Die Desintegration der CDU

Die CDU rückt mit AKK weiter nach links und wird wahrscheinlich den Platz einnehmen, der zwischen Grünen, SPD und Resterampe der CDU übrig bleibt. Annegret-Kramp Karrenbauer hat Friedrich Merz unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie ihn nicht als Minister dabei haben will(Tagesschau). Man kann nur hoffen, dass auch dem allerletzten Verzweifelten in der Union nun endlich ein Licht aufgehen sollte: Merkel und AKK symbolisieren die neue, schwarzgrüne und sozialistisch angehauchte CDU, die in Berlin und Brandenburg schon den Schulterschluss mit der Linkspartei(ehemals SED) probt. Die Causa um Hubertus Knabe beweist, dass hier bereits die junge Allianz erprobt wird. Im Kampf gegen den neuen Hauptgegner, die AfD, wird die CDU alle Positionen rechts der Mitte langsam räumen, sich quasi fit machen für das urbane Gebiet nach Schema Prenzlauer Berg, wo die Menschen mehrheitlich grün oder schwarz wählen, AKK und Merkel überaus beliebt sind und der Katzenkaffee mit laktosefreier Biomilch getrunken wird.

Die alte CDU von Konrad Adenauer ist erledigt. Sie ist tot, begraben und die noch frische Graberde wurde von den Erben der Christdemokraten bespuckt, besudelt und geschändet. Zumindest der Vorsitzende des Stadtverbandes der CDU von Brandis (bei Leipzig), Alexander Busch, hat dies verstanden. Er sagte gegenüber der Leipziger Volkszeitung: «In den Freien Wählern finden wir für uns das bürgerlich-wertekonservative Grundgerüst, was wir vor einigen Jahren bei der CDU verloren haben. Die CDU ist uns nicht mehr konservativ genug. Somit treten wir schon zur nächsten Kommunalwahl für die Freien Wähler als konservatives Wahl-Angebot der Bürger unserer Stadt an.»

Die Konservativen haben der Union haben auf dem Parteitag Anfang Dezember 2018 ihre letzte Schlacht geschlagen. Und sie haben verloren. Das Projekt der WerteUnion ist totgeboren und ihre Anhänger werden sich woanders nach Alternativen umsehen müssen. Freie Wähler, AfD oder Abschied in die Isolation stehen zur Auswahl. Aber in Merkels und AKKs CDU, die beide für den kulturellen Umbruch in der Union stehen, der sicherlich noch Jahrzehnte die Partei prägen wird, werden die Konservativen keinen Fuß mehr auf den Boden kriegen. Sie sind erledigt. Dies bedeutet schlicht, dass fortan die CDU nicht mehr um die Stimmen einer alternenden, konservativen Wählergruppe konkurrieren wird, sondern sich ganz den städtischen, linksgrünen Schichten an den Hals wirft. Die neue CDU wird migrantischer sein, weniger christlich, mehr sozialdemokratisch und inhatlich eher grün. Sie wird aufsammeln, was die SPD bei ihrem Ableben liegen lassen wird. Den Rest der Stimmen wird sie bei Grünenwählern und neu zu erschließenden Migrantengruppen einfangen, die in einigen Jahren zum wichtigsten Standbein zukünftiger Parteien der Linksmitte werden. Denn ohne Zweifel steigt der Anteil der Zuwanderer und Zuwandererkinder in Deutschland täglich stark an, während die Anzahl der Deutschen und damit der potenziell Protestierenden schrumpft.

Viele eingedeutsche Migranten, die sich vormals in der CDU wohl gefühlt haben, werden sich vermutlich mit zunehmender Desintegration dieser Partei ebenfalls von ihr abwenden, weil absehbar ist, dass die Politik von AKK und Merkel zu keinem guten Ende führen wird. Ab 2030 beginnt laut Demographieforschung das Absterben der geburtenstarken Jahrgänge der (noch) deutschen Mehrheitsgesellschaft. Letztendlich wird die CDU die Ära Merkel nur dem Namen nach überleben. Inhaltlich ist sie so entkernt und leer, wie nie zuvor.

 

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