen Übergriffen von Köln im Netz verbreitet wird: Dass es auf dem Oktoberfest jedes Jahr zehn Vergewaltigungen gäbe, und die Dunkelziffer bei zweihundert Taten liege. Das Netz hat die Zahlen aus einem Artikel der „taz“ des Jahres 2009, der keine Quellen angibt, und nicht aus der Statistik der Polizei.

8. Jan. 16

Auf der Internetseite des WDR findet sich der Polizeibericht im auszugsweisen Wortlaut, auf den verschiedene Pressemitteilungen sich beriefen und aus dem hier zitiert wurde.

Der KÖLNER STADTANZEIGER geht der Frage nach, ob die Polizei die Herkunft der Täter bewußt verschwiegen hat:

Noch in der ersten polizeiinternen Abschlussmeldung des Einsatzes am frühen Neujahrsmorgen, dem so genannten WE-Bericht („Wichtiges Ereignis“), soll der verantwortliche Dienstgruppenleiter der Polizei die Herkunft der kontrollierten Männer nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ bewusst verschwiegen haben – obwohl unter anderem auch der Einsatzleiter des Silvestereinsatzes darauf gedrängt haben soll, die Herkunft in dem Dokument zu nennen. Aber mit der sinngemäßen Begründung, dies sei „politisch heikel“, soll der Dienstgruppenleiter darauf verzichtet haben.

In der NZZ wird über vergleichbare Vorkommnisse auch in Zürich berichtet.

In Zürich ist es in der Silvesternacht offenbar zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen. Diese standen im Zusammenhang mit Diebstählen. Laut einer Mitteilung ermittelt die Stadtpolizei Zürich in einem halben Dutzend Fällen, in denen Frauen bestohlen und dabei auch sexuell belästigt wurden.

Einige der Opfer gaben an, sie seien in der Menschenmenge von mehreren Männern dunklerer Hautfarbe angegangen worden. Sie seien einerseits bestohlen und dabei gleichzeitig über den Kleidern sexuell belästigt worden.

Kann es sein, daß derlei mittlerweile ein flächendeckendes Phänomen ist und es erst eines spektakulären, nicht mehr totzuschweigendes Falls bedurfte, um die Schweigespirale zu durchbrechen? (WL)

08.01. 13 Uhr

Weitere Tatorte: Nürnberg und Ansbach, berichtet nordbayern.de

In Nürnberg hielten sich zwei junge Frauen (18 und 19 Jahre) in der Silvesternacht in der Königstraße auf, als sie von einer Gruppe von etwa 20 männlichen Ausländern, nach Aussagen der Geschädigten aus dem arabischen Raum, umringt wurden. In der Folge seien die Geschädigten trotz heftiger Gegenwehr umarmt, geküsst und unsittlich an Ober- und Unterkörper berührt worden. Anschließend entfernten sich die Männer lachend.

Ein weiterer ähnlicher Vorfall, der am Donnerstagnachmittag bei der PI Ansbach angezeigt wurde, ereignete sich an Silvester gegen 23.45 Uhr, am Johann-Sebastian-Bach-Platz in Ansbach. Drei Frauen im Alter vom 16, 18 und 19 Jahren, wurden durch vier dunkelhäutige Männer, vermutlich Schwarzafrikaner, eingekreist und sexuell attackiert. Die Geschädigten wurden von den Männern mit Gewalt festgehalten, geküsst und am ganzen Körper unsittlich berührt.

Über weitere Übergriffe berichten die HESSISCHE NEUSTE NACHRICHTEN in Kassel.

Bundespolizei identifiziert 31 Tatverdächtige – darunter 18 Asylbewerber, berichtet der KÖLNER STADTANZEIGER.

Ebenfalls berichtet der KÖLNER STADTANZEIGER über Übersetzungs-Spickzettel, die man bei Tatverdächtigen gefunden hat.

Wie ein Ermittler berichtete, habe man auch einen Zettel gefunden mit handschriftlichen Übersetzungshilfen in deutsch-arabischer Sprache.

Auf der linken Seite stehen deutsche Sätze und Begriffe wie „Große Brüste“, „Ich will dich küssen“, „Ich töte Sie“ und „Ich will ficken“. Rechts daneben ist die arabische Bedeutung notiert. Die beiden verdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen.

7. Jan. 16

Der Kölner EXPRESS berichtet mit Verweis auf Aussagen aus Polizei-Kreisen über die Identität der mutmaßlichen Täter:

Der Beamte berichtet nun, es habe in der Nacht 15 vorläufige Festnahmen durch seine Gruppe gegeben. Diese Personen seien „definitiv erst wenige Tage oder Wochen“ in Deutschland gewesen: „Von diesen Personen waren 14 aus Syrien und eine aus Afghanistan. Das ist die Wahrheit. Auch wenn sie schmerzt.“

Die 15 vorläufig Festgenommenen hätten „Aufenthaltsbescheinigungen zur Durchführung des Asylverfahrens“ bei sich gehabt, so der Beamte. Man habe sogenannte Sammellisten erstellt, auf denen die Personalien der Verdächtigen festgehalten worden seien. Diese seien jetzt unter Verschluss und geheim. Bedeutet: Die Aussage von Polizeipräsident Wolfgang Albers, man wisse nicht, woher die 1000 Chaoten auf dem Bahnhofsvorplatz herkamen, kann so nicht stimmen. „Wir haben mit Flüchtlingshelfern gesprochen, die in der Nacht dort die arabischen Personen begleitet haben. Auch Sanitäter und Notärzte können bestätigen, dass es sich zum Teil um Asylbewerber gehandelt hat“, erklärt der Insider weiter.

Die WELT berichtet über ein internes Einsatz-Protokoll, das der BILD-Zeitung vorliegen soll. Hier geht es insbesondere um die Überforderung der Polizeikräfte:

Besonders deutlich wird die Überforderung der polizeilichen Einsatzkräfte in der folgenden Passage: “Die Einsatzkräfte konnten nicht allen Ereignissen, Übergriffen, Straftaten usw. Herr werden, dafür waren es einfach zu viele zur gleichen Zeit”, heißt es in dem Bericht. Zu Spitzenzeiten sei es den Beamten nicht möglich gewesen, alle Strafanzeigen aufzunehmen. Zahlreiche weinende und schockierte Frauen und Mädchen hätten sich an die Beamten gewandt und sexuelle Übergriffe durch mehrere männliche Migranten geschildert.

Hinzu kommt, dass die Einsatzkräfte bei der Wahrnehmung von Hilferufen am Einschreiten gehindert worden seien. Herumstehende, etwaige Mitglieder, hätten durch Massenbildung ein Durchkommen zu den Betreffenden verhindert. Geschädigte und Zeugen seien bei Identifizierung des Täters bedroht und verfolgt worden. Angesichts dieser Hilflosigkeit sei das Personal “an die Grenze zur Frustration” gekommen. Auch auf Zurechtweisungen und Platzverweise hätten die Gruppen mit Ignoranz oder respektlosen Bemerkungen wie “Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen” reagiert. Insgesamt schildert der Verfasser des Berichts eine Respektlosigkeit gegenüber den Einsatzkräften, “wie ich sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt habe”.

Je mehr über die Ereignisse ans Licht kommt, desto schockierender erscheinen die Ereignisse rund um den Jahreswechsel. Will man den Berichten glauben, so wird allmählich klar, daß die anfängliche Aussage, es habe sich keinesfalls um »Flüchtlinge« – was auch immer man im einzelnen darunter verstehen mag – nicht haltbar ist. Es ist auch einerlei, ob die betreffenden Personen als Asylbewerber oder aus anderen Gründen hier sind, offensichtlich ist doch, daß es sich allesamt um Personen handelt, die ohne unsere Politik, praktisch jeden hereinzulassen und selbst Straftäter nur im Ausnahmefall auszuweisen, nicht hier wären. (WL)

Der FOCUS veröffentlicht eine Zusammstellung, in welchen anderen Städten bislang Anzeigen wegen ähnlicher Delikte wie in Köln vorliegen.

07.01  14 Uhr

FOCUS berichtet über Gruppenvergewaltigung von zwei Mädchen (15) und (14) durch syrische illegale Migranten/Asylbewerber.

Eine Gruppe junger Männer soll an Silvester in Weil am Rhein zwei minderjährige Mädchen vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft Lörrach und das Polizeipräsidium Freiburg haben dies bestätigt.

Die beiden Mädchen, 14 und 15 Jahre alt, sind offenbar mehrfach vergewaltigt worden. Vier Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Es soll sich um junge Männer aus Syrien handeln – im Alter zwischen 14 und 21 Jahren. Die Opfer und einer der Beschuldigten kannten sich und trafen sich in den Abendstunden im Stadtteil Friedlingen.

Anschließend begaben sie sich gemeinsam in die Wohnung des 21-jährigen Beschuldigten, einem anerkannten Flüchtling, und seines 15-jährigen Bruders, der den Status eines Asylbewerbers hat, wie die Polizei Freiburg in einer Pressemitteilung erklärte. Es sei dort anfangs zum einvernehmlichen Austausch von Zärtlichkeiten und später zu den Vergewaltigungen gekommen.

Nachdem die Opfer die Wohnung verlassen hatten, schalteten sie umgehend die Polizei ein. Diese nahm sofort die Ermittlungen auf und die Tatverdächtigen fest. Die Staatsanwaltschaft Lörrach beantragte gegen den 21-jährigen und zwei 14-jährige Beschuldigte, die in den Niederlanden und der Schweiz wohnhaft sind, Haftbefehle. Der 15-jährige Beschuldigte, gegen den kein Haftgrund vorlag, wurde zunächst in staatliche Obhut gegeben. Als sich dieser jedoch unerlaubt aus dieser entfernt hat, wurde auch gegen ihn Haftbefehl erlassen.

07.01. 17 Uhr

Hier ist der Augenzeigenbericht einer betroffenen jungen Frau, die den Attacken in Köln zum Opfer fiel.

Hier ist der Augenzeugenbericht eines Türstehers, der das Geschehen in Köln unmitelbat miterlebt hat.

Die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG und die FRANKFURTER ALLGEMEINE bestätigen die Berichte des Kölner Express mit Verweis auf Polizeiquellen. In der NZZ heißt es:

Einzelne Männer sollen vor den Augen der Polizisten ihre Aufenthaltsbewilligung zerrissen und lachend gesagt haben: «Ihr könnt mir nix, hole mir morgen einen neuen.» Ob es sich um echte Dokumente handelte und um welche Art von Dokumenten, geht aus dem Bericht nicht hervor.

07.01. 18 Uhr

Die WELT äußert sich über die Herkunft der mitmaßlichen Täter. Demzufolge handelt es sich überwiegend um Syrer, die sich erst seit kurzem in Deutschland aufhalten.

Die Kölner Polizisten sagten der “Welt am Sonntag”, sie hätten durchaus zahlreiche Personen kontrolliert und teils festgenommen. Daher sei der Polizei auch bekannt, um welche Personengruppen es sich handele. “Es wurden, anders als öffentlich dargestellt, sehr wohl von zahlreichen Personen die Personalien aufgenommen”, die zum Mob vor dem Bahnhof gehört hatten.

Rund 100 dieser Personen seien kontrolliert worden; etliche von ihnen seien der Wache zugeführt und in Gewahrsam genommen worden. Bislang hat die Kölner Polizeispitze nicht berichtet, dass die Polizei Täter festnahm oder in Gewahrsam nahm. Die Personenkontrollen ergaben, berichten Kölner Polizisten weiter: “Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer.”

Widersprochen wird hier auch der Darstellung, die Täter hätten es vornehmlich auf Wertsachen abgesehen gehabt und die sexuellen Belästigungen seien nur Ablenkung gewesen:

In einem weiteren Punkt widersprechen in der Silvesternacht eingesetzte Beamte der offiziellen Darstellung. Es heißt, den Tätern sei es primär darum gegangen, Passanten zu bestehlen. Die sexuellen Belästigungen seien nur nebenbei passiert. “In Wirklichkeit verhielt es sich genau umgekehrt”, so Kölner Polizisten zur “Welt am Sonntag”. “Vorrangig ging es den meist arabischen Tätern um die Sexualstraftaten oder, um es aus ihrem Blickwinkel zu sagen, um ihr sexuelles Amüsement. Ein Gruppe von Männern umkreist ein weibliches Opfer, schließt es ein und vergreift sich an der Frau.”

“Weserlotse” lebt als Niedersachse mit niederschlesischem Migrationshintergrund in Thüringen und ist alt genug, um noch zu wissen, wie das Leben ohne Internet funktioniert, ist trotzdem so etwas wie das, was heute “Netzaktivist” heißt, würde sich selbst aber nie so nennen.

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