Der Niedergang der Linkspartei

Es ist genau das passiert, was viele haben kommen sehen. Die Linkspartei hat sich mit ihrem Coup d’État gegen ihre Führungsfigur, Sahra Wagenknecht, selbst ins Bein geschossen. Angeführt von Bernd Riexinger und Katja Kipping, zwei Unsympathen und Egomanen, sägte man am Stuhl der mental und gesundheitlich angeschlagenen Wagenknecht, bis sie das Handtuch warf. Das war ein Fehler, wie die EU-Wahlen und die Wahlergebnisse im Osten der Republik zeigen. Man holte gerade einmal 5,5 Prozent der Stimmen. Wenn dies zur Bundestagswahl nicht besser wird, können sich einige Parteigenossen bereits auf das jähe Ende einer viel zu langen Politikerkarriere vorbereiten. Im Gegensatz zur Bundestagswahl 2017 halbierte sich die Linkspartei beinahe.

Mit ihrer Bewegung «Aufstehen» hatte Wagenknecht noch zuvor versucht der deutschen Linken den Sinn wiederzugeben, den die Postmodernisten rund um Riexinger, Kipping und Co. ihr genommen haben – nämlich den Arbeiter bzw. Arbeitnehmer zu vertreten. Anwalt einer sozialen Klasse zu sein, statt Anwalt der Migranten, Geschlechtsverwirrten und biologisch herausgeforderten Interspezies-Menschen, die sich für bunte Einhörner halten.



Die Totgeburt dieser linken Sammlungsbewegung, die nochmal versuchte alle linken Parteien und Organisationen auf ihren eigentlichen Markenkern einzuschwören, ist krachend gescheitert. Dabei gibt es in Deutschland durchaus Bedarf an echten Vertretern der Arbeitnehmer, der Schaffenden und der sozial Benachteiligten. Nur wird diese Rolle derzeit mehr und mehr, vor allem im Osten, von der Alternative für Deutschland ausgefüllt. Rechte Initiativen wie Einprozent.de und Gewerkschaften entstehen, die das Feld bestellen, das von den Linken zugunsten von mehrheitlich muslimischen Migranten und sexuellen Minderheiten aufgegeben wurde. Das politische Lager von Riexinger und Kipping hat zwar gegen Wagenknecht gesiegt, aber damit die eigene Partei erheblich demontiert. Schaden wird es nur denen, die wirklich an einen sozialen Kurs von Links geglaubt haben. Riexinger und Kipping hingegen würden auch mit 5.1 Prozent noch in den Bundestag einziehen und damit erreichen, was sie wirklich wollen – nämlich am Goldtopf sitzen. Ihre Absicht, die Linkspartei zu einem Abklatsch der Grünen zu machen, ist natürlich innerhalb des herrschenden Zeitgeistes durchaus nachvollziehbar, aber sehr dumm. Denn wie die Wählerwanderung zeigt, braucht es keine zweite grüne Partei. Die Wähler entschieden sich mehrheitlich für das Original, wo es Genderquatsch, Einhörner und Klimakult ohne Ende gibt. Auch beim Thema Asyl und Migration war Wagenknecht eigentlich noch realistischer, als viele andere in ihrer Partei.

Viele Wähler der Linkspartei haben sie wegen Wagenknecht und ihren durchaus kritischen, aber noch sozial akzeptablen Aussagen zur Einwanderung gewählt. Immerhin verstand die linke Frontfrau durchaus, dass es zwischen Sozialstaat, Grenzschutz und Einwanderung einen Zusammenhang gibt. Bei Kipping und Riexinger wird anders gedacht und gehandelt. Für sie ist die Linkspartei nur der Öffner der Schleusentore für Europa und die Partei, die dafür sorgen wird, dass allen Menschen der Welt der Zugang zum Versorgungstopf des deutschen Steuerzahlers ermöglicht wird.

Der Niedergang der Linkspartei hat wohl begonnen. Möge er endgültig sein!

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Foto: Ferran Cornellà / CC BY SA 4.0

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