Die Fähigkeit zur kontrollierten Gewalt

Alle politische Macht kommt von der Fähigkeit und dem Willen Gewalt einzusetzen. Mag die Fassade der Humanität noch so ansehnlich sein. Sie kann nur die Narren darüber hinwegtäuschen, dass hinter der Bürokratie, dem netten Anstrich und dem Wort Demokratie die Androhung von mittelbarer Gewalt steht. Das ist auch notwendig, weil der Staat in letzter Instanz den Zwang benötigt, um Verhaltensnormen durchzusetzen und das Gefüge seiner selbst im Inneren zusammenzuhalten. Ein Staat, der den Willen oder die Fähigkeit verliert, Gewalt anzuwenden, kann nicht überleben. Er wird bei der ersten ernsthaften Prüfung in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus.

Die Bundesrepublik Deutschland und weite Teile des europäischen Westens, aber auch Nordamerika und die westlichen Enklaven in Australien und Neuseeland, sind emotional im wahrsten Sinne des Wortes verweichlicht. Ihr moralisches Koordinatensystem hat Schieflage und ist nicht mehr nützlich, um die akuten Problematiken der Realität angemessen zu beantworten, geschweige denn überhaupt zu erkennen. Während man im Innern gegen Dissidenten, Andersdenkende, Hasssprech und Falschparker sowie Steuersünder mit äußerster und zunehmender Härte vorgehen will, meidet man den Konflikt mit denen, die wirklich ein Interesse am Ableben der westlichen Staaten haben. Wo die große Ordnung aufgelöst wurde, wird nun nach unten und im Kleinen umso brutaler getreten, um den Anschein der Ordnung aufrecht zu erhalten.

<< Weil die große Ordnung beseitigt ist, muss die kleine Ordnung umso vehementer durchexekutiert werden, um so lange wie möglich Normalität zu simulieren – Stichwort Haftbefehl für Parkverstöße.

Die Bürger des Landes sind aber weder blind noch blöde und sehen, dass die Polizei ihre Sicherheit nicht mehr garantieren kann und die innere Sicherheit insgesamt auf dem Spiel steht.  >> – Sierra Romeo , https://younggerman.com/2018/09/01/habt-ihr-denn-nichts-besseres-zu-tun/

Der Weg der Männer



Ein sozio-demographischer Strukturwandel in den Behörden, ja in der gesamten Gesellschaft hat neben der Erziehung(Umerziehung) der Menschen seit den 60er Jahren dazu beigetragen, dass die Institutionen unseres Landes soweit aufgeweicht wurden, dass sie nur noch von jenen als Bedrohung bzw. gerechte Ordnung wahrgenommen werden, denen jede Widerstandskraft durch eben diese Erziehung genommen wurde. Clans, ausländische Banden aus Afrika, dem Orient und dem Rest Eurasiens, lachen über unsere Polizei, wie die Polizisten längst selbst zugeben. Sie sind gelähmt durch ihre eigenen Dienstherren in den Behörden. Selbst sind sie Bürokraten, beherrscht von Sozialarbeitern und Mediatoren, eingewickelt von Medienmachern und Meinungsjournalisten. Das mag da funktionieren, wo alle Menschen einen ähnlichen Bildungsstandard haben, die gleichen Werte teilen, eine ähnliche Achtung gegenüber den Institutionen haben und glauben, dass Kompromisse, Verständigung und Gewaltlosigkeit die Mittel zum besseren Leben sind. Aber wenn nur eine einzige Gruppe innerhalb dieser Gemeinschaft existiert, die all diese schönen Dinge nicht glaubt, dann entstehen die ersten Bruchkanten im Gefüge und Widersprüche werden offensichtlich, die man nicht einfach so glätten kann.

Die Wahrheit, die den meisten Westeuropäern mittlerweile abgeht, ist, dass auch eine republikanische bzw. demokratische Ordnung Wächter benötigt. Wächter ähnlich denen, die in Platons Politeia beschrieben werden. Männer mit der Befähigung zur kontrollierten Gewalt, die sie unmittelbar und mit äußerster Brutalität anwenden können, jedoch durch Moral und Erziehung von größeren Exzessen abgehalten werden. Den allermeisten heutigen Ersatzwächtern fehlt diese Fähigkeit. Sie sind von vornherein kastriert, eingeschränkt durch eine schlechte Erziehung und unfähige Politik und führen eine erweiterte Existenz als gut gekleidete Bonobos.

„Die Bundeswehr hat nach Schätzung vieler Experten nur für einen Tag Munition. Wir sollten eine Reserve von mindestens einem Monat haben und endlich genügend Ersatzteile für Flugzeuge und andere Geräte“, sagte der bayerische Ministerpräsident. Daneben brauche die Marine mehr funktionsfähige Schiffe.Handelsblatt

Unter den Männern, die ihre Waffen niederlegen, ist derjenige König, der die Waffe als erster wieder aufhebt – sinngemäß von Jack Donovan.

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