Die alte Bundesrepublik und ihre SPD

von Ignatius

Die SPD hat sich selbst überlebt und entkernt. Sie ist Opfer ihrer eigenen linksradikalen Ränder geworden, die seit spätestens 1980 damit begonnen haben die Bundesrepublik und die Sozialdemokraten zu verformen. Anders als die Linken mehrheitlich glauben, ist unser Land nicht nach rechts gerückt. Im Gegenteil ist es seit der Wende und dem Ende des Kalten Krieges sehr viel linker geworden.



Als ehemaliger Sozialdemokrat schaue ich mit Häme und Trauer auf diese Partei, die eine adipöse Vollversagerin, einen sprechenden Wackelpudding und einen Neo-Kommunisten namens Kevin Kühnert zu ihrem Spitzenpersonal zählt. Dabei hat sich die SPD einst sehr um unser Land verdient gemacht, lebte im Ausgleich mit der CDU in der alten Bundesrepublik, die jetzt scheinbar aufhört zu existieren. In den 1970er Jahren wusste man noch, dass die SPD sich im Wettstreit für die Rechte des kleinen und deutschen Mannes befand. Sie war eine staatstragende und nicht anti-westliche Partei in der jungen, deutschen Demokratie, die wahrlich durch die Niederlage im Krieg und die Situation in Europa keinen guten Start hatte. Würde man heutigen Sozialdemokraten, die meisten von ihnen werden wohl kaum klassische Arbeiter sein, zeigen, wie die SPD sich noch beispielsweise 1970 dem Volke präsentierte –  die Genossen würden wohl meinen, dass es sich um eine Veranstaltung des AfD-Flügels von Björn Höcke handeln würde. Auch in meinem alten Wahlkreis in Aachen war die SPD um die Jahre 2000 herum noch gänzlich anders.

Sie war noch volksnäher, schämte sich nicht für einen gewissen, wenn auch sehr gemäßigten Pathos und war stolz darauf die Sozialdemokratie zu vertreten. Es gab auch in der SPD einen positiven Volksbezug. Und wenn ich heute jüngeren Neu-Genossen erzähle, dass die SPD auch mal die Gefallenen der deutschen Armee des Zweiten Weltkriegs auf Kreisverbandstreffen würdigte, ja einen besseren Umgang mit der eigenen Geschichte hatte, ohne gleich den nächsten Nationalsozialismus am Horizont zu wähnen, klappen regelmäßig Kinnladen herunter. Es sind der Zeitgeist und der linke Narrensaum der 68er, die aus einer durchaus deutschen und demokratischen Partei einen Affenzirkus für Neo-Marxisten, Kommunisten, Arbeitsverweigerer und korrupte Parteibonzen gemacht haben. Für die SPD gibt es in ihrer jetzigen Form keine gute Zukunft in Deutschland, weil viele ihre neueren Ideen viel besser von den Grünen vertreten werden, die CDU sich in der linken Mitte breit gemacht hat und die AfD vor allem im Ruhrgebiet und im Osten alles daran setzt, ein besserer Vertreter für den kleinen Mann zu werden.

Man möge sie endlich auflösen, diese SPD. Lieber ein Ableben in Würde, als dieses unfassbare Dahinsiechen in Schande und Ekel.

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