Eine Offenbarung für die deutsche Klimapolitik

Das Umweltbundesamt in Dessau hat eine Bombe platzen lassen – die dort jüngst veröffentliche Studie zeigt den Wahnwitz der deutschen Klimapolitik. Man sollte jedoch auch dankbar sein.

Auf einigen Seiten hat die dem Umweltministerium untergegliederte Behörde einige Forderungen veröffentlicht, die kein Politiker mit Vernunft jemals auch nur hören möchte. Man möchte diese Publikation als ein Papier des Wahnsinns bezeichnen, denn nichts anderes als einen sofortigen Kohleausstieg, ein Verbot von Öl-Heizungen und Verbrennermotoren fordern die Autoren, um die aktuellen selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Nochmal zur Wiederholung: Um die Klimasektorziele 2030 zu erreichen, müsste man von Heute auf Morgen jegliche Verbrennung von fossilen Brennstoffen verhindern, anders wäre rechnerisch die Ziele nicht erreichbar (ironischerweise fordert man ja sogar noch in einigen Kreisen, diese Ziele ein weiteres Mal stattlich zu erhöhen). Selbst Tabak oder der gemütliche Grillabend im Sommer wäre somit verboten.



Auch die Autobauer müssten schon ab 2025 quasi auf Verbrennungsmotoren verzichten und sich auf E-Autos konzentrieren – eine jetzt schon sehr gebeutelte Industrie müsste laut den Autoren also noch mehr bluten. Autobahnen müssten bundesweit in einer Rekordzeit elektrifiziert werden (ja, man fordert das in einem Land, dass nicht mal Flughäfen oder Tiefbahnhöfe bauen kann), sämtliche Subventionen für Mobilität sollten gestrichen werden. Vor allem Autofahrer sollten laut dem UBA mehr zahlen – aber nur, wer kein E-Auto fährt (natürlich zusätzlich zu den jetzt schon bestehenden Belastungen wie KFZ-Steuer). Heizöl und Kraftstoff sollen also quasi schon unerschwinglich werden, damit eine Lenkungswirkung entsteht.

Auf 32 Seiten hat das Umweltbundesamt also zwei Signale an die Bürger gegeben. Erstens – es ist unmöglich die Klimaziele zu erreichen (außer man errichtet eine Öko-Diktatur – was die Studien-Autoren selbst zugeben, denn sie schreiben selbst, dass die geforderten Maßnahmen politisch nicht umsetzbar wären). Zweitens: die deutsche Industrie und der Bürger werden gerade für absolut Nichts belastet und ausgenommen. Laut Prof. Dr. Hans von Storch ist sogar egal, was die deutsche Politik macht, denn die Wirkung sei zu gering. Trotzdem stellt man den deutschen Autokonzernen ein Bein, greift dem Bürger mehr in den Geldbeutel und denkt über mehr Verbote nach, obwohl es eigentlich nichts bringt (zumindest nicht so viel, dass es die Belastungen auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte). Fazit: Die deutsche Politik macht momentan eine feel-good-Politik. Es ist für das gute Gewissen und für die Moral, aber nicht für die Umwelt.

Link zur Studie des UBA: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/klimawandel-in-deutschland-neuer-monitoringbericht

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