Gastbeitrag – Glaube daran und kämpfe dafür!

Gastbeitrag von: «Bernatz» – 18, wohnhaft im Süden und schwimmt gerne gegen den Strom.

 



Es ist eine Situation, die wohl jeder Leser dieses Beitrages schon einmal selbst erlebt haben dürfte: Ein Treffen mit Freunden, Bekannten oder der Familie. Und plötzlich schwankt das Gesprächsthema auf die Politik über und jeder wird eindringlich  nach seiner Meinung und seiner Weltanschauung gefragt. Im besten Fall sind noch zwei bis drei weitere Konservative in Reichweite, von denen sich vielleicht einer traut, sich öffentlich zu seiner Meinung zu bekennen. Wenn man dies tut, hat man meist bereits die Stiefel für ein Himmelfahrtskommando geschnürt. Meinen Erfahrungen nach beginnt es mit schockierten Blicken, Schnappatmung und natürlich verbalen Diffamierungen, wenn man sich als «Rechter» outet. Wenn sich dann wieder alle gefangen haben, bricht der Sturm erst richtig los. Jeder in der Runde will unbedingt der strahlende (natürlich genderorientierte und vegane) Held sein, der den irrgeleiteten Rechten wieder auf den Pfad des Guten zurück bringt. In Gesprächen dieser Art, die Ich erlebt habe, mischt sich das Vorherige mit selbstgefälligen Fragen wie «Aber ernsthaft, nenn mir doch einen vernünftigen Grund die AfD zu wählen!»

Das Wichtigste in einer solchen Situation ist sicherlich die Standhaftigkeit. Wenn man auf solche Fragen routiniert, ruhig, und mit einer Welle von Argumenten, die das Weltbild der Linken in der Luft zerfetzen, antworten kann, ist das meist schon Provokation genug. Als Gegenreaktion folgen oft Unterbrechungen und Einwürfe, egal ob diese zum Thema passen oder nicht.

Im vergleichenden Blick fühle Ich mich in solchen Situationen wie bei «Hart aber Fair», wenn zu einer Sendung, bestehend aus fünf Gästen, ein Konservativer (meist Islamkritiker oder Ex-Sozi) seine Positionen gegen vier Linke Gäste (Im Durchschnittsfall: Grüner, SPDler, Spiegel-Journalist und Künstler) verteidigen muss. Wer schon diese Konstellation als ungerecht empfindet, muss zusätzlich beachten, dass sich die Linken bei einer solch guten Gelegenheit der «Machtdemonstration» gegenseitig unterstützen. So fallen meist nur die Fehler des Konservativen auf, der, mal mehr mal weniger mutig, seine Position verteidigt. Was nicht mehr so sehr auffällt, sind teilweise unfassbare Aussagen der Linken. So zum Beispiel in einer Fünfkampf-Sendung der kleinen Parteien vor der Landtagswahl in Bayern, bestehend aus AfD, SPD, Linken, FDP und Freien Wählern. Der Vertreter der Linken (Name vergessen) berief sich in jedem zweiten Statement auf die unfehlbaren, göttlichen Verheißungen von Karl Marx, während Natascha Kohnen, Vertreterin der SPD in Bayern (Name aufgrund großer Unsympathie im Gedächtnis), es vorzog Herrn Sichert von der AfD bei jeder Gelegenheit zu diffamieren und ihn in den Dreck ziehen. Zögerte ich noch bis zu diesem Moment noch ob Ich als Erstwähler im Alter von 18 Jahren mein Kreuz bei der AfD zu setzen sollte, war Ich mir nach dem Auftritt dieser selbstgefälligen, arroganten, unsympathischen, überheblichen, ungebildeten und unhöflichen Schnepfe so sicher wie nie zuvor. Ihr war es egal ob das Thema der Moderatoren gerade zu dem passte, was sie verzapfen wollte oder nicht, es lief sowieso (wahrscheinlich aufgrund fehlender Argumente und Bildung) immer in Richtung Beleidigung und Unterstellungen gegen die AfD.

Ähnlich fühle Ich mich in kontroversen Debatten mit Linken. Teilweise alleine, manchmal mit 1-2 Leuten, die sich trauen mir beizustehen, versuche Ich die Situation einigermaßen unter Kontrolle zu behalten. Was nicht immer einfach ist wenn man sechs oder sieben Gutmenschen gegenübersteht, die, wie bereits erwähnt, alle gleichzeitig entsetzt aufschreien und mit hohlen Phrasen, manchmal auch mit Argumenten, über mich herfallen.  All das bringt mich nun zum eigentlichen Punkt meines Gastbeitrages. Es handelt sich um eben jene Standhaftigkeit und um den Mut, den ich bereits beschrieben habe. Sich öffentlich und in einer überwältigenden Anzahl an Feinden zu seiner Meinung zu bekennen, tun nicht mehr viele. Die meisten wählen den bequemeren und offen zugegeben manchmal auch schlaueren Weg des Schweigens. Doch dieser Weg war für mich persönlich nie eine Alternative. Denn ich glaube noch an etwas. Ich habe mir immer vorgenommen meinen Stolz tief im Herzen zu tragen und gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen. «Die Fähigkeit nicht aufzugeben, selbst im Angesicht unmöglicher Hürden und endloser Heerscharen von Feinden, ist nur denen in die Hände gelegt, die Ihre Herzen und Brust mit mehr als Blut füllen können, die erfüllt sind von einem Eifer, der für die nicht Eingeweihten an Wahnsinn grenzt.» Schrieb man hier auf younggerman.com einst. Ein Zitat, das ich jeden Morgen nach dem Aufstehen lese.

Vielleicht ist es auch Wahnsinn, mag sein. Doch Ich bin mir sicher dass ich folgende Beobachtung nicht alleine gemacht habe: Es scheint mir immer mehr so, dass die Linken immer mehr auf Methoden zurück greifen, die sehr an 1939 erinnern. So auch an der Uni Köln, wo ein LINKER Student sich nicht bei den Protesten gegen den Auftritt eines AfDlers zu beteiligen, sondern sich mit der Begründung dagegen stellte, dass auch «Rechte» bürgerliche Rechte haben. Für dieses Verhalten wurde sein Plakat zerissen und er von den Linken verbal und körperlich attackiert. (Nachzulesen auf Focus Online) Doch diese Situationen ergeben sich immer häufiger: Linke sehen ihre politischen Gegner als Menschen zweiter Klasse, die kein Recht haben, ihre Meinung offen kund zu tun. Sie diffamieren ihre Gegner, um Sie öffentlich bloß zu stellen, siehe Natascha Kohnen, und berufen sich dabei auf Gerechtigkeit im deutschen Rechtsstaat, in dem eine Partei wie die AfD natürlich sofort verboten gehöre.

Auch ich selbst habe die Erfahrungen gemacht, wie Freunde sich von mir distanzierten, die abfälligen Blicke einiger Lehrer am Gymnasium und natürlich ihre Selbstgefälligkeit. So habe ich zum Beispiel auch von einigen Schülern meiner Jahrgangsstufe gehört, die alle AfD Plakate vor der Bayern-Wahl zerstörten und verbrannten. Lehrer, die in Klassenzimmern gegen die AfD und ihre Anhänger hetzen, Medien, die lautstark verkünden, dass der linke Weg der einzig mögliche ist. Es ist nicht immer leicht all dem nicht nachzugeben. Doch genau das ist es, was mich diese Erfahrungen gelehrt haben: Niemals aufgeben. Für seine Meinung und höhere Ziele einzustehen, auch wenn die ganze Welt gegen einen steht, ist das wohl Aufrichtigste, was ein Mensch tun kann.

Und so gilt: Auch wenn Ihr in einer Diskussion alleine gegen 10 Linke steht, auch wenn Ihr von den eigenen Freunden diffamiert werdet: Haltet Stand! Doch vor allem behaltet den Glauben in euren Herzen! Denn Ihr müsst eines immer im Hinterkopf behalten: «Lieber noch mit diesen stürzen, als mit jenen leben, die die Furcht im Staub zu kriechen zwingt!» Eines meiner Lieblingszitate von Ernst Jünger.

Zusammenfassend habe ich aus den vergangenen Monaten eine Lehre gezogen, die mich weiter angefacht hat im meinem Streben. Und ich hoffe, dass ich damit nicht alleine da stehe. Diese Erkenntnis begleitet mich seitdem immer und überall, Sie schenkt mir Mut und Zuversicht. Diese Vision sagt mir, dass wir nicht immer im Nachteil sind gegenüber der anderen politischen Seite.  In einem Punkt sind wir im Vorteil – wir haben etwas, was die Linken nicht haben. Wir haben noch etwas, für das es sich zu kämpfen lohnt!

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