God of War 4 – ein Fanal an die klassische Männlichkeit

Gastbeitrag von «Grim Kitten»

Bevor ich auf diesen Artikel weiter eingehe, bitte ich die Leser, die sich mit der Geschichte von God of War nicht auskennen, sich einen Moment Zeit zu nehmen und sich dieses Video anzusehen, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen – die ganze Geschichte von Kratos auf hessisch!



 

Ja, das ist Kratos. Bezwinger des Olymps, der Mann der mehrmals den Tod besiegt hat und zum Schlächter der Götter aufgestiegen ist.
Dazu ist er noch ein Heerführer, der keine Gnade kannte, ein Kämpfer, der das Blut von Unschuldigen an seinen Händen kleben hat und ein Stelzbock, wie es ihn kaum in einem anderen Spiel je gab.
Kratos verkörperte wie kein anderer die Prinzipien des Antihelden.

Und von diesen Mann ist in God of War 4 nichts mehr zu finden.

Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte, sind seit dem letzten Teil vergangen. Der ehemalige God of War ist etwas älter, langsamer, aber weiser und klüger geworden. Er ist nun jemand, der aus den Fehlern und Sünden seiner Vergangenheit gelernt und mit ihr abgeschlossen hat.
Er ist jedoch um keinen Grad weicher oder zögerlicher geworden und beherrscht es immer noch, wie kein anderer, seine Feinde auseinander zu nehmen.
Jetzt lebt er, zusammen mit seinem Sohn, in einer Holzhütte tief im Wald, führt das einfache Leben eines Sterblichen und sieht sich in seinem Leben nur noch mit drei Aufgaben konfrontiert:
Den letzten Wunsch seiner verstorbenen Frau Faye zu erfüllen, ein guter Vater zu sein und seinen Sohn auf die Welt draußen vorzubereiten.

Es klingt vielleicht komisch, aber der rote Faden in der Geschichte ist tatsächlich: Kindererziehung.

Aber nicht die rotgrüne verweichlichte Gender-Bender Multikulti Erziehung der Millennials, sondern die einzig wahre, wie sie nur zwischen Vater und Sohn geben kann. Ich bin wirklich froh, dass die Publisher von God of War sich für die Nordische Mythologie entschieden haben. Denn gerade in dieser harten nordischen Umgebung wird die Pflicht, die ein Vater gegenüber seinen Sohn hat, mehr als verdeutlicht. Ein Vater hat nicht nur Beschützer oder Versorger zu sein, sondern auch Lehrer, der seinen Sohn das beibringen muss, was er im späteren Leben braucht.

Gut, das kommt vielleicht bei den ganzen Monstervertrimmen auf den ersten Blick nicht so richtig rüber, aber entscheidend ist, dass man als Vater vor allem eine Autorität zu sein hat. Dementsprechend ist es schon klar, dass vor allem die linksversifften Femen, dieses Spiel hassen wie die Pest, da es ja die «toxische Maskulinität» verherrlicht.

Aber lassen wir davon ab, denn das Spiel ist viel zu gut, als dass wir uns mit diesen dauernd nörgelnden Weltverbesserern herumschlagen müssen. Allerdings fehlen mir hier auch wirklich die Worte, wie ich dieses fantastische Spiel weiter beschreiben soll, weil es einfach perfekt ist. Egaö Ob Grafik, Kampfsystem, die Musik oder die hervorragende deutsche Synchro, alles an diesen Spiel ist erste Sahne.

Das Beste jedoch ist, dass man hier so richtig in die nordische Göttersagen eintauchen kann und man wirklich in Versuchung kommt, sich zum nordischen Glauben zu bekennen, einen Boykott gegen die nächste Thor-Verfilmung aufzurufen, mit Gleichgesinnten die Marvelstudios zu stürmen und dann literweise Met aus den Schädeln deiner ärgsten Feinde zu trinken, während man danach weiter God of War zockt.

Seltsamerweise kommt mir da Woody Allen in den Sinn, der einmal gesagt hat:

«I just can’t listen to any more Wagner, you know…I’m starting to get the urge to conquer Poland.»

Jedenfalls hat bis jetzt jeder aus meinem Bekanntenkreis, der das neuste God of War gespielt hat, später gesagt, dass er sich danach intensiv mit der nordischen Mythologie auseinandergesetzt hat und es gibt jetzt schon unglaublich viele Fantheoretiker, die Rätseln, wie es im fünften Teil weitergehen wird.

Ansonsten empfehle ich dieses Spiel als erstklassiges Geschenk(Afilliate Link) und an die Väter oder zukünftigen Väter sage ich: Geht mit euren Söhnen in den Wald und jagt Hirsche oder lasst sie mit Messern gegen Wölfe kämpfen, die gibt es ja wieder in Deutschland. (In Deutschland wäre das natürlich nicht so ohne unnötige juristische Komplikationen möglich. Aber es gibt ja andere Länder).

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Bild: Screenshot Youtube

 

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