Risse in der Republik
Die Bundesrepublik rutscht von einer Krisensituation in die nächste. Kopflose und hysterische Akteure in Politik und Medien befeuern die Panikreaktionen, die keine Heilung des republikanischen Patienten bringen werden, sondern zu seinem Ableben beitragen könnten. In den letzten Wochen zeigte sich, dass die Stabilität der merkelschen Parteiendemokratie, in der CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP sich selbst sicher und geborgen wähnten, abgenommen hat. Die Risse sind nicht mehr nur in der Fassade, sondern reichen nun auch ins Fundament der Parteien, die der aufsteigenden Alternative für Deutschland de facto nur noch den Repressionsapparat aus Massenmedien, Antifa und Verfassungsschutz entgegensetzen können. Im politischen Inferno von Thüringen verbrannte sich nicht nur der FDP-Politiker Kemmerich, sondern auch die FDP und CDU als Ganzes. Denn an Thüringen zeigt sich nun, dass es unüberwindbare Differenzen bei Mitgliedern und Wählern dieser Parteien gibt.

FDP und Union haben als rechte Parteien ausgedient

Während ein Großteil von FDP und CDU vermutlich lethargisch die Zusammenarbeit mit der SED(Linken) und Bodo Ramelow akzeptieren würde, um die AfD zu verhindern, gibt es einen anderen, kleineren Teil, der lieber mit der AfD ein Bündnis eingehen würde, um die Kommunisten, Grünen und den Filz der SPD-Genossen zu verhindern. Diesem kleinen Teil ist klar, dass die Übergriffe von Linksextremen auf politische Gegner rechts von Merkel keine Seltenheit sind und die Republik, wenn man sie mit ihrem Zustand vor 15 Jahren oder mehr vergleicht, deutliche Schlagseite nach links bekommen hat. Die totale, kulturelle und politische Hegemonie der Linken, egal ob parteilich oder nicht, wird de facto nur noch von der AfD in Frage gestellt. Nach dem Dekret der Kanzlerin, dass man die Wahl Kemmerichs im Ergebnis “rückgängig” machen müsse, zogen FDP und CDU Thüringen und im Bund den Schwanz ein. Es gab keine Möglichkeit der politischen Erniedrigung und Unterwerfung unter den linken Duktus, die von Union und Liberalen ausgelassen wurde. Man suhlte sich regelrecht im grün gesprenkelten Schlamm und bat die linken Hegemonen um Vergebung. Wer das als Rechtsliberaler oder Mitglied der WerteUnion beobachtete und daraus dann keine Konsequenzen für sich zog, wird es wohl nie verstehen.  Hätte Viktor Orbán sich ähnlich über eine regionale Wahl geäußert, wie die deutsche Kanzlerin, würden sich die öffentlich-rechtlichen Medien und linken Zeitungen in Schmähkritiken gegenseitig übertrumpfen wollen.

Für die FDP gibt es kein Zurück mehr. Sie wird, dafür wird das linke Lager schon sorgen, sich dem Block der sogenannten “demokratischen Parteien” anschließen. Einen rechten Flügel in der FDP wird es, bis auf einige Abweichler in Bayern oder in anderen Regionen, nicht mehr geben. Aus der submissiven Dienerhaltung des Christian Lindner kann man sich nicht mehr erheben und seine Parteikollegen haben bis auf sehr wenige Ausnahmen alles dafür getan, dass auch jeder Rechtsliberale verstehen muss, dass das Rückrat der FDP gebrochen ist. Dort erwächst nichts mehr. Allen tatsächlichen Liberalen sei geraten sich wirksam in der AfD oder im vorpolitischen Raum zu engagieren. Neugründungen von Splitterparteien werden ohne Erfolg bleiben.



Ähnliches muss man den Gefährten der WerteUnion sagen, die von den eigenen CDU-Kollegen als “Krebsgeschwür” (Elmar Brok, Vorstandsmitglied CDU) bezeichnet werden. Auch der immerzu von diesen WerteUnionern als “Goldjunge” gelobte Friedrich Merz hat nur noch wenig mit dem Mann zu tun, der er einmal vor Jahrzehnten war. Er steht in den Köpfen seiner peinlich fanatischen Anhänger für die besseren Zeiten der Union und der Bundesrepublik. Jedoch hat er mit seiner Distanzierung von der WU und seinen wiederholten schwachen Auftritten, ja seinem fehlenden Kampfgeist immer wieder unter Beweis gestellt, dass er eine Fantasie ist. Er wird die WerteUnion enttäuschen, sollte er sich durchsetzen und Merkel beerben können.

Nachdem nun auch der Sprecher der WU, Ralf Höcker, alle seine Ämter niedergelegt hat und dies mit massiven Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen gegen ihn begründete, lichten sich die Reihen der WU. Auch ein Alexander Mitsch steht nun unter Beschuss, weil er durch die von Links gerne angeführte “Kontaktschuld” wegen einer Spende an die AfD mit dem “Virus” des “Nazis” infiziert wurde. Die WerteUnion sollte endlich begreifen, dass ihr Kampf aussichtslos ist und nirgendwo hinführen wird. Sie wird sich im internen Machtkampf der Union nicht durchsetzen und noch mehr politischen Aderlass erleben. Der dort weit verbreitete und lächerliche Glaube an einen Friedrich Merz, der wie ein messianischer Erlöser vom Himmel steigt und alles wieder so macht wie 2003, ist absurd und kindisch.

FDP und Union werden den letzten Rest ihrer bürgerlich-konservativen und rechtsliberalen Wähler verlieren. Was kommen könnte, ist die Aufspaltung des politischen Parteiensystems in eine große Oppositionspartei (AfD) und einen Linksblock, in dem auch eine verkleinerte Union und eine marginalisierte FDP ihren Platz hätten. Damit hätte man dann in etwa Zustände wie in den USA, wo es nur zwei große Parteien gibt, zwischen denen man sich entscheiden muss.

 

 

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