Home Politik 18% für die Grünen entspricht sehr wohl der Volksmentalität in Deutschland

18% für die Grünen entspricht sehr wohl der Volksmentalität in Deutschland

18% für die Grünen entspricht sehr wohl der Volksmentalität in Deutschland

Gerne wird von einigen Befürwortern der Nationstaatlichkeit und der sicheren Grenzen behauptet, dass sie in Wahrheit für die «schweigende Mehrheit» sprechen. Sie stützen diese Behauptung auf die Umfragen bezüglich Islam in Europa oder ähnliche Befragungen, wo sich Bürger mehrheitlich kritisch gegenüber zu viel Einwanderung oder der Rolle des Islam in Europa ausgesprochen haben.  Die Gegenseite widerum führt dann wieder andere Studien ins Feld, die den eigenen Narrativ zum grenzenlosen und unendlich offenherzigen Kontinent bzw. Land stützen sollen.

Die «schweigende Mehrheit», selbst wenn sie mal spricht und zur Wahl geht, muss nicht unbedingt die AfD wählen. Verschiedene Menschen kommen aufgrund unterschiedlichster Informationen und mentaler Prägung zu abweichenden Weltbildern und Ideen. In Bayern konnte man beobachten, dass sich viele Wähler von der CSU in Richtung der Freien Wähler orientierten. In anderen Bundesländern wählen manche, die mit der Regierung unzufrieden sind, kleine Splitterparteien oder eben die FDP, weil sie zwar anecken wollen, sich aber (noch) nicht trauen für die AfD zu stimmen. Widerum andere glauben ehrlich, dass sich CDU und CSU noch ändern werden und man diesen eine allerletzte, (letzte, letzte , letzte) Chance geben sollte. Das Lager und Spektrum der Unzufriedenen mit Merkel ist groß, stellt sicherlich eine verhältinismäßige Mehrheit, aber noch keine absolute.

Auf der anderen Seite stehen jetzt die Grünen als Erben der SPD und symbolisieren den Teil der Bevölkerung in Deutschland, der mit Teddybären und Tränen in den Augen am Bahnhof München stand und mit feuchter Nase die Ankunft von Millionen männlicher Muslime begrüßte. Die «Refugees-Welcome»-Fraktion ist nicht klein, selbst wenn sie für den AfD-Wähler in Sachsen nicht direkt im Alltag allzu sichtbar ist. In den Berliner Biotopen wie Prenzlauer Berg, wo diese moralisch sich selbst überhöhende Bourgeoisie hinter Schleusentoren und mit Kameras gesicherten Cafés und Kindergärten gerade den Immobilenmarkt zur Beute erklärt, leben die Wähler der Grünen wie die Maden im Speck. Sie sind die neuen Adligen, das gut betuchte Bürgertum der Bundesrepublik, das größtenteils nicht mit den Nachteilen der Migrationspolitik leben muss, sondern die Kinder zu Privatschulen schickt, beim Bio-Laden einkaufen kann (ja, kann. Denn Bio-Nahrung ist teurer) und sich auf Facebook regelmäßig über die nächste akute, moralische Problematik informiert, damit Hääääschtäägs angepasst und Profilbilder in Regenbogenfarben angestrahlt werden können.

Dabei kriegen die Grünen und ihre Wähler selbstverständlich Schützenhilfe vom Rundfunk und den meisten öffentlich-rechtlichen Medien, deren linke Haltung kein Geheimnis ist und wo die Parteipräferenz für die Grünen am stärksten vertreten ist. Die Journalisten und Redakteure im Rundfunk repräsentieren viel, aber sicherlich nicht den Durchschnitt des Volkes. Sie reden gemeinsam mit den Grünen vom hohen Ross herab, spucken angewidert aus, wenn der Dunkeldeutsche mit der Deutschlandfahne an ihnen vorbeiläuft und den Verlust seiner Heimat beklagt. Denn der Bourgeois in Grünrot kann überall Leben und ist mit dem Schweizer Ski-Gebiet und den Kanaren besser vertraut, als mit der märkischen Heide oder der rostigen Fabrikhalle irgendwo im Pott. Sein Biotop existiert außerhalb der Lebenswelten der anderen Bürger, seine Arbeitsplätze sind nicht von der Einwanderung bedroht, weil selbst ein Aras Bacho mit oder ohne Ghostwriter in etwa das literarische Talent einer Knallerbse hat und die grünen Besserbürger selten bei MCDonalds an der Theke stehen und Burger verteilen. Obwohl es auch dort willige Mitläufer gibt, die sich aus dem Wunsch nach Anerkennung heraus mit den vielen anderen auf Konzerte in Chemnitz oder Demonstration in Berlin schleppen, wo man dann gemeinsam mit den Muslimbrüdern «Flagge gegen Rassismus und Hass» zeigt und unter dem #unteilbar dafür Werbung macht, dass man im Grunde genau das ist, was man eigentlich kritisiert.

Die Fronten in Deutschland haben sich seit 2015 nur noch weiter verhärtet und über das gute Abschneiden der Grünen sollte man sich insofern freuen, weil dadurch die Identifikation der politischen Gegner nur einfacher wird. Wenn man bei der SPD und den Wählern selbiger öfter noch sagen konnte, dass diese nicht alle verrückt und weltfremd sein mögen, ist dies bei den Grünen zumindest aus meiner Perspektive unmöglich. Schließlich ist deren Endziel, das sie nicht wie die SPD oder CDU hinter Floskeln verschleiern, die totale Entnationalisierung, Entgrenzung, Umvolkung( I love Volkstod ) und Auflösung Deutschlands, und in letzter Konsequenz aller europäischen Nationalstaaten.

Dass diese Ansichten wirklich von einer kleinen, aber beachtenswerten und politisch starken, weil vernetzten Minderheit vertreten werden, ist doch eindeutig. Sonst wäre es nicht zu solchen Szenen wie in Berlin an diesem Wochende gekommen, wo Hunderttausende für diese Ideen auf die Straßen gegangen sind. Sonst wäre es nicht zu den Bildern am Bahnhof in München gekommen und wir würden uns im Internet keine nervigen Diskussionen mit körperlich schwachen und mental verweichlichten Hipstern aus gutem Hause geben. Wahlmanpulationen im Sinne von falsch ausgezählten Stimmen sind zwar grundsätzlich möglich, aber doch weitesgehend unnötig, wenn die wahre Manipulation im Kindergarten beginnt, über die Abiturklassen durchgezogen und in der Hochschule vollendet wird. ÖRF und Bildungsmaterial von der Zentrale für politische Bildung, die ja direkt durch die Ministerien den Parteien untersteht und von diesen beeinflusst wird, ist da nur Sahnehaufen auf der grünroten Moppelkotze. Die Universitäten, Schulen und der verhältnismäßige Wohlstand einer kleinen, aber gut verankerten sozialen Schicht in Deutschland, geben den Rückhalt, der eine postnationale und globalistische Partei wie die Grünen erst möglich macht.

Foto: Pixabay


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