Toxische Männlichkeit? Von wegen!

Gillette stieg vor einigen Tag mit einem mittlerweile berüchtigten Werbespot zur angeblich weit verbreiteten «toxischen Männlichkeit» in den Kulturkampf im Westen ein. Darin wird der Eindruck erweckt, dass ganz besonders weiße Männer ein Problem in unserer Gesellschaft sind, da sie neben Gier und Sexismus auch ein Verlangen nach Gewalt und der Ausübung eben dieser verspüren.

Abgesehen von einigen links- oder rechtsextremen Gewalttätern oder unpoltischen Kriminellen, könnte eigentlich im modernen Westen nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein, als westlichen Männern eine starke Neigung zur Aggression zu unterstellen. Diese ist bei der Generation Y in etwa so ausgeprägt wie Nächstenliebe beim Islamischen Staat. Allerhöchstens Einwanderer aus nichteuropäischen Kulturen bringen noch ein anderes Verhältnis zur Gewalt mit, wenn man von osteuropäischen Nachbarn absieht.

Mit dem Ruf nach weiterer Schmähung klassischer, männlicher Rollenbilder, in denen Ehrgeiz zu Gier und der Drang sich zu messen oder seine Familie bzw. Frau zu beschützen zur Gewaltneigung bar jeder Vernunft erklärt werden, ist auch den Frauen nur ein Bärendienst erwiesen. Letztendlich ist das, was nach neufeministischer Denkart als toxische Männlichkeit bezeichnet wird, die klassische Rolle des Mannes als Versorger und Beschützer seiner Familie, zu der er von der Natur bestimmt ist und mit guter Erziehung auch in diese Rolle hineinwachsen kann.

Salopp gesagt, versteckt sich doch keiner bei Gefahr hinter einer dicken Feministin oder einem windelweichen Vorstandsmitglied der grünen Jugend oder der Jusos. Ich sehe einen Kevin Kühnert oder eine Lia Tummeley in einer Notsituation wie auf der Kölner Domplatte oder während eines Anschlags durch Terroristen simpel nicht durch die vorderen Reihen waten, um die Angreifer unschädlich zu machen oder sich zumindest schützend vor Frauen und Kinder zu stellen.

Frauen brauchen ihre Männer als Beschützer und Männer ihre Frauen als Stütze und wärmende Kraft im Hintergrund. Mit dem unsinnigen Attacken auf die klassische Männlichkeit ist keinem Geschlecht geholfen.

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Bild: pixabay

 

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