Kleine Klimakrieger und Umwelterrorismus

„Menschen, die nicht pünktlich zur Arbeit, zur Schule, zur Universität kommen, verursachen einen wirtschaftlichen Schaden. Deshalb haben wir heute sowohl arbeitende Pendler_innen auf dem Weg zur Arbeit ausgebremst als auch den Reiseverkehr zum Flughafen gezielt angegriffen“ – Berliner Morgenpost

Ende September verübten mutmaßlich Mitglieder der linksextremen “Vulkangruppe OK” einen Brandanschlag auf die S-Bahn nahe dem Dreh- und Angelpunkt Ostkreuz, der von Zehntausenden Fahrgästen jeden Tag durchquert wird. Die Polizei hält ein eingegangenes Bekennerschreiben für echt und ermittelt in Richtung des politischen Extremismus.

Anfang Oktober berichtet die Morgenpost von einem weiteren Vorfall. Wieder traf es einen wichtigen Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs.

Berlin. Dutzende Jugendliche haben in der Nacht zu Donnerstag in der Ringbahn zwischen Südkreuz und Westkreuz randaliert. Mitglieder einer etwa 100-köpfigen Gruppe rissen gegen 0.05 Uhr Deckenverkleidungen und eine Haltestange in dem Zug der Linie S 41 heraus, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Die Beamten nahmen bei 59 Personen im Alter von 17 bis 19 Jahren die Personalien auf. Die Bundespolizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs sowie gemeinschädlicher Sachbeschädigung und sucht nun nach Zeugen. – Berliner Morgenpost



Wenig später Ende Oktober, wieder in Berlin, beschmierten bisher Unbekannte massenhaft SUVs in der Stadt. Man spekuliert hier ebenfalls, dass dies etwas mit sogenannten “Klimaaktivisten” zu tun haben könnte.

Eine FDP Politikerin wurde beim Durchqueren der Düsseldorfer Innenstadt von einem “gut gekleideten” Klientel in ihrem Auto angefeindet. Die radikale Ökobewegung ist ein Phänomen von Wohlstandskindern und hat mit echtem Umweltschutz nichts zu tun. In Frankfurt am Main zeigte sich relativ zeitgleich der geballte, vermeintlich ökologisch motivierte Hassmob von seiner besten Seite. Bewegte Bilder in einer JF-Reportage zeigen recht deutlich, was für einen revolutionären Furor wir in unserem Land längst haben.

Wer das für die Auswüchse einer unbedeutenden Minderheit hält, sollte nochmals in sich gehen. Angetrieben von den Massenmedien und gestützt von globalen Organisationen im Kleinen wie im Großen, mögen diese kleinen Klimakrieger eine wirkmächtige Kraft entfalten. UN-Klima-Chefin Christiana Figueres sagte beispielsweise, dass die Demokratie schlecht,sei. um die globale Erwärmung zu bekämpfen. Politische Systeme wie in China seien besser geeignet. Wenn dort die Regierung feststellt, dass Klimaschutz den nationalen Interessen schadet, würden sofort und umfassend entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Offensichtlich hat Frau Figueres zwar keine Ahnung, aber sicherlich Macht und Einfluss, um ihre wahnwitzigen Vorstellungen nach vorne zu bringen. Wer sich auf den Fridays for Future Demos rumtreibt, wird öfter den Kampfspruch «Ökosozialismus» oder einfach nur das trällernd vorgetragene « Kommunismus, Kommunismus, Kommunismus» vernehmen. Mehrheitlich von Jugendlichen und ihren Wortführern ausgesprochen, die Zeit ihres Lebens in einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft alle Vorzüge des guten Lebens genießen durften. Ökologische Alternativen zur Klimahysterie und zur menschengemachten Apokalypse-Vorstellung gibt es zur Genüge. Auch konservative Ansätze zum Umweltschutz sind tief verankert. Nur bedürfen diese eben keines revolutionären Umsturzes und fruchten nicht, wenn man kreischend und heulend sie umzusetzen versucht. Sie bedürfen echter, harter Arbeit und setzen voraus, dass man zunächst in sich geht, um nach und nach die eigene Umwelt besser zu behandeln. Konservativer Umweltschutz ist ein Generationenprojekt, das mit der Heimatliebe wie die Muttermilch gegeben wird.

Tatsächlich scheinen vor allem die überzeugten und extremen Klimakrieger eher Ähnlichkeiten mit maoistischen Schülersturmtruppen zu haben. Ihre intrinsische Motivation ist der Drang zu zerstören – (Rammstein: Ich muss zerstören, doch es darf nicht mir gehören!)

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