Die arabisch-islamische Sklavenjagd

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist die einzige Chance für die Menschen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Es ist also eine Pflicht, eine kritische und ehrliche Sicht auf jene Geschichte zu pflegen und diese möglichst umfassend zu reflektieren. Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Buch: “The Legacy of Arab-Islam In Africa: A Quest for Inter-religious Dialogue” von Professor John Allembillah Azumah, befasst. Er wirft einen Blick auf die heutige und historische Welt Afrikas von der Mittelmeerküste bis nach Südafrika. Seine Aufmerksamkeit und sein Buch widmet sich einem Kapitel, das hier zu Lande fast gar nicht beleuchtet wird:

der arabisch-islamischen Sklaverei.

Azumah beginnt seine Ausführung mit einem Vorwurf an die wissenschaftliche und historische Gemeinschaft der westlichen und östlichen Welt. Während man zur Sklaverei in Europa und den beiden Amerikas Unmengen an Lektüre finden kann, sucht man zum Thema Sklaverei in Afrika, Indien und dem Nahen Osten quasi lange und oft mit magerer Ausbeute. Fast Niemand beschäftigt sich mit der massiven Sklavenjagd und der systematischen Sklaverei in Afrika, die schon seit mindestens 1200 Jahren dort existiert. Zahlenmäßig betrachtet sollte dies als Ungerechtigkeit empfunden werden und als großes Versäumnis. Azumah erhebt den indirekten Vorwurf, dass sich vor allem die nordafrikanische und orientalische, also die islamische Welt, überhaupt nicht kritisch mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Sein Buch möchte als Versuch verstanden werden, die heutigen religiösen und ethnischen Konflikte Afrikas zu verstehen. Ein Versuch, den interkulturellen Dialog zwischen Schwarzafrika, dem heidnischen und christlichen Afrika – und dem islamischen Nordafrika neu zu beginnen. Erst durch die Anerkennung des verursachten Leides und der kritischen Aufarbeitung der Geschichte, ließe sich der Kontinent hoffentlich heilen.

Das gewählte Thema hier mag bei manchen schon allein durch den Titel für Schnappatmung sorgen. Aber vielleicht genügt ein nüchterner Blick gen Syrien und Sudan, wo die reelle Versklavung von tausenden Menschen gängige Praxis geworden ist. Eine Praxis, die von Islamisten sowohl durch die Schrift(Koran), als auch durch die eigene Geschichte legitimiert wird. Darüber zu schreiben ist keine Verunglimpfung der Araber oder Muslime im Allgemeinen, da es genauso wenig eine Verunglimpfung aller Europäer wäre , wenn ich über die Sklaverei der Weißen in Amerika schreiben würde. Aber ich wette mit ihnen, den Lesern, dass die meisten von ihnen dieses Thema nicht als Schulwissen gelehrt bekommen haben. Viele werden überhaupt gar nichts davon wissen. Dagegen ist das Thema Sklaverei und Rassismus in Nordamerika und dem Dritten Reich ein durchaus intensiv beleuchtetes. Sie kennen also nur eine Seite der Medaille.



Sklavenjagd von Mittelmeer bis nach Indien und ans Kap der guten Hoffnung 

Die Sklaverei ist wohl aus heutiger Sicht eine Grausamkeit, die fast so alt ist wie die Menschheit selbst. Die Römer hielten Sklaven, die Ägypter und auch die Griechen. Trotzdem würde kaum jemand heute sagen, dass diese Kulturen und Nationen unzivilisiert waren. Man zählt sie sogar zu den Wiegen der Zivilisation schlechthin. (Auch in Fernost zur selben Zeit gab es Sklaverei)

Für den arabisch-islamischen Sklavenhandel muss man die Chronologie noch vor der Geburt des Propheten Mohammed ansetzen. Die arabische Praxis der Sklavenjagd ist also erstmal nicht zwingend mit dem Islam verbunden, sondern kann als kulturelle und nicht als religiöse Komponente gesehen werden. Der Islam wird jedoch weiter unten wieder eine Rolle spielen. Arabische Stämme bekämpften einander schon seit Jahrhunderten und die Versklavung besiegter Feinde, also die Erringung menschlicher Beute, war eine sehr gängige Praxis. Die tatsächlichen Sklavenraubzüge, wie sie später stattfinden sollten, kamen erst später. Die Versklavung von besiegten Feinden war in dieser Zeitperiode vor dem 7. Jahrhundert also etwas, was ähnlich dem antiken Verständnis von militärischer Versklavung entspricht. Also dem Kriegszug gegen einen Feind, dessen Nebenprodukt die überlebenden Feinde und deren Familien sind, die versklavt werden können. Als Trophäe. Diese Trophäen konnten auch gegen Lösegeld wieder ausgetauscht werden. Es ist auch heute noch eine durchaus akzeptierte Methode im Nahen Osten, Familienmitglieder von Feinden gefangen zu nehmen um dadurch eine Lösung im Konfliktfall zu erpressen oder simpel Geld zu erhalten.

Nun erreichen wir langsam die Zeit des Propheten und den Aufstieg des Islam im 7. Jahrhundert. Um den Artikel nicht zu sprengen, verweise ich auf das Lesen von Koran und Hadith, den beiden heiligen Schriften des Islam, um den Kontext hier zu verstehen.

Das 7. Jahrhundert sah den Vormarsch des Islam, beginnend von der arabischen Halbinsel. Er breitete sich rasant über große Teile des Nahen Ostens aus und eroberte von 622-750 Land von Saudi-Arabien bis nach Spanien. Von Ostanatolien bis in den Kaukasus herrschte der Islam. Von Syrien bis nach Afghanistan und von Ägypten bis nach Gibraltar und sogar in Teile des heutigen Frankreich und Zypern. Innerhalb von einem Jahrhundert sind alle christlichen Königreiche und Nationen Nordafrikas und des Nahen Ostens verschwunden. Von hier an beginnt auch die muslimische Herrschaft über die See, also das Mittelmeer und das Rote Meer und den indischen Ozean, welcher es dem Sklavenhandel ermöglicht, im wahrsten Sinne des Wortes an Fahrt zu gewinnen. Muslimische Korsaren zogen seit dem 7. Jahrhundert über das gesamte Mittelmeer, den Golf von Arabien und das Rote Meer. Auf der Suche nach Sklaven. Die politische Folge dieser permanenten Raubzüge war zum einen der Zusammenbruch der maritimen Ökonomie in Europa und zum Anderen, die Bildung einer ausschließlichen Wirtschaftszone der muslimischen Araber von Nordafrika bis Afghanistan. Es ist auch hier, wo Azumahs Buch wieder für uns interessant wird.

Azumah macht den Anfang und erklärt eine generelle Fehleinschätzung des Westens gegenüber Afrika. Afrika wurde nicht von den europäischen Mächten kolonisiert. Sie waren nur die zweite und dominantere Welle. Die erste Kolonisierung Afrikas fand durch die Araber statt, welche ja bereits im 7. Jahrhundert und in den folgenden Jahrhunderten (bis 15.) große Teile Afrikas erobert haben.

Zitat: “[…] there was a form of colonization in the sense that the dominant islamic[arab] tribes conquered the weaker [african] tribes and imported the islamic rule over them. Therefore there was some kind of internal colonization.”

Erklärung: Die arabischen Stämme und Armeen brachten auf ihrem Kriegszug durch Nordafrika und Schwarzafrika auch ihre islamische Gesetzgebung und den Glauben mit sich. Die Überführung der heidnischen und an Naturreligionen gebundenen Völker Afrikas in den Islam und die islamischen Staaten, kann als Form der Kolonialisierung betrachtet werden. Hinzu kommt der Faktor, dass eben genau aus diesen Gebieten Schwarzafrikas und Nordafrikas besonders viele Sklaven genommen, ja geraubt wurden. Die Sklaverei in Schwarzafrika wurde zum boomenden Geschäft. Der ganze Kontinent wurde im wahrsten Sinne des Wortes ausgeplündert. Sowohl die Berberstämme Nordafrikas, als auch die Kopten Ägyptens und die heidnischen Schwarzafrikaner kamen unter den Einfluss der Scharia und häufig unter die Peitsche von arabischen Sklavenjägern.

 

 

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Sklavenkind, Sansibar Bestrafung durch arabischen Herren

Die Sklavenjagd der muslimischen Araber vom 7. bis zum 19. Jahrhundert, soll ihm zu Folge bis zu 20 Millionen Schwarzafrikaner versklavt haben. Über 80 Millionen von ihnen sollen die lange und beschwerliche Reise in die Sklaverei gar nicht erst überlebt haben. Diese fand zumeist zu Schiff oder auf dem Land durch die Sahara-Route statt. Der schwarze Eunuch, den man immer wieder in Filmen sieht und der oft der Lächerlichkeit preisgegeben wird, ist eine sehr reelle Erinnerung an diese Sklavenjagd. Denn es kam sehr häufig vor, dass die männlichen Afrikaner mit dunkler, ja schwarzer Haut, vollständig oder halb kastriert wurden. Ihre Zeugungsfähigkeit wurde ihnen genommen, während afrikanische Frauen oft in den Haushalten landeten. Sexsklaverei war eine gängige Praxis. Die Vermischung der afrikanischen Völkerschaften mit den arabischen Nachbarn, wie zum Beispiel in Somalia, gehen teilweise auf diese Sexsklaverei zurück. Auch die nomadischen Stämme im nördlichen Mali, sind beispielsweise ein Zeugnis dieser erzwungenen Völkervermischung. Männliche Sklaven wurden zur Feldarbeit heran gezogen oder als Hirten beschäftigt. Auch der Bau von Gebäuden oblag zumeist diesen afrikanischen Sklaven. Besonders intensiv war die Sklavenjagd und der Handel mit ihnen in Ostafrika, wo das Zanj Volk (afrikanische Bantu), von den Arabern versklavt wurde. Diese wurden bis in den heutigen Irak verschleppt, wo sich zwischen 869 und 883 eine Abfolge von sehr blutigen Sklavenaufständen ereignete. Die äußert brutale Behandlung der schwarzen Sklaven führte zu dieser Revolte, welche im übrigen von Ali iban Muhammad angeführt wurde, welcher selbst Muslim war und sich für eine egalitärere Gesellschaft aussprach. Die Revolte wurde jedoch niedergeschlagen.



Zur gleichen Zeit findet auf der iberischen Halbinsel ein ähnlich intensiver Sklavenhandel statt. Das muslimische Kalifat(bzw. die verschiedenen Kalifate) im heutigen Spanien, handelten eifrig mit europäischen Sklaven, welche zumeist aus Osteuropa herangeschafft wurden und dann in die restliche islamische Welt verkauft wurden. Vor allem heidnische Frauen aus dem Ostseeraum wurden als besonders begehrte Ware gehandelt(Wegen der blonden Haare). Hier lasse ich nicht unerwähnt, dass sowohl christliche Könige, als auch Kaufmannsgilden und prominente jüdische Familien sich hier eine goldene Nase am Sklavenhandel verdient haben. Für letztere sollte sich das Engagement im Sklavenhandel zum Stigma der Jahrhunderte werden, das man immer wieder auf sie abwälzen würde. Venedig, Konstantinopel, Andalusien und Nordafrikas Häfen waren Dreh- und Angelpunkt des Sklavenhandels im Mittelmeer. Die muslimischen Barbaresken(Seeräuber im Mittelmeer), plagten seit der Rückeroberung Spaniens im 15. Jahrhundert die christlichen Staaten im Mittelmeer und Atlantik im besonderen Maße. Häufige Raubzüge an den Küsten Italiens, Spaniens, Portugals, Frankreichs, Griechenlands, dem Balkan und sogar England, sorgten dafür, dass 1-2 Millionen Menschen aus Europa in die Sklaverei entführt wurden. Hauptsächlich Frauen und Kinder. Die Praxis der Tötung oder Kastrierung der Männer hielt sich auch bei den Sklaven aus Europa. Azumah findet tatsächlich klare Worte für den ausgeprägten Rassismus der Araber gegenüber den dunkleren Afrikanern und gegenüber den hellhäutigen Europäern: “Arab Imperialism and Racism”.

Kolonialisierung – doppelt hält besser

Dieses wenig beleuchtete Kapitel eines arabischen Imperialismus, ist trotz der Ignoranz vieler Menschen nicht wegzureden. Die islamischen Eroberer kolonialisierten Afrika und den Nahen Osten noch lange vor den Europäern und die islamische Welt wie wir sie heute kennen, ist durch Eroberung und vernetzte Ökonomie entstanden. Aber man muss erwähnen, dass dies auf die meisten Nationen und Staaten dieser Welt zutreffen dürfte. Nur entsteht im Westen das Missverständnis, dass der weiße Mann im ausgehenden 15. Jahrhundert beginnt die afrikanischen Länder zu kolonialisieren und die Menschen dort erstmalig zu versklaven. Erstmalig ist hier falsch. Das Vorfinden einer “Heilen” Welt, wie man sie aus Abenteuerbüchern kennt, dürfte hier ohnehin falsch sein. Europäisch-imperialistische Ambitionen kollidierten hier mit denen der islamischen Imperien. Vor allem das osmanische Reich herrschte über ein gewaltiges Gebiet und lieferte sich bis 1918 quasi einen Jahrhunderte langen Krieg und  kurzen Weltkrieg mit Europa um die Kontrolle des Orients und Afrikas. Die Verlagerung der islamischen Macht aus dem arabischen Raum in den türkischen, verschob auch die Sklavenökonomie nach Osteuropa. Hier zeigte sich, dass die Türken in ähnlicher Weise am Sklavenhandel beteiligt waren, wie die Araber. Häufige Sklavenjagd im Balkan, in Polen, in der Ukraine und in Russland, sah die Verschleppung von Millionen von Menschen. Das heutige Soap Fernsehen in der Türkei macht aus dieser Tatsache die nette Show Muhteşem Yüzyıl. 

Dort verliebt sich der Sultan in seine schöne ukrainische Sklavin, die vorher aus ihrem Dorf geraubt  und dann nach Konstantinopel(Istanbul) verschleppt wurde. Massaker im Dorf natürlich inklusive.

Zu dieser Zeit beginnt natürliche die hausgemachte europäische Ausbeutung Afrikas und die ersten europäischen Sklavenjäger streifen auf der Suche nach Beute durch den Busch. Nun muss man hier jedoch sagen, dass die ersten Sklaven für die “neue” Welt von den Arabern gekauft wurde. Es bestand in Westafrika ein System von Zulieferer und Käufer. Europäer kauften die Sklaven, die von den Arabern gefangen wurden. Während in Afrika “gefischt” wurde, ging auch die Sklaverei in Europa weiter. Allerdings vom Osten herrührend. Wenn man heute in die Medien schaut, dann bemerkt man doch das absolute Fehlen oder zumindest die einseitige Beleuchtung der Sklaverei im Allgemeinen. Der “böse weiße Mann” oder der “europäische Herrenmensch”, werden im Allgemeinen als Wurzel und einzige Quelle der Sklaverei ausgemacht. Aber eigentlich ist sie eben eine Praxis, die ziemlich weit verbreitet ist.

Das muslimische Khanat der Krim, wo heute die einstigen Herrscher, also die Tartaren, unter vermeintlicher und echter Unterdrückung und Rassismus leiden, hatte im 18. und 19. Jahrhundert noch zu den Hauptversklavern schlechthin gehört. Tartaren zogen immer wieder raubend und mordend durch Osteuropa und entführten Menschen aus der Ukraine, Russland, Polen und dem Balkan.

 

Das Ende der Sklaverei in Ost und West

Während in Europa die Sklaverei Ende des 15. Jahrhunderts eigentlich kaum vorhanden war und schon früh mit der Aufklärung später geächtet wurde, brauchte es in Nordamerika den Bürgerkrieg zwischen Nordstaaten und Südstaaten, um die Frage endgültig zu klären. Der Einfluss der fundamentalistischen und christlichen Quäker ist hier besonders zu erwähnen. Diese hatten maßgeblichen Einfluss auf das Umdenken in der amerikanischen Gesellschaft. Die “Abolotionists” Bewegung machte der Sklaverei ein 1865 ein Ende. In Südamerika geschieht die Abschaffung der Sklaverei teilweise schon dreißig Jahre früher. Auch wenn sie trotz des vom Papst Paul dem III. ausgesprochenen Verbotes der Versklavung von Eingeborenen Amerika reichlich spät kommt. Das kam nämlich schon Mitte des 16. Jahrhunderts.

Im Osten ist tatsächlich das osmanische Reich verhältnismäßig früh an der Reihe und verbietet in seinem Gebiet die Sklaverei schon 1882(Allerdings bleibt sie teilweise bis 1922 in Kraft). Im Rest der arabischen und islamischen Welt lassen die Veränderung aber beinahe noch ein halbes Jahrhundert auf sich warten. Teilweise existiert die Sklaverei dort in mancher Form noch immer, wenngleich sie de jure verboten ist. Ein Beispiel wäre der Sudan, wo hunderttausende Menschen laut UN noch immer oder eher schon wieder in Sklaverei leben. Meist schwarzafrikanische Südsudanesen, die von den Arabern im Norden gefangen werden. Saudi Arabien verbietet die Sklaverei beispielsweise erst 1962. Man möchte sogar meinen, dass die Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter aus Südasien dort als quasi- Sklaverei betrachtet werden sollten.

Ein tatsächliches Ende der Sklaverei zeigt sich jedoch nicht. Es ist genau jene arabisch-islamische Sklaverei, die auch durch die Religion zementiert wird, welche von den orthodoxen Klerikern und ihren Vollstreckern herangezogen wird um die momentane Versklavung zu rechtfertigen. Zehntausende “ungläubige” Frauen befinden sich, wie jeder schon gehört haben sollte, in den Händen des IS und damit der Sklaverei. Einer Sexsklaverei, wo Frauen wie Vieh auf den Märkten beschaut und versteigert werden. Die Rechtfertigung und sogar die formelle Praxis entnimmt der IS aus der eigenen Geschichte. Eine, die hier völlig unbekannt zu sein scheint. Es ist auch eine Tendenz, die Azumah in Afrika 2001 beobachtet. Ein Wiederaufleben der Sklaverei durch den modernen Islamismus. Boko Harams entführte Mädchengruppe, die als Sexsklavinnen gehalten werden, geben ihm wohl recht.

Also. Wer sich seiner Vergangenheit nicht stellt, wird stets von ihr heimgesucht werden

In diesem Sinne:
Literatur:

Arab Muslim World: Architect of Slave Trade in Africa
Slavery in the Arab World (Murray Gordon)
The Legacy of Arab-Islam In Africa: A Quest for Inter-religious Dialogue

 


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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

6 thoughts on “Die arabisch-islamische Sklavenjagd

    1. Danke für den Artikel und den Hinweis auf das Buch. Es gibt schon Literatur zum Thema, auch wenn es stimmt, dass diese ausgesprochen spärlich ist. Drei interessante Titel nenne ich für interessierte Weiterleser:

      Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei (Verlag CH Beck) – das Beste zum Thema!
      N’Diaye: Der verschleierte Völkermord: Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika (Rowohlt)
      Davis: Muslim masters, christian slaves: White Slavery in the Mediterranean, the Barbary Coast and Italy, 1500-1800 (nur auf englisch verfügbar)

      Gruß, Michael

  1. “Hier lasse ich nicht unerwähnt, dass sowohl christliche Könige, als auch Kaufmannsgilden und prominente jüdische Familien sich hier eine goldene Nase am Sklavenhandel verdient haben. Für letztere sollte sich das Engagement im Sklavenhandel zum Stigma der Jahrhunderte werden, das man immer wieder auf sie abwälzen würde.”

    Welche Quellen legst Du dieser Aussage zugrunde? Welche Belege hast Du für einen jüdischen Sklavenhandel? Um welche prominente jüdischen Familien handelte es sich? Namen und Daten. Bitte um Angabe von Büchern, Artikeln etc., auf die Du Deine Aussage stützt
    Gilt natürlich auch für die christlichen Könige und die Kaufmannsgilden. Die interessieren mich auch. Wer genau, bitte?

    1. “Jews, Slaves, and the Slave Trade: Setting the Record Straight” (Faber)
      “Jews and the American Slave Trade” (Friedman) S. 38-60
      Slavery from Roman Times to the Early Transatlantic Trade (William D. Phillips) : “A major route followed by the slave traders, Frankish in this case, startet in the eastern European land of the Pagan Slavs[…] from which the Italians transported the slaves by sea […] to the Muslim markets”
      Beispiel für christliche Könige : Friedrich II. des heiligen römischen Reiches hatte Sklaven und handelte auch mit ihnen. (Speaking of Slavery: Color, Ethnicity, and Human Bondage in Italy)

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