Der Krieg über den Niemand redet

 

Vergessen Sie den Islamischen Staat, Terroranschläge, Nationalstaaten und Räuberbanden in den Großstädten. Ignorieren Sie für einen Moment die Schlagzeilen über fehlgeschlagene Integration, über Gettobildung und kriminelle Umtriebe. Über Vergewaltigung, Drogenhandel und Ehrenmorde.

All das sind nur die Symptome. All diese Dinge sind nur die auffälligsten Auswüchse eines grundlegenden Problems. Eines großen Krieges. Vergessen Sie Syrien, Irak, die Ukraine und andere Tragödien und passen Sie jetzt auf.

 



Demographie ist Schicksal

Ganz Europa hat eine negative demographische Entwicklung, von der kein Land verschont geblieben ist. Diese Entwicklung ist der Politik seit vielen Jahrzehnten bekannt und sie ist nicht im Stande oder nicht willens, sie zu lösen. Ein Heer von hauseigenen Arbeitslosen in ganz Europa, von Spanien über Griechenland bis nach Deutschland und Frankreich, das in die Millionen geht. Zehn, zwanzig, dreißig- Millionen und mehr Menschen haben keine Arbeit oder schaukeln sich von einem Nebenjob, einer Bildungsmaßnahme und von einer Schulung zur nächsten. Eine ganze Generation von jungen Südeuropäern ist verloren gegangen und blickt pessimistisch in eine ungewisse Zukunft, während Politik und Wirtschaft weiter das “grenzenlose Wachstum” prophezeien. Und darum geht es im Kern. Um ein grenzenloses und ungehemmtes Wachstum. Aber nicht das Wachstum der Wirtschaft. Sondern das finanzielle Wachstum jener Geldeliten, Banken, Großkonzerne,Milliardäre und ihrer politischen Erfüllungsgehilfen. Lassen Sie sich nicht belügen. Bei ihnen kommt nichts mehr vom Wohlstand an. Die deutsche Mittelschicht schrumpft, die Spanne zwischen arm und reich wird größer und mehr und mehr Geld konzentriert sich in den Händen von den sogenannten 1 Prozent der Welt. Das ist kein Geheimnis. Diese 1-Prozenter sagen ihnen das ins Gesicht.

Warren Buffet, einer der reichsten Menschen der Welt, sagte: “Es gibt einen Klassenkrieg zwischen arm und reich. Aber es ist meine Klasse, die der Reichen, die ihn begonnen hat und wir werden ihn auch gewinnen.”

Es gibt eine Diskrepanz in der globalisierten Welt, die nicht von der Hand zu weisen ist. Wir im Westen leben in einem verhältnismäßigen Luxus, der auf einem Wirtschaftssystem fußt, dass nicht nachhaltig genug ist. Die Entwicklungsländer dieser Welt, von wo aus die großen Migrationsströme nach Europa kommen, können an dem Wohlstand nicht teilhaben. Das  liegt zum einen am Einfluss der Großkonzerne und zum Anderen am eigenen Unvermögen der dortigen korrupten Politiker. Und nun wissen alle, die sich mit der Flüchtlingsthematik unserer Tage beschäftigen, dass die allermeisten “Flüchtlinge” nicht vor dem Tod, sondern vor ihrem vergleichsweise schlechten Leben in ihren Heimatländern flüchten. Sie passieren teils dutzende sichere Zwischenländer, um sich in Europa anzusiedeln. Dahinter steckt grundlegend keine böse Absicht. Sie wollen simpel ein besseres Leben für sich selbst, so wie das alle Menschen wollen. Die Politik und die Medien meinen, dass die Lösung für die Probleme der Welt, für jeden Krieg, für jedes desolate Land und abgewirtschaftete Region darin liegt, die Betroffenen nach Europa zu holen. Aber damit holen sie sich die Probleme der Anderen mit hinein. Der soziale Unfriede, die Rezession von morgen und der Krieg sind fast vorprogrammiert. Der Knackpunkt ist ein aber anderer.

Die Medien-Elite, die Politik und die Wirtschaft belügen uns alle. Die Medien sagen, dass es sich bei diesen Leuten um Kriegsflüchtlinge handle, die man aufnehmen müsse. Die Politik sagt, dass man gar nicht wegschauen könne, wenn irgendwo Krieg herrsche und die Wirtschaft freut sich nicht so sehr über die Arbeitskräfte, die eigentlich gar nicht mehr gebraucht werden. Sondern über neue Konsumenten in der Ersten Welt, die mit dem Geld der Staaten die Produkte der Industrienationen millionenfach konsumieren können.

Und Sie werden weiter belogen. Man erzählt Ihnen, dass man diese Menschen alsbald integrieren möchte. Also geht es gar nicht mehr darum, dass die “Flüchtlinge” eines Tages in ihre Heimat zurückkehren sollen. Sie sind die Einwanderung, die MASSEN-Einwanderung durch die Hintertür. Jedes Jahr wandert mittlerweile eine deutsche Großstadt von 200.000-500.000 Menschen nach Deutschland ein. Abgeschoben wird selten. Flüchtlinge sind nur ein Bruchteil davon. Es ist eine große Migrationsbewegung, die von einer kleinen Lobby getragen wird. Mit Moral wird argumentiert, mit Geld geschmiert und mit den Medien wird gelogen. Seien wir ehrlich. Flüchtlinge nehmen ihre Familien mit. Das ist ein Faktum. Aber was sich in den Sammellagern anfindet sind, vor allem junge Männer, die in der Hoffnung auf europäischen Lebensstandard gekommen sind.

Wir reden hier von potenziell etwa 3 Millionen Migranten jährlich von außerhalb Europas, die in der Regel aus einem völlig fremden Kulturkreis kommen, die Sprachen nicht beherrschen und trotzdem eigentlich meist doch keine böse Absicht hegen. Es ist nur eine egoistische. Kein europäisches Land hat die Integration von  “Ausländern” und “Migranten” abgeschlossen oder bewältigt, die in den letzten 20-40 Jahren aus nicht-europäischen Ländern eingewandert sind. Aus wenigen zehntausend Türken in Deutschland sind schnell über 3 Millionen geworden. Sie wissen alle, dass die indigenen Europäer zu wenig Kinder haben, um ihre Bevölkerung stabil zu halten. Bei den vor allem nordafrikanischen und orientalischen Bevölkerungsgruppen ist dies nicht der Fall. 2, 3 oder 4x mehr Kinder sind zu erwarten.

Die Politik und die Medien sagen Ihnen, dass keine Überfremdung drohe. Keine Islamisierung. Aber eine Bevölkerungskurve, die der indigenen Europäer, fällt dramatisch ab, während die der Zugewanderten dramatisch ansteigt. Beide werden sich viel früher schneiden, als man Sie glauben machen will. Hinzu kommt ein nicht abreißender Strom an neuen Migranten über das Mittelmeer.

Niemand wird sich in eine fehlende europäische Gesellschaft integrieren können, weil es keine Europäer mehr geben wird. Sie geben die Großstädte zunehmend auf und ziehen sich aus jenem Raum zurück, den sie besetzen müssten. Die Parallelgesellschaften der Zukunft werden heute forciert. Sie sind vielerorts schon Realität geworden.

Einer gewinnt am Ende, alle Anderen verlieren 

Und Sie alle, wenn sie nicht zu den Reichen dieser Welt gehören, werden das Nachsehen haben. Sie werden in einem Europa leben, in dem bereits Abermillionen von Menschen keine Arbeit mehr haben. Sie werden mit immer mehr Zuwanderern konkurieren, die eigentlich nur das haben wollen was Sie mal hatten oder vielleicht noch haben. Sie werden in Ländern leben, die ihnen fremd geworden sind und das wichtigste an der ganzen Misere ist, dass sowohl SIE als auch alle Migranten, die jetzt kommen, das Nachsehen haben werden. Alle werden dann in einem von sozialer Unruhe und vom Zusammenbruch betroffenen Europa sitzen, das keine Fremden mehr in die schrumpfende Mehrheitsgesellschaft der Europäer integrieren kann. Die Wirtschaft kann bei wachsender Automatisierung auch immer weniger Menschen beschäftigen. Und die Reichen, die wirklich Reichen meine ich, werden einfach weiterziehen. Die Konzerne werden woanders hingehen und Standorte anderorts eröffnen. Die Milliardäre und einige Millionäre werden in andere Länder umziehen. Wer Geld hat, kann überall gut leben. Und die politischen Eliten werden den Verfall verwalten, wie sie es schon seit einigen Jahren tun. Weitermachen bis zur nächsten Wahl. Immer nur 4 Jahre voraus denkend, bis der Ruhestand erreicht ist und man sich ins Ausland oder einen ruhigen Teil des Landes absetzen kann.

Oder glauben Sie etwa, dass Warren Buffet, Draghi und alle anderen Eliten dann zusammen mit dem Volk in den Kiezen, Gettos und vor Gewalt und Problemen überlaufenden Städten leben?

Die haben ihre Häuser ganz woanders. Die Bevölkerung Europas wird ausgetauscht. Denn es spielt keine Rolle, wer konsumiert. Wer wir sind, wer wir waren, unsere Geschichte und Identität und Kultur und sogar unser Leben als Volk — spielen keine Rolle für die Finanzelite und ihre idiotischerweise vor allem linke Helferschaft.

Sowohl Migranten, Migrantenkinder und Eingeborene werden dann um die schwindenden Ressourcen Europas kämpfen. Der einzige Gewinner wird an der Wall-Street sitzen.

 

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Geboren in Berlin und aufgewachsen im Wedding und Moabit.
Young German ist der Initiator und Hauptautor unseres Blogs. Ein Vielschreiber mitte 20, dessen Hauptfokus auf Außen- und Innenpolitik sowie militärischen Themen liegt. In seiner Freizeit treibt er gern Sport und verbringt viel Zeit in der Natur, sofern er das als Städter einrichten kann und das Studium es erlaubt. Wie viele seiner Generation sucht er die Entspannung auch gerne mal in Form von Games, SciFi und Fantasy.

7 thoughts on “Der Krieg über den Niemand redet

  1. Vorzügliche Analyse. Dem Bundestag vorlegen und Stellungnahme einfordern.
    Außer dummgeilen Gesichtern wird wohl nichts dabei herauskommen- korrupter Saftladen.
    Welcher Kontrast zu wahren Menschen:
    Cilla Black is dead now, but her Music will last forever.

  2. Seehofer hat recht! Wir brauchen keine Zuwanderung! Was äußerst dringend ist, wir benötigen eine bessere Familienpolitik, welche Familien, besondes kinderreichen Familien massiv fördert! Abtreibungen müssen wieder bestraft werden, den Müttern mit großzügiger Hilfe die Existenzsorgen nehmen. Statt Kita einen sozialversicherten Erziehungslohn für Mütter, entsprechend der Kinderzahl. Ehe und Familie sind das Fundament eines jeden Staates! Zerbricht dieses Fundament, dann verliert der Staat seine Existenzberechtigung! Die Familienpolitik ist so zugestalten, daß ausschließlich deutsche Familien bevorzugt werden
    Homosexuelle Verpartnerung bringt keinen Nutzen und ist abzulehnen!
    Im Koran steht in einer eine Sure, das Muslime ausschließlich Muslimen in der Not helfen müssen! Warum schicken wir sie nicht dahin??

  3. Durch die Produktionssteigerungen wäre es leicht machbar, mit 1-2 Jahren längerer Arbeitszeit den Lebensstandard aufrecht zu erhalten! Denn mit weniger Menschen brauchen wir natürlich auch nicht mehr soviel Produktion. Für die Industrie natürlich schlecht, denn es gäbe ein Minuswachstum. Die Industrie hätte gerne mehr Zuwanderer, denn das drückt das Lohnniveau!

  4. Eine sehr schlüssige Analyse. Eigentlich ist nicht schwer zu erkennen, warum Politiker dem eigentlichen Souverän unseres Landes – der Wirtschaft – so nahe stehen: ist es doch für Menschen aus der Karste der Verbraucher der einzige Weg nach oben…
    Aber wir hatten das alles schon einmal: den großen kriegen der letzten Jahrhunderte gönnen oft derartige Verteilungen des Gemeinschaftsvermögens voraus.
    Und so wird das auch hier sein (jedenfalls sehr wahrscheinlich und wenn man es so weiter laufen lässt) nur das dann eine auf Dominanz gebürstete Religion (gabs das nicht auch schon mal unter einer spiegelverkehrten Sonnenrune ? ) gegen die Reste der hiesigen Urbevölkerung kämpft. Und wie das Urbevölkerungen in der Regel so ausgeht ist auch aus der Geschichte vielfach bekannt.

    1. Es muss nicht so kommen. Die Geschichte ist voller Wendungen. Russland hat sich von den Tartaren befreit, Spanien von den Muslimischen Arabern und der Balkan teilweise von den Osmanen. Nicht den Kopf verlieren 😉

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