Salafistische Security und all die Fabelwesen, die sich doch als real herausstellen

Kennen Sie das? Sie erzählen einem Bekannten etwas, das ihnen passiert ist und erhalten nur skeptisches Kopfschütteln, weil die Sache an und für sich ziemlich abstrus klingt. Unter anderen Umständen hätten sie diese ja auch für sich behalten, wenn es nicht so verrückt wäre. Glauben tut es ihnen aber zunächst keiner. Einige Wochen oder Monate später hallt es dann durch die üblichen Kanäle in Fernsehen und Zeitung, dass die Geschichte, die sie erzählt haben, wohl doch der Wahrheit entsprechen könnte, weil irgendwo etwas sehr ähnliches passiert ist.

Dazu eine Anekdote aus Berlin. Mein Cousin, Vietnamese, arbeitete 2015/2016 als «Security-Mitarbeiter» am Lageso in Moabit zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise, als der Ansturm am stärksten war. Bei jedem Besuch erzählte er der Familie, dass er dort nicht nur Kungeleien zwischen muslimischen Security-Mitarbeitern und Flüchtlingen, inklusive den Austausch von Geldscheinen beobachten konnte, sondern auch ziemlich eindeutige Gesprächsfetzen in Englisch mitbekam. Er behauptete, dass es sich bei sehr vielen Sicherheitsleuten um Islamisten oder wenigstens Kriminelle handeln müsste, die sich mit den Migranten austauschten. Was für mich glaubwürdig klang, hörte sich in den Ohren meiner damaligen Freunde und Kollegen absurd an. Die Geschichte wurde von einer gefühlten Mehrheit als frei erfunden betrachtet. Heute aber wissen wir, Jahre später, dass nicht nur Islamisten und Clans aktiv um die Flüchtlinge geworben haben und immer noch werben, sondern auch der Ex-Leibwächter von Osama Bin Laden, Sami A., als Security-Mann in Deutschland tätig war. Verrückt! Und wenig nützt es denen, die das vorher vermutet oder gewusst haben.

Warum ist das so? Womöglich deshalb, weil viele Sicherheitsfirmen sehr niedrige Standards haben, kaum Hintergrundchecks durchführen und froh sind überhaupt billiges Personal zu besitzen. Dass es auch gute Sicherheitsfirmen und Mitarbeiter in der Branche gibt, weiß ich wohl und insgesamt schätze ich es, wenn kompetente Wachmänner für Ordnung sorgen können. Aber schon vor 2015 fiel mir beim Partygang im Club oder beim Besuch von Konzerten vor allem in Berlin eine übermäßig hohe Konzentration an schwarzen Bärten in geräumigen Bomberjacken auf. Egal ob O2 Arena oder Club in Berlin Mitte – Goldkettchen mit arabischen Schriftzügen, Säbelanhänger oder Salafistenbärtchen waren häufig genug zu sehen. Nahöstliche und anatolische Türsteher sind ja an sich nicht ungewöhnlich in Berlin, was auch noch nichts über die Qualität aussagt. Womöglich gibt es auch genügend Neonazis oder Linksextreme, die sich mit dem Minijob ein bisschen Geld verdienen wollen.

Als Skeptiker muss man allerdings anmerken, dass auch die Rolle der Türsteher im Pariser Bataclan-Club noch viele Fragen aufwirft. Die Tatsache, dass Islamisten womöglich heute nicht nur am Flughafen in Berlin arbeiten könnten (wie in der Vergangenheit bewiesen), sondern sich als kaum noch auffällige Security-Mitarbeiter Informationen über sicherheitsrelevante Orte beschaffen, womöglich sogar als Schläferzellen auf Aktivierung warten könnten, beunruhigt mich. Den Gedanken sollte man zumindest kurz festhalten, wenn die Beweislage für eine Häufung von Islamisten in dieser Branche so erdrückend ist. Ein falscher Wachmann an der richtigen Stelle im Kontrollsystem kann bei einem Großereignis wie einem Fußballspiel(Beispiel: Fortuna Spiel dann darüber entscheiden, ob der Bombenleger bzw. Attentäter Zutritt erhält oder nicht.

Vielleicht wird das ja das große Wirtschaftswunder, das uns durch die Ankunft arabischer Migranten versprochen wurde. Ein kleine Armee von Amris und Samis, die vom Schulhof bis zum Flughafen alles absichern, was uns lieb und teuer ist. Am Ende profitieren ja vielleicht noch Bestattungsunternehmen, Mediziner und Glasereien(Fensterglasereien) von dieser heiklen Entwicklung.

 

Bild: Pixabay

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