Corona – die Stimmung wird bald kippen

Deutschland und die EU schlittern gerade in die größte Wirtschaftskrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Tausende Unternehmen, nicht nur die sogenannten “Zombies” (Markus Krall), kämpfem ums Überleben. Millionen Menschen sind in die Arbeitslosigkeit gerutscht oder drohen dort zu landen, wenn nicht bald umgesteuert wird. Lebenspläne wurden zerstört, Hypotheken können nicht bedient werden, Einfamilienhäuser werden zwangsversteigert werden müssen. Eingesperrt in den eigenen vier Wänden und mit immer abstruseren Regeln in der eigenen Freiheit beschränkt, müssen die Bundesbürger mit der “neuen Normalität” zurechtkommen. Versammlungen sind verboten oder stark eingeschränkt, Demonstrationen werden mit Polizeimacht aufgelöst. Protest gegen die Maßnahmen können also gar nicht stattfinden, während kritische Stimmen, die die Verhältnismäßigkeit der getroffenen Entscheidungen anzweifeln, im deutschen Fernsehen eher selten zu Wort kommen.

Diese neue Normalität beinhaltet das noch schnellere Wegschmelzen ihrer finanziellen Reserven. Denn was die Bundesregierung den Bürgern in der Not verspricht, muss sie ihnen an anderer Stelle wegnehmen. Gleichzeitig gibt sie mit vollen Händen an anderer Stelle aus, wo eigentlich eingespart werden könnte. Die AfD übte schon früh Kritik an den Maßnahmen, forderte ihre zeitliche Begrenzung und bekommt mit ihrem Forderungskatalog dennoch keine mediale Öffentlichkeit. Medienmacher versammeln sich hinter der Kanzlerin, die großspurigen Versprechungen macht und die Rechnung an künftige Generation weitergibt.

Die Corona-Pandamie scheint das Abwiegen von zwei Übeln zu sein. Aber was, wenn man falsch bewertet hat und die Zerstörung von demokratischen Rechten, Freiheiten und der Wirtschaft schlimmere Langzeitfolgen haben werden, als viele Tote mit einem Durchschnittsalter weit über 70 Jahren? Widersinnige Verordnungen, die das öffentliche Leben lähmen und mit absurd hohen Bußgeldern belegt werden, sorgen für immer mehr Unmut in der Bevölkerung. Kontrolliert werden sowieso fast ausschließlich die Bevölkerungsgruppen, von denen kaum Widerstand gegen die Corona-Regeln zu erwarten ist. In Neukölln, Duisburg und andernorts ist auf den Straßen kaum ein Unterschied zu vorher spürbar. Prenzlauer Berg hingegen und andere Refugien des deutschen Durchschnittsbürgers erleben eine Polizeipräsenz wie sonst nur im Krieg, wo man mit dem Zollstock schaut ob die Menschen auch den Mindestabstand zueinander einhält. Verrückter geht es kaum.

Wer im Januar einen Kredit aufnahm, um ein Restaurant zu eröffnen, sieht jetzt, wie sein Lebenswerk bzw. Traum vor seinen Augen angezündet und zertreten wird. Die Finanzhilfen der Regierungen sind angesichts der hohen Verluste, die Hotels und Gastronomen täglich einfahren, nur Tröpfchen auf dem heißen Stein. Was heute in dieser Branche nicht verdient wird, kommt auch über den Rest des Jahres nicht mehr hinein. Ähnlich geht es Lufthansa und anderen Fliegern in der Krise – Millionen von Jobs sind akut bedroht, der Wohlstandsverlust wird für die Deutschen langfristig schmerzhafter werden als die Bedrohung durch das Virus.

Wie lange gedenken Merkel und ihre Minister den Shutdown aufrecht zu erhalten? Wie lange sollen allein einige Virologen über das Schicksal ganzer Kontinente bestimmen? Wie viele Menschen in den Altersheimen leiden jetzt eigentlich an noch größerer Vereinsamung und sterben verfrüht, nur eben nicht wegen Corona, sondern an einem Dutzend anderer Krankheiten, die sowieso grassieren?

Das ganze Geld, das jetzt in die sterbenden Branchen gepumpt wird, wird die Inflation steigen lassen. Noch gehen die Bürger nicht mit den Schubkarren voller Scheine zum Bäcker. Aber schon bald werden sie feststellen, dass vom geschenkten Euro nicht viel übrig geblieben ist. All diese Probleme und Tausende mehr werden sich in den nächsten Wochen nur noch potenzieren und dafür sorgen, dass die Stimmung kippen wird. Die hohen Zustimmungswerte der Union werden dahinschmelzen, wenn der Corona-Tsunami vorbei ist und man erkennt, was von der schönen Insel noch übrig ist.

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