Glück und Lohn denen, die Treu zur Fahne stehen

Es weihnachtet sehr in Berlin. Deshalb kann sich Frau Jutta Porzucek, derzeit wohl noch Leiterin des Staatsschutzes im LKA Berlin, auf eine Beförderung freuen. Im SPD-Staate gilt Loyalität mehr als Kompetenz und Frau Porzuceck hat zumindest sehr viel Loyalität. Ihre Treue zur Fahne ist unerschütterlich und deshalb kann der Goldtopf über ihrem Haupt ausgeschüttet werden.

Frau Porzucek war zum Zeitpunkt des Anschlags von Anis Amri im Amt beim LKA und äußerte sich ein wenig stockend, aber doch eindeutig zur Person von Amri. Seine Obversation« habe keinen Mehrwert erbracht», so die Dame vom LKA, die später noch hinzufügte, dass sie Amri wohl unterschätzt hatte.

Nun ist Frau Porzuceck nicht irgendwer, sondern immerhin Chefin beim LKA. Hat ihr Irrtum also irgendwelche Konsequenzen gehabt? Sicherlich für die Opfer von Amri, die tot oder schwer verletzt zurückgeblieben sind. Jutta mit den schmalen Lippen und dem hölzernen Gesichtsausdruck hingegen scheint sich ansonsten keiner Schuld bewusst, schläft wohl immer noch ruhig nachts ein und hat keine Alpträume ob ihres Versagens. Ob sie sich die Frage stellt, was wohl gewesen wäre, wenn sie sich nicht so fundamental geirrt hätte? Wenn sie angeordnet hätte Amri nicht nur zu observieren, sondern als potenziellen Feind der Gesellschaft dingfest zu machen?

Wer weiß! Auf ihrem neuen Posten in der Polizeidirektion 1 kann sie sich die Tränen mit einer Pranke voller Geldscheine trocknen und die traurige Geschichte um Amri hinter sich lassen. Einen zweiten Anschlag am Breitscheidtplatz wird es sowieso wahrscheinlich nicht geben. Der nächste Terrorist wäre auch schön doof, wenn er sich freiwillig in diese Festung aus Beton und Maschinenpistolen begibt.

Ich gratuliere Frau Jutta Porzuceck, die auch im Angesicht von blutigen Leichen und eigenem Versagen ihrem Fahneneid treu geblieben ist. Innensenator Geisel (SPD) ist ja bekannt für seine Glücksgriffe beim Personal. Innensenator Geisel (SPD) ist ja bekannt für seine Glücksgriffe beim Personal.  Im linken Sumpf erfreut sich auch Margerete Koppers einer glücklichen Existenz.

Mit Genossen müsste man befreundet sein! Dann kann man auch inkompetent sein und wird trotzdem befördert. Fantastisch!


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