Fatale weltanschauliche Irrwege der Deutschen

Gibt es ein Land auf der Welt, abgesehen vielleicht von Schweden, in dem die Ideologie des multikulturellen Zusammenlebens, der Verbiegung der eigenen Werte, der eigenen Kultur und Tradition so en vogue ist wie in Deutschland? In der jetzt erneut losbrechenden Demographie-Sturmflut, die droht sich über Europa zu ergießen, glauben die Deutschen wohl eine Art Erlösung zu finden. Erlösung und Vergebung für die Sünden der Vergangenheit – natürlich. Einige demoskopische Umfragen zeigen auf, dass eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger, nämlich etwa 57%, für eine erneute Grenzöffnung plädieren. Man habe ja Platz, heißt es von denen, die nur selten bereit wären individuelle Migranten bei sich in der eigenen Wohnung einziehen zu lassen. Mit “Platz” meinen diese Wort- und Rädelsführer natürlich, dass man das Geld der Steuerzahler unter immer mehr Bedürftigen verteilen können, dass man enteignen müsse, um ein paar Neuzugänge im deutschen Sozialsystem zu versorgen und dass man die ganze Dystopie von 2015 und 2016 selbstverständlich auf Knopfdruck wiederholen könne und müsse. Denn ihr der wahnsinnigen Fantasie dieser Vielfaltsfanatiker wird mit jedem Zuwanderer das eliminiert, was man glaubt als Keimzelle des Bösen identifiziert zu haben: nämlich die deutsche Mehrheitsgesellschaft.

“Deutschland könnte wieder ein Vorreiter sein”

Klaus Hagendorn, Flüchtlingsbeauftragter des Erzbistums Köln, zeigt seinen katholischen Brüdern und Schwestern in Deutschland den Weg in die Zukunft. Die Bundesrepublik habe hier erneut die Chance “Vorreiter” zu sein. Damit ist gemeint, dass die Aufnahme von ca. zwei Millionen Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Zentralasien wiederholt werden sollte. Denn nichts anderes steht uns bevor, wenn die Migrationswelle sich über die griechische Grenze bis in die EU schiebt. Die Ungarn, Österreicher, Balkanstaaten und Transitnationen werden einen Teufel tun und dem Mantra von “Wir schaffen das” folgen. Selbst in Brüssel lobt man mittlerweile die Verteidigungsbereitschaft der Griechen – eine Wiederholung von 2015 ist unübersehbar und zeichnet sich am Horizont ab.

 Außenminister Ungarns, Péter Szijjártó : “Ungarn wird um jeden Preis die Grenze beschützen, wir werden keinen einzigen illegalen Migranten durchlassen.“ Wenn Serbien beim Grenzschutz Hilfe benötige, werde sein Land bereit sein – wie auch schon in den früheren Jahren.”



Einige Nationen haben verstanden, dass sie eine zweite “Flüchtlingskrise” nicht einfach überstehen werden. In Frankreich, Italien, Österreich und einigen anderen Ländern würden Regierungen fallen, sollten die Tore der EU für die Millionen aus dem Nahen Osten geöffnet werden. Die Visegrád-Staaten haben überdeutlich gezeigt, dass sie keinen Fahneneid auf die Kanzlerin Deutschlands geleistet haben und sich nicht an einer “Flutung” ihrer Länder durch illegale Einwanderer beteiligen werden. Ja – Deutschland steht isoliert in der Welt und gefällt sich in dieser Rolle. Wir gegen die alle, wir gegen die Welt. Eine ironische Wiederholung des 20. Jahrhunderts mit anderen Vorzeichen. Politisch haben die Deutschen sich selten als besonders klug erwiesen. Ihre Diplomatie war immer eine Diplomatie der Brechstange, des Vorschlaghammers. So ist das heute wieder, wenn man ringsherum um die BRD die Verbündeten in der EU düpiert und als Störer des Friedens bzw. Verursacher der Krise wahrgenommen wird. Die Deutschen sind wieder die Schuldigen in Europa. Denn nicht nur kann man Merkeldeutschland vorwerfen, dass es die Migranten zumindest teilweise 2015 in Scharen anlockte, sondern man wird uns auch vorhalten, dass unser Land maßgeblichen Anteil an der Verabschiedung des fatalen “Flüchtlings-Deals” mit der Türkei hatte.

Egal wie man es dreht und wendet – die Bundesdeutschen sind allein mit ihrem Wahn nach grenzenloser Vielfalt, nach einer Repetition der «Herrschaft des Unrechts» und der Kölner Silvesternacht. Sie glauben mehrheitlich wirklich, daran besteht kaum ein Zweifel, dass man mit gutem Willen, einem üppigen Sozialsystem und Gruppenmediation im Ottendorfer Seniorenkreis alle Probleme dieser Migrationsentwicklung wegzaubern kann. Die Ergebnisse dieser weltanschaulichen Irrwege, dieser Lebenslügen, werden aber wenigstens für künftige Generationen und Beobachter in benachbarten Ländern ein mahnendes Beispiel sein. In einigen Jahrzehnten oder vielleicht Jahrhunderten werden Geschichtsbücher eine Variation der Jahre 2015-2025 präsentieren, die Merkel und den Anhängern von “Wir schaffen das” nicht schmecken dürfte. Nur ist es bedauerlich, dass die meisten der Verursacher dieser Katastrophe nicht in der Vorhölle leben müssen, die sie helfen zu erschaffen.

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