Stell dir vor die Stalinisten sind wieder da und keiner erkennt sie

 

 

 

Die Kunstszene in Deutschland, vermutlich nicht nur hier, ist ein Biotop für die Enthemmten. Wer nicht mit einer Pro-Asyl-Aktion auffällt, boykottiert sich quasi selbst, sagte Raymond Unger sinngemäß vor kurzem bei der Vorstellung seines Buches in Berlin.

Wer also nicht in Linie fällt und schnell in Takt tanzt, hat keinen Stich in dieser hermetisch abgeschlossenen Szene. Aber allein ihre Abgeschlossenheit heißt nicht, dass sie nichts von diesen Leuten mitbekommen. Ob Flüchtlingsboot in Weimar oder gleich die biblische Arche in Köln als Symbol für die neuen Migranten aus Afrika, die wie aus der göttlichen Geschichte das Leben in die nächste Welt retten. So als wäre Europa tot und langweilig. Ab wann kamen wir hier auf dem Kontinent eigentlich auf die Idee, dass Europa, der Kontinent von Perikles, Sokrates, Goethe, Bach und Gallileo irgendwelche kulturellen und zivilisatorischen Zuschüsse aus Afrika bräuchte, während sich Liberias Kindersoldaten getrocknete Geschlechtsorgane an den Hals hängen und ihre Feinde kanibalisieren?

Aber die Liebe zur Barbarei und die roten, heute bunten Jünger eines totalitären Gutmenschentums, gehen Hand in Hand. Denunzieren wird zur Tugend erhoben, Kampf gegen Andersdenkende zur Bürgerpflicht und die Demokratieabgabe in Form von GEZ und Steuern wandert direkt oder indirekt in die Taschen dieser künstlerischen Sekten, die sich zumindest den Hauch von Klassenkampf geben wollen, um ihre bürgerliche Herkunft zu verschleiern. Die Kunst aus Berlin hat einen Anstrich von römischen Gladiatorenkämpfen. Zumindest in der Dimension des Schauspiels, wenn Bürger für die Belustigung der Massen in den Staub der Arena gezogen und fertig gemacht werden sollen. Damals verlor man vielleicht den Kopf, heute nur den Job.

In zivilisierteren Gesellschaften und vor allem guten Demokratie, entscheiden eigentlich Richter und die Justiz auf Basis freiheitlicher Grundsätze über Unrecht und Recht. In der linken Rotfrontarmee, die sich heute unter einer Regenbogenfahne sammelt, wird Recht zur Angelegenheit des Mobs erklärt. Heute noch Schauprozess und in zwanzig Jahren dann vielleicht soweit enthemmt, dass die Makarov und Mauser gezogen werden. Kommissarische Arbeit endet im Lauf der Pistole.

Die Menschen dieses Geistes kommen heute nicht aus Russland, sondern eher aus Schweizer Kantonen und bürgerlichen Vierteln der Bundesrepubliken von Deutschland und Österreich. Sie nennen sich Humanisten, sind jedoch eher vergleichbar mit den Bolschewisten und nur der Mangel an Waffen und Brutalität hindert sie, welche zu werden. Bis dahin lassen sie sich als Helden einer sozialkulturellen Revolte feiern, treten als Verteidiger der Andersartigen auf und schämen sich kein Stück ob ihrer Doppelzüngigkeit.

Erkennen tut die breite Masse sie dennoch nicht, weil jedes Kind heute weiß, wie man Rechte erkennt  (an Zöpfen und sauberer Sprache laut Familienministerium), aber kein Mensch weiß was Stalinisten und Bolschewisten sein könnten und wozu sie fähig sind.

Ein guter Staat könnte hier noch eingreifen und die Enthemmungen stoppen. Dieser hier befeuert sie allerdings nur noch und ebnet leider so den Weg für die totale Entgleisung der Gesellschaft.

 

Bild: Bundesarchiv, Bild 101I-121-0011-20 / CC-BY-SA 3.0

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