Selbsterfüllende Prophezeiung

Der Kampf gegen «Rechts», eigentlich begründet durch einen angeblich ausufernden Rechtsextremismus (bewaffneter, politischer Kampf), ist längst zum Kampf gegen alles Bürgerliche und in letzter Konsequenz alles Europäische und Deutsche geworden. Für die linken Parteien und Funktionseliten ist die Bekämpfung der Opposition ihrer Politik zum sinnstiftenden Kreuzzug geworden. Alle noch vorhandenen und möglichen Wirkmittel werden eingesetzt, um diese aufkeimende und sich in ihrer Verzweiflung zusammenpferchende Opposition auszuschalten. Dabei geraten auch solche zwischen die Frontlinien, die bisher die Absicht hatten nur als Zuschauer am Rand des Spiels teilzunehmen.

Beispiel Uwe Steimle vom MDR, der nun wegen einem Interview in der Jungen Freiheit abgesägt wurde. Weil er sinngemäß sagte, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen(Rundfunk) ein Staatsfernsehn sei. Das MDR bestätigte seine These und entließ ihn für diese Gedankenketzerei aus dem Beschäftigungsverhältnis. Auch der Chef der hessischen Filmförderung wurde wegen einem Mittagessen mit dem Bundessprecher der einzigen Oppositionspartei in Deutschland von seinem Posten entfernt.



Die Liste der geschassten Personen, die eigentlich unpolitisch waren, sich aber nicht dem linken Mainstream anpassen wollten oder aber leicht abseits des vorgegebenen Pfades wandelten, ließe sich endlos fortsetzten. In Polizei und Bundeswehr sucht man nun ebenfalls nach noch mehr rechten Schemen, die man jagen kann. Unter die Räder dieser Maschine werden auch solche geraten, die sich noch in Sicherheit wähnten, weil sie sich selbst niemals rechts der Mitte verorten würden. Sie haben nur noch nicht verstanden, dass ein quasi stalinistischer Furor die Funktionseliten dieses Landes erfasst hat. Keiner, selbst der treueste Funktionär, ist vor Strafe sicher. So funktionierte das Repressionssystem im Kommunismus und in ähnlicher Weise scheint man heute in der Bundesrepublik agieren zu wollen, wenngleich die Strafmaße deutlich geringer sind. Nur der Reflex ist ähnlich. Jeder, der von der politischen Haltung der Masse abweicht, muss bestraft werden, um mögliche Nachahmer einzuschüchtern. Dass diese Form systemischer Bestrafung aber unweigerlich dazu führt, dass die Opposition weiter anwächst, sich verhärtet, zusammengeschweißt wird und emotional versteinert, scheint man nicht bedenken zu wollen.

Mit jeder politisch motivierten Entlassung, Disziplinarmaßnahme, sozialen Ächtung und mit jedem Anschlag auf die AfD oder ihre unmittelbaren Bekannten, Freunde und entfernten Verwandten, stärkt man genau den Feind, den man so energisch bekämpft. Insofern ist der Kampf gegen “Rechts” eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ihm fallen so viele Menschen zum Opfer, die bisher keine Seite in diesem Konflikt wählen mussten, weil die Kommissare des Gutmenschendiktats keine Gefangenen mehr machen und jeden unter Verdacht stellen der Steigbügelhalter einer drohenden faschistischen Machtübernahme zu sein. Umso hysterischer und unbarmherziger man die vermeintlich «Bösen» bekämpft, desto mehr von ihnen werden erschaffen.

Im Stalinismus vernichtete man politische Dissidenten jedoch nicht nur sozial, sondern eben auch physisch. Soweit sind wir in Deutschland zum Glück noch nicht, wenngleich bei der politischen Linken angesichts sich häufender Morddrohungen und Vernichtungsfantasien gegen die ostdeutschen Bundesländer, weiße Männer und AfD-Wähler durchaus der Wille vorhanden zu sein scheint. Solange das nicht der Fall ist, wird die Opposition nur stärker werden.

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