Zum Abschuss freigegeben

Ein grüner Bundestagsabgeordneter wird niedergeschlagen und landet mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.  Wochenlang gibt es Sondersendungen in ARD, ZDF und allen anderen Medien. Im Radio laufen Beleidsbekundungen und die wiederholten Forderungen nach einem verstärkten «Kampf gegen Rechts». Als bekannt wird, dass einer aus der Tätergruppe mal irgendwo, zu einem nicht genauer spezifizierten Datum möglicherweise und eventuell mal an einem Stammtisch der Identitären teilgenommen hatte und danach einem AfD-Politiker im Bus begegnete, ist die Reaktion einstimmig – jetzt muss der ganze Hammer des demokratischen Rechtsstaates auf die Täter und ihre Hintermänner niedergehen. Das SEK stürmt Aktivistenhäuser in Halle, AfD-Parlamentarier und Partei bekommen Hausdurchsuchungen.

So oder so ähnlich würde es ablaufen, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären. Wenn Claudia Roth oder Özdemir blutend am Boden gelegen hätten, möglicherweise niedergeschlagen von irgendwelchen rechtsextremen Hohlköpfen. Wenn nicht Magnitz von der AfD als zum «zum Abschuss freigegebener Feind der Republik» im Krankenhaus liegen würde, sondern ein X-beliebiger Politiker der anderen Parteien. Wir würden das Ende der Berichterstattung nicht mehr erleben. Es wäre eine neue Zäsur, ähnlich wie das Lügenmärchen vom Chemnitz. Nur mit der Ausnahme, dass dieses mal kein Verfassungsschutzpräsident Partei für die Wahrheit ergreift. Mit «Rechten» sei sowieso nicht mehr zu reden, so die TAZ, die wohl in Bremen mit geschlagen und in Sachsen mit gebombt haben könnte. Und wo kein Dialog mehr nötig oder gewünscht ist, bleibt ja nur noch die Faust, das Messer und die Pumpgun. Die Serie an Gewalttaten gegen die AfD ist beispiellos in der jüngeren Geschichte unserer Demokratie. Nur ist sie keinesfalls unerklärlich, wenn doch tagtäglich durch verzerrte Berichterstattung und Wortführer aus dem linksradikalen Spektrum an der rhetorischen Trommel eines Revolvers gedreht wird. Irgendwann lösen sich dann eben auch echte Schüsse. Das gilt übrigens auch für die Rhetorik von «Rechts», die jedoch beständig in der Kritik steht, wenn mal wieder Schießbefehle und Todesdrohungen durch die Republik schwirren. Auf Worte werden Taten folgen und wer verbal aufrüstet, wird sich irgendwann am Ende seines Wörterbuches fragen müssen, ob das folgende Blutbad nicht von ihm angezettelt wurde.

Dass linksextreme Gewalt sich nicht gegen Menschen richtet, sondern nur gegen Sachen, ist hinlänglich widerlegt und nur die größten Idioten glauben allen ernstes, dass dieser Mythos der Wahrheit entspricht. Gerhard Kaindl, ermordet 1992, hat sich die Verletzungen nicht selbst zugefügt. Das waren «Antifaschisten». Auch ein Herr Magnitz hätte sterben können, wenn die Bauarbeiter nicht gewesen wären oder die Schläge fester. Bei AfD-Funktionären und Mitgliedern wird es nicht bleiben, weil die linksextreme Szene durch die Dominanz ideologisierter (linker) Medienmacher auf nahezu allen Kanälen einen Freifahrtschein erhält. Werner Patzelt, CDU-Mitglied und «Pegida-Versteher» wurde ebenfalls bereits Opfer der Szene. Und wer eine Bombe vor einem AfD-Büro zur Explosion bringt, die einen ganzen Straßenzug in Schutt und Asche legt, nimmt zumindest Kollateralschaden in Kauf. Keiner kann mit Sicherheit sagen, dass nicht kurz vor der Detonation eine Person vorbeizieht, die dann von Splittern oder der Wucht verletzt oder getötet wird.

Und letztendlich legitimiert man die Gewalt gegen die rechte Opposition im Land damit, dass die Opfer der linken Gewalt nur das ernten, was sie selbst gesäht hätten. Nämlich den Hass. Und wo die AfD angeblich nur zum Hass anstifte, setzten die Antifa und der schwarze Block den Hass in echte Gewalt um.

Wer in diesem Land ein Dissident ist, der ist scheinbar zum Abschuss freigegeben.

 

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