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Der Ampelvertrag

Der Ampelvertrag

Frei nach Berliner Schnauze

 

Eine Ampel ist ne klare Sache, oder? Zeigt sie Grün, gehst du vorwärts. Zeigt sie Rot, stehst du. Zeigt sie Gelb, dann ist klar: Hier vollzieht sich ein Wandel. Aber deswegen änderst du ja nicht deine Richtung, oder?

In Berlin geht jeder frei Schnauze über die Ampel. Wie es ihm oder ihr eben passt. Wenn man quer zu sich Verkehr sieht, dann wird auch schon mal gewartet,  um Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Aber das ist es dann auch schon. Ansonsten hält es den Berliner nicht. Selbst das Aufzeigen von Staatsgewalt in Form von Polizei bringt bei vielen nischt mehr. Aber ist ja auch kein Wunder, heute ist jeder immer mehr gehetzt, was macht es da, wenn man die Grenzen dessen, was in der Gemeinschaft akzeptiert ist, mal etwas übertritt. Kommt ja auch keiner zu Schaden, oder? Also! Was solls.

Man übertrage diesen Gedankengang von der Straße auf die Regierung und ich finde man fässt  damit ziemlich gut zusammen, was bei uns zur Zeit los ist. Da werden immer mehr und mehr die in der Aufklärung gelegten Bausteine eines Gesellschaftsvertrages ignoriert. Wir sehen es jeden Tag.

Leute können gefühlt solange machen was sie wollen, sogar noch Smyphathien erhaschen, solange sie nicht das Mahnmal der Schande tragen, zum Beispiel einen deutschen Nachnamen oder Wesenszüge von deutscher Tradition oder Kultur. Dabei ist gerade das alles teil unser langen Geschichte und man merkt mehr und mehr wie die einzelnen Bundesländer unter deren jeweiligen Regierungen von einander abrücken. Längst finden es nicht mehr viele «cool», wenn Berlin wieder ohne zu schauen bei Rot und in Rot-Rot-Grün über die Ampel läuft, über den Huafen gefahren wird und dann am Tropf auf Kosten des Steuerzahlers hängt. Oder wenn sich ganz Sachsen aufgrund von linker Paranoia verunglimpft sieht und sich das ganze dann in Chemnitz auswächst. Dabei ist gerade einer der Punkte, dass sich alle dem Gemeinschaftsvertrag unterordnen, sein Wille ist unfehlbar, so verlautet es selbst die einfache Wikipedia Seite zum Thema. Was ist daraus geworden? Chemnitz zeigt eindrucksvoll, wie sich aus den Trümmern des Gesellschaftsvertrages ein Levithan von Staat erhebt, der den nun geweckten und manifestierten Willen mithilfe von gelenkter Opposition und Staatsmedien zu knebeln versucht, und sich dabei gelinde gesagt blamiert. Wenn selbst die Kanzlerin vom Verfassungsschutz indirekt dem Verbreiten von Fakenews bezichtigt wird, riecht man doch langsam wie sehr der Fisch schon vom Kopf her stinkt.

Aber wo kommt der Wille her? Der Gemeinwille solle größer sein als die Summe seiner Teile. Das fasst ziemlich gut zusammen was wir in den letzten Jahren in Deutschland wohl kaum noch gehabt haben. Die CDU,  die sich und ihre Kanzlerin nur dank Steigbügelhaltern noch über den Wolken halten kann, und eine Partei die steil auf die 5% Hürde zugeht, regieren uns. Dazu kommen staatliche Meinugsmache aus einem vor allem linksgrünen Eckchen der Medien (die meisten Journalisten wählen links). Oppositionen wie die AfD werden in bester Kindergartenmanier ignoriert, was knapp ein Fünftel der wählenden Bevölkerung quasi Mundtot macht. So bildet man einen gemeinsamen Willen, der über dem Wohl des Einzelnen steht, Anno 2018.

Und dann ist doch noch eine andere Sache: Der Gesellschaftsvertrag begreift sich als Gegensatz zum Naturzustand. Aber durch die Regierung Merkel, sowie auch Merkel selbst, haben wir einen Haufen Leute nach Deutschland geholt, die weder eine Aufklärung in ihren Ländern oder Kulturen gehabt haben, noch können sie den Sprung über Jahrhunderte der Entwicklung über einen Deutschkurs aufholen, den sie eh größtenteils schwänzen. Kann man ihnen dafür einen Vorwurf machen? Ja natürlich. Aber sind sie deswegen auch die Schuldigen? Nein, sie befinden sich in einem primitiven Naturzustand. Die Schuldigen, das sind jene, die sich einbilden den Gemeinwillen darzustellen, ihn hinter sich zu haben, ihm letztendlich die Zügel aufzulegen und ihn steuern zu können. Dass dies nicht funktioniert sehen wir jeden Tag mehr und mehr. So haben wir uns die Wölfe, die unser Zusammenleben und unseren Gesellschaftsvertrag zerstören am Ende selbst ins Land geholt. Und wir selbst zerfleischen uns nun auch noch.
Aber wenn wundert es, dass es mehr Verkehrstote gibt, wenn sich niemand mehr an den Ampelvertrag hält?

Machen wir hier in Berlin ja schon seit Jahren so, klappt ja auch prima!

Foto: Pixabay


 

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