Angriffe auf den Staat, der schwach und verwirrt ist

 

Gordon Grattidge, 2017 Vorsitzender der Gewerkschaft der Feuerwehr(Ambulanzkräfte) in Schweden, äußerte sich im schwedischen Fernsehen vor ca. zwei Jahren mit warnenden Worten: «Es ist sehr gefährlich in diesen Gebieten, diesen No-Go-Areas». Er bat um militärische Ausrüstung und Hilfestellungen durch die Polizei, damit die Einsatzkräfte, also die Sanitäter, auch weiterhin in diesen gefährlichen Gebieten operieren können. Die Existenz dieser Gebiete stand ja jahrelang in der Diskussion und nach Meinung von deutschen Funktionseliten gibt es sie in Deutschland ja auch weitehrin nicht (BKA-Chef München).

Nun sprach Herr Grattidge von Angriffen auf Einsatzkräfte, von Beschuss mit Sprengkörpern, Beleidigungen, Beschimpfungen und viel körperlicher Gewalt. In Deutschland sieht es dieser Tage kaum anders aus. Die Berliner Feuerwehr spricht von einer neuen Qualität der Angriffe, wenn jetzt sogar Rettungswagen mit Brandsätzen beworfen werden, wenn sie in den Brennpunkten zum Einsatz kommen. Brennpunkt steht hier symbolisch für die angeblich besonders lebenswerten, multikulturellen und bunten Kieze. An einer Schischa-Bar im hohen Norden trug sich Folgendes zu:

Sie kamen, um zu helfen – doch am Ende mussten mehrere Feuerwehr-Männer mit Maschinenpistolen geschützt werden. Dramatischer Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Hamburger Stadtteil Barmbek! – Hamburg, Bild

Und in Dortmund wurden Polizisten an Silvester von einer 400 Köpfe starken Gruppe mit Feuerwerk beschossen. Ein Großeinsatz löste die Lage auf. Kein Hinweis auf die Identität der Angreifer. Bei Dortmund mag hier alles möglich sein – vom rechten Hooligan bis hin zum arabischen Neubürger. Bei letzterer Gruppe zeigt sich ein Trend, der den Angriff auf Einsatzkräfte wie Polizei oder Feuerwehr zur Heldentat erhebt. Es scheint eine Mutprobe unter einigen orientalischen Jugendlichen zu sein, wenn man sich mit der Polizei anlegt. Echte Konsequenzen, abgesehen von der Aufnahme der Personalien oder einem kurzen Aufenthalt auf der Wache, sind sowieso nicht zu erwarten. Harte Strafen sind selten, weil der Staat schwach geworden ist und in seiner Verwirrung meistens eh nur nach rechts austeilt. Dafür aber dort umso energischer.

«Es gibt in Berlin unabhängig von politischen Ereignissen mindestens zwei Termine im Jahr, an denen man verlässlich mit Ausschreitungen im Kreuzungsbereich der Schöneberger Potsdamer Str./Pallasstr. rechnen kann. In der Silvesternacht und an Halloween treten dann wie verabredet Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, in der Regel ausschließlich mit Migrationshintergrund, und in einer mindestens zweistelligen Mannstärke in Erscheinung, welche im vermeintlichen Schutz der Anonymität der großen Menschenmenge das staatliche Gewaltmonopol des Staates herausfordern.

Zu Silvester werden traditionell im o.a. Kreuzungsbereich regelrechte Gefechte, die an kriegerische Auseinandersetzungen erinnern, ausgefochten. Als Gegner fungieren entweder zufällig vorbeifahrende Busse, Privatfahrzeuge und auch völlig enthemmt, Polizeifahrzeuge, die mit legalen und illegalen Feuerwerkskörpern beschossen werden. Falls diese Gegner nicht verfügbar sind, beschießen sich diese Jugendlichen gegenseitig über die Fahrbahn hinweg.» – Younggerman, Ritualisierte Randale von erlebnisorientierten Jugendlichen

Und in Karlsruhe versammelten sich 2000 Personen auf dem Schloßplatz, wo laut Polizeipräsidium ca. 1000 einen Migrationshintergrund hatten.

Wie auch zum vergangen Jahreswechsel versammelten sich im Stadtgebiet Karlsruhe mehrere tausend Personen auf den öffentlichen Plätzen. Auf dem Schlossplatz konnten circa 2.000 Personen gezählt werden, etwa 1.000 Personen davon mit Migrationshintergrund, die insbesondere durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern auffielen und diese auch gezielt in die Menschenmenge schossen. Dabei erlitt ein 3-jähriges Mädchen eine Augenverletzung und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Vermutlich aufgrund der Gefährdung durch die Feuerwerkskörper verließ ein Großteil der Besucher die Örtlichkeit.  – Presseportal

 

Am Senefelderplatz und am Alex, wo ich meine Silvesternacht verbrachte, versammelten sich Deutsche, Touristen, aber eben auch unzählige große Männergruppen teilweise in Kompaniestärke zum Feuerwerk. Vorbeifahrende Autos wurden genauso beschossen, wie Mitbürger mit Knallern geängstigt. Das Werfen von kleinen Knallkörpern zwischen die Beine vorbeiziehender Touristengruppen ist mir mehr als einmal am Senefelderplatz aufgefallen. Nahe der Straße Richtung Rosenthaler Platz richtete man aus der Anonymität dieser Horden römische Lichter auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug der Feuerwehr. Die Grundstimmung war heiter an den Bars und ziemlich aggressiv auf der Straße, wo mehrheitlich orientalische und nordafrikanische Leutchen ihr Feuerwerk zündeten.

Wenn diese Massen wollten und sich aufpeitschen ließen, dann könnten sie die Stadt kippen lassen. Ein paar Zehntausend Polizisten, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen müssen, könnten das nicht verhindern. 2016 gab es ca. 16.000 Polizisten in Berlin. Allein zwischen Rosa Luxemburg-Straße, Alexanderplatz und Schönhauser Allee, wo ich an Silvester unterwegs war, hätte man bei einem Ausbruch von Gewalt wie damals in Tottenham(England 2011), alle Polizeikräfte konzentrieren können. Die Straßen waren voll mit erlebnisorientierten Jugendlichen aus Nordafrika und Nahost.

Der Staat kann nicht! Selbst wenn er wollte, kann er einfach nicht mehr.

 

Hat dir der Beitrag gefallen?

Spendier uns eine Kleinigkeit, um den Blog zu unterstützen:

5,00
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Spendensumme: €5,00

Kommentare deaktiviert.