Die ungewisse Reise nach Absurdistan

Etwa 150 Länder der Welt, darunter vor allem sich noch entwickelnde Staaten und solche, die nicht zum industrialisierten Westen gehören, haben den UN-Migrationspakt in Marrakesch angenommen. Damit endet die Ära Merkel, auch wenn die Person an sich noch ein, zwei oder drei Jahre regieren wird. Ihr Erbe sind die Grenzöffnung, die Euro-Rettungspolitik und der Migrationspakt. Und mit der Ratizifierung dieses Paktes hat die Kanzlerin nachträglich in Recht gegossen, was Kritiker ihr als klaren Rechtsbruch vorgehalten haben. Die Grenzen zwischen legaler und illegaler Einwanderung werden verwischt, die europäische Nachkriegs- und Nachwendeordnung ist endgültig vernichtet. Die Visegrád-Staaten, Österreich und etliche weitere Länder innerhalb der EU wollen bei diesem Spiel der Umsiedlungspolitik aus dem globalen Süden in den globalen Norden, nicht mitmachen und sind frühzeitig ausgeschert. Angela Merkel steht jedoch nicht alleine am Rednerpult, sondern weiß 150 Länder und mehrere Milliarden Menschen hinter sich. Nur die Deutschen und die Europäer hat sie gespalten und gegeneinander aufgehetzt. Dass die Briten aus der EU austreten wollen und die Italiener, Österreicher, Ungarn, Polen und viele weitere Nationen Europas jetzt rechtspopulistische Regierungen haben, ist vor allem ihr Verdienst – der von Merkel und ihren Günstlingen in Medien und Politik, die hinter ihr stehen. Die berüchtigte Klasse der Globalisten, die klar als soziale Klasse benannt werden sollte, weil sie nicht viel mit der Lebenswirklichkeit der Normalbürger, der einfachen Leute und unteren Mittelständler zu tun hat. Die Uiguren, die Muslime Chinas und ein weiteres Millionenvolk, warten schon an den imaginären Türen Europas auf ihre Aufnahme, nachdem die Bundesregierung heute verlauten ließ, dass auch diese unterdrückte Minderheit Asyl in Deutschland genießen darf. Eine zivilisatorisch-kulturelle Bombe mehr oder weniger im Feuersturm ändert nun auch nichts mehr.

Eigentlich wollte Frau Merkel ein Zeichen gegen den Nationalismus setzen, als sie für Deutschland die Unterschrift unter jenen Pakt setzte, an dem ihre eigene Regierung maßgeblich mitgewirkt hat. Die Ironie wird sein, dass die nächsten Jahre zeigen werden, dass sie mit ihrer desaströsen Politik die Geister des Nationalismus erst richtig erwecken wird. Das Schreckgespenst, das in allen Redaktionen der Leitmedien gefürchtet wird, erhebt sich bereits aus dem Schlummer träger Jahrzehnte der Eurokratie und Bürokratie, die Europa gelähmt haben. Aufgestaute Emotionen, vor allem Wut über die Ungerechtigkeiten und Hass auf jene, die sie verursacht haben, werden sich entladen. Die Schuld werden die Massenmedien und die Versündiger an Europa bei denen suchen, die aus Not zum (symbolischen) Schwert und zum Megafon greifen, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen. Aber schon Machiavelli (Der Fürst) hat gesagt: «Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.»

Sie werden wild und verwirrt sein, weil die  Schlangenköpfe der Gorgonen kein klares Ziel geben, um die Wut in Zorn zu artikulieren. Richtungslos und nur mit dem dumpfen Gefühl im Magen, dass die «da oben» sie betrogen haben, was völlig der Wahrheit entspricht, aber den meisten Menschen erst klar werden wird, wenn die Folgen für Jedermann ersichtlich sind. Selbstverständlich wird es dann zu spät sein, was die Wut ob dieser Ungerechtigkeit nur noch größer machen wird. Die Gelbwesten in Frankreich, die frenetischen Rufe nach Matteo Salvini in Rom und die zähen, aber geduldigen Protestbewegungen in Deutschland sind die ersten Funken in einem Flächenbrand, der ganz Europa anstecken wird. Die Bundesrepublik Deutschland wird in diesem Inferno das Nachsehen haben, weil die deutsche Mentalität und die verkrustete Gesellschaft hier gewohnt ist, nicht erst seit 1945, die Dinge bis zum Äußersten zu treiben und nicht aufzuhören, bis alles in Schutt und Asche liegt. Die Deutschen sind ein Volk der Extreme, das zu großen Leistungen in der Lage ist und gleichzeitig unfassbare Zerstörungen anrichten kann.

Die Bundesrepublik Deutschland ist die Reise ohne Wiederkehr nach Absurdistan angetreten – mit ungewissem Ausgang. Sie wird von einer «Konvergenz der Katastrophen»(Guillaume Faye), also der Schnittmenge aus wirtschaftlichem Abstieg, falscher Migrationspolitik, Überalterung und sozialer Überforderung getroffen werden. Leidtragende werden die Kinder sein und jene, die sich jetzt noch meist gegen Parteien und Personen stemmen, von denen sie meinen, dass diese ihre Feinde sind. Womöglich werden sie erst in einigen Jahrzehnten erkennen, dass sie ihren Rettungssanitätern vor die Füße gespuckt haben und letztendlich im Alter von 40 oder 50 vor den Ruinen ihrer Welt stehen. Und wahrscheinlich werden sie dann auch bereuen. Nur Reue hat eben die Eigenschaft, dass sie immer zu spät kommt. Deswegen nennt man sie Reue.

 

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